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Archive for the ‘Seelenfänger I – VIII’ Category

 

Hungrige Hände ebneten den Weg
zu einer Seelenverbundenheit
die ihresgleichen suchte.

Scheinbar war es so einfach,
einen Schritt vor den anderen zu setzen.
Keine Mühe, nur Lust.

Die Seele senkte sich zur Ruh‘
und begab sich in deine Obhut.
Dein Lächeln umrahmtest sie.

Ach Seelenfänger du Filou.
Es ist einfach, eine Seele zu gewinnen.
Es ist schwer, es mit meiner zu tun.

Ich weiß, Seelenfänger,
leicht hattest du es nicht.
Warum auch; es geht um meine Seele.

Mein Lächeln wird deinen weiteren Weg begleiten.
Einen schönen Rücken hast du.
Vielleicht werde ich ihn vermissen.

Ach Seelenfänger, nur eines noch:
Lass meine Seele bitte los;
denn mir liegt an ihr.

© skriptum

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Seelenfänger, ich bin erstaunt
wie weit du deine Flügel ausbreitest.
Du ziehst deine Kreise durch die Lüfte
bis ich dich vor meinem Fenster sehe.

Still öffne ich es, doch was mich trifft
ist eisiger Wind in meinem Gesicht.
Du fliegst in den Schutz des Dickichts der Birke.
Richtest deine ruhenden Blicke auf mich.

Still beobachtest du meine Schritte.
Ich genieße es und doch macht es mir Angst.
Das Fenster schließe ich still
und Fragen machen sich in mir breit.

Da kommst du erneut angeflogen
und setzt dich auf die Fensterbank.
So sitzen wir still und sehen uns an.
Jeder auf einer anderen Seite.

© skriptum

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Die Farben der Lust

erglüten Seelenzaubers

gefangen im Wind

© skriptum

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Ach Seelenfänger, was tust du nur?
Tauchst meine Gedanken in blaue Blumen
und färbst meine Seele laut.

Nah und fern zugleich schmecke ich den Wind!
Fühle, wie er sich sittsam in meinen Augen niederlässt
um sich zugleich zu instrumentieren.

Hörst du das Rot, so klammheimlich?
Sieh, wie es sich weise mit dem Gelb verstrickt
und in schwarzer Unschuld von dannen schreitet.

Wir sollten uns berühren, mit Seelenfäden!
Sie sich verschlingen lassen in ihrer Ungeduld
und ihnen zeigen, dass es anders geht.

Seelenfänger, hörst Du es denn nicht?
Öffne Deine Arme, nimm die Klänge der Nacht
und tanze sie ins Grün, damit sie leben.

© skriptum

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Atemloser Rausch

Seelenfänger meiner Gier

weißt mich zu betör’n

© skriptum

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Die Luft säuselt süße Sänften unter unsere Körper.
Sie trägt uns zu neuen Ufern der Zeit.
Seelenfänger, komm! Lass uns schweben!
So schnell, bis uns schwindelig wird.
Und dann lassen wir uns gleiten. In die Ewigkeit!

Sieh doch, dort drüben: Die Klippe der Unvernunft.
Komm, wir setzen uns an ihren Rand,
lassen unsere Füße barfuß baumelnd Blitze werfen
und warten ab was passiert.
Es kann nichts Böses geschehen. Wir haben Zeit!

Hörst du die Farben der Zufriedenheit
wie sie sanft über unsere Rücken streifen?
Kannst du es ertragen, von ihnen verführt zu werden?
Dann nimm sie an und lass dich fallen.
Ich halte dich, versprochen! Sei nur bereit!

Warum fragst du, woher ich die Kraft nehmen will,
um dich beim Fallen zu halten.
Weißt du denn nicht dass du es bist,
der diese Kraft an mich verschenkt?
Ich nehme sie nur und lege sie um. Sieh: Mein neues Kleid!

Gefällt dir was du siehst? Willst du es bewahren?
Lass uns verschmelzen mit den Winden der Lust
um der Alltäglichkeit ein Schnippchen zu schlagen.
Sobald wir hinab gleiten werden Funken unseren Weg säumen
und die Ewigkeit wird zur Wirklichkeit. Wir sind soweit!

© skriptum

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Wortlos hast du dich in meine Seele geschlichen;
mich mit tanzenden Schatten meiner Sinne beraubt.
Die Sonne zum Lachen gebracht.
Sie auch gewärmt?

Wie schaffst du es bloß, den Regen zu trocknen
ohne dass es der Erde dürstet.
Was ist es, das dich zu treiben scheint.
Machtlos zu sein?

Übermächtig machtlos schwach gestärkt
ziehst du ruhig deine Bahnen.
Und doch scheint dir etwas verborgen.
Willst du sehen?

Komm und nimm meine Hand, sie ist dein.
Lass uns versuchen die Schatten zu küssen.
Sie werden sich nicht wehren.
Oder sollten sie?

Auch ich bin unsehend, noch immer.
Aber küssen kann ich stets.
Was ist, wenn wir keine Schatten finden.
Küsse ich dich?

Sieh doch: Die Schatten verschwinden im Nebel.
Nehmen Zweifel mit und hinterlassen Hoffnung.
Was ist, wenn wir keine Hoffnung brauchen.
Küsst du mich?

Ach Seelenfänger sieh doch was uns umgibt.
Es ist das Feuer der Unvergänglichkeit.
Keine Schatten und Nebel werden die Wärme stören.
Kommst du mit?

© skriptum

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