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Archive for the ‘Lyrik und Gedanken’ Category

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Ich frage mich, wie es wohl war …

In Deinen Armen einzuschlafen
Deinen Atem zu hören wenn Du schläfst
Dein leises Schnarchen zu genießen
Gemeinsam mit Dir aufzuwachen
Objekt des ersten Deiner Blicke zu sein

Wie es wohl war?

Ja, das frage ich mich …

… am Morgen davor!

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© skriptum

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Der Freigang meiner Gedanken
schwankte rankend
in den Planken
hin und her.

Und als ich mir gerade
die Johannisbeer-Marmelade
vom Brötchen laufen ließ
überfiel mich einer.

Ich versuchte ihn
noch festzuhalten
aber zu spät:
Er fiel hin.

Direkt auf den Teller
auf dem ich gerade
meine Worte sortieren wollte
zu einem Brei.

So bleibt mir nichts anderes
als in den Teller zu beißen
der mir statt des Grases
doch die liebere Wahl ist.

Auch wenn mir schlechthin
Johannisbeer-Marmelade
auf Brötchen
besser mundet.

Und ich sag noch …
immer diese Freigänger!

© skriptum

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Frei nach „Zehn kleine Negerlein“:

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Hase2

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Zehn kleine Osterhasen wollten Eier streu’n.
Doch einer ist drauf ausgerutscht, da waren’s nur noch neun.

Neun kleine Osterhasen haben Quatsch gemacht.
Der eine hat sich weggelacht, da waren’s nur noch acht.

Acht kleine Osterhasen wollten den Korb schieben.
Den einen hat es überrollt, da waren’s nur noch sieben.

Sieben kleine Osterhasen, spielten mit ‘ner Flex.
Der eine schliff sich selber weg, da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Osterhasen liebten eine Nymph‘.
Der eine brannte mit ihr durch, da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Osterhasen jagten einen Stier.
Den einen hat ein Horn erwischt, da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Osterhasen brachen Eier entzwei.
Der eine hat sich totgeschämt, da waren’s nur noch drei.

Drei kleine Osterhasen machten Eierbrei.
Der eine salmonellierte, da waren’s nur noch zwei.

Zwei kleine Osterhasen wollten es gern reiner.
Der eine schmiss sich einfach weg, da war es nur noch einer.

Ein kleiner Osterhase fühlt‘ sich sehr allein.
Der Ofen sah gemütlich aus; da flitzte er einfach rein.

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Guten Appe … Quatsch!

Schöne Ostertage wünsche ich Euch allen! ;)

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Weihnachtsmann

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Ein pummeliger Weihnachtsmann
sah seinen Bauch sich ganz ruhig an
Er sturzte mächtig
bis bedächtig
und danach war das Rentier dran

Das Rentier fragte sich verdutzt
ob all das Rennen echt was nutzt
Es bremste ab
ging leicht in Trab
so dass der Schlitten nicht beschmutzt

Der Schlitten flog in hohem Bogen
zwar geradeaus doch auch verschoben
landet sacht
doch entfacht
ein kleines Feuer dort hoch droben

Das Feuer zündet warmen Glauben
in kullerigen Kinderaugen
sie leuchten hell
doch nicht zu grell
und singen engelsgleich wie Tauben

Die Engel sehen sich das an
und schmunzeln sacht so dann und wann
sie fühl’n sich glücklich
unermütlich
und sagen es dem Weihnachtsmann

Text + Foto
© skriptum

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Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs einen zauberhaften vierten Advent und schöne Weihnachten! ;o)

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Manchmal begegnet man Menschen,
die stets das letzte Wort haben müssen.

Ob das darin begründet ist,
dass sie es nie schaffen,
das wirklich Wichtige
zur rechten Zeit zu sagen?

;)

 

 

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Geräusche

in der Nacht
ungewohnt
laut

ich trete hinaus

wundernd
lauschend

sehend
riechend

erinnernd
vermissend

Lichter

die den Himmel erhellen
des nachts
wenn du schlafen solltest

Sterne

die sich irritiert zeigen
ob des Qualms
oder auch nicht

Feuerwerk über der Stadt

für Dich

wenn Du willst

 

 

Ich wünsche uns allen einen guten Jahreswechsel in ein Jahr 2012, das an der Erfüllung positiver Wünsche nichts zu wünschen übrig lässt!

 

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Meine Seele brennt,
wenn Deine Augen
Funken in mein Herz sprühen.

Deine Gedanken schweben,
wenn meine Worte
Dein Innerstes erreichen.

Unsere Lippen glühen,
wenn unser Atem
die Windstille besiegt.

Wir fliegen.

Miteinander.

Aufeinander zu.

Verfallen uns, um uns zu halten.
Halten uns, um uns zu verfallen.

Genießen augenblicklich der Augen Blicke.

Und wenn wir uns
auf dem Boden der Tatsachen
in den Himmel lieben
beschreiben wir gemeinsam schweigend …

… die Unbeschreiblichkeit wortlosen Verstehens.

© skriptum

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