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Archive for November 2011

Irgendwie ist es ja sogar beruhigend, zu wissen, dass man sich in diesem Staat einfach freikaufen kann, wenn man nur einen großen Namen trägt und ansonsten dreist genug ist. Dann kann man seine Doktor-Arbeit abschreiben, anderen Menschen auf unterschiedliche Weise damit schaden, einfach behaupten man hätte nicht, diejenigen die es dennoch behaupten für blöd erklären und schon ist alles wieder hübsch.

Herr zu Schnutenzwerg hat es ja gerade aus seinem Exil unter Beweis gestellt. 20.000 Euro auf den Tisch des hohen Gerechtigkeitshauses und schon ist über alles das große Tuch des Vergessens gebreitet. Ist es? Jeder andere wäre nach einem solchen Verfahren ein verurteilter Straftäter. Herr Schnutenzwergs Weste wird jedoch mit aller Gewalt in Reinweiß getüncht. Der Schaden, der zahlreichen Doktoranden etc. dadurch entstanden ist, wird damit sicher nicht gutgemacht.

Nun bringt er ein Buch heraus und stellt seine Sicht der Dinge dar, die mich ehrlich gesagt weniger als die Hinterlassenschaften eines räudigen Köters (wie komme ich jetzt darauf?) interessieren. Die Freikaufsumme von für ihn höchst vermutlich lächerlichen 20.000 Euro dürfte er damit binnen weniger Tage eingespielt haben. Sicher gibt es genügend Idioten, die den Schund kaufen und ihn damit tatkräftig unterstützen.

Damit aber nicht genug. Nein, nicht doch bei zu Schnutenzwergs. Der Köter Herr überlegt sogar konkret, nach Deutschland zurück und hier selbstredend direkt wieder in die Politik zu gehen. In die Politik? Hallo? Als VOLKS(VER)TRETER? Ich denke, dann sollte er sich erstmal bei allen entschuldigen, denen er mit seinem Verhalten symbolisch ins Gesicht getreten hat. Und dann … dann können wir vielleicht nochmal darüber … ne, mit mir auch dann nicht!

Schnutenzwerg?

Fatzke!

Jetzt muss ich nur noch im Lotto gewinnen; dann macht Euch auf was gefasst, jawoll! Man muss ja nur wissen wie es geht, näch?! Und ab sofort nennt Ihr mich gefälligst ZU Tina, ist das klar?! Den „Dr.“ dürft Ihr vorerst weglassen.

;o)

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Unsere heutige Reise führt noch einmal auf die schwedische Insel Oeland. Ein paar Impressionen vom Rande des Trollskogen (Trollwald) hatte ich bereits auf diesem und meinem Bild-Blog Skryptoria gezeigt. Heute gibt es ein paar Innenansichten dieses wirklich faszinierenden Waldes:

 

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Was ich besonders schön finde ist, dass es drei vorgeschlagene Routen durch den Wald gibt: Eine führt über Stock und Stein, eine andere ist mittel“schwer“ und die dritte ist für Rollifahrer und Kinderwagen geebnet. Die drei Routen sind mit einem, 2,5 und 4 Kilometern unterschiedlich lang.

Der Trollskogen ist definiert unaufgeräumt. Sprich: Die Wege werden zwar freigehalten, ansonsten wird aber nichts an und in diesem Wald verändert oder gekünstelt.

Von all dem abgesehen muss ich sagen, dass die Bäume teilweise zu sprechen oder zumindest zu flüstern scheinen. Auch hatte ich häufiger den Eindruck, dass sie gucken. Das liest sich vermutlich etwas „durchgeknallt“. Wer es anzweifelt, sollte sich selbst einfach mal das Vergnügen gönnen, durch den Trollskogen zu schlendern! ;)

 

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Die abgegriffene Zigarettenschachtel ließ erahnen, dass sie längst mit dem Rauchen aufgehört hatte. Eigentlich. Nur ab und zu noch überkam es sie und sie verpasste ihrer Lunge eine Dosis Nikotin, die nicht nur ihre Lunge sprengte, sondern auch sofort bis ins Hirn zu schießen schien.

Verloren folge ihr Blick den Bewegungen der Gardinen, die unaufhaltsam wärmende Sonnenstrahlen in das kleine sterile Zimmer zu wehen versucht zu sein schienen. Vergeblich. Ihr war kalt. Eine innere Kälte, der mit nichts beizukommen war. Träume hatte sie längst keine mehr. Ebenso wenig, wie sie sich noch irgendwelchen Illusionen hingab. Sachlichkeit und Ernüchterung hatten ihren anfänglichen Willen längst austrocknen lassen.

„So ist das Leben. Leben eben“ hatte sie so oft lächelnd und ruhig gesagt, dafür aber nur verständnisloses Kopfschütteln geerntet. Die Karten mischt eine unbestechliche Macht, die nicht selten kleine perverse Spielchen zu treiben scheint. Mag sein, dass alles anders geworden wäre, wenn sie sich diesen Spielregeln gebeugt hätte. Aber sie kannte sie ja nicht einmal; wusste um keines der möglichen Ziele und hatte sich inzwischen in das ihr nach wie vor unbekannte Schicksal ergeben. Fast zumindest. Einen Weg hatte sie noch gefunden, um dem für sie von welcher Macht auch immer Geplanten doch noch ein Schnippchen zu schlagen.

Schicksal? Oder Bestimmung? Worin lag der Unterschied? Gab es überhaupt einen? Sie blies gedankenverloren den letzten Zug ihrer Zigarette dem Kosmos entgegen. Ein Atemzug wie jeder andere und doch mit tieferer Bedeutung. War er doch Teil ihres Todesurteils, das längst besiegelt war. Sie wehrte sich schon lange nicht mehr. Keiner redete noch auf sie ein. Alle hatten sich damit abgefunden, dass sie nun in einer Warteschleife hing. Eine Position, die ihr täglich mehr die Sinne vernebelte. Ihr sollte es recht sein. Waren die verabreichten Medikamente doch Garant dafür, dass sie ihr eigenes Ende hoffentlich nicht bei allzu klarem Bewusstsein mitbekommen würde.

Sie wollte längst nicht mehr, hatte vor langer Zeit angefangen zu beten. Nie hatte sie wirklich an Gott geglaubt. Doch jetzt lagen ihre verbliebenen Hoffnungen in seiner Existenz. Wenn es ihn gab würde er ihr beistehen. Der Allmächtige. Der Allwissende. Hoffentlich würde er. Würde er? Oder fand die Kirche auch hier wieder irgendeine Ausrede für ihn? Den Allmächtigen.

Sie schaute auf die Uhr. Es war Zeit. Ihre Sachen hatte sie längst gepackt. Niemand hatte es mitbekommen. Das meiste ließ sie sowieso zurück. Was sie bei dieser Fahrt brauchte passte in eine kleine Umhängetasche. Der Abschied von ihren Lieben war ihr etwas schwer gefallen. Doch nie zuvor hatte sie sich so sehr darauf gefreut, nach Holland zu fahren …

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Wenn man so miteinander spricht,
das Gegenüber aber nicht
die Antworten vermitteln kann,
dann macht man doch – so dann und wann –
ein ziemlich dümmliches Gesicht.

 

© skriptum

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Zum Buchstaben „S“ zeige ich Euch eine Impression der Eremitage San Salvador, die sich in den Bergen Mallorcas befindet:

 

 

Abgesehen von den ausgesprochen imposanten, optischen Eindrücken ist mir auch noch ein uuunglaublich leckerer Schoko-Kuchen im Gedächtnis, den es im dortigen Restaurant gibt. Man möge es mir verzeihen!

Ich wünsche Euch/uns allen ein zuckersüßes Wochenende.Und zwar bei Bedarf, ohne dass es dick macht, jawoll! ;o)

 

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Gibt es da etwa

 

 

einen Zusammenhang? ;o))

 

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Es könnte mir schon gefallen,
mich mit dir fallen zu lassen.
Ohne Ausfall oder Wegfall.
Es ist nur so ein Einfall.
Ist es dein Fall?
Auf jeden Fall mein Fall!
Und von Fall zu Fall
genießen wir den freien Fall.
Gesetzt den Fall,
dass es gegebenenfalls
einen Fallschirm im Fallwind
zu Fall bringen würde
und für den Fall,
dass dadurch allenfalls
bis bestenfalls
ein Lächeln auffällt
wäre es keinesfalls
ein Fallenstellen.
Die einzige Falle
wäre nötigenfalls
einander zu verfallen.
Jedenfalls.

Zufall?

Auf keinen Fall!

 

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