Wir nehmen uns den Atem
wenn wir unsere Sinne rauben
Und stehlen Sekunden
wenn wir Momente entführen
Dann sammeln wir alles
um es in Ahnung zu pflanzen
Und bis es wächst
baumeln wir mit den Füßen
© skriptum

Wir nehmen uns den Atem
wenn wir unsere Sinne rauben
Und stehlen Sekunden
wenn wir Momente entführen
Dann sammeln wir alles
um es in Ahnung zu pflanzen
Und bis es wächst
baumeln wir mit den Füßen
© skriptum

Sinnentleertes Stolpern
Herz rast rastlos rein
unheimliches Singen
Wärme durchströmt Seele
Nicht bekannte Stimme
Atem ohne Luft
Vermutend was passiert
Sehnsuchtsvoll gedanklich
Narben unverheilt
Zeit zum Heilen suchend
Fehlmut birgt Gefahr
Geschmack wie weiße Tulpen
© skriptum

… und ich frage mich, wie es wohl war …
In Deinen Armen einzuschlafen
Deinen Atem zu hören wenn Du schläfst
Dein leises Schnarchen zu genießen
Mit Dir aufzuwachen
Objekt des ersten Deiner Blicke zu sein
Wie es wohl war?
Ja, das frage ich mich …
… am Morgen davor.
© skriptum

Sinne sich vereinen
Der Seelen Gleichklang schreit
Luft schneidet Wasser
und Gedanken fliegen rot
Gesänge erheben sich aus Nebeln
Eine Hand sucht nach blau
Solisten vereinen das Einzel
Formen das Doppel entzwei
Des Geistes Not
spürt der Seele Wort
Finger hauchen
und Atem tastet rau
Die Lust regiert und treibt
Der Wille violett
Gewollt, getan, gefunden
Genossen im Licht des Dunkel
Ein Duft, ein Hauch
bleibt
auf meiner Haut
und trägt
die Fragen fort
© skriptum

Meine Seele brennt,
wenn Deine Augen
Funken in mein Herz sprühen.
Deine Gedanken schweben,
wenn meine Worte
Dein Innerstes erreichen.
Unsere Lippen glühen,
wenn unser Atem
die Windstille besiegt.
Wir fliegen.
Miteinander.
Aufeinander zu.
Verfallen uns, um uns zu halten.
Halten uns, um uns zu verfallen.
Genießen augenblicklich der Augen Blicke.
Und wenn wir uns
auf dem Boden der Tatsachen
in den Himmel lieben
beschreiben wir gemeinsam schweigend …
… die Unbeschreiblichkeit wortlosen Verstehens.
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