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Posts Tagged ‘Darstellung’

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Katastrophen-Filme gibt es zahlreiche. Manche sind gut gemacht, andere reihen lediglich diverse Szenen zur Hascherei von Effekten aneinander und missbrauchen dafür unendliches Leid. Seitdem ich 2003 das erste Mal den Film „Das Wunder von Lengede“ gesehen habe, ist für mich kein weiterer Film dieses Genres an diese bemerkenswerte Qualität der Darstellung und Faktentreue heran gekommen.

Natürlich gibt es weitere beeindruckende Filme, die über schlimme Ereignisse berichten. Sei es „Die Sturmflut“ oder auch „Dresden“ und viele andere (ja, ja „Titanic“ natürlich auch! ☺). Alle gut gemacht – keine Frage. Aber keinen Film dieser Art habe ich je als so authentisch empfunden und keiner hat mich so mitgenommen, so berührt, wie „Das Wunder von Lengede“!

Dieses Unglück jährt sich am Donnerstag um 20:00 Uhr zum 50. Mal. Fünfzig Jahre ist es nun her, dass … aber ich will denjenigen, die den Film vielleicht noch nicht kennen, nichts vorweg nehmen. Dieser für mich wirklich großartige Film wird am Jahrestag des Unglücks, also Donnerstag, dem 24. Oktober 2013, auf Sat.1 Gold ab 20:15 Uhr ausgestrahlt. Die anschließende Dokumentation widmet sich ebenfalls dem Thema Bergbau.

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Do241013-Sat1Gold

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Wer sich vorab informieren möchte oder generell Interesse an den blanken Fakten hat, von denen „Das Wunder von Lengede“ erzählt, der kann sich auf der Homepage des NDR viele eindrucksvolle Reportagen und Dokumentationen (auch Original Ton-, Bild- und Filmaufnahmen aus den Archiven) ansehen und -hören, und zwar

HIER

und die Doku von heute Mittag

HIER

Also MEIN Donnerstag-Abend ist in jedem Fall verplant! ;o) Euch wünsche ich jetzt aber erstmal noch einen tollen Sonntag! ☼

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P.S. Mindestens 95 Prozent meiner Gedanken gehen heute Nacht Daumen drückend in ein Schlaflabor der Klinik, die ich von meinem Küchenfenster aus sehen kann, liebe B., toi, toi, toi! ♥

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… oder „Neudeutsch“ mein Desktop-Widget bringt mich bereits seit gestern zum Stutzen:

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ArmaturenbrettUtensil

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Die Grammatik lässt zwar stark zu wünschen übrig aber ein Hingucker oder Augenfänger (ND: Eyecatcher) ist es allemal, oder?

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Eigentlich heißt es ja gar nicht „Ei“, sondern „Einfluss“ und normalerweise sollte man davon ausgehen können, dass der Online-Redakteur (Auf-Linie-Berichterstatter? Jetzt wird es gruselig! ☺) in der Lage ist, die korrekte und bestenfalls vollständige Darstellung der Überschrift oder Kopflinie (für Neudeutsche = Headline) zu kontrollieren. Aber wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was!

Immerhin habe ich mir Mühe gegeben, mich für alle Leser (m/w) verständlich auszudrücken. Das ist doch schonmal was, hm?! ;o)

Ich wünsche Euch ein unirritiertes Wochenende und nur gute Eier Einflüsse!

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Ich wollte es eigentlich in eine Geschichte verpacken aber ehrlich gesagt ist es mir die Mühe nicht wert. Das Verpacken sollte auch nicht zum Verschleiern dienen, sondern nur dazu, es netter lesen zu können. Aber „nett“ ist ja sowieso relativ.

Dieser Tage wundere ich mich mal wieder darüber, wie man einen Begriff wie „Meinungsfreiheit“ so dermaßen an der Schnur vorbei aufhängen kann. Wer des Lesens im direkten Zusammenhang mit dem Verstehen mächtig ist, sollte an Artikel 5, Absatz 1 des Grundgesetztes vorbei zu Absatz 2 kommen. Dort ist klar definiert, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung seine „Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze“ findet. Wer es genauer wissen möchte, scrolle zum Ende dieses Textes; dort ist der gesamte Artikel 5 GG zitiert. Das ist aber nur die schnöde Theorie. Und wie funktioniert dieser Kram mit freier Meinungsäußerung in der Praxis? Im Grunde ganz einfach: Man stelle sich einen alten Spruch vor und beherzige ihn. Schon klappt’s! Der Spruch lautet:

„Was du nicht willst, dass man dir tu’,
das füg’ auch keinem anderen zu.“

[Tobit 4,15 EU Lutherbibel von 1545]

Eine vielleicht etwas lebensnahere Definition lautet:

Die Freiheit der eigenen Meinung endet exakt an dem Punkt, an dem man mit der eigenen Meinung die Meinung eines anderen Menschen einzuschränken beginnt.

Aber gehen wir ruhig einmal etwas mehr ins beispielhafte Detail: Oftmals fängt es schon damit an, dass jemand zitiert aber nicht genannt wird, und das nur zum Zwecke der Bloßstellung. Im Zeitalter von Google & Guttenberg sollte jedem Idioten, selbst wenn er gestern erst vom Baum gefallen ist, klar sein, dass es üblicherweise nur weniger Klick bedarf, um mit dem exakten Wortlaut Quellen zu finden. Wenn ich jemanden ungenannt wörtlich zitiere ist das für sich genommen schon ein potentieller Straftatbestand. Wenn sich derjenige, auf die Nicht-Nennung angesprochen, damit herauszureden versucht, dass er niemanden bloßstellen wollte, ist das wohlwollend betrachtet eine ganz besondere Form der Höflichkeit. Dergestalt, dass der Behauptende damit das Niveau seiner bis dato erreichten Intelligenz selbst bekannt gibt. Siehe erneut: Google & Guttenberg. Als naiv dürfte es hingegen zu bezeichnen sein, wenn jemand annimmt, dass er ein Recht für sich in Anspruch nehmen kann, ohne dass sich daraus automatisch eine Pflicht ergibt. In diesem Fall ist es beispielsweise die Pflicht, den anderen in seiner Ehre nicht zu missachten, auch wenn dessen Meinung nicht genehm ist.

Verunglimpfe ich einen anderen Menschen durch Herabwürdigen seiner Äußerungen sowie Hinzufügen meiner Interpretation und propagandierenden Meinung, nennt man das beispielsweise Beleidigung. Fließen in eine solche Darstellung auch noch Mutmaßungen über die Motive des Zitierten ein, die bestenfalls als Unterstellungen gewertet werden können aber als Tatsachen verkauft werden, handelt es sich zum Beispiel um üble Nachrede. Denn über die Motive eines Schreibers dürften im Internet die wenigsten Lesenden tatsächlich informiert sein. Insofern kennt der Zitierende die Motive des Zitierten zwar nicht, stellt aber dennoch Behauptungen darüber auf. Allerdings können solche Machenschaften schon eher an Diffamie grenzen. Hat der Zitierende sogar Kenntnis darüber, dass das, was er über einen anderen Menschen behauptet, nicht den Tatsachen entspricht, sind wir bei der Verleumdung angekommen. Aber schon die Folgen des bloßen Verbreitens von sog. Schmähschriften sind im Strafgesetzbuch klar geregelt.

Es ist relativ leicht und vor allem schnell möglich, in Artikel 5 des Grundgesetzes von Absatz 1 zu Absatz 2 zu gelangen. Also vom Recht der freien Meinungsäußerung zu Kenntnis der Schranken dieses Rechts. Den meisten Menschen gelingt das schon durch das ganz einfache Lesen des Textes. Manche schaffen es allerdings in einer nur noch als bemerkenswert (die Wertung positiv/negativ überlasse ich der geneigten Leserschaft) zu definierenden Rasanz, innerhalb eines Blogbeitrages bezüglich des 14. Abschnitts (ab § 185) eine Art „Best of StGB“ aufzustellen. Sie zerfleddern die frei geäußerte Meinung eines anderen in einer Art und Weise, die im Rahmen üblicher Strafverfolgung möglicherweise noch viel zu harmlos geahndet wäre. Konfrontiert mit ihren Boshaftigkeiten krähen sie wie alte bayerische Waschweiber* nach ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung. Also genau nach dem Recht, das sie einem anderen Menschen durch ihr eigenes Handeln Schwarz auf Weiß komplett abgesprochen haben. Das nenne ich doch mal eine hieb- und stichfeste, ordentliche Kritik- und Erkenntnis-Resistenz!

Beispielsweise Herr M. Abu Minyar al-Gaddafi demonstriert derartige Machenschaften gerade in unerträglich anschaulicher Weise und in einem der dunkelsten Abschnitte deutscher Geschichte gab es sowas auch schon einmal. Einer Wiederholung oder eines Imports bedarf es m. E. nicht. Das ist jedoch nur meine subjektive und somit unerhebliche Meinung. Was jedoch meist ausgerechnet diejenigen, die am vehementesten auf ihre eigenen Meinungsfreiheit bestehen, zu vergessen scheinen ist, dass es JEDEM Menschen (zumindest innerhalb dieser Zivilisation) zusteht, seine Meinung frei zu äußern, und zwar im Rahmen definierter Schranken. Eine geäußerte Meinung stellt niemals eine Grundlage bzw. einen Freibrief für Beleidigungen, Diffamierungen, Diskreditierungen, Rufmorde, Verleumdungen etc. dar! Wo die Freiheit der Meinungsäußerung aufhört sei denjenigen, die Verständnisprobleme mit den Begriffen „Grenzen“ oder „Schranken“ haben anhand eines Zitats aus einem allseits beliebten Film vereinfacht dargestellt, und zwar mit „Dirty Dancing“, worin es heißt:

„Das ist MEIN Tanzbereich und das ist DEIN Tanzbereich!“.

Hat es jetzt jeder verstanden? Fein. Dann können wir uns ja wieder den angenehmeren Dingen des Lebens widmen, nöch?! ;)

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Weiter zu Artikel 5/GG und StGB:

 

(mehr …)

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Nun ist es ja nicht unbedingt so, dass ich ein Desinfektions-Freak bin; sauber reicht. Auch lerne ich Tiere nicht erst persönlich kennen, bevor ich sie esse. Und als ich vor ein paar Jahren krankheitsbedingt von jetzt auf gleich nur noch Schonkost essen durfte, gehörte diese Phase (aus verschiedenen Gründen) nicht uneingeschränkt zu meiner zufriedensten. Man gewöhnt sich an vieles, wenn es sein muss. Nur an eines werde ich mich nie gewöhnen: Wenn mich jemand täuschen oder für dumm verkaufen will.

Nicht erst, nachdem Analog-Käse einen weiteren Aspekt darstellt, beim Einkaufen sehr genau darauf zu achten, was im Wagen, auf dem Band und später im heimischen Kühlschrank landet, ist Vorsicht geboten. Da werden Schinkenreste zusammen geklebt und, nur mit „Schinken“ deklariert, dem blöden Kunden als hochwertige Ware angeboten. Geflügel-Leberwurst muss lediglich einen Anteil von drei Prozent Geflügel vorweisen, um sich so nennen zu dürfen. Der Rest sind oftmals Zutaten, von denen man am liebsten gar nichts wissen will.

Wahre Zuckerbomben werden meist großartig mit „fettfrei“ plakatiert und Fettbomben dürfen sich „zuckerfrei“ nennen. Wenn man weiß, dass Zucker später im Blut zu Fett umgewandelt wird, relativieren sich jedoch beide Behauptungen. Fakt ist, dass ein Lebensmittel nun einmal einen so genannten Geschmacksverstärker haben muss. Ob das beispielsweise Fett, Zucker oder Salz ist, hängt vom Einzelfall ab. Lediglich 30 Gramm Fett benötigt der Körper jedoch pro Tag, damit die Verdauung problemlos funktioniert. Diese 30 Gramm hat man üblicherweise bereits nach einem ordentlichen Frühstück intus. Alles was dann noch an Fett zugeführt wird, muss der Körper mühsam abbauen oder es setzt an. Üblicherweise genau an den Stellen, an denen man es nun echt nicht gebrauchen kann.

Die so genannte „Ampel-Kennzeichnung“ steht seit Jahren in der Diskussion. Bisher war jedoch die Lebensmittelindustrie wesentlich einflussreicher als die Verbraucherverbände. Vor einigen Monaten war ein Versuch mit „vergleichbaren“ Kennzeichnungen durchgeführt worden. Allerdings hatten die Hersteller sich auf Darstellungen geeignet, wonach zum Beispiel eine Portion Müsli die ungefähre Menge von drei bis vier Esslöffeln ausgemacht hätte. Auf Basis dieser mikro-Menge war natürlich die zugeführte „Energie“ pro Portion nicht bedrohlich. Geht man jedoch von einer durchschnittlich zum Frühstück gegessenen Portion aus, wäre für den Rest des Tages keine Nahrungszufuhr mehr notwendig gewesen, um Kalorien etc. in ausreichendem Maß zu sich zu nehmen.

Der seinerzeitige Gesundheitsminister Jung äußerte auf Nachfrage einmal sinngemäß, dass die Ampel auf keinen Fall eingeführt werden solle, da sie der Industrie massiv schaden würde. Außerdem hätten Kinder dann den Eindruck, nur noch giftiges Zeug zu essen. Nun definiert „Minister“ ja, dass es sich dabei um einen Politiker aka Volks-Vertreter handeln müsste. Herr Jung präsentierte sich jedoch (bevor er Kriegsminister wurde) eher als Wirtschafts- oder Industrie-Vertreter, denn als für das Volk Sprechender. Wenn Kinder bei ordentlicher Kennzeichnung befürchten müssen, nur noch Gift zu essen, ist es m. E. nicht die Kennzeichnung die geändert werden muss. Auch hilft eine Verschleierung oder Verklausulierung der Zutaten nicht dauerhaft, denn zumindest die Eltern können lesen. So sie es denn wollen und ihnen das Wohl ihrer Sprösslinge (und ihr eigenes) am Herzen liegt.

In der kommenden Woche soll das Thema „Ampel-Kennzeichnung“ nochmals auf EU-Bestimmer-Tischen liegen. Anlässlich dieser erneuten Beratung nimmt auch FoodWatch dieses Thema erneut auf. Neben zahlreichen Informationen zu sog. WM-Produkten wird auch eine Abstimmung angeboten, an der sich bereits mehr als 50.000 Menschen beteiligt haben. Die Regeln der Abstimmung und wohin die Stimmen weitergeleitet werden, sind transparent und sauber dargestellt. Und nachdem ich mich natürlich längst für die Ampel ausgesprochen habe, gehe ich jetzt putzen. Wenigstens meine Wohnung soll schonungslos sauber sein! ;o)

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Aber eben nur fast. Hmm …

Davon abgesehen, dass mein Name unvollständig und meine Anschrift fehlerhaft geschrieben ist, mein Urgroßvater (angeblich der Erblasser; der tatsächliche Erblasser ist allerdings laut Chronik über sechs Ecken und Kanten ein Großvater väterlicherseits) und mein Großvater (irgendein anderer) Geschwister gewesen sein sollen, der Name meines Vaters nicht richtig geschrieben ist und das Schreiben des Nachlasspflegers von sonstigen Falschdarstellungen, Rechtschreib- oder bestenfalls Tippfehlern nur so wimmeln, zumindest wenn die angefügten Unterlagen wenigstens stimmen, habe ich ein Grundstück im Wert von 235.000 Euro geerbt. Es liegt ca. 80 Kilometer hinter Dresden; also gefühlt kurz vorm Abknicken der Erdplatte.

Soweit so gut. Manchmal stehe ich ja darauf, ganz für mich allein zu sein. Solange es nicht in gefühlte Einsamkeit (wie fühlt sich das eigentlich an?) abgleitet, habe ich damit kein Problem. Ich könnte jetzt also die Erbschaft annehmen; mache ich aber nicht. Warum? Nun ja: Nach Internetrecherche sieht es so aus, dass in den vergangenen ca. fünf Jahren mächtig geklüngelt und geschoben wurde: Ein vormaliger, positiver Wert von 1,9 Millionen hat sich blitzschnell in irgendwas zwischen Luft und Wohlgefallen aufgelöst und ein riesiges Haus, in dem ein Hotel nebst Restauration bis vor nicht allzu langer Zeit unter der maßgeblichen Adresse betrieben wurde, ist einfach weg. Letztendlich verbleibt ein zu erbendes Grundstück, auf dem alle Schulden lasten. Dieses Grundstück war allerdings bis vor einiger Zeit ca. fünfmal so groß. Möglicherweise steht das Haus auf einem anderen Teil des zuvor zu diesem Erbe gehörenden Grundstücks, so dass das jetzt als Erbschaft angebotene, völlig überschuldete Rest-Grundstück mit dem Haus nichts (mehr) zu tun hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nachdem also alle vor und bis nach Ableben meines Wieviel_Ur_und_Ecken_auch_immer-Großvaters, von dessen Existenz ich nichts ahnte, geschweige denn wusste, vorhandenen Werte vertickt oder auf sonstige, recht sonderbar erscheinende Weise verschwunden sind (glaubt hier außer mir noch jemand ab sofort an Außerirdische, die Gegenstände wie Immobilien und Ländereien einfach ins All beamen?), wird ein(e) Blöde(r) gesucht, der/die das verbleibende Erbe übernimmt und dem Freistaat Sachsen abnimmt. Allerdings nur den Teil, auf den sämtliche Schulden gekarrt wurden und den bisher verständlicherweise keiner wollte. Denn 235.000 Euro sehen nun einmal immer nur so gut aus, wie die Zahl der Minusse, die davor stehen. Und vor diesem Betrag steht mir genau eines zuviel. Tja, Pech gehabt: Fünf Jahre früher und wir hätten zumindest verhandeln können. Aber da waren die Bedingungen ja auch noch andere, nöch?!

Und ich dachte immer, ein Erbe kann man nur ganz oder gar nicht annehmen. Dass die Werte von wem oder was auch immer an- bzw. übernommen oder verschoben, für die Schulden aber ein Blöder gesucht werden kann, wusste ich nicht. Ich Dummerchen, ich. Man lernt eben doch nie aus … ;o)

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Dass man als Verbraucher permanent getäuscht wird, ist ja keine ganz neue Erkenntnis. Wie dreist jedoch mit Inhalten geworben wird, die bei genauerem Hinsehen eigentlich gar keiner Erwähnung wert wären, ist schon … bemerkenswert:

Bei der Abbildung handelt es sich natürlich nur um von mir markierte Ausschnitte der Vorderseite (oben) und der darunter getackerten Rückseite (unten). Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, der Hersteller hätte das SO auf der Verpackung für Schoko-Waffeln dargestellt. 

Die angegebenen 72 % Kakao beziehen sich also nur auf den 3 %igen Schokoanteil in den 200 Gramm „Kunst am Bau“. Daraus ergibt sich gerade noch ein ungefähr zweiprozentiger, tatsächlicher Kakao-Anteil, was ca. einem halben Stück Schokolade einer handelsüblichen Tafel entspricht. Der Rest ist … Nein, ich will es lieber gar nicht wissen! 

Aber die Angabe „72 % Kakao“ macht natürlich deutlich mehr her. Dass sich manche Hersteller für die Art der Darstellung von Inhalten nicht in Grund und Boden schämen … Ich sollte einfach aufhören, immer so genau hinzusehen. Bring nüscht!

Die haben doch echt voll einen an der Waffel … ;o)

© skriptum

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Nun bin ich ja nicht gerade die Viel-Telefoniererin vor dem Herrn. Meist habe ich gar keine Lust, den Hörer in die Hand zu nehmen. Klar: Wenn es klingelt gehe ich meistens ran. Aber dass ich mal freiwillig sowas mache … *igitt

Warum ich also für mein Festnetz eine Flatrate habe, weiß ich nicht so genau. Da der Mensch an sich aber faul ist, hatte ich noch keine Lust, mal durchzurechnen, was günstiger wäre. Denn ab und zu telefoniere ja sogar ich. *jawoll

Gleiches gilt natürlich für meine Handy-Nutzung. Da habe ich zwar keine Flat aber 50 Freiminuten pro Monat, die ich in den aller seltensten Fällen mal ausnutze. Laut Vertrag stehen mir auch 50 Frei-SMS monatlich zu. Die hatte ich durchaus genutzt. Doch nach der letzten Vertragsverlängerung waren sie plötzlich und unerwartet weg. Unterschrieben hatte ich keinerlei Verzicht und mich auch in sonstiger Weise nicht damit einverstanden erklärt, dass das Einzige, was ich an meinem T-Mobile-Vertrag überhaupt nutze, gestrichen wird.

Also schrieb ich T-Mobile an und bat darum, den Fehler in der letzten Rechnung zu korrigieren, die Frei-SMS wieder zu integrieren und die in Rechnung gestellten SMS gutzuschreiben.

Was kam, war zunächst einmal nix.

Also schrieb ich noch einmal und erinnerte an mein erstes Schreiben.

Daraufhin bekam ich eine Antwort in der mir angeboten wurde, ein super günstiges Kontingent an monatlichen SMS dazu zu buchen. Erneut emailte ich und stellte klar, dass mir diese SMS vertraglich zustehen, nur bei der letzten Vertragsverlängerung „aus Versehen“ (ich Dummerchen, ich!) gestrichen wurden. Ich bat noch einmal darum, diese Frei-SMS nun endlich wieder freizuschalten und die bisher berechneten gutzuschreiben.

Was kam, war zunächst einmal nix.

Also schrieb ich noch einmal und erinnerte an mein vorhergehendes Schreiben.

Daraufhin bekam ich einen Anruf von T-Mobile, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich ja die monatlichen 50 Frei-Einheiten immer schon sehr schnell vertelefoniert hätte und mir deshalb ein super Angebot gemacht wird. Danach könnte ich 100 Minuten monatlich frei telefonieren, für nur sage und schreibe X Euro monatlich mehr. Ich fragte die Sesselwarmhalterin, ob sie tatsächlich die richtigen Vertragsinformationen vor sich habe, da ich mit meinem Handy so gut wie nie telefoniere und die 50 Freiminuten pro Monat noch nie ausgenutzt hätte. Sie bestätigte das eifrig und betonte, dass sie mir ja deshalb ein Angebot machen wollen würden, mit dem ich wahnsinnig viel Geld pro Monat sparen könne. Meine Frage, ob sie mir gerade zugehört hätte, bejahte sie und versicherte, dass ich mit der Zubuchung von weiteren Freiminuten ganz viel Geld sparen könnte.

Ich legte dann auf. Meist erinnere ich mich immerhin in der letztmöglichen Sekunde an meine gute Kinderstube.

Kurz danach erhielt ich eine weitere Email, in der mir angeboten wurde, aus meinen 50 Freiminuten 100 zu machen, für nur X Euro monatlich zusätzlich, womit ich ja waaaahnsinnig viel Geld sparen könnte. Ich antwortete mit Verweis auf meine bisherigen Emails und auf das bereits hinter mich gebrachte Telefonat, dass ich mit meinem Handy so gut wie nie telefoniere und mir die einzig genutzten Frei-SMS vertragswidrig gestrichen worden wären. Diese seien unverzüglich gutzuschreiben.

Was kam, war zunächst einmal nix.

Also schrieb ich noch einmal und erinnerte an meine vorhergehenden Schreiben.

Daraufhin erhielt ich eine Email, in der mein Interesse an der Zubuchung weiterer T-Mobile-Leistungen sehr begrüßt wurde und ich sollte mich doch einfach mal auf deren Homepage umsehen. Unter der Rubrik „Habvergessenwiesiehieß“ würde ich alle in Frage kommenden Tarife finden und könnte sie auch sofort buchen.

Das war der Moment, in dem ich es aufgab und die Kündigung des Vertrages beschlossen war. Aber … der Mensch an sich … siehe oben. Ich hatte mir zwar schon einmal ein paar Anbieter genauer angesehen, bin aber noch nicht aktiv geworden.

Nun klingelte soeben mein Handy. Wer war dran? Genau! Mir wurde irgendeine Sonderaktion für Bestandskunden angeboten. Für nur fünf Euro und befristet auf drei Monate. Die erste Darstellung klang so, als würden sich meine monatlichen Vereinsbeiträge auf fünf Euro reduzieren. Meine genauere Nachfrage, ob die „Dame“ mir etwas zusätzlich verkaufen wolle oder ob mein erster Eindruck stimme, bestätigte sie. Plötzlich wollte sie den weiteren Verlauf des Gesprächs aufzeichnen. Ich fragte erneut, ob sie mir zusätzlich etwas verkaufen wolle oder wozu die Aufzeichnung sonst dienen solle. Sie betonte erneut, dass sie mir nichts verkaufen wird.

Die Aufzeichnung wurde gestartet und sie fasste noch einmal zusammen. Als ich die Worte „zusätzlich monatlich fünf Euro“ vernahm, unterbrach ich sie erneut und fragte noch einmal, ob das bedeuten solle, dass mir zu den sowieso in Rechnung gestellten Monatsbeiträgen noch fünf Euro extra berechnet würden, was sie dann doch „schon“ bestätigte. Daraufhin teilte ich ihr mit, dass es dann – nachdem die mir vertraglich zustehenden Frei-SMS vertragswidrig gestrichen worden waren und bis heute nicht wieder aktiviert wurden – bei meiner vorgesehenen Kündigung des Vertrages bleibt.

Wenn also die Nummer +498003009911 anklingelt und zusätzliche „Services“ von T-Mobile nicht erwünscht sind: Am besten gleich ran gehen und „nein!“ sagen. Wenn man das Gespräch nicht annimmt, rufen die zig Mal an. Die geben nicht auf; nicht einfach so!

Wie dreist ist es überhaupt, auf mehrfache Nachfrage, ob das mit Zusatzkosten verbunden ist, klar vernehmlich „nein!“ zu sagen und dann während der Aufnahme des weiteren Gespräches dem Kunden schnell mal die Zusatzbuchung unterjubeln zu wollen? Unglaublich sowas! Zumal es ja auch gar keinen Sinn ergibt, ein Gespräch aufzunehmen, wenn man dem Kunden tatsächlich nur etwas schenken möchte, für das er nichts zusätzlich bezahlen soll …

Meine Handy-Nummer wird sich also in den nächsten Tagen ändern. Wer mich nochmal anrufen will, sollte Gas geben!  Vielleicht gehe ich ja sogar ran … ;o)

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