Nicht jedem Abschied
folgt ein Wiedersehen.
Die Blätter gehen
verwehen
stehen dem Bleiben entgegen.
Gebüsch wird sichtig.
Durch, nicht ein.
Und der Winter kommt
immer deutlicher
zum Vor_Schein.

© skriptum

Nicht jedem Abschied
folgt ein Wiedersehen.
Die Blätter gehen
verwehen
stehen dem Bleiben entgegen.
Gebüsch wird sichtig.
Durch, nicht ein.
Und der Winter kommt
immer deutlicher
zum Vor_Schein.

© skriptum

Die Büsche dünnen aus.
Von Tag zu Tag wird die Blattpracht weniger.
Das Licht steht tiefer.
Ich ahne was kommen wird.
Weiß es, akzeptiere es.
Auch wenn ich mich schon jetzt
nach dem Frühling sehne.
Doch zunächst kommt der Winter.
Unaufhaltsam, mächtig.
Prächtig?

© skriptum

Bäume und Sträucher
werden lichter
Das Blattwerk sinkt
Bodenlos
Um sich zu sammeln und mit dem Wind
in ungeahnte Weiten treiben zu lassen
Bodenflug im Herbstgewirbel
Und nur die Sonne schaut zu*

* Und ich! Heimlich, still und leise, versteht sich!
© skriptum

Zerstörung … erfolgt im Namen.
Wessen auch immer.
Nur die Natur vermag es,
Scherben und Ruinen
- seien ihre Erinnerungen
auch noch so schmerzlich -
in eine bunte Flut
der Gnade und
des Verzeihens
zu tauchen.
Indian Summer …
überall.
Die Aegidienkirche, fotografiert in der Innenstadt Hannovers.
*****
Die Kirche wurde 1943 durch einen Luftangriff von Bomben zerstört. Die Ruine
stellt heute ein Mahnmal für die Opfer von Kriegen und Gewalt dar.
Im Turm der Kirche hängt ein regelmäßig ertönendes Glockenspiel und im
Turmeingang die japanische Friedensglocke. Sie wurde Hannover 1985
von ihrer Partnerstadt Hiroshima geschenkt und wird jeweils am 6. August
für die Opfer des Atombombenabwurfs angeschlagen.
*****
Was da rechts im Fenster hängt, soll Kunst sein. Nun denn …
© skriptum

Indian Summer …
überall.

© skriptum