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Posts Tagged ‘Bundespräsident’

 

Maßlosigkeit scheint ja teilweise gar keine Grenzen mehr zu kennen. Statt der bei einem Zapfenstreich üblichen drei Titel zur Verabschiedung, müssen morgen für den scheidenden Pundesbräsidenten sogar vier Titel gespielt werden. Deshalb finde ich, dass eine vom Volk gewählte Zugabe nur logisch ist. Mein Vorschlag für die Zugabe lautet:

 

 

Gibt es weitere Vorschläge?

Habt alle eine schöne Woche! ;)

 

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Das Thermometer zeigt 6 °C Außentemperatur und die „Bakerstreet“ von Gerry Rafferty versucht, sich ihren Weg in meinen Kopf zu  bohren. Kaffee, heiß und dampfend, versucht vergeblich, nach einer schlaf- und traumlosen Nacht irgendwelche Lebensgeister in mir zu wecken. Und langsam merke ich, dass es anstrengend wird. Gedanken schwer wie Blei. Ich lasse nach. Wieder stundenlang wach gelegen. Gegen fünf Uhr aufgegeben. Wind blättert unaufhörlich in den Bäumen und der Regen bildet inzwischen kleine Seen. Statt bei offenem Fenster zu schlafen, könnte ich genauso gut ein Blasorchester neben mein Bett stellen. Die Unruhe wird immer schlimmer. Nicht nur vor den Fenstern.

In meinem Hirn schwirrt alles durcheinander und es fällt mir nicht gerade leicht, mich auf das zu konzentrieren, was im Moment wichtig ist. Nachrichten rauschen an mir vorbei. „9 Grad, Regen“. Es ist kurz nach sechs. Immerhin: Es wird wärmer. Ich fange an, einen Stapel Unterlagen zu sortieren, der es längst ist. Lege ihn weg und merke, dass meine Gedanken in eine Richtung gehen, die ich gerade überhaupt nicht gebrauchen kann. Dennoch gönne ich mir diesen Augenblick, lehne mich zurück, ziehe meine Knie an den Bauch, den Kaffeebecher in meinen Händen. Dann schließe ich die Augen. Und tatsächlich formt sich ein Lächeln in mir. Nur kurz, ganz leise. Angenehm.

Die Welt spekuliert über amerikanische Drohnen, russische Satelliten und den Rückkauf von Abwehrraketen seitens der USA von Libyen. Die Bundeskanzlerin dealt weiter mit Kampfmitteln und Doris Schröder-Köpf will in den Landtag. Wenigstens das Letztere könnte ein Lichtblick sein. Sonst immer das gleiche Palaver, letztendlich um nichts oder gar nichts. Eine Belanglosigkeit wichtiger als die vorherige. Sie interessieren mich alle nicht. Der Wind ist damit beschäftigt, sich zu einem ordentlichen Sturm aufzuplustern. Immerhin ein bisschen tatsächliches Wachstum in diesem Staat. Ob der Knabe jemals arbeitslos wird? In diesem Jahrhundert wohl nicht mehr. Und falls doch: Was bekommt er dann dafür? Einen Frühling?

Der Regen knallt an meine Fenster, als wenn ich ihn reinlassen soll. Einen Teufel werde ich tun. Der Sommer 2011 hat am 26. August stattgefunden und für heute sind mal wieder Unwetter angesagt. Genau das ist es, was mir jetzt noch fehlt. Ganz dringend. Vielleicht sollte ich doch mal Jalousien anbringen. Oder Gardinen. Oder beides. Knut ist durch Siku reinkarniert und französische Frauen laufen mit flüssigem Industrie-Silikon im Geläut herum. Der Bundespräsident klebt weiter an seinem Stuhl, obgleich längst alle vier Beine weggeschossen sind. Er merkt es wohl nicht oder gar nichts mehr. Ebenso, wie die Union, die ihn unbedingt halten will. Aber die wollen ja auch zu Schnutenzwerg um jeden Preis zurück. Danke, keine weiteren Fragen.

Schalkes Rangnick geht es besser und die Suche nach einem verschütteten 10jährigen Mädchen auf Rügen wird endgültig eingestellt. Hoffentlich finden Eltern und Geschwister dennoch irgendwann ihren Frieden! In Heilbronn hat mal wieder jemand um sich geschossen, ein Na‘zi fuhr mit diversen Todesfolgen in eine Menschengruppe und der Iran provoziert mal wieder die USA. Goldman Sachs halbiert angeblich die Gehälter von Top-Managern. Hoffentlich verhungern sie nun nicht. 2011 sollen sie an Gehältern und Boni jeweils zwischen drei und sechseinhalb Millionen Dollar „verdient“ haben. Nach einem hier bisher schneelosen Winter sind anderenorts Skiorte unter Lawinengefahr von der Umwelt abgeschnitten und mein Kaffee ist alle. Die Entscheidung darüber, was davon in meinen vier Wänden das größere Drama ist, verschiebe ich auf später.

Selbst Sweets „Little Willie“ entlockt mir jetzt keine Regung mehr. Es ist viertel vor Acht. Die Schlagbohrmaschine irgendwo im Haus scheint gerade durch zu sein. Vermutlich fängt sie pünktlich zur Mittagsruhe wieder an. Und wenn das vor meinem Fenster tatsächlich Winter ist, hätte ich gern ein bisschen Herbst zurück. Ganz kurz zwischendurch, nur um etwas mehr Wärme als im Sommer zu spüren. Das Gefühl zu haben, mich einfach fallenlassen zu können. Anzulehnen. Ruhe zu finden. Vorzugsweise sogar ein wenig Schlaf. Ich überlege, ob irgendeine höhere Macht einfach nur kleine perverse Spielchen mit mir spielt. Hey, falls es Dich wirklich gibt: Wenn Du mir schon tage- und nächtelang den Schlaf raubst, so lass mir doch bitte wenigstens meine Träume …

 

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… „Lass den „Wuff“ mal schön als BP nach Berlin abziehen, dann kann er wenigstens nicht mehr so viel Unsinn anstellen wie insgesamt in Niedersachsen“. Doch weit gefehlt: Er bleibt sich treu:

Klar, ich mag den Löw. Er hat samt Mannschaft eine tolle Leistung hingelegt; keine Frage. Aber … hallo? Dafür das Bundesverdienstkreuz? Für den Weltmeistertitel hätte ich gesagt „Jou, ist okay!“ aber für den dritten Platz? Kein Wunder, dass die Liste derer, die das BVK ablehnen, immer länger wird. Das stand mal in Verbindung mit Achtung und Ehre für unvergleichliche Leistungen. Dritter war die deutsche Mannschaft vor vier Jahren auch …

Ich finde es mitunter recht erstaunlich, wie weit unsere Staatsoberen gehen, um sich vor dem Volk endgültig zu entblöden. Glückwunsch, Herr „Wuff“, super Einstand!

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Da ich seit fast einer Woche vor mich hin desastriere, bitte ich um Nachsicht, dass ich im Moment tendenziell inaktiv bin. Ich lese Eure Beiträge und nehme mir fast jedes Mal vor „Da schreibste was“ und dann sinke ich erstmal wieder nieder, Kopf runter und Füße hoch, hoffe auf Besserung und warte. Langsam bessere ich mich aber bis ich wieder „die Alte“ bin, wird es wohl noch etwas dauern. Ich denk an Euch; das ganz sicher! ;o)

 

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