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Bitte?

 

Hotel Altstadtwiege zum Tropfen?

 

 

Ich nehme mir üblicherweise ein Hotel zum Schlafen, nicht zum Tropfen. Aber bitte: Jeder so, wie er will, nöch?! ;))

Die Wiege auf dem Hotel-„Wappen“ finde ich allerdings süß!

Habt einen schönen und sonnige Sonntag! :)

 

 

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In der Altstadt von Alcudia sieht man so viele Farben und Schönheiten, dass die Reduzierung auf ein Minimum einfach mal eine sehr schöne Abwechslung ist.

© skriptum

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Als die älteste der drei Pfarrkirchen in der Altstadt von Hannover ist die Marktkirche nicht nur recht imposant, sondern mitunter auch ganz schön Sagen umwoben. So wird bezüglich des auf der Ost-Seite des Kirchturms angebrachten, umgedrehten Pentagramms offiziell behauptet, man wolle damit dem Teufel einen Spiegel vorhalten. Die Ost-Seite ist allerdings normalerweise immer Jesu Christi gewidmet. Die inoffizielle Darstellung lautet, dass die Kirche einstmals von Freimaurern erbaut worden sein soll; als diese für ihre Arbeiten nicht mehr bezahlt wurden, haben sie ein Pentagramm angebracht, woraufhin kurz danach in Hannover die Pest ausgebrochen ist. Welche Version stimmt, weiß ich natürlich nicht. Diese beiden Alternativen mag jeder für sich so deuten, wie es beliebt. Ich halte mich da garantiert raus! ;o) Abgesehen von diesem Pentagramm sind auch zwei Hexagramme (Nord und Süd), ein Henkelkreuz und verschiedene keltische Symbole zu sehen. Der rote Sandstein- und Backstein-Bau wurde über Jahrhunderte erbaut. Der erste Stein wurde im 12. Jahrhundert gelegt. Das heutige Gebäude stammt im Wesentlichen aus dem 14. Jahrhundert.

Als Wahrzeichen Hannovers gilt insbesondere der Turm. Dieser wurde im Laufe der Jahrhunderte bemerkenswert verändert und ergänzt, erreichte aber nie die ursprünglich angestrebte Vollständigkeit. Dennoch findet seit weit über 150 Jahren rund um die Marktkirche im historischen Stadtkern der Altstadt der Weihnachtsmarkt statt. Die Marktkirche ist 61,5 Meter lang und 26,6 Meter breit, die Traufhöhe beträgt 19 Meter und die Höhe des Turms beläuft sich auf 97,26 Meter. Der Wetterhahn ergänzt die Gesamthöhe auf exakt 98 Meter. Irgendwo unter ihm hängen 11 Glocken: Die kleine „Thomasglocke“ aus dem Jahr 1733 wiegt nur schlappe 140 Kilo und verfügt über einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Die kleine (!) Glocke, wie gesagt. Die größte Glocke misst dagegen im Durchmesser 2,46 Meter, heißt „Christus- und Friedensglocke“, wird nur zu ganz besonderen Anlässen geschlagen, stammt aus dem Jahr 1960 und wiegt 10.360 Kilo. Dagegen wirkt der „Große David“ mit seinen 3.800 Kilo und 1,83 Metern Durchmesser fast mickrig. Dazwischen gibt es noch die Marien-, Georgen-, Vaterunser-, Morgen-, Jakobus-, Tauf-, Ewigkeits- und Liedglocke. Was für ein Gebimmel!

Dominanz-SA500096-SW700

Und jetzt interessiert mich doch irgendwie, wovon sich so ein Teufel tatsächlich abschrecken lassen würde ;o)

© skriptum

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Der Ballhof liegt inmitten der Altstadt von Hannover. An ihm finden sich meist alle Generationen gleichzeitig ein. Das dortige „Teestübchen“ ist weit über die Grenzen Hannovers bekannt und bietet leckerste Tee-Sorten an, aber auch Kaffee, exzellenten Kuchen und himmlische Waffeln. Wenn man viel Glück hat oder eine Reservierung, die man spätestens auf die Sekunde genau einhalten sollte, bekommt man dort sogar freie Plätze. Auf „gut Glück“ muss man schon wirklich sehr viel Glück haben; sowohl drinnen als auch auf den Außenplätzen.

Ebenfalls am Ballhof befindet sich das Ballhof-Theater. Es gehört zum Niedersächsischen Staatstheater. Ballhof 2 dient als Probebühne und Ausbildungsstätte. Als Hannover noch Königs-Residenz war, gehörte der Ballhof zu den königlichen Sportstätten. Vor allem Federball galt als absoluter In-Sport in königlichen Kreisen und der sonstigen feinen Gesellschaft. Wer etwas auf sich hielt, spielte Federball. Ihr wisst schon: Dieser Sport, der heutzutage Badminton heißt und in den Spielregeln dahingehend verändert wurde, dass man ihn ohne mindestens einmal ausgeschlagene Zähne und drei bis fünf Veilchen nie im Leben auch nur einmal richtig gespielt haben kann ;o)

Was ich an dem nachfolgenden Foto so interessant finde und warum es „Chancengleichheit“ heißt, ist ganz einfach erklärt: Zum einen finden sich am Ballhof jederzeit alle Generationen ein. Da guckt niemand den anderen blöd von der Seite an. Es ist, was die Interessen betrifft, für jede Altersgruppe etwas vorhanden. Irgendwie zeigt das Foto, auch wenn – wie für meine Bilder meist üblich – keine Menschen darauf zu sehen sind, dieses „alles passt“ für mich auch: Kirche und Theater, Natur und Mensch, Schatten und Sonne … alles in Harmonie. Keiner stört den Anderen. Jeder darf das was er will; einfach so, weil es ihm Spaß macht. Wer sich auf dem Ballhof zum sonntäglichen Jazz oder auch nur bei einigermaßen gutem Wetter (von wirklich gutem, sonnigem, warmem Wetter mal ganz abgesehen) einfindet, wird sich allerdings fragen, wann wohl diese Panorama-Aufnahme gemacht wurde. Entweder war Bombenalarm ausgerufen oder der Platz weiträumig gesperrt worden. Denn so leer habe ich ihn noch nie erlebt.

Chancengleichheit-SA500127-SW700

Und jetzt muss ich wohl doch endlich lernen, Federball zu spielen. Ach, wenn ich das doch bloß früher gewusst hätte … ;o)

© skriptum

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Dass Hannover zu den grünsten Städten dieses Kontinents gehört ist müßig zu erwähnen. Mit dem größten Stadtpark Europas, der Eilenriede, die fast doppelt so groß ist, wie der Central Park in New York, liegt Hannover ganz vorn, wenn es um so genannte, städtische „grünen Lungen“ geht. Als kleine „Entschädigung“ ist das System der hannoverschen U-Bahn nach New York verkauft worden. Mit dem weltweit größten Schützenfest glänzt Hannover ebenfalls. Die erste Weltausstellung auf deutschem Boden, die „EXPO 2000“ unter dem Motto „Mensch, Natur, Technik“, fand in Hannover statt. Sie hatte die bis dahin größte Resonanz auf Weltausstellungen und neben zahlreichen weiteren Attraktionen das weltweit größte, frei tragende Holzdach zu bieten, unter dem sich einige der insgesamt 15.000 Veranstaltungen abspielten. So oft wie ich dort gewesen bin, ist fast anzunehmen, dass ich die meisten selbst erlebt habe. Generell bietet die abwechslungs- und zahlreiche Gastronomie Hannovers, sowie die rund ums Jahr stattfindenden Veranstaltungen in vielfältigen Stadien und sonstigen Locations kaum Gelegenheit, Langeweile aufkommen zu lassen.

Auch der „Erlebnis Zoo Hannover“ ist weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und bietet mit seinen sechs Erlebniswelten an einem Tag die Möglichkeit, zu Wasser und zu Land die ganze Welt zu bereisen. Ebenso sind die erhaltenen bzw. nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebauten Fachwerkhäuser der Altstadt, in der auch die neun Jahrhunderte alte Marktkirche bewundert werden kann, der Maschsee, der zu den größten Stadtseen Europas zählt, das Aquarium „Sealife“ mit einer einzigartigen Sammlung an vielen exotischen, in jedem Fall aber sehenswerten Wasserlebewesen, und die „Königlichen Gärten zu Herrenhausen“, in denen unter anderem eine weltweit gesammelte Pflanzenpracht und die Niki de Saint Phalle-Grotte bewundert werden kann, erlebens- und genießenswert. Durch ganz Hannover verteilt ist eine der größten Kunstsammlungen weltweit von Niki de Saint Phalle zu besichtigen. Die weltweit größte Messe für Informationstechnik, „CeBIT“, findet seit 1986 auf dem Messegelände Hannover statt.

Hannover ist also durchaus eine Stadt der Superlative. Warum sie von einigen anderen Städten bzw. deren Bewohnern permanent als minderwertig belächelt wird, erschließt sich mir nicht. Vielleicht ist es Angst? Und wenn das nicht, dann vermutlich schlicht Unwissenheit. Denn in 99,873 Prozent aller Fälle wird vorgegeben, Hannover zu „kennen“, wenn lediglich mal die CeBIT besucht wurde. Das reicht nicht; nicht einmal wenig! Aber was auch immer es ist: Auf jeden Fall finde ich es ungerechtfertigt, diese Stadt herabzuwürdigen. Ich liebe Hannover und beabsichtige, nicht nur aus rein privaten Gründen, sie noch viele Jahre mit meiner Anwesenheit zu quälen ;o) Ungefähr 10 Minuten von der direkten Innenstadt entfernt befindet sich meine Wohnung. Also sehr zentral. Dennoch habe ich, egal in welcher Richtung ich aus den Fenstern sehe, eine grüße Blätterwand vor Augen. Es ist also unfraglich, dass Hannover neben den Beinamen „Messestadt“ und „Stadt des Jazz“ als deutsche Jazz-Hochburg, völlig zu recht als die „Stadt im Grünen“ bezeichnet wird. Dem entsprechend fand ich die Idee, Hannover mal im Kontrast, also in Schwarz und Weiß, vorzustellen, ganz reizvoll.

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