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… ich will mich unbedingt endlich um Weihnachtsgeschenke kümmern. Da kommt SIE, diese Frau Clara, mir mal wieder zuvor. Mit Ihrer Fotobuch-Aktion im Hau-Ruck-Verfahren.

Weihnachten kommt bekanntlich immer viel plötzlicher als man denkt. Und das jedes verflixte Jahr wieder. Deshalb besorge ich Geschenke eigentlich immer dann, wenn ich sie sehe. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der entsprechende Anlass noch hin ist. Das funktioniert normalerweise immer ganz gut. Nur zu Weihnachten überschlagen sich die Dinge oftmals. Und je eher es draußen dunkel wird, desto hibbeliger werde ich.

Fotobücher und Fotokalender finde ich sehr schön als Geschenk-Ideen. Vor allem, weil kaum ein Geschenk persönlicher sein könnte. Man gibt wirklich etwas von sich, was meist sogar noch mit gemeinsamen Erinnerungen verbunden ist. Mehr geht eigentlich nicht. Und als ich gerade noch darauf herum dachte, was ich denn nun zu Weihnachten verschenke (und vor allem wann ich es endlich besorge; das aber bitte nicht weitersagen!), flatterte mir eine E-Mail mit Gutscheinen vor meine verzückten Augen. Gucken kann man ja mal. Ja, das schaffe ich locker! ;) Klicken geht immer! Und siehe da: Ideen ooohne Ende!

Da ich mir noch nicht sicher war, ob es nun ein Fotobuch oder ein Fotokalender oder mehrere von einem oder jedem werden soll(en), wollte ich natürlich einen Anbieter finden, der mir beide Möglichkeiten offen lässt. Und siehe da: Mein Flehen wurde erhört! ;o) Da geht sogar noch viel mehr! Nicht nur, dass Fotobücher in sieben verschiedenen Formaten, jeweils mit diversen Möglichkeiten der Aufteilung und Gestaltung, erstellt werden können. Dazu gibt es auch noch sieben Möglichkeiten der Bindung: Ringbindung, Heftbindung, Softcover, Hardcover, Leder, Leinen und Leinenrücken. Ich hatte bisher nie darüber nachgedacht, einen eigenen Bildband herauszubringen. Das könnte sich jetzt extrem schnell ändern! Vielleicht ein Bildband über Hannover oder explizit über den Zoo … Na; mal sehen! ;)

Auch Poster, ein Bild auf Leinwand und ein Alu Dibond können … Was ein Alu Dibond ist? Danke für die Frage! Das wusste ich nämlich auch nicht. Das ist ein Foto, das auf eine edle Aluminium-Platte aufgebracht wird. Und jetzt ist das Chaos perfekt! Als ich bei CC von den Fotobüchern las, war ganz klar was ich will. Allerdings reizt mich ein Fotokalender ebenfalls. Aber so ein Alu Dibond .. allein der Name ist schon sexy, oder? ;) Auf jeden Fall finde ich es großartig, dass man hier alle Möglichkeiten offen hat! Fotobuch, Poster, Leinwandbild und Kalender. UND diese Alu-Dibond-Platte. Die gibt es auch noch mit Acryl-Scheibe davor. *hach

Die Software habe ich inzwischen auf meinem Rechner und die ersten Fotobücher und Kalender sind fertig. Das ist genau das Richtige für Mutters Töchting! Sowas muss bei mir immer ratzfatz gehen. Sonst verliere ich die Geduld. Und 20 Prozent Rabatt gibt es mit dem myphotobook Gutschein auch noch! Bei dieser Software geht die Gestaltung dermaßen spielerisch und schnell, dass man gar nicht auf die Idee kommt, zu überlegen, wie lange es wohl noch dauert. Unterschiedliche Formate, verschiedene Hintergründe und sonstige Gestaltungsmöglichkeiten machen diese Geschenke noch persönlicher, als es die Fotos selbst sowieso schon sind. Das macht richtig Spaß!

Und jetzt muss ich mir dringend etwas einfallen lassen, womit ich Frau Clara schlage. Unsere Ideen sind oftmals die gleichen. Aber sie ist irgendwie ständig vor mir fertig! *motz

;o)

P.S. NOCH, meine liebe CC! Beim nächsten Fotobuch-Erstellungs-Wettbewerb bin ich die Siegerin; verlass Dich drauf! *g

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Hoffentlich nicht!

[Anmerkung vorweg: Die folgende Erzählung ist bereits einige Jahre her, jedoch nach wie vor präsent.]

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Der Morgen war wie immer … Verschlafen, Chaos im Badezimmer. Die Dusche erst zu kalt und dann zu heiß. Der Kaffee schneller auf dem Tisch als ich mit der Tasse hinterher kam. Dann schminken, anziehen … Anziehen … Verdammt! Jeden Morgen das gleiche Theater vor dem Kleiderschrank. Meine Wahl fiel auf eine helle Jeans. Dazu ein cremefarbener Pulli. Nicht zu figurbetont, weil ich ja schließlich ins Office musste. Beige Pumps dazu, Jeansjacke überziehen und ab.

Die erste Hürde des Tages war somit geschafft. Der Job lief zwar relativ ruhig aber dennoch mit viel Gebrassel verbunden. Mal wieder ohne Mittagspause machte ich wie fast immer später als sonst Feierabend und steuerte die U-Bahn an. Dort ließ ich mich auf einen freien Sitz fallen, nahm meine Zeitung aus der Tasche und fing an zu lesen. Nervös machte mich etwas, dass mich der Typ, der sich schräg gegenüber von mir hingesetzt hatte, ständig regelrecht anglotzte. Na ja, machte ja nix. Ich vertiefte mich einfach noch ein wenig mehr in meine Zeitung und ignorierte ihn.

An der nächsten Haltestelle leerte sich der Platz neben mir und blieb auch erstmal unbesetzt. Zwei Haltestellen weiter setzte sich der Typ von dem Platz schräg gegenüber plötzlich neben mich. Grundsätzlich betrachtet auch noch kein Grund, um unruhig zu werden. Auch dass er immer näher an mich ran rückte, machte mir zunächst nichts aus. Zunächst …

Der Typ stank. Nicht alkoholisiert, sondern schmutzig und durchgeschwitzt. Wenn er noch nach Alkohol gestunken hätte, hätte es die Sache allerdings auch nicht besser oder schlechter gemacht. Sein heller Trench war zu beiden Seiten aufgefallen und er rückte immer näher an mich ran. Die auf halbem Weg zwischen meinen Beinen und meinem Gesicht befindliche Zeitung klappte ich immer weiter zusammen und machte mich selber immer schmaler, um dem Typen irgendwie zu entgehen. Doch zwecklos. Ich war längst an der Wand der U-Bahn angekommen und er rückte immer näher. In mir machte sich Hilflosigkeit breit und die Frage, wie ich darauf reagieren soll. Ich sah ihn kurz an und bemerkte, dass er mich noch immer voll anstarrte. Er tat das also ganz bewusst.

Noch relativ ruhig forderte ich ihn auf, zurück auf seinen eigenen Sitz zu rutschen und mich in Ruhe zu lassen. Aber dazu machte er keinerlei Anstalten und fing stattdessen an, mir irgendwas Unverständliches ins Ohr zu flüstern. Gleichzeitig legte er eine seiner Hände auf mein Knie. Ich forderte ihn – diesmal lauter und für die andere Fahrgäste klar vernehmlich – auf, mich nicht anzufassen aber er murmelte weiter und seine Hand glitt langsam höher. In mir stieg Ekel auf und ich sah mich Hilfe suchend nach anderen Fahrgästen um. Es war späterer Feierabendverkehr und die Bahn war gut gefüllt.

Das – bisher für mich – Unglaubliche passierte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die anderen Fahrgäste gestarrt und gespannt verfolgt, was passieren würde. Klar ersichtlich war garantiert, dass er und ich kein Paar sein konnten. Doch in dem Moment, als ich meine die Blicke schweifen ließ, flogen die Köpfe herum und die Leute drehten sich weg. Alle. Ich sah plötzlich nur noch Rücken und Hinterköpfe.

Wie in einem Alptraum. Das konnte doch nicht wahr sein. Der Typ wanderte immer höher mit seiner Hand und ich schrie ihn an, dass er sofort seine Hände von mir nehmen und mich in Ruhe lassen solle.

Nicht ein einziger anderer Fahrgast machte auch nur die geringsten Anstalten, wenigstens mal auf diese Szene zuzukommen, um Präsenz zu signalisieren. Ich fühlte mich, als wäre ich mit dem Typen alleine auf der Welt. Er drängte sich immer mehr an/auf mich und sein Atem verschlug mir inzwischen den meinen. Unvermittelt sprang ich auf, brüllte ihn an, dass er sich von mir fern halten solle und es wäre auch kein Problem für mich, mit meinem Handy die Polizei zu rufen, wenn ihm meine Worte allein nicht deutlich genug sein sollte. Der Typ murmelte etwas von „wie kann man nur so böse sein“ und als die Bahn gerade in diesem Moment an der nächsten Haltestelle die Türen öffnete verschwand er ungehindert. Ich fiel auf den Sitz gegenüber und war platt.

Betretenes Schweigen in der Bahn …

Niemand sagte etwas …

Zunächst …

Plötzlich fing eine der Frauen an, laut loszupredigen, dass das ja wohl unglaublich gewesen sei … Keiner der Männer wäre eingeschritten und die arme junge Frau (ich wohl) musste sich ganz alleine wehren etc. etc. etc. Andere Frauen stimmten in das geheuchelte Klagelied lauthals ein, die in diesem Wagenteil befindlichen Männer drehten sich allesamt weg oder verließen an der nächsten Haltestelle die Bahn.

Ich sagte kein Wort mehr dazu. Nur die Überlegung in mir, was ich nun ekelhafter fand: Den Typen oder diese – nach meinem momentanen Empfinden – aufgespielte Empörung einiger Frauen, die ebenso untätig zugesehen hatten, hielt mich davon ab, vor Wut loszuheulen. Ich sah einfach nur aus dem Fenster und hoffte, bald an meiner Haltestelle zu sein, um diese Bahn zu verlassen.

Was wäre geschehen, wenn nicht ich, sondern eine Frau mit nicht so großer Klappe sein Opfer gewesen wäre … eine Frau mit weniger Selbstbewusstsein? Ich war weder aufreizend gekleidet, noch süße 12, 15 oder 17 Jahre alt. Daran konnte es also auch nicht gelegen haben. Und dennoch hat es ihn von nichts abgehalten. Hätte das geneigte Publikum – ja, das IST Sarkassmus! – auch einfach tatenlos zugesehen, wenn er mich direkt in der Bahn „richtig“ vergewaltigt hätte? Oh Gott, was muss, wenn ich mir mein momentanes, emotionales Chaos betrachte, erst in Frauen vorgehen, die „richtig“ vergewaltigt wurden? Mir graut vor dem Gedanken …

An meiner Haltestelle angekommen verließ ich fluchtartig die Bahn und rannte fast nach Hause. Ich wollte nur noch dringend mit jemandem reden, dem ich vertrauen konnte. Auf den Schritten zu meiner Wohnung quälte mich mehr und mehr der Gedanke, dass ich nichts getan habe, um den Typen der Polizei zu übergeben. Ich fühlte mich angeekelt, schmutzig und hilflos. Und je mehr ich über eine Personenbeschreibung nachdachte, desto weniger fiel mir dazu ein. Er hatte großlockige dunkle Haare und stank. Reichte das? Wohl kaum. Er trug einen hellen Trench und eine dunkle, irgendwie gemusterte Hose. Aber das war’s dann auch schon, was ich zur Person sagen könnte. Die großen, starrenden Augen sehe ich noch immer vor mir aber ich könnte nicht einmal sagen, welche Farbe sie hatten. Und Fingerabdrücke von einer Jeans? Keine Ahnung, ob das geht …

Ich bin auch, Stunden später, während des Schreibens, nicht in der Lage, den Typen genauer zu beschreiben. Deshalb hatte ich ursprünglich angefangen zu schreiben … eine BE-schreibung hinkriegen … die Polizei anrufen … Zwei Bahnen fahren bis zu mir. Ich weiß nicht einmal mehr, welche der beiden es war. Jede diesbezügliche Angabe wäre reine Spekulation und eine genaue Uhrzeit könnte ich auch nicht nennen. Was also sollte ich der Polizei sagen? Was ist das bloß für ein Chaos in mir? Ich heule mir die Augen aus dem Kopf vor Wut und Ekel, fühle mich einfach nur hundselend. Meine Mom hatte ich telefonisch erreicht und das Gespräch mit ihr tat sehr gut … hatte mich etwas beruhigt.

Ein derartiges Verhalten, sich anderen Menschen dergestalt aufzudrängen, halte ich persönlich schlichtweg für Veranlagung. Mir graut bei dem Gedanken, dass er von niemandem, auch von mir nicht, am Verschwinden gehindert wurde und ich hoffe inständig, morgen der Tagespresse nicht entnehmen zu müssen, dass ich zwar davon gekommen bin, es dafür aber jemand anderen erwischt hat …

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P.S. Zwei Bemerkungen seien mir dazu gestattet.

An eventuell beobachtende Frauen:

Auch wenn Frauen einem Mann, was die körperliche Kraft betrifft, sicher in vielen Fällen unterlegen sind, sind sie dennoch gemeinsam stark. Es hätte mit Sicherheit ausgereicht, wenn ein oder zwei Frauen sich mir einfach zur Seite gestellt hätten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Typ dann weiter an mir herum gegrabbelt und sich mir, durch seinen an mich gedrängten Körper mit Stimme, Atem und Gestank noch zusätzlich, aufgezwungen hätte.

An eventuell so veranlagte Männer:

Nein! Das ist nicht schmeichelhaft. Es ist einfach nur widerlich und zum Kotzen. Es hat nichts mit Angebot zu tun und ist auch in keiner Weise entschuldbar. Es ist einfach nur verdammte Scheiße!

© marmonemi [08/02] / skriptum

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Auserkorene Anerkennung annektiert Albernheit.

Betroffene Betschwestern beteuern Bedauern.

Charmant charismatisches Chaos changiert.
Demütige Dogmen dozieren dösend.
Elementare Ellenbogen elaborieren elegant.
Filigrane Flachheiten flankieren fordernd.
Gerührte Gelassenheit gammelt gähnend.

Hilflose Hirnlosigkeit hinterfragt Heuchelndes.

Infame Inkompetenzen ignorieren Induktionen.
Jammernde Jedermanns jonglieren jovial.
Kernaussagen knappsen kokettierend kollektiv.
Lüsternde Liebesschwüre legalisieren Lebensmut.
Meuternde Matrosen malträtieren Mimosen.

Neugierige Neutronen neutralisieren Nominales.

Offenkundig ohrenbetäubend offerieren Offiziere.
Permanent penetrant perforieren Placebos.
Quacksalber quackeln quälende Querulanten.
Restlos ratlos reüssiert Raserei.
Stolpernd süffisant Singsang säuselt.

Tölpel torpedieren tieffliegendes Teakholz.

Unverstand unifiziert unqualifizierte Urahnen.
Vergleichsweise vernünftig verifiziert Verbalismus.
Wegweisend wohlwollend wichsen Wichtel.
X-faches Xenon xylometiert Xylose.
Yakuzas Youngster yohimbiniert Yamashita.

Zelebrierende Zelebranten zerlegen Zebroide.

© skriptum

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Du lehrst mich,
was Einsamkeit ist.

Jedes Mal,
wenn ich erneut
die Tür hinter Dir schließe.

Doch nur,
um mich von da an
Sekunde für Sekunde
mehr darauf zu freuen,

dass es sicher
zwischen Himmel und Erde,
zwischen Hölle und Inferno
und bei all dem Chaos,
das Du in mir anrichtest,

ein nächstes Wiedersehen gibt.

© skriptum

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Frau paradalis hat es geschafft, dass ich etwas mache, wovon ich eigentlich nix halte: Einen so genannten „Persönlichkeitstest“ oder wie auch immer das in diesem Fall heißen mag. Zu finden hier. Das Ergebnis hatte ich skeptisch erwartet und dann mit immer größer werdenden Augen gelesen. Donner noch eins ;o) Aber lest selbst:

*****

„Du gibst allen, die dich kennen, ein Rätsel auf. Du bildest dir deine eigenen Regeln, welche nicht immer denen der Gesellschaft entsprechen. Deine ausgeprägte Individualität bestimmt jeden Gedanken und jede deiner Handlungen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas anders zu machen, als es alle machen, wirst du sie finden und dementsprechend handeln.

Dein Ausdruck, deine Rede und dein Handeln schockieren nicht selten dein Umfeld, und es hat den Anschein, als sei der Schock beabsichtigt. Und, das ist er auch. Schließlich lebst du in der Zukunft und die Gegenwart kümmert dich wenig. Du bist anderen mit deinen Ideen und Idealen um Lichtjahre voraus.

Mit dieser Eigenschaft ist ein angeborenes Talent für Prophezeiungen verknüpft, für ein Wissen darum, was morgen geschehen wird, schon lange ehe morgen ist. Deine Lebensweise liegt irgendwo zwischen unkonventionell und schrullig, aber deine verrückten Ideen sind nicht selten erfolgreich.

Alles, was irgendwie exzentrisch oder ungewöhnlich ist, übt eine starke Anziehungskraft auf dein suchendes, neugieriges Wesen aus. So lässt du dich auch von den unglaubhaftendsten, absolut unerwiesenen oder so genannten unwissenschaftlichen Theorien niemals abschrecken. Dies reizt dich vielmehr, da du zutiefst von der Realität all dessen überzeugt bist, was der Mensch sich ausdenken kann. Wenn man dir sagt, etwas sei unmöglich, verstärkt das nur deine Entschlossenheit, zu beweisen, dass es doch möglich ist. Der Ausspruch „unlösbare Aufgabe“ trifft dich in innerster Seele und ruft deine ganze Begeisterung für geistige Herausforderungen wach.

Obwohl du danach trachtest, Veränderungen in allen Lebensbereichen, von der Politik bis zur Kunst, herbeizuführen, hast du eine merkwürdige Abneigung dagegen Veränderungen in deinen persönlichen Gewohnheiten zu akzeptieren. So kannst du furchtbar dickköpfig werden, wenn andere Leute versuchen, dir Vorschriften zu machen oder dich in ein gesellschaftliches Muster zu zwingen.

Da Propheten in ihrer eigenen Zeit oft nicht anerkannt werden, und du häufig in der Zukunft lebst, werden deine großartigen und zumeist auch treffenden Visionen nicht selten lächerlich gemacht oder einfach ignoriert. Du bist von UFO´s fasziniert, und wünscht dir insgeheim, eines davon möge mit dir Verbindung aufnehmen, dich an Bord nehmen, so dass du dem Chaos der Erde entrinnen kannst.

Da du aufrichtig nach Toleranz und Brüderlichkeit strebst, fühlst du dich von Reformbewegungen, die in diese Richtung gehen, magisch angezogen. Freundschaft ist lebensnotwendig für dich, und so hast du, wenn auch nicht zu jeder Zeit deines Lebens, viele Freunde aus allen Lebensbereichen.

Geld bedeutet dir wenig, und so sind dir soziale Unterschiede gleichgültig. Du hast nicht das Bedürfnis, irgendjemanden zu beeindrucken. Nicht das du ein Vorurteil gegen Reichtum und Komfort hättest, nein, du merkst einfach nicht, wie deine Umgebung beschaffen ist. Schließlich lebst du in deiner Phantasie.

Eine deiner sympathischsten Tugenden ist die Neigung >>zu leben und leben zu lassen<<. Du gibst keinen Pfifferling darum, was andere sagen oder tun, wie empörend es auch sein mag und wie sehr es auch gegen deine eigenen Prinzipien verstoßen mag. Jedoch erwartest du, von diesen anderen, dieselbe Rücksichtnahme.“

*****

Zu meinem AutorenNamen wird folgendes angegeben:

„Du scheinst andere Menschen magnetisch an-zuziehen und wirst von deinen Freunden und Gefährten aufrichtig geliebt. Du selbst bist geliebten Menschen gegenüber anhänglich und zärtlich, jedoch steckt in der Natur deiner Liebe mehr Idealismus und Zuneigung als Sinnlichkeit.

Du bist der geborene Romantiker mit einem starken Hang bis hin zur Sentimentalität, ganz gleich, wie hartnäckig du es auch leugnest oder nach außen hin zu verstecken versuchst. Du hegst eine besondere Liebe zur Kunst und hier eine ausgesprochene Neigung zur Musik. Du liebst schöne, große Häuser, geschmackvolle Einrichtungen, Pastellfarben und Harmonie in deiner Umgebung.

So lädst du gern Freunde zu dir ein und du möchtest am liebsten alle Menschen glücklich machen. Du kannst Unstimmigkeiten, Streitereien und Eifersucht nicht vertragen, obwohl du selbst heftig eifersüchtig werden kannst, wenn dir der Verlust einer geliebten Person oder Sache droht.

Du schließt leicht Freundschaften und magst es, Auseinandersetzungen zwischen Freunden, Geschäftspartnern und Verwandten zu schlichten. Bei einer solchen Gelegenheit scheinst du sanft und friedlich wie Lämmer zu sein, so lange, bis deine dickköpfige Seite an den Tag kommt. Dann wirkst du überhaupt nicht mehr lieblich.

Geld fließt dir häufig zu, ohne dass du dich darum besonders bemühen musst, manchmal aufgrund eigener Fähigkeiten und Talente, Manchmal weil du einfach aus irgendeiner Quelle etwas erhältst. Da du gegenüber Geld selten eine neutrale Einstellung hast, solltest du dich davor hüten eines der Extreme, Verschwendungssucht oder Geiz, zu leben.

Besonders ausgeprägt ist deine Liebe zur Schönheit in allen Lebensbereichen. Du bist tief mit der Natur verbunden und verbringst, sofern es dir möglich ist, viel Zeit auf dem Land, in der Nähe von schweigenden Wäldern und rauschenden Bächen, welche eine beruhigende Wirkung auf dich und deine Gefühle ausüben.

Hässlichkeit ist höchst beleidigend für dein Empfinden. Du bewunderst das Geschmackvolle und schreckst vor dem Lauten und Vulgären zurück. Deine Manieren sind im allgemeinen makellos, und im Umgang mit anderen bist du normalerweise höflich und zuvorkommend.

Wenn dich jedoch etwas stark berührt, wirst du nicht zögern, deine Meinung offen und nachdrücklich zum Ausdruck zu bringen. Du diskutierst gern über Politik und andere Themen und meist gehst du aus diesen Diskussionen auch als Sieger hervor: aufgrund deines logischen Denkens und deines unwiderstehlichen Lächelns.“

*****

Selten habe ich mich so genau in pauschal für Millionen von Irgendwassen erstellten Texten wiedererkannt.

Natürlich vergesse ich nicht die immer gebotene Ausschlussklausel. Nicht, dass mich irgendwann jemand auf einzelne Inhalte fest tackert, nöch?! ;o)

Und dieses Ding mit der Eifersucht … hmm … Mir hat mal jemand unterstellt, krankhaft eifersüchtig zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei diesem Menschen um einen chronischen Lügner und Fremdgeher handelte, dürfte sich diese Aussage von selbst relativieren. Ich wäre eher gewillt, es „begründete Skepsis“ zu nennen. Aber vielleicht habe ich es tatsächlich etwas zu eng gesehen, dass er spätestens alle zwei Wochen die Nächste nebenbei flach gelegt hat … wie sich im Nachhinein heraus stellte.

Von Eifersucht, Hass und Neid halte ich rein gar nichts. Die Energien kann ich deutlich sinnvoller einsetzen und auf Menschen konzentrieren, die mir wirklich richtig wichtig sind; und ich ihnen. Davon abgesehen: Was ich nicht freiwillig bekomme, will ich gar nicht haben. Betteln ist nicht! Und was sonst ist Eifersucht, als um wasauchimmer zu betteln?

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? ;o)

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Warum dauert es mindestens drei Stunden, um 63 qm zu saugen???

 

Nun liebe ich meinen Staubsauger ja wirklich! Natürlich NICHT auf sexueller Ebene … nein, das nun wirklich nicht! Aber er ist klein und wendig, kommt überall hin, ist leicht hochzuheben und er saugt wie der Teufel! … der Staubsauger!

 

Er macht sozusagen seinem Namen VAMPYRino alle Ehre. Und im Grunde ist es ja auch ganz einfach, zweimal die Woche gute 63 qm zu saugen … wären, ja wären da nicht so viele Ecken und Kanten … Es dauert immer stundenlang, bis ich meine kleine Kemenate endlich sauber habe!

 

Staubsauger haben ja die dumme Angewohnheit, um sich herum so eine Art Schutzzone zu haben … direkt am Korpus diese Gummierung … damit sie keine Möbel ankratzen und so. Wenn es doch nur DAS wäre … aber mit dieser Gummierung bleiben sie natürlich genauso gern überall hängen.

 

An einer meiner Zimmertüren habe ich ein Regal hängen in dem so allerlei Kleinkram steht. Den einen Tag flitze ich mit meinem kleinen Vampir umme Ecke und – zack – Vampir bleibt an der Tür hängen, diese knallt nach hinten, das Regal kommt mit Karacho runter, donnert auf die Erde, ca. 17.000 Einzelteile, die zuvor noch im Regal standen, verteilen sich charmant durch das ganze Zimmer und ich stehe daneben und will das einfach nicht glauben. Vampir steht davor und brummt säuselnd weiter vor sich hin. Na klasse! Wenn der grinsen könnte …

 

Also Fassung bewahren, Vampir aus, Besen und nasse Lappen ranschleppen, Fassung bewahren, Chaos beseitigen, bei dieser Gelegenheit gleich mal wieder die Tür rundherum abwaschen, Fassung bewahren, Regal wieder aufhängen und in mühevoller Kleinstarbeit (Fassung bewahren!!!) alles wieder einsortieren. Nach ca. drei Stunden Vampir wieder anstellen und ab ins nächste Zimmer …

 

Immer wieder gern genommen ist auch die Nummer, den Staubsaugerbeutel auszuleeren. Nein, nicht aus meinem kleinen Vampir nehmen und ab in den Müll … OH NEIN! DAS wäre zu einfach. Nein, nein, ich meine den Beutel an sich ausleeren, weil mal wieder (vermutlich) ein Ohrring oder ähnliches darin verschwunden ist. Also Vampir deaktivieren, Beutel raus und über den Mülleimer halten (ersatzweise über die Spüle – dann ist die Sauerei größer) und dann (Fassung bewahren und …) Faser für Faser all das, was man ja in den letzten Wochen mühevoll gesammelt hat, wieder rausziehen. Vorsichtig natürlich, denn es wird ja ein Ohrring (oder ähnliches) vermisst.

 

Nachdem man dann den kompletten Beutelinhalt mit den Fingerspitzen raus gezogen, natürlich alles mögliche nur nicht das was man suchte zutage befördert hat und aussieht wie ein Schwein, sieht man sich langsam und ziemlich ungläubig um, stellt fest, dass die Küche schlimmer aussieht als ein aktiver Handgranatenwurfstand, holt einen neuen Beutel, bewahrt natürlich die Fassung, pflanzt ihn in den Staubsauger und noch lange bevor die Küche sauber ist, ist der Beutel schon voll. Geht doch gar nicht; zumindest ETWAS vom vorherigen Beutelinhalt müsste doch im Müll gelandet sein …

 

Und ganz kurz bevor man dann die Küche wieder in den Urzustand zurück versetzt hat, klickert irgendwas und verschwindet kommentarlos im Staubsauger …

 

Ach, DA war er also … der Ohrring … *ARRRGH

 

© skriptum

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