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Archive for the ‘Lyrik und Gedanken’ Category

Wenn man so miteinander spricht,
das Gegenüber aber nicht
die Antworten vermitteln kann,
dann macht man doch – so dann und wann –
ein ziemlich dümmliches Gesicht.

 

© skriptum

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Es könnte mir schon gefallen,
mich mit dir fallen zu lassen.
Ohne Ausfall oder Wegfall.
Es ist nur so ein Einfall.
Ist es dein Fall?
Auf jeden Fall mein Fall!
Und von Fall zu Fall
genießen wir den freien Fall.
Gesetzt den Fall,
dass es gegebenenfalls
einen Fallschirm im Fallwind
zu Fall bringen würde
und für den Fall,
dass dadurch allenfalls
bis bestenfalls
ein Lächeln auffällt
wäre es keinesfalls
ein Fallenstellen.
Die einzige Falle
wäre nötigenfalls
einander zu verfallen.
Jedenfalls.

Zufall?

Auf keinen Fall!

 

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~

Leise. Immer leise kommt er angeschlichen.
Strahlt in seiner vollen Pracht. Sacht. Mit Macht.
Die Nacht erhellt, die Gemüter verwirrt.
In Vollmondnächten fühle ich es:

Diese Ruhelosigkeit, die mich verrückt macht.
Verrückt nach Ruhe und Dunkelheit.

Verflucht hindert er mich unruhig daran,
meinen Kopf im Schlaf abzuschalten. Ganz.
Verrucht das ewig schummrige Licht,
was weder Himmel noch Hölle zur Ruhe kommen lässt.

Grönemeyers „Vollmond“ fast es kurz:
„Der Mond ist voll. Ich bin es auch.“

Voll mit Müdigkeit und zu schlapp,
um dem Ärger in mir Milde zu gönnen.
Heute Nacht kommt er wieder angeschlichen.
Es steht nicht nur im Kalender. Ich fühle es.

Er wird mich über Stunden wach halten.
Und ich werde mich ihm ergeben.

Wie immer.

~

Eine klarere Aufnahme vom Mond hat Frau Point bereits gepostet!

 

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Da ist dieses Gefühl.
Du weißt schon:
Eines dieser Gefühle
die einfach da sind.

Man rechnet nicht damit;
ist nicht darauf gefasst.
Plötzlich ist es da
und es fühlt sich gut an.

Es zeugt wie ein inniges Geschenk
von Ruhe und Verbundenheit,
ohne zu langweilen.
Egal was es bringen wird.

Wohin es führt, spielt keine Rolle.
Man nimmt es an, für sich.
Jeder für sich bewahrt es.
Das Geben und Nehmen

… voneinander.

Einander-Voneinander

~ Ende ~

© skriptum

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Hungrige Hände
greifen vergeblich
nach dem
Konfetti im Kopf

Warme Gedanken
fliegen vergeblich
zu den
Träumen der Nacht

Bunte Worte
suchen vergeblich
nach dem
Sinn der Zeit

Schrille Utopien
zeigten vergeblich
zu den
Sternen des Tages …

… ohneeinander.

Einander-Ohneeinander

© skriptum

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Im Panoptikum der Eitelkeiten
fallen die Hüllen
um schutzlos der Betrachtung
ausgesetzt zu sein.

Lug und Trug schwinden leise
und ein Luftzug
nimmt mit sich was das Wahre
zu verschleiern suchte.

So lass uns gemeinsam zweisam
unter einer Decke
die pure Ehrlichkeit finden
um zu erkennen.

In einer Welt des nackten Vertrauens
ist kein Platz
für trügerische Einfältigkeiten
schon gar nicht

… wegeneinander.

Einander-Wegeneinander

© skriptum

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Wie Papierschnipsel im Wind
Gedanken wie Porzellan
meine Sinne verwirrend.

Flirren schwebend umeinander
suchend und findend
keinen Sinn ergebend.

Tänzeln nach unhörbarer Musik
gefühlsverwebte Noten
sich still vereinigend

Aufbrausende Ungeduld schweigt
schwelgend und sehnend
um sich endlich zu finden

… aneinander.

©  skriptum

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