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Posts Tagged ‘Blüte’

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Auch wenn sich etwas beständig ändert,
bleibt es doch oftmals
in seiner Ursprünglichkeit erhalten.

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Kaum haucht der Sommer seine letzten warmen Grade aus, ist auch schon Weihnachten. So scheint es zumindest, wenn man durch die Läden läuft. Überall Lebkuchen, Schokokringel, Christbaumschmuck und sonstige Weihnachtlichkeiten. Und dabei kommt doch irgendwo dazwischen erst noch der Herbst. Dachte ich jedenfalls.

Zugegeben: Bei einem 500 Gramm-Bottich Marzipankugeln bin ich auch schwach geworden. Ihn zu sehen, zu schnappen und in den Einkaufswagen zu verfrachten war irgendwie eins. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die kleinen Scheißerchen nicht – wie befürchtet – in einem Zug weg geschreddert habe. Ne, so richtig rutschen die noch nicht. Außerdem ist ja auch noch Herbst. Eigentlich. Und außeraußerdem sind die von meiner Mum viel, viel leckerer!

Damit ich nicht so völlig als vorweihnachtsloser Depp durchgehe, habe ich jetzt allerdings einen Kompromiss gefunden: Eine neue Art des Kerzenständers, jawoll!

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Damit schiebe ich den klassischen Weihnachtswahn zumindest noch ein bisschen auf. Und wenn ich jetzt noch einen Baum finde, an dem erleuchtete und frech grinsende Kürbisse nach oben stehen, kommt dieser Text zu Halloween nochmal, so! ;o)

Eine herbstlich schöne Woche wünsche ich Euch allen!

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Es reicht; aber sowas von! MAN! *rrröchel

Es war schon fast soweit, dass man das hannöversche Wetter, zumindest mit einem Minimum an Wohlwollen, das ich ja nun grundsätzlich in mir trage, als beginnenden Frühling hätte bezeichnen können. Der Drang, alle Türen und Fenster aufzureißen, um die Kemenate mit dieser herrlichen Luft durchfluten zu lassen, war mittlerweile regelmäßiger Gast in meinen Gedanken und Taten.

Bereits am Donnerstag hätte ich es durchaus als Warnung nehmen können, dabei einem ziemlich fiesen Irrtum erlegen zu sein. Allein das Öffnen der Balkontür belehrte mich eines anderen. Eines besseren möchte ich an dieser Stelle als potentielle Formulierung doch gern vermeiden. Da ich raus musste, wickelte ich mich also in alles Greifbare ein und entstieg meinem Gefilde. Und seid sicher: Für jedes mitgeführte Kleidungsstück war ich äußerst dankbar!

Doch im Laufe des Freitags schien wieder die Sonne in alle Ecken und Enden. Dem entsprechend war ich bester Stimmung als ich mich gegen Abend für den Besuch eines Konzerts einkleidete. Und was trägt man (frau) an den Füßen, wenn man (frau) in ein Konzert geht und das Wetter keine Kapriolen schlägt? Genau: Sicher keine dicken Winter-Boots mit fetter Profil-Laufsohle (mehr), sondern um diese Jahreszeit natürlich standardmäßig hochhackige (Frühling/Herbst-Übergangs-)Stiefeletten.

Als ich jedoch das Haus verließ und dafür, nicht nur aus reiner Gewohnheit, sondern weil es sich durchaus als zweckmäßig erwiesen hat, die Haustür öffnete, dachte ich blitzartig an einen so genannten „Comedian“, der sich gern des Spruches bedient „Sch*** die Wand an“. Wenn es mir in meinem gewählten Outfit (vermutlich auch sonst) nicht zu peinlich gewesen wäre, hätte ich es glatt getan! Denn: Der Winter war mit zwischenzeitlich heimlich bereits gefallenen (mindestens) 10 Zentimetern in Weiß zurück.

Zum Glück wurde ich abgeholt und musste keinen allzu langen Weg zu Fuß zurücklegen. Dennoch: Weiß. Es ist alles weiß. Schon wieder! Immernoch trifft es ja nicht: Blüten oder zumindest Triebe erblickten hier inzwischen die Welt. Schneeglöckchen trotzten allerorts der teilweise noch aber nicht mehr sichtbar gefrorenen Erde. Vögel zwitscherten. Auf Flickr sah ich sogar schon aktuelle Igel-Bilder (wen es interessiert: Ich habe sie in meinen dortigen Favoriten gespeichert), meine Mum erzählte bereits von Störchen, die nun schon zurück gekehrt waren und ihre Nester bezogen hatten. Und jetzt?

DAS!

Schnee!

Nochmal Winter!

Oder schon wieder!

Ich fasse es nicht. Es reicht; es reicht sowas von! Ich bin eh nicht mehr allzu lange hier aber die letzten Tage würde ich es durchaus begrüßen, wenn sich der Winter nun endlich verdingsen würde und ich mich hier schon einmal auf gefühlten Frühling einstellen dürfte. Anderenfalls ist der Temperatur-Unterschied einfach zu brutal. Hierbleiben würde ich deswegen garantiert trotzdem nicht. Aber ich würde mit einem wesentlich milder gestimmten Gemüt wegfliegen und möglicherweise auch zurück kommen.

Also: Überleg’s Dir, Winter! Eine Freundin von mir sagte mal über mich „Du bist die weltbeste Freundin aber ein absoluter Alptraum als Feindin“.

Winter?

Willst Du meine Feindschaft?

Willst Du sie wirklich?

Dann mach ruhig so weiter.

Mach nur so weiter, Do! *motz

Wenn nicht: Sieh zu, dass Du endlich Land gewinnst und geh mir aus den Augen! Im Dezember können wir gern wieder Freunde sein. Aber: Frühestens! Und bis dahin: Hau endlich ab! Sonst … piepe ich auf Wohlwollen. Ich schwör’s!

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