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Archive for Dezember 2008

 

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Die Zeit rannte mit einer Geschwindigkeit, der kein Auge folgen konnte. Dann blieb sie stehen. Plötzlich und völlig unvermittelt. Deine Hand haltend rannte ich mit. Ein kurzes Stück. Atemlos. Wohin der Weg gehen würde, war egal; es gab kein Ziel. Auch wenn es Hunderte hätte geben können.

 

Dein letzter Blick war schön. Kurz und fast ohne Lächeln. Eben so, wie nur Du lächeln kannst. An Kühle kaum zu überbieten und doch wärmend. Nicht wissend, dass es das letzte Lächeln sein würde, das Du mir schenkst. Die Blumen am Rand des Weges hatten wir nie gesehen. Wozu auch …

 

Du kamst, sahst und siegtest. Und dann gingst Du. Schweigend schloss ich die Tür hinter Dir und ließ mein Hand auf der Klinke liegen. Wissend. Geblieben sind verblühte Blumen und ein Hauch von Rot. Achtlos zurück gelassen. Es spielte keine Rolle. Nicht für Dich und irgendwann auch nicht mehr für mich.

 

Ich brauche Leben. Leuchtend. In schreienden Farben. Emotionen pur, die mich packen und zu Boden schmeißen. Ich will lachen, lieben, Lust. Je nachdem, wonach mir gerade ist. Laut. Immer laut. Und bunt. So wie Blumen, die selbst dann noch blühen, wenn man atemlos an ihnen vorbei rennt.

 

Nein, folgen werde ich Dir nicht. Das habe ich nie getan. Und Du weißt das. Auch wenn Du es jetzt nicht verstehen kannst. Oder willst. Aber gewusst hast Du es doch. Immer. Und genossen. Still. Auch wenn es Dir vielleicht geschmeichelt hätte, mich in Deinem Fahrtwind zu wissen.

 

Für eine Weile werde ich stehen bleiben, Blumen pflücken und an Dich denken. Daran, in Deinem Arm einzuschlafen statt nur neben Dir. Daran, Dich zu küssen, bevor der Tag beginnt. Daran, dass es Dich gibt. Irgendwo. Irgendwie. Und lächeln werde ich dabei. Leise und kühl. Ich habe gelernt.

© skriptum

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Leiser Wimpernschwur

Neben mir die Wärme pur

Lächeln um neun Uhr

 

Du willst nicht aufsteh’n

Lässt mich um den Kaffee fleh’n

Umarmung um zehn

 

Ganz heiße Sachen

Träume wahr werden lassen

Elf Uhr in Massen

 

Die neue Kunde

Training gegen die Pfunde

In zwölfter Runde

 

Problem gibt es keins

Schritt für Schritt erfüllten Seins

Weiter noch um Eins

 

Wir sind voll dabei

Lieben uns ganz frank und frei

Enger noch um Zwei

 

Gedanken sind frei

Zart geküsste Sinnerei

Liebelei um drei

 

Termin im Visier

Du bleibst einfach hier bei mir

Einigung um vier

 

Schneesturm die Kunde

Wir kuscheln noch ´ne Runde

Zur fünften Stunde

 

Du bist wie verhext

Weißt noch mehr wie Liebe wächst

Erkenntnis um sechs

 

Lass uns nur lieben

Bedenken seitwärts schieben

Es ist bald sieben

 

Atemlos gelacht

Was hast Du mit mir gemacht

Kissenschlacht um acht

 

Leiser Wimpernschwur

Neben mir die Wärme pur

Lächeln um neun Uhr

 

© skriptum

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Nun kann man Weihnachten ja sehen wie man will. Klar, was sonst. Mir fällt es momentan etwas schwer, in besinnliche Stimmung zu kommen. Dazu kann Weihnachten allerdings nix, sondern eher ein Handw….. Boah, ich kann nicht einmal das Wort schreiben, ohne dass ich (§/(§$/&§%$ (‚tschuldigung, meine Tastatur hat eine automatische Error-Taste, wenn die Beschimpfungen zu grob werden. Sie zensiert dann automatisch. Und das ist meistens gut so!).

Na, jedenfalls nehme ich zwar willig zur Kenntnis, das Weihnachten ist, freue mich auch sehr darauf, die nächsten Tage mit mir sehr lieben und wichtigen Menschen zu verbringen, nur mit der Stimmung klappt das einfach nicht. Oder noch nicht. Was schreibe ich hier also, wenn ich auf so vielen anderen Blogs heimelige Stimmung, zauberhaften Weihnachtsschmuck, traumhaft geschmückte Bäume und unglaublich schöne (ja, das nehme ich dennoch wahr! *g) Geschichten lese?

Okay, ich habe mich entschieden, mich eines anderen, momenten irgendwie um sich greifenden Themas zu widmen. Einige Herren haben ja schon mächtig vorgelegt, so dass ich dem natürlich in nix nachstehen möchte:

beine

Allerdings habe ich mich gegen die Vorder- und statt dessen für die Hinteransicht entschieden. Nackt. Im Sommer. Nicht in Netzstrümpfen oder in sonstiger Weise benetzt, wie es die Herren vorgezogen haben. Man muss nicht alles nachmachen und vor allem bin ich ja kein Mann. Kleinen Unterschiede sollten schon gewahrt beleiben. Oder?

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Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, vor allem den eifrigen Kommentatoren (m/w) meines Blogs einfach zauber!hafte Weihnachten und ganz viele besinnliche Momente. Das färbt bestimmt gedanklich auf mich ab und dann feiere ich auch Weihnachten; versprochen!

Alles Liebe und lasst die Glocken krachen! ;o)

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