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Posts Tagged ‘Anfang’

Mich ernsthaft mit Politik auseinander zu setzen, ist mir immer mehr zuwider. Aber so ganz drum herum kommt man ja doch nicht, sofern man zur Kombination aus Lesen und Verstehen verdammt ist. Leider gibt es für den Bildschirm nur noch ein nachrichtliches Widget, und zwar von SPON (Spiegel online). Zum Anfüttern reicht es mir. Sofern ich irgendwas tatsächlich oder genauer wissen will, recherchiere ich eben anderweitig. Beim morgendlichen Studium der letztstündigen Nachrichten fiel mir allerdings etwas Bedenkliches auf:

Wenn man die dreier Riege derer nimmt, die in der SPD für die Spitzenkandidatur zur Verfügung standen, und den inakzeptabelsten streicht, bleiben noch zwei. Nimmt man von denen jeweils die ersten zwei Buchstaben ihrer Namen, bleiben PEST für Peer Steinbrück und SIGA für Sigmar Gabriel. Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass die Wahl von PEST die dusseligste Entscheidung war, die die SPD treffen konnte. Was noch vor einigen Monaten in Amerika spöttisch als neue Maßeinheit definiert wurde

Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen ist ein „Romney“

könnte in Deutschland analog lauten

Der Abstand zwischen zwei Peinlichkeiten ist ein „Steinbrück“

oder PEST, wer’s lieber mag.

Nun haben ja die Redakteure von SPON mitunter eine ganz eigene Sprache. Manchmal dauert es etwas, bis das inintellektuelle Menschenkind verstehen kann, was wohl wann womit und vor allem warum gemeint ist. So auch in diesem Artikel Jauch-Debatte: Mogelpackung mit Maschmeyer.

Man kann die (nach meinem Eindruck meist von vorn herein durch die Wahl der Gäste definierten Endergebnisse der) Sendungen von Herrn Günther Jauch natürlich ansehen. Man muss es aber glücklicherweise nicht. Wenn man es gestern doch getan hat und/oder dann heute früh auf den zuvor genannten Artikel auf SPON stößt, ist schnell zu erkennen: Die an Raffinesse und Wortneugestaltung nur selten zu überbietenden Redakteure dieses internetten Blättchens haben sich mal wieder etwas besonders Schickes einfallen lassen:

„Stanzen“

Zu sehen in den Sätzen

„… durften Liberale und Linke Stanzen austauschen“

„Bekannte Stanzen von Wagenknecht und Brüderle“

„… doch die hatten noch Stanzen parat …“

Da ich mit diesem Wort im Zusammenhang mit diesem Beitrag zunächst nichts anfangen konnte, wikipediate ich mich durch die Begrifflichkeit und fand folgende Hinweise:

Stanzen bezeichnet:

– Formstücke aus dünnem Werkstoff (Blech, Pappe, Textilien) auf der Presse mit besonderem Schnittwerkzeug herausschneiden, siehe Stanzen (Verfahren)

– drei von Raffael und seiner Schule für Papst Julius II. ausgemalte Gemächer im Vatikan, siehe Stanzen des Raffael (ital. stanza, „Zimmer“)

– in der Videotechnik das virtuelle Ersetzen des blauen Hintergrunds durch eine andere Szene, siehe Bluescreen-Technik

– eine Gedichtform, siehe Stanze

– umgangssprachlich und regional Stechmücken

– umgangssprachlich einen Ausdruck für Geschlechtsverkehr, siehe Stenz

Wenn ich mir das jetzt auf der seelischen Zunge zergehen lasse und daraufhin von meinen Resthirnzellen gezwungen werde, mir vorzustellen, dass Brüderle und Wagenknecht unter Aufsicht von Maschmeyer in der ARD-Sendung von Jauch Geschlechtsverkehr hatten, dann bin ich … Na? Was wohl? Genau: Ich bin ausgesprochen erleichtert, dass ich gestern Abend arte gesehen habe!

Führt man das jetzt aber noch ein Tickchen weiter und wikipediat sich den Begriff „Stenz“, dann stößt man auf die Erklärung

„Der […] Begriff Stenz bezeichnet […] einen Zuhälter oder einen Weiberhelden.“

Gehe ich zu weit in meinen Befürchtungen, dass damit nur der potentielle Sexgott der FDP gemeint sein kann? Schade, dass RABR so gar kein phonetisch einwandfrei zu verstehendes Wort ergibt. Möglicherweise könnten hier die letzten beiden Buchstaben aushelfen, die ERLE ergeben würden. Damit schlüße sich im Hinblick auf einen Auszug aus einer Ballade von Johann Wolfgang von Goethe der Kreis mithin zum Erlenkönig,

[…] „Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? […]

was mich einem mittelschweren Schweißausbruch doch geeignet ist, sehr nahe zu bringen. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt an dieser Stelle Sahra Wagenknecht!

Manchmal finde ich die Kombination aus Lesen und Verstehen echt hinderlich.

Ich wünsche Euch eine maximal angenehm befeuchtete Woche!

;o)

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~~~

Vom Sinn und Unsinn, einen Menschen halten zu wollen, wenn er unbedingt fallen will …

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Sie war glücklich mit ihm. In diesem Mann hatte sie die Liebe ihres Lebens gefunden. Sie überschüttete ihn teilweise mit ehrlichen Liebeserklärungen, weil sie ahnte, dass er es nicht wirklich glauben konnte, dass sie ihn so liebte.

Einige Monate war ihr dieser Mann in ihrem Leben vergönnt. Es war nicht immer einfach. Viele Streitigkeiten begleiteten diesen relativ kurzen Weg. Es war schwierig, weil sie sich – wenn überhaupt – nur an den Wochenenden sehen konnten. Viele Pläne, mal mehr als 24 Stunden miteinander zu verbringen, scheiterten irgendwann sogar an oft abwendbaren Gründen. Und dennoch … sie war glücklich mit ihm. Sie wollte ihn, wie niemals einen Mann zuvor.

Bis sie ihn kennen gelernt hatte, wollte sie keine Beziehung. Absolut nicht. Dann kreuzte er ihren Weg und sie wollte … absolut … ausschließlich … ihn! Dass sie sich aufgrund der Entfernung nur an den Wochenenden sehen konnten, kam ihr einerseits sehr entgegen, da sie während der Woche genug mit ihrem Job etc. um die Ohren hatte. Andererseits war es ihr nicht genug, ihn nur 24 Stunden pro Woche genießen zu können. Sie wurde ungeduldig …

Gleich am Anfang schmiedeten beide Pläne, dass er in ihre Stadt ziehen würde. Er versprach, sich zu bewerben und sie schickte ihm Adressen und Ansprechpartner, entwickelte endlos Ideen, um ihm die Suche zu erleichtern. Die anfängliche Euphorie ließ sehr schnell nach und so wurde sie immer enttäuschter, dass aus den Plänen, im Sommer bereits ein gemeinsames Nest zu bauen, inzwischen sicher nichts mehr würde. Sie wurde ungeduldiger …

Anfänglich wurden die Jobs vernachlässigt, um den gerade gefundenen Partner so oft wie möglich genießen zu können. Dann nahmen die Jobs zwangsläufig wieder einen höheren Stellenwert ein. Irgendwann war es so weit, dass Jobs vorgeschoben wurden, so dass gar nicht mehr so viel Zeit miteinander verbracht werden konnte. Sie enttäuschte das sehr. Doch was sollte sie tun? Das Argument Job konnte sie nicht entkräften. Ihre Ungeduld wuchs …

Sie hätte sich so sehr ein Ziel gewünscht. Einfach ein Ziel, das ihr die Möglichkeit gegeben hätte, sich auf Tag X zu freuen, wenn es zwischendurch mal wieder unmöglich war, sich zu sehen. Tag X, der bedeutet hätte, endlich mit dem geliebten Menschen in der gleichen Stadt leben zu können. Einfach Tag X … selbst wenn er noch Monate auf sich hätte warten lassen. Doch dieser Tag wurde nicht definiert. Ihre Ungeduld eskalierte …

Sie versuchte, ihm ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse und ihre Ängste zu erklären. Doch sie fand nicht die richtigen Worte. Liebe in ruhig formulierte Ungeduld gebettet kam als Angriff und Unter-Druck-Setzen bei ihm an. Als Provokation und Sarkasmus. Sie hatte es nie verletzend gemeint. Sie wollte einfach nur bekunden, dass sie ihn liebte und ihn mehr in ihrem Leben wissen wollte, als 24 Stunden pro Woche. Doch ihre wahre Message verhallte ungehört. Viele Worte – gesagt oder geschrieben – nahmen einen Weg, der sie beim Empfänger nicht im Entferntesten so ankommen ließen, wie sie tatsächlich gemeint waren … Voller Liebe … Voller Begehren … Voller … Ungeduld …

Um sich vor ihren Gefühle schützen zu können, wählte er den Weg des Ignorierens… den Weg des Ausschweigens… Der Blick seiner Augen – wenn er sie ansah – wurde leerer … die Küsse wurden kälter … der Sex wurde pflichtbewusster … seine Hände auf ihrer Haut brachten sie noch immer zum Beben doch sein Atem streichelte sie nicht mehr … er peitschte auf ihrer Haut.

Die Beziehung hatte sich trotz ihrer ehrlichen Liebe aufgrund der unterschiedlichen Intensität der Gefühle zu Tode geliebt. So konnte sie einfach nicht mehr weiter … nicht ohne ihn … aber auch nicht

mit ihm!

Forgive me, Baby, and good luck!

© skriptum

[21.05.2002]

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Am Ende werden wir sehen,
fühlen und wissen.

Am Ende werden wir wollen,
erhalten und vermissen. 

Am Ende werden wir gehen,
bleiben und fliegen. 

Am Ende werden wir hören,
betören und schwören. 

Am Ende werden wir nehmen,
bewahren und flehen. 

Am Ende des Regenbogens
werden wir Hand in Hand stehen.

© skriptum

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Bei paleica entdeckte ich heute ein so genanntes Stöckchen, das ich dann mal aufgenommen habe ;o) Es handelt sich um eine „Liste von Dingen, die man im Leben getan haben sollte…“. Los geht’s:

[x] 001. Eine Kneipenrunde bezahlen
[ ] 002. Mit Delfinen im offenen Meer schwimmen – leider noch nie
[ ] 003. Einen Berg besteigen
[ ] 004. Das Innere der Großen Pyramide von Gizeh besuchen – steht ganz oben auf meiner „to do“-Liste
[ ] 005. Eine Tarantel auf der Hand halten – alles hat Grenzen!
[x] 006. Im Kerzenlicht mit jemandem ein Bad nehmen
[x] 007. »Ich liebe dich« sagen und es meinen – ich sage es nie, wenn ich es nicht auch genau so meine
[x] 008. Einen Baum umarmen
[ ] 009. Einen Striptease bis zum Ende hinlegen – das ist und bleibt privat ;o)
[ ] 010. Bungee Jumping ausprobieren – darf ich leider nicht
[x] 011. Paris besuchen – bei strömendem Regen
[ ] 012. Ein Gewitter auf See erleben
[x] 013. Die Nacht durchmachen – nur eine? Oh!
[ ] 014. Das Nordlicht sehen
[x] 015. Eine Sportveranstaltung besuchen
[ ] 016. Den Schiefen Turm von Pisa besteigen
[ ] 017. Eigenes Gemüse züchten und essen
[ ] 018. Einen Eisberg berühren – leider noch nie
[x] 019. Unter dem Sternenhimmel schlafen – schlafen in Form von ein_schlafen? ;o)
[x] 020. Eine Babywindel wechseln
[x] 021. In einem Heißluftballon fahren
[ ] 022. Einen Meteoritenhagel beobachten
[ ] 023. Einen Champagnerrausch haben
[x] 024. Mehr als man sich leisten kann spenden
[x] 025. Den Himmel durch ein Teleskop anschauen
[x] 026. Im unpassendsten Moment einen Lachanfall haben – Jou! Das volle Programm inklusive Schnappatmung
[ ] 027. An einer Schlägerei teilnehmen
[x] 028. Beim Pferderennen gewinnen – zählt auch Roulette?
[x] 029. Blau machen, obwohl man nicht krank ist
[ ] 030. Eine(n) Fremde(n) bitten, mit einem auszugehen
[x] 031. Eine Schneeballschlacht mitmachen
[ ] 032. Seinen Hintern auf dem Bürokopierer ablichten
[ ] 033. So laut schreien wie es geht – ich mag kein Schreien
[ ] 034. Ein Lamm in den Armen halten
[x] 035. Eine heimliche Fantasie ausleben
[x] 036. Um Mitternacht (nackt) baden gehen
[x] 037. In eiskaltem Wasser baden
[x] 038. Eine richtige Unterhaltung mit einem Bettler führen
[x] 039. Eine totale Sonnenfinsternis beobachten
[x] 040. Eine Achterbahnfahrt mitmachen
[ ] 041. Einen Elfmeter verwandeln
[ ] 042. Die Aufgaben von drei Wochen irgendwie in drei Tagen erledigen
[x] 043. Völlig verrückt abtanzen, egal wer dabei zusieht
[x] 044. Einen fremden Akzent einen ganzen Tag lang nachmachen
[ ] 045. Den Geburtsort seiner Vorfahren besuchen
[x] 046. Glücklich mit dem eigenen Leben sein, wenn auch nur für einen Moment
[x] 047. Zwei Festplatten im Computer haben
[ ] 048. Alle Bundesländer seines Landes besuchen
[x] 049. Den eigenen Job in jeder Hinsicht mögen auch wenns nur für einen Moment ist
[x] 050. Sich um jemanden kümmern, der beschissen aussieht
[x] 051. Nach eigenem Ermessen genug Geld besitzen
[x] 052. Abgefahrene Freunde haben
[x] 053. Im Ausland mit einem/r Fremden tanzen
[ ] 054. Wale in der freien Natur beobachten – hoffentlich erlebe ich das irgendwann!
[ ] 055. Ein Straßenschild stehlen
[ ] 056. Mit dem Rucksack durch Amerika reisen
[ ] 057. Per Anhalter fahren
[ ] 058. Freeclimbing ausprobieren
[ ] 059. Im Ausland einen Beamten anlügen, um bloß nicht aufzufallen
[x] 060. Um Mitternacht am Strand spazieren gehen
[x] 061. Mit dem Fallschirm abspringen – nur EINmal? Ooops …
[ ] 062. Irland besuchen
[x] 063. Länger an Liebeskummer leiden, als die Beziehung gedauert hat
[x] 064. Im Restaurant am Tisch mit Fremden speisen
[ ] 065. Japan besuchen
[ ] 066. Das eigene Gewicht in Hanteln stemmen
[ ] 067. Eine Kuh melken
[x] 068. Seine CD sammlung auflisten
[ ] 069. Vorgeben, ein Superstar zu sein
[ ] 070. Karaoke singen – never ever!
[x] 071. Einen ganze Tag lang einfach nur so im Bett bleiben
[ ] 072. Nackt vor Fremden posieren
[ ] 073. Mit Sauerstoffflasche tauchen
[x] 074. Zu Ravels Bolero Sex haben
[x] 075. Im Regen küssen
[x] 076. Im Schlamm spielen
[x] 077. Im Regen spielen
[x] 078. Ein Autokino besuchen
[x] 079. Etwas ohne Reue tun, was man eigentlich bereuen müsste
[ ] 080. Die Chinesische Mauer besuchen – hoffentlich noch in diesem Leben!
[x] 081. Entdecken, dass jemand die Homepage besucht hat, ohne das er sie kennen sollte
[ ] 082. Statt Microsoft Windows etwas Besseres verwenden
[x] 083. Ein eigenes Geschäft gründen
[x] 084. Sich glücklich und auf Gegenseitigkeit verlieben
[x] 085. Eine berühmte historische Stätte besuchen
[ ] 086. Einen Kampfsport erlernen Judo, Karate und Ju Juitsu
[ ] 087. Mehr als sechs Stunden am Stück vor einer Spielkonsole sitzen
[x] 088. Heiraten – der Wiederholungsbedarf ist als recht überschaubar einzugrenzen ;o)
[x] 089. Ins Kino gehen
[x] 090. Eine Party platzen lassen
[x] 091. Jemanden lieben, obwohl es verboten oder unschicklich ist
[x] 092. Jemanden küssen bis er/sie schwindelig davon wird
[x] 093. Sich scheiden lassen
[x] 094. Sex im Büro haben
[x] 095. Fünf Tage lang ohne Essen auskommen- sehr unfreiwillig, ja
[x] 096. Kekse nach eigene Rezept backen (nach abgeändertem Rezept)
[x] 097. Den ersten Platz in einem Verkleidungswettbewerb belegen – zählt auch eine Miss-Wahl?
[ ] 098. In einer Gondel durch Venedig fahren
[ ] 099. Sich tätowieren lassen – bei meiner Panik vor Nadeln? Eher nicht …
[x] 100. Herausfinden, dass allein die Berührung von Gegenständen einen anmacht
[ ] 101. Wildwasser- Rafting – würde ich sehr gern!
[ ] 102. Im Fernsehen als »Experte« auftreten
[x] 103. Ohne Grund einen Blumenstrauß bekommen
[ ] 104. In der Öffentlichkeit masturbieren
[ ] 105. So besoffen sein, dass man sich an nichts mehr erinnert
[ ] 106. Von irgendeiner illegalen Droge abhängig sein – gibt es auch legale? ;)
[x] 107. Auf einer Bühne auftreten – jahrelang, also deutlich mehr als einmal
[x] 108. Las Vegas besuchen
[ ] 109. Die eigene Musik aufnehmen
[ ] 110. Haifisch essen (Haifischsuppe)
[x] 111. Einen One-Night-Stand haben
[ ] 112. Thailand besuchen
[x] 113. Erleben, wie Asylanten in Deutschland leben
[ ] 114. Ein Haus kaufen
[ ] 115. Im Krieg auf einem Schlachtfeld sein
[ ] 116. Einen oder beide Elternteile begraben – meine absolute Horrorvorstellung!
[x] 117. Eine Kreuzfahrt machen
[x] 118. Mehr als eine Sprache sprechen
[x] 119. Beim Versuch, einen anderen zu verteidigen, selbst eins “auf die Fresse kriegen”
[ ] 120. Einen ungedeckten Scheck einreichen
[ ] 121. In der Rocky Horror Picture Show auftreten
[ ] 122. Das eigene Kreditkartenstatement lesen und verstehen
[ ] 123. Kinder aufziehen
[x] 124. Nachträglich das ehemalige Lieblingsspielzeug kaufen und damit spielen
[ ] 125. Auf Tour seiner Lieblingsmusiker mitreisen
[x] 126. Die eigene Sternenkonstellation bestimmen
[ ] 127. Im Ausland eine Fahrradtour machen
[ ] 128. Etwas Interessantes über die eigenen Vorfahren herausfinden
[ ] 129. Den eigenen Bundestagsabgeordneten anrufen oder anschreiben – ich bin nicht allzu scharf auf eine Anzeige wegen Beleidigung ;)
[x] 130. Mit dem/der Geliebten irgendwo von Null neu anfangen
[x] 131. Zu Fuß über die Golden Gate Bridge gehen
[ ] 132. Im Auto laut singen und nicht aufhören, obwohl jemand zusieht
[ ] 133. Eine Abtreibung hinter sich bringen, gegebenenfalls mit dem Partner
[ ] 134. Eine Schönheitsoperation mitmachen – Dafür müsste ich mir eine Spritze geben lasse, nöch?! Vergiss es!
[x] 135. Einen [schweren] Unfall unerwartet unverletzt überstehen
[x] 136. Einen Beitrag für eine Zeitung schreiben
[x] 137. Über fünfzig Kilo abnehmen – sehr unfreiwillig die Hälfte
[x] 138. Jemanden zum Trost in den Armen halten
[ ] 139. Ein Flugzeug fliegen
[ ] 140. Einen Stachelrochen streicheln
[x] 141. Das Herz eines/r anderen brechen
[ ] 142. Einem Tier beim Gebären helfen
[ ] 143. Den Job verlieren
[ ] 144. Geld bei einer Fernsehshow gewinnen
[x] 145. Einen Knochenbruch erleiden
[ ] 146. Einen Menschen töten – dafür habe ich zuviel Achtung vor dem Leben
[ ] 147. In Afrika auf Fotosafari gehen
[x] 148. Ein Motorrad fahren – mit, ja.
[x] 149. Mit irgendeinem Landfahrzeug schneller als 220 km/h fahren – ebenfalls mit
[ ] 150. Ein Piercing irgendwo schulterabwärts anbringen lassen
[x] 151. Eine Schusswaffe abfeuern
[x] 152. Selbst gesammelte Pilze essen
[x] 153. Ein Pferd reiten
[x] 154. Eine schwere Operation durchmachen
[x] 155. Sex im fahrenden Zug haben
[ ] 156. Eine Schlange als Haustier halten – nicht als Haustier aber immerhin gehalten
[x] 157. Durch den Grand Canyon wandern
[ ] 158. Einen ganzen Flug durchschlafen
[ ] 159. Im Verlauf von zwei Tagen länger als dreißig Stunden schlafen
[x] 160. Mehr fremde Nationen als deutsche Bundesländer besuchen
[ ] 161. Alle sieben Kontinente bereisen
[ ] 162. Eine Kanureise machen
[ ] 163. Kängurufleisch essen
[ ] 164. Sich an einer historischen Mayastätte verlieben
[ ] 165. Sperma oder Eizellen spenden
[x] 166. Sushi essen – und vorher selbst machen
[x] 167. In der Zeitung das eigene Foto finden – gelten auch Buch-Cover und ein Fernsehbericht im ZDF/Kontraste?
[x] 168. Mindestens zwei glückliche Partnerbeziehungen im Leben haben
[x] 169. Jemanden in einer Angelegenheit überzeugen, die einem am Herzen liegt
[x] 170. Jemanden wegen dessen Handlungsweise rauswerfen
[ ] 171. Nochmal zur Schule gehen – alles hat Grenzen! ;o)
[x] 172. Gleitschirm fliegen – Fallschirm ist doch auch okay, oder?
[x] 173. Den eigenen Namen ändern
[ ] 174. Eine Kakerlake streicheln
[x] 175. Grüne Tomaten braten und essen – und dazu den Film „Grüne Tomaten“ sehen! *hach
[ ] 176. Die Ilias von Homer lesen
[x] 177. Einen Autor aussuchen und lesen, den man in der Schule verpasst hat
[ ] 178. Im Restaurant Löffel, Teller oder Gläser für zu Hause mitgehen lassen
[ ] 179. und vor dem Restaurant von der Polizei gefilzt werden – :-))
[x] 180. Eine künstlerische Tätigkeit als Autodidakt erlernen
[ ] 181. Ein Tier eigenhändig töten, zubereiten und essen – auf gar keinen Fall!
[x] 182. Sich bei jemandem Jahre nach einer Ungerechtigkeit dafür entschuldigen
[ ] 183. Nie an einem Klassentreffen teilnehmen
[x] 184. Sex mit jemandem haben, der halb oder doppelt so alt ist wie man selbst
[ ] 185. In ein öffentliches Amt gewählt werden
[ ] 186. Selbst eine Computersprache entwickeln
[x] 187. Erkennen dürfen, dass man den eigenen Traum tatsächlich lebt
[ ] 188. Jemanden, den man liebt, in Pflege geben müssen – das käme nie freiwillig in Frage!
[ ] 189. Selbst einen Computer [aus Einzelteilen] zusammenbauen
[x] 190. Ein selbst gemachtes Kunstwerk an einen Fremden verkaufen
[x] 191. Testrunde in einem Ferrari fahren – mit. Ja.
[ ] 192. Selbst einen Stand auf einem Straßenfest haben
[ ] 193. Sich die Haare färben
[ ] 194. Als DJ auftreten
[ ] 195. Herausfinden, dass einem der Partner im Internet den Laufpass gegeben hat
[ ] 196. Sein eigenes Rollenspiel schreiben
[ ] 197. Verhaftet werden
[x] 198. Ein Haustier halten
[x] 199. An einer Zigarette ziehen
[x] 200. Eine Sache durchsetzen
[ ] 201. Sex auf einer Discotoilette
[x] 202. Sex unterm Sternenhimmel
[ ] 203. Bei Gewitter zelten – dann wäre ich erledigt …
[ ] 204. Ein Kind gebären – ~~~
[ ] 205. Aktfotos machen (lassen)

104 von 205 … Nicht so schlecht, hm? Immerhin gut die Hälfte. Einiges werde ich nie tun; das ist heute schon klar. Anderes werde ich irgendwann noch verwirklichen. Und so manches fehlt in dieser Auflistung. Aber nun denn … irgendwas ist ja immer ;o)

Ich bin ja ein Freund von Geschlossenem (Bezug des Endes auf den Anfang) beim Schreiben. Aber wie nun der Anfang (Kneipenrunde) mit dem Ende (Aktfotos) in Einklang zu bringen ist … da fehlt mir noch eine Idee, die mir nicht peinlich wäre *g

Wer das „Stöckchen“ aufnehmen möchte, kann das gern tun!

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Er nun wieder …

Wer wie ich „Anfang 40“ ist (ja, aktuell; nicht seit Jahrzehnten *g), der ist mehr oder weniger mit einigen Künstlern aufgewachsen, die es in Verbindung mit ihren ursprünglichen Combos oder in den seinerzeitigen Stilrichtungen längst nicht mehr gibt. Ob nun Frank Sinatra, der mittlerweile von einer Harfe begleitet wird bzw. recovered von Robbie Williams, oder Tina Turner, die ohne Ike vermutlich um Längen besser klar kommt als zuletzt mit ihm. Supertramp ohne Roger Hodgson (und auch umgekehrt) ist für mich wie eine Uhr ohne Zeiger. Die „Neue Deutsche Welle“ (NDW) bekommt man in Fragmenten nur noch zu hören, wenn ein Radiosender mal sehr gnädig gestimmt ist oder eine Themenwoche durchzieht. Pink Floyd, Barkley James Harvest etc. etc. etc. Diese Reihe könnte endlos fortgesetzt werden.

Und dann gibt es da noch diese Urgesteine, die immer mal wieder auf der sprichwörtlichen Bildfläche auftauchen oder nie weg waren und die man seit 10, 20, 30 Jahren oder noch länger schon am ersten Ton erkennt. Nach wie vor und vermutlich auch die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre. Carlos Santana ist da nur ein Beispiel. Rod Stewart, dessen markante Stimme es nie gelang, glaubhaft nachzuahmen … Joe Cocker, für den Gleiches gilt … Kylie Minogue, nach 10jähriger Pause völlig neu erfunden wiederauferstanden … Madonna, ohne Worte … Lionel Richie … Herbert Grönemeyer … Und jemanden wie Howard Carpendale muss man in dem Zusammenhang ja wohl auch nennen.

Letzteres finde ich nicht schlimm, weil ich Musik nicht nach dem Aspekt höre, wem ich damit imponieren kann oder was gerade für oder durch wen auch immer angesagt ist, sondern je nach Lust und Laune. Obgleich meine Howie-Zeiten wirklich Jahrzehnte her sind. Ich schwöre! Aber es gab sie eben auch. Als ich noch ganz klein war … und so ;o) Und ihn gibt es heute noch. Oder wieder. Oder mal wieder. Oder wie auch immer.

Aber so ist es kein Wunder, dass sich in meinem Media Player die unterschiedlichsten Künstler tummeln. Ob nun Restless Heart von Barbra Streisand abgelöst wird oder George Benson und Tom Petty nacheinander spielen, bevor der jazzige Brian Ferry vor Curtis Stigers die Ouvertüre (ja, das Wort schreibt man aktuell tatsächlich mit „ü“! Mal sehen, wie lange) zur Hochzeit des Figaro einleiten, um anschließend Paravotti oder dem Buena Vista Social Club Platz zu machen, bis hin zu Leith Al-Deen und Garth Brooks … Ich höre alles mögliche; je nach Lust und Stimmung. Nur Howie ist nicht (mehr) dabei. Definitiv nicht. *g

Wer mich u. a. seit glatten 30 Jahren immer wieder vom sprichwörtlichen Sockel haut ist ganz klar Marius Müller-Westernhagen! Geboren am 6. Dezember 1948, seit Mitte der 70er Jahre non stopp im Geschäft und auf seine Weise ebenso unverwechselbar wie der eine oder andere Jahrzehnt-Künstler. Eine prächtige Kontinuität, die irgendwie immer wieder neu verpackt den Markt stürmt. Und meinen Kopf. Nach drei Live-Konzerten mit ihm konnte ich einfach nicht mehr fliehen. Und wollte es ehrlich gesagt auch nie. Dass MMW im kommenden Dezember 60 Jahre alt wird, finde ich unglaublich klasse. Er steht mit Stolz zu seinem Alter und damit vor allem zu sich, ist „knackiger“ als so mancher 40jähriger und konsequent in der Inkonsequenz, zukünftig jeder Bühne – dann doch wieder nicht – fernzubleiben. Zum Glück!

Die diversen, klaren Statements in seinen Texten haben mir schon immer sehr gefallen. Zum Beispiel mit der Aussage „Michael Jackson geht mit kleinen Jungs ins Bett und ich kann über’s Wasser geh’n“ definiert er ziemlich klar, was er von den Vorwürfen hält. Möglicherweise „explizit“ für Internetportale jedweder Art hat er in seinem Titel „Daneben“ (Album: „Nahaufnahme“, 2005) die Songzeile

„ Es ist mir ´n Rätsel Megastar
dass du dir in die Hosen scheißt
weil jemand der dich gar nicht kennt
sich über dich sein Maul zerreißt“

kreiert, die mich schon diverse Male laut zum Lachen gebracht hat. Vor allem, wenn manche arme, immer wieder blind um sich schlagende, Seelen durch plötzlich behauptet Einschläge (wo genau?) versuchen, davon abzulenken, dass es sich zwar um einen der sehr seltenen Fälle eigener Urheberschaft handelt, aber sie die Grundlage eben selbst in die Umlaufbahn geschossen haben, um nach Schieflage der Situation plötzlich auf Opfer getrimmt den Eindruck zu erwecken, doch gar nichts getan und dieses auch längst vergessen zu haben. Gleiches könnte bei den Attackierten passiert sein, muss aber nicht. Wer andere durch diskreditierende Behauptungen versucht, in Verruf zu bringen, sollte sich darüber bewusst sein, dass ein kleiner Enterhaken durchaus zum riesigen Bumerang werden kann. Mehrere erst recht. Nicht auszudenken, wie es sich anfühlen muss, wenn sie irgendwann alle gleichzeitig zurückkommen. „Verdammt, verdammt!“ kann ich da nur sagen und frage mich bestenfalls, was es denjenigen bringt. Ob ihnen dabei einer … wie sagt man? „abgeht“? Obwohl … wenn das die einzige Chance dazu ist, kann man es ja fast schon wieder verstehen. Dennoch finde ich es nicht okay, wenn Unbeteiligte darunter leiden müssen. Zum Glück muss man solche Blitzbirnen nicht entlarven; sie tun es erfahrungsgemäß selbst. Man muss ihnen nur genügend Zeit dafür geben.

Ob Westernhagen sich mit obigem Zitat auf solcherlei Machenschaften bezogen hat, weiß ich natürlich nicht. Möglicherweise hat er, möglicherweise nicht. Aber nicht nur möglicherweise hat er recht, dass es solche Charaktere mit Sicherheit nicht wert sind, sie überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Was auch gut funktioniert, solange sie die Ignoranz ihrer Person ertragen. Es muss eben jede/r selbst entscheiden dürfen, wo er mitmachen will und wo nicht. Und wenn er klar zum Ausdruck bringt, an gewissen Personen nicht nur kein Interesse zu haben, sondern alles was von ihnen ausgeht hochgradig lächerlich zu finden, sollte man ihn nicht versuchen, zum Umgang zu nötigen. Das kann nur schief gehen. Auch Westernhagen weiß das offensichtlich und er hat so eine Art, mit solchen Statements umzugehen, die ich bewundernswert finde. Vielleicht liegt es daran, dass er bald 60 Jahre alt wird (obwohl das erfahrungsgemäß keinesfalls eine Garantie für Weisheit ist) und vermutlich nie auf die paradoxe Idee käme, zu behaupten, noch immer „Anfang 40“ zu sein. Es wäre aber auch nicht nur schade, sondern vor allem unsinnig, wenn er ca. 20 Jahre seines Lebens plötzlich leugnen würde. Was wäre mit dem Inhalt dieser 20 Jahre? Nie geschehen? Was für ein Preis … Was für ein Unsinn.

Noch bin ich Anfang 40 und wenn ich Menschen wie Westernhagen sehe, freue ich mich fast darauf, vielleicht irgendwann 60 zu werden. Mit gleichaltrigen Freunden um mich herum, die auch keinen Tag ihrer Leben missen wollen und die sich von der gleichen Musik mitreißen lassen, wie ich. Ob es nun Paul Simon, Peter Maffay, Marshall & Alexander, Simply Red, Ray Charles, Erasure, Sheryl Crow, Simon Estes, Toto, Eric Clapton, Eagles, Poco, Julia Neigel, Chicago, Talk Talk, Supertramp, Nils Landgren oder Westernhagen*** ist (pfiffige Mischung, hm? *g), spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Hauptsache, es wird nie langweilig! Eben genauso wie seit Jahrzehnten die Titel von Westernhagen.

© skriptum
[nach Diktat verreist und gezeitstempelt]

*** Nein, die Aufzählung ist nicht vollständig! Die Interpreten so zu mischen, dass es definitiv überhaupt keine Linie mehr ergibt, war allerdings nicht ganz einfach. So durcheinander ist ja nicht einmal mein Media Player. Aber ich … vielleicht … gleich! *verwirrt

;o)

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