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Es reicht; aber sowas von! MAN! *rrröchel

Es war schon fast soweit, dass man das hannöversche Wetter, zumindest mit einem Minimum an Wohlwollen, das ich ja nun grundsätzlich in mir trage, als beginnenden Frühling hätte bezeichnen können. Der Drang, alle Türen und Fenster aufzureißen, um die Kemenate mit dieser herrlichen Luft durchfluten zu lassen, war mittlerweile regelmäßiger Gast in meinen Gedanken und Taten.

Bereits am Donnerstag hätte ich es durchaus als Warnung nehmen können, dabei einem ziemlich fiesen Irrtum erlegen zu sein. Allein das Öffnen der Balkontür belehrte mich eines anderen. Eines besseren möchte ich an dieser Stelle als potentielle Formulierung doch gern vermeiden. Da ich raus musste, wickelte ich mich also in alles Greifbare ein und entstieg meinem Gefilde. Und seid sicher: Für jedes mitgeführte Kleidungsstück war ich äußerst dankbar!

Doch im Laufe des Freitags schien wieder die Sonne in alle Ecken und Enden. Dem entsprechend war ich bester Stimmung als ich mich gegen Abend für den Besuch eines Konzerts einkleidete. Und was trägt man (frau) an den Füßen, wenn man (frau) in ein Konzert geht und das Wetter keine Kapriolen schlägt? Genau: Sicher keine dicken Winter-Boots mit fetter Profil-Laufsohle (mehr), sondern um diese Jahreszeit natürlich standardmäßig hochhackige (Frühling/Herbst-Übergangs-)Stiefeletten.

Als ich jedoch das Haus verließ und dafür, nicht nur aus reiner Gewohnheit, sondern weil es sich durchaus als zweckmäßig erwiesen hat, die Haustür öffnete, dachte ich blitzartig an einen so genannten „Comedian“, der sich gern des Spruches bedient „Sch*** die Wand an“. Wenn es mir in meinem gewählten Outfit (vermutlich auch sonst) nicht zu peinlich gewesen wäre, hätte ich es glatt getan! Denn: Der Winter war mit zwischenzeitlich heimlich bereits gefallenen (mindestens) 10 Zentimetern in Weiß zurück.

Zum Glück wurde ich abgeholt und musste keinen allzu langen Weg zu Fuß zurücklegen. Dennoch: Weiß. Es ist alles weiß. Schon wieder! Immernoch trifft es ja nicht: Blüten oder zumindest Triebe erblickten hier inzwischen die Welt. Schneeglöckchen trotzten allerorts der teilweise noch aber nicht mehr sichtbar gefrorenen Erde. Vögel zwitscherten. Auf Flickr sah ich sogar schon aktuelle Igel-Bilder (wen es interessiert: Ich habe sie in meinen dortigen Favoriten gespeichert), meine Mum erzählte bereits von Störchen, die nun schon zurück gekehrt waren und ihre Nester bezogen hatten. Und jetzt?

DAS!

Schnee!

Nochmal Winter!

Oder schon wieder!

Ich fasse es nicht. Es reicht; es reicht sowas von! Ich bin eh nicht mehr allzu lange hier aber die letzten Tage würde ich es durchaus begrüßen, wenn sich der Winter nun endlich verdingsen würde und ich mich hier schon einmal auf gefühlten Frühling einstellen dürfte. Anderenfalls ist der Temperatur-Unterschied einfach zu brutal. Hierbleiben würde ich deswegen garantiert trotzdem nicht. Aber ich würde mit einem wesentlich milder gestimmten Gemüt wegfliegen und möglicherweise auch zurück kommen.

Also: Überleg’s Dir, Winter! Eine Freundin von mir sagte mal über mich „Du bist die weltbeste Freundin aber ein absoluter Alptraum als Feindin“.

Winter?

Willst Du meine Feindschaft?

Willst Du sie wirklich?

Dann mach ruhig so weiter.

Mach nur so weiter, Do! *motz

Wenn nicht: Sieh zu, dass Du endlich Land gewinnst und geh mir aus den Augen! Im Dezember können wir gern wieder Freunde sein. Aber: Frühestens! Und bis dahin: Hau endlich ab! Sonst … piepe ich auf Wohlwollen. Ich schwör’s!

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Wie verzweifelt müssen Gebühreneinzugsbeschummelungsnotizmacher sein, wenn sie nun schon dazu übergehen, von Klingelschildern Namen falsch abzuschreiben, um mögliche Absch(l)ussprämien zu kassieren?

Normalerweise befreie ich ja meinen Briefkasten nur noch von Altpapier, um es direkt zu entsorgen. Aber grüne Briefumschläge haben irgendwie immer sowas Autoritäres. Also guckte ich genauer und siehe da: Die GEZ will was von mir:

 

 

Was ich echt pfiffig finde ist, dass der Name wenigstens nur einmal falsch geschrieben wird. Das folgende „Sehr geehrte Damen und Herren“ erleichtert den Schriftverkehr natürlich ganz enorm. Gerade im Zeitalter geradezu brutal voranschreitender technischer Neuerungen ist es natürlich immens wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ein kleines, weiteres Feld in einem Formbrief, das den Befehl ausübt, den Adressaten auch in der Ansprache ordentlich zu nennen, gehört natürlich nicht zu immens. Schon klar! Wie auch immer: Ich habe geantwortet:

 

 

Leider wurde ich jedoch meinen Hinweis nicht los, dass man üblicherweise bereits in der Grundschule ein „m“ von einem „w“ zu unterscheiden lernt. Es mag aber durchaus sein, dass sich das mittlerweile geändert hat. „Zu meiner Zeit“ (boah, was bin ich alt) war das aber noch so und irgendwie finde ich das auch im Nachhinein ziemlich praktisch. Aber nun denn … jeder muss natürlich seine eigenen Prioritäten setzen. Mir blieb also nur noch die Bestätigung meiner Mitteilung, woraufhin ich deren Bestätigung über den Eingang erhielt:

 

 

Interessant wäre es auch zu erfahren, wie es sein kann, dass ich an diesen Laden, allein in dieser Wohnung, seit knapp zwei Jahrzehnten meine Beiträge abdrücke, und zwar ohne das Angebot nennenswert zu nutzen, die mich aber nicht in ihren Unterlagen führen. Oder können die in der Zentrale auch kein „m“ von einem „w“ unterscheiden? Ich meine; klar: Die beiden sehen sich natürlich echt verdammt ähnlich. Und falls bei der GEZ alles Kopf steht … Außerdem würde es natürlich einiges erklären. Aber, bitte: So ganz genau möchte ich es lieber gar nicht wissen.

Sollte ich jetzt, aufgrund der Tatsache, dass ich anders geschrieben werde, in die Fänge der &§$/$§&%$ geraten, werde ich hier selbstverständlich weiter berichten. Ich hoffe allerdings inständig, dass wenigstens IRGENDeiner da lesen UND verstehen kann UND ich nach dieser Antwort meine Ruhe habe.

Drückt bitte die Daumen, ja?! Danke!

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