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Archive for Mai 2008

Wie naheliegende Entfernung
von Flügeln berührt
liest Du die Inschrift meiner Wortlosigkeit

Unsere Vorräte in Pandoras Büchse
sind längst verweht
wie die vertikale Zeit der Ungeduld

Sternenstaub auf nackter Haut
wie eine leichte Brise im Mondschein
die Gefühlsperlen zerspringen lässt

Im Gegenwartsmoment der Vergangenheit
streuen wir uns Sand in die Augen
und gehen dann einfach nicht nach Hause

Wie Tiefseetaucher in den Weiten des Alls
erklimmen wir die Kellertreppen des Lebens
nicht wissend wohin sie führen werden

Das schweigende Herausbrüllen verstummt
sichtbar unsichtbar verkannt
und die größte Entfernung wird plötzlich …

… greifbar.

© skriptum

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Du fragst, ob ich Dich liebe?
Natürlich tue ich das.
Mit all meinen Sinnen und Sehnsüchten.
Mit allem was ein Mensch geben kann.

Ich werde mich Dir bedingungslos hingeben,
bei Dir sein und Dich ganz und gar in mich aufnehmen.
Ich werde Dich verrückt machen;
Dir alles geben, wovon Du schon immer geträumt hast.

Du wirst nicht mehr wissen, wo Dir der Kopf vor Liebe steht.
Du wirst immer mehr haben wollen,
nicht genug bekommen können.
Und es wird Dich rasend machen.

Es steht außer Frage, dass Du mich ebenso lieben wirst.
Dein Verlangen nach mir wird grenzenlos sein.
Ebenso wie meines nach Dir.
Wir werden Verbündete im Krieg der Zeit sein.

Also frage mich nicht, ob ich Dich liebe.
Natürlich tue ich das; genauso wie Du mich.
Mit allen Sinnen und Sehnsüchten.
In grenzenlosem Fallenlassen.

Für diese eine Nacht.

© skriptum

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