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Posts Tagged ‘desaströs’

 

Da elaboriert eine Schauspielerin, Sängerin und WasweißichnochallesIn vor sich hin, dass sie einen Werbevertrag für ein Mittel gegen Verstopfung oder Hämorrhoiden abgelehnt hat, weil er Rückschlüsse auf sie zulassen würde. Stattdessen macht sie Werbung für einen Kartoffelsalat und spricht einen Teil ihres Textes mit vollem Mund.

Wie war das noch gleich mit der Analogie zwischen Reden mit vollem Mund und leerem Kopf?

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Da erhebt sich eine Dame über ein Forum, in dem ihrer Meinung nach nur Idioten agieren. Einerseits lügt sie, dass sie dort schon lange nicht mehr aktiv ist. Andererseits wird sie nicht müde, sich dort ununterbrochen und sehr engagiert zu beteiligen und Links zu ihren Blog-Beiträgen eben dort als „Themen“ einzustellen. Wie neurotisch kann man darum betteln und bemüht sein, Aufmerksamkeit – egal wie und von wem – auf sich ziehen zu wollen?

Manchmal frage ich mich fast, wo die Grenze zwischen Inkonsequenz und Peinlichkeit ist. Aber eben nur fast.

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Da verkackt ein großes deutsches Brief- und Paket-Beförderungs-Unternehmen sein Kerngeschäft durch Misswirtschaft und bestenfalls als desaströs zu bezeichnenden „Service“ auf unnachahmliche Weise. Der neue Geschäftszweig nennt sich nun EP’ost’bri’ef und bietet einen kostenpflichtigen Service an, den jeder allerorts kostenlos bekommen kann (oder zumindest zu mitunter deutlich günstigeren Konditionen bei Anbietern, die ihre Zuverlässigkeit weit mehr unter Beweis gestellt haben, als dieses Unternehmen.

Und das soll nun sprichwörtlich den Arsch aus dem Feuer holen? Wie lange dieser Dienst wohl angeboten wird?

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Manchmal möchte ich gar nicht wissen, welche Form von „Logik“ einige verfolgen. Mehr noch: Ich bin froh, dass mir explizit diese Hirnzellen, die mir sowas erklären könnten, gänzlich zu fehlen scheinen …

Allen Menschen, die mich verstehen, wünsche ich ein nach logischem Verständnis ausgesprochen schönes Wochenende! ;o)

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Mal wieder wird die Frage diskutiert, ob Kinder „Lärm“ verursachen dürfen.

Mal wieder stelle ich mir die Frage, ob die diesbezüglich Fragenden selbst bereits als „Erwachsene“ auf die Welt gekommen sind oder wie desaströs sich wohl ihre eigene Kindheit gestaltet hat. Wurden sie 15 bis 20 Jahre geknebelt und gefesselt im Keller verwahrt, bevor sie auf die Menschheit losgelassen wurden? Zumindest könnte man aufgrund dieses Zeitungsartikels auf einen solchen Gedanken kommen:

 

Was nützt es bitteschön, permanent vor sich hin zu pamphletieren, dass Kinder unsere Zukunft sind, wenn man sie nicht Kind sein lässt? Und das nur, weil es möglicherweise das eigene, subjektiv definierte, Wohlbefinden für ein paar Sekunden einzuschränken geeignet sein könnte …

Ich möchte nicht missverstanden werden: Auch mir sind ein, zwei Terror-Kids bekannt, die rein gar nichts auslassen, um andere zu nerven. Sobald sie erkannt haben, dass sie mit ihren Aktionen zum Ärgernis werden, legen die erst richtig los. Für solche kleine verzogenen Miststücke setze ich mich keinesfalls ein. Für Millionen andere Kinder, die einfach nur Kind sind, was üblicherweise auch mal mit Geräuschen verbunden sein kann, jedoch durchaus.

In meiner direkten Sicht- und Hörweite befindet sich eine Schule mit großem Sportplatz. Natürlich gibt es Phasen, in denen die Lärm-„Belästigung“ durchaus merklich stattfindet. Wenn es mich tatsächlich einmal stört oder in meiner Konzentration behindert, schließe ich eben vorübergehend die Fenster und schon ist Ruhe. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir meine Energie durch Ärgern versauen oder blockieren zu lassen. Davon abgesehen: Wenn dort sogar Freitagabend oder am Wochenende Veranstaltungen sind, freue ich mich einfach darüber, dass

a) es noch Lehrer gibt, die ihre Schüler derart motivieren können, dass sie sogar ihre Freizeit in der Schule verbringen und

b) all diese Kinder sinnvoll beschäftigt und somit von der Straße sind.

Sollen sie doch ihren Spaß haben! Ich freue mich einfach darüber, statt mich zu ärgern, dass es mit Geräusch verbunden ist. Es gibt auf dieser Welt schon viel zu viele Kinder, die gar keinen Grund mehr zum Lachen und keine Möglichkeit zum Spielen haben. Müssen es echt noch mehr werden? Ich denke: Nein!

© skriptum

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Was ich in den letzten Nächten veranstalte, wäre allein schon völlig partnerschaftsinkombatibel. Meint: Wenn ich nicht sowieso Single wäre, gewollt – nicht gemusst, würde ich es spätestens jetzt sein:

In meinem Doppelbett liege ich immer vorn. Ich lege mich zum Einschlafen kurz auf den Rücken, dann auf die linke Schulter, anschließend auf die rechte. So schlafe ich ein und genau SO, wie fest getackert, wache ich auch wieder auf. Normalerweise. In den letzten Nächten robbe ich kreuz und quer über die vier Quadratmeter Gesamtfläche, bis ich irgendwann am hinteren Ende an die Wand ditsche. Dann wache ich auf, koordiniere kurz, wo ich bin, sortiere Kissen und Decke, robbe zurück und versuche, weiter zu schlafen. Da meine Schlaf-Fähigkeit bestenfalls als desaströs zu bezeichnen ist, hat es sowieso schon viel mit Glück zu tun, wenn ich es schaffe, am Stück für mehrere Stunden Schlaf zu finden.

Letzte Nacht wollte ich dem Ganzen ein Schnippchen schlagen und die Strecke merklich verkürzen. Also habe ich mich gleich in das hintere Bett gelegt. Irgendwann hatte ich die Decke aus dem vorderen Bett um mich geschlungen, das Kissen (eines von vier!) war gar nicht mehr da und irgendwas unter mir knirschte. Hundemüde versuchte ich das zu ignorieren und weiter zu schlafen. Ging auch. Erstmal. Dann war ich wieder wach, weil plötzlich irgendein Kissen zuviel war. Zumindest das auf meinem Kopf. Dafür war die Decke weg. Beide sozusagen. Nachdem ich eine wieder zurück gezippelt hatte, lag mein Kopf auf einem der kleinen Kissen. Das reichte nicht. Also ein anderes Kissen her und weiter schlafen.

Heute früh wachte ich mit einem Schädel auf, der gefühlsmäßig durch keine der Türen in meiner Wohnung hätte passen können. Klar: Wer die ganze Nacht unterwegs ist … Da ich allerdings an der Wand aufwachte, kann ich in dieser Nacht keine allzu weite Strecke zurückgelegt haben. Dennoch. Nachdem ich mich die zwei Meter Breite nach vorne gerobbt und festen Boden unter den Füßen hatte, hielt ich erstmal meinen Kopf fest, damit er beim Aufstehen nicht noch herunter fällt. Mittlerweile kann ich fast wieder unfallfrei geradeaus gucken und der Kaffee beginnt zu schmecken. Irgendeine Fliege unter dem Tisch scheint sich in mein nacktes Knie verliebt zu haben und nervt. Ich sitze hier überlegend, wann ich mich wohl zurück ins Schlafzimmer trauen werde, um nachzusehen, wie das Bett aussieht.

An Schlaf ist in diesen Nächten eh nicht zu denken, weil mal wieder unser aller Freund, Herr Vollmond, alles gibt was kein Mensch braucht. Und wenn ich meinen Eltern von den letzten Nächten erzähle, machen sie vermutlich ihre „Drohung“ wahr und installieren heimlich eine Kamera in meinem Schlafgemach, um einmal mitzuerleben, was ich da des nächtens veranstalte. Langsam würde es mich auch interessieren. Alternativ könnte ich an Geister glauben, die Decken klauen, Kissen verstecken oder auf Köpfe legen und seltsame Knirschgeräusche machen. Entscheiden kann ich mich noch nicht; dafür bin ich einfach zu müde. Vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen, im Sitzen zu schlafen. Oder Eintrittskarten verkaufen … ;o)

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