Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Beiträge’

… mit was sich uns aller Philippo so beschäftigt, statt im eigenen Land die Krankenkassen endlich gesetzlich dazu zu zwingen, dem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben:

Jährlich sollen seit Einführung der so genannten Gesundheitskarten durch den Missbrauch Schäden zu Lasten der Versicherten in Milliardenhöhe entstehen. Trotz Aufforderung an die Krankenkassen, diesen Missbrauch endlich abzustellen, reagieren diese sinngemäß meist nur mit dem Hinweis „Och nö, das ist uns zu teuer“. Zu bedenken wäre möglicherweise, dass es sich bei den Beiträgen nicht um Direktüberweisungen zugunsten der Vorstände handelt, sondern um das Überlassen von Finanzmitteln zu treuen Händen und zur Verwendung zugunsten der tatsächlich Versicherten.

Allein schon eine sog. Arzneimitteldokumentation könnte Aufschluss darüber geben, ob eine Karte missbraucht wird oder nicht. Wenn auf eine Karte innerhalb von zwei Wochen das siebte Antibiotikum verschrieben wird, dürfte zumindest die vage Vermutung naheliegen, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Vom Vorzeigen einer offiziellen Legitimation einmal ganz abgesehen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, worin das tatsächliche Problem liegt, den Missbrauch weitestgehend einzuschränken.

Seit Jahren wird an der Einführung der sog. „elektronischen Gesundheitskarte“ gebastelt, die jedoch mittlerweile im fünften Jahr vor sich hin scheitert. Es ist ja auch einfacher, den tatsächlich Versicherten immer noch höhere Beiträge aus der Tasche zu pressen, solange die noch nicht tot umgefallen sind. Ja ne, schon klar! Der aktuelle Gesundheitsminister (wenn es Krankenkasse heißt, müsste es doch auch Krankenminister heißen, oder?) scheint damit ja auch keinerlei Probleme zu haben.

Wie gesagt: Es handelt sich jährlich um einen geschätzten Schaden durch Missbrauch der Karten in Milliardenhöhe. Jährlich; seit Januar 1995. Das sind – nur grob geschätzt – 16 Jahre. Rechnen wir doch mal kurz: Pro Jahr entstehen ca. eine Milliarde Euro an Schaden dadurch, dass NICHT-Versicherte sog. Gesundheitskarten missbrauchen und medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, die ihnen nicht zustehen. Das müssten dann über den sprichwörtlichen Daumen so ungefähr 16 Milliarden sein. Euro, nicht Lira.

Herr Rösler, haben Sie mitgerechnet?

Herr Rösler?

Ach herrje, der scheint schon wieder abgelenkt zu sein und guckt lieber, was in der Weltgeschichte kommentiert werden kann, statt endlich im eigenen Land für Ordnung zu sorgen.

Na ja, Politiker aka Volks(ver)treter eben. Wen wundert’s noch?!

Read Full Post »

 

… in diesem „liebevollen Irrenhaus“ hinterlassen Spuren:

Menschen kamen und gingen. Von einigen wenigen habe ich mich distanziert. Viele andere haben mein Leben – auch im persönlichen Kontakt – sehr angenehm bereichert. Manche Spuren sind also verweht, andere haben hoffentlich noch sehr lange Bestand! Was diesen Blog betrifft und die darin hinterlassenen Spuren, bin ich vorhin fast hinten über gefallen:

Bis Mitternacht sind die Beiträge dieses Blogs von insgesamt 1.142.549 Besuchern gelesen worden, was im täglichen Durchschnitt 1.043 Seitenaufrufe bedeutet.

Am Tag mit den meisten Klicks habe ich mich über 6.384 Aufrufe dieses Blogs gefreut. Inzwischen darf ich 455 Abos anderer Blogger auf meine Beiträge verzeichnen und wurde von 1.794 Spam-Kommentaren automatisch verschont.

670 Beiträge wurden von mir in 28 Kategorien eingestellt. Diese wurden von Euch mit 8.596 Kommentaren bedacht.

Herzlichen Dank dafür! Wenn Ihr nicht wärt, könnte ich mir hier einen Wolf tippen. Ohne Feedback wäre das alles nüscht!

Ich wünsche uns, dass wir noch sehr viel Zeit miteinander erleben werden. Überdies wünsche ich uns, dass wir Spinnern auch zukünftig geschlossen die kalte Schulter zeigen. Außerdem hoffe ich, dass es selbstverständlich bleibt, Schundkommentare zu löschen, ohne dass deswegen ein großes Aufhebens gemacht wird. Es gibt Handlungen, die sollten für jeden klar denkenden Menschen selbstverständlich sein. Und mir wünsche ich, dass ich weiterhin auf Euren Blogs so viele interessante Geschichten, Dramen, Witze und sonstige Erbaulichkeiten zu sehen und lesen bekomme. Ich werde mit Freude auf meinen beiden Blogs versuchen, dem in nichts nachzustehen!

Ach so: Eine kleine Neuerung gibt es zum dritten Geburtstag auch: Mein Kreativ-Bydchen. Viel Spaß beim Stöbern! ;)

Read Full Post »

 

Dass ich ein ausgemachter Fan vom Erlebnis Zoo Hannover bin, dürfte bekannt sein. In den vergangenen Jahren habe ich wohl Hunderte von Fotos nebst entsprechenden Kommentaren ins Internet gestellt. Zahlreich in meinem bis vor einem dreiviertel Jahr betriebenen Forum marmonemi.de und in meiner Galerie donnAwetter.de. Seit knapp drei bzw. knapp einem Jahr finden sich meine Beiträge auf meinen Blogs skriptum und skryptoria; hier bei wordpress.com. Jeweils versehen mit kleinen (Bilder-/)Geschichten oder Kommentaren und oft genug mit Links zum Zoo.

Meine Begeisterung für diese Sehenswürdigkeit dürfte dabei vermutlich stets leicht zu erkennen gewesen sein. Es mussten gar nicht immer ganz großartige Sensationen sein. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Erlebnis Zoo Hannover durch die Geburt von fünf Elefanten-Babys innerhalb des Jahres 2010 einen Weltrekord aufgestellt hat. Auch so genannte Kleinigkeiten, wie ausgefallen hübsche Weg-Ränder oder sonstige Schönheiten und Ereignisse inspirierten mich zu so einigem. Natürlich war mir bei all dem auch der Werdegang des Zoos bekannt:

Wikipedia schreibt:

„1972 ging der Zoo wieder in den Besitz der Stadt Hannover über. […] Anfang der 1990er Jahre steckte der Zoo in einer Krise. Die Besucherzahlen sanken, der öffentliche Betriebskostenzuschuss wurde gekürzt. Daraufhin beschloss die Stadt einen Neuanfang. Das städtische Amt Zoo wurde 1994 in eine GmbH umgewandelt und symbolisch für eine Mark an den Kommunalverband Großraum Hannover veräußert.“

Ebenfalls im Jahr 1994 übernahm Klaus-Michael Machens als Direktor die Leitung des Erlebnis Zoo’ Hannover. Mit einem unglaublichen Engagement holte er den Zoo nicht nur aus seinem Dornröschen-Schlaf, sondern machte ihn zu einem der erfolgreichsten Zoos überhaupt. Unter der Leitung von Herrn Machens wurde das Konzept „Zoo 2000“ entwickelt. Damit bewarb sich die GmbH am Ideenwettbewerb der Weltausstellung Expo 2000 und wurde 1996 offiziell als „Projekt Expo 2000“ anerkannt.

Vier in Europa als einzigartig geltenden Erlebniswelten (die Afrikalandschaft „Sambesi“, der „Gorillaberg“, ein indischer „Dschungelpalast“ und „Meyers Hof“) entstanden und bereits seit dem Jahr 2000 kamen jährlich über eine Millionen Menschen in den Zoo, um möglichst vielen Tieren, überwiegend ohne Gitter, nahe zu sein. Seit 2005 wird jedes Jahr für einige Wochen der sog. „Winter-Zoo“ veranstaltet und stark frequentiert. 2007 kam das Kinderland „Mullewapp“ mit zahlreichen Attraktionen hinzu. Das Jahr 2010 startete mit der Eröffnung des australischen „Outback“. Seit Mai 2010 freut sich der Erlebnis Zoo Hannover außerdem über die kanadische Erlebniswelt „Yukon Bay“.

Kommentierte Fütterungen und täglich bis zu acht Tiershows gehören ebenso zum Erfolgskonzept, wie die weiteren Attraktionen „Strandbad“ und „Tropenhaus“. Ein fünf Kilometer langer Entdecker-Pfad, ein Dschungel- und Evolutionspfad, mehrere begehbare Tieranlagen, der obligatorische Streichelzoo sowie zahlreiche Safaris und sonstige Führungen mit erfahrenen Zoo-Scouts sprechen ebenfalls für sich. Einmal hatte ich das in jeder Hinsicht bemerkenswerte Vergnügen, eine Backstage-Tour mitzumachen. Ich kann es nur jedem empfehlen!

Mittlerweile vermag es der Zoo durch das beispiellose, 17jährige und unermüdliche Engagement von Herrn Machens und seinen Mitarbeitern, dass jährlich über 1,6 Millionen Besucher in den Erlebnis Zoo Hannover kommen.

Klaus-Michael Machens feiert in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag. Das wäre eigentlich ein uneingeschränkt schöner Anlass, ihm von ganzem Herzen zu gratulieren, für seinen Einsatz im Zoo zu danken und ihm eine gute Gesundheit, Kreativität und viele weitere Ideen nebst dem dafür mehr als verdienten Erfolg zu wünschen, damit er den Erlebnis Zoo Hannover noch viele weitere Jahre so hervorragend führen kann. Wenn da nicht …

Tja, wenn da nicht der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, wäre. Erst ließ er sich noch freudestrahlend mit Herrn Machens ob des großartigen und andauernden Erfolges des Erlebnis Zoo’ Hannover medial ins Rampenlicht rücken. Allerdings wusste wohl nur er und ein paar seiner Kumpel zu dem Zeitpunkt, dass er keine 24 Stunden später überraschend erklären würde, den Vertrag von Herrn Machens nicht zu verlängern, weil dieser nun zu alt sei, um den Zoo weiter zu führen.

Lieber Herr Machens, selten hat mich, und bei weitem nicht nur mich, eine „regionale“ Entscheidung dermaßen wütend gemacht (den geplanten Neubau des Landtages lasse ich jetzt mal außen vor). Ich begegne diesem unsäglichen Abschluss Ihrer hervorragenden Arbeit mit größtem Bedauern und unermesslicher Irritation. Hannoveraner mögen mitunter etwas „spröde“ sein. Wenn sie jedoch erstmal jemanden in ihr Herz geschlossen haben, dann bleibt er da auch, unkaputtbar. Im Gegensatz zu Ihnen braucht Herr Jagau das sicher nicht zu „befürchten“.

Herr Jagau, ich wünsche Ihnen mit aller Intensität, dass Sie von nun an, jedes Mal wenn Sie an einem Spiegel vorbei kommen, vor Übelkeit und Scham in Grund und Boden versinken mögen! Mehr schreibe ich zu Ihrem Verhalten lieber nicht. Mir sind die §§ des StGB bekannt und Sie es mir nicht wert.

Und jetzt muss ich essen. Sehr viel essen! Meine regelmäßigen Blog-BesucherInnen wissen, warum.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »