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Posts Tagged ‘Dummheit’

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Das kleine Licht und die leere Haubitze

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Es begab sich zu einer Zeit, als es sehr einfach war, neue Bekanntschaften zu machen. Jeder konnte mit jedem reden, schreiben, lieben, lachen, leiden und niemanden scherte es wirklich. Natürlich können auf diese Weise die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander treffen. Mal verstehen sie sich, ein andermal überhaupt nicht. Da jedoch die Auswahl derer, mit denen umgegangen werden konnte, scheinbar unerschöpflich war, spielte es keine Rolle, wenn mal der eine oder andere Kontakt einschlief. Es ergaben sich weitere Sympathien, niemand musste Antipathien pflegen. Es sei denn, er brauchte es.

Natürlich gab es immer wieder Zusammentreffen, an die Hoffnungen geknüpft wurden, die sich letztendlich nicht erfüllten. Damit musste man eben umgehen (mehr …)

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Dussenheit

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Mit partieller Unwissenheit kann ich umgehen.
Mit sturer Dummheit will ich es nicht!

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Web.de und deren Redakteure sind an Intällänz echt nicht zu überbieten:

 

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Heute, um 12:00 Uhr [Anm.: 16.05.2011]

Am Wochenende kommt der Sommer zurück

(men/mac) – Das vergangene Wochenende hatte mit dem Frühsommer nur wenig zu tun. Grau und regnerisch präsentierte sich das Wetter in weiten Teilen Deutschlands. Das soll diese Woche wieder besser werden, sagt der Meteorologe Dominik Jung, Wetter-Experte von Wetter.net. […] Langfristig prognostiziert Jung einen „Zick-Zack-Sommer“, der insgesamt aber überdurchschnittlich warm ausfallen soll. Meldungen, der Sommer habe sein „Pulver“ schon zu früh verschossen, bezeichnet der Wetterexperte als Unsinn. […]

 
Wem das noch nicht reicht, der klickt HIER! Aber es reicht vermutlich auch so, oder? Immerhin hat noch einer von denen gemerkt, dass es Unsinn ist. Wenn auch spät und in einem anderen Zusammenhang. Aber man wird ja genügsam, nöch?! ;o)

Ich dachte jedenfalls, dass wir noch Frühling haben und der Sommer überhaupt erst am 21. Juni anfängt. Klar: Manches ist nur eine Frage der Formulierung. Manch anderes scheint mir allerdings eher eine Frage von Dummheit zu sein … Bestätigen kann ich, dass wir am vergangenen Montag in Hannover „heiter bis bewölkt“ in einer geschätzten Höhe von teilweise bis zu fünf Zentimetern hatten.

Zweck-optimistisch, wie ich nunmal bin, hatte ich vor dem Verlassen des Hauses mit einer Sonnenbrille mein Gedöns auffm Kopp zurück geschoben. Das sah wohl besonders tricky aus in Anbetracht der Tatsache, dass ich keine Schirme mag und meine Haare deutlich an Feuchtigkeit zunahmen. Jedenfalls lächelten mir einige Menschen zu, was ja auch sowas wie Sonnenschein ist, hm? ;)

Auf jeden Fall wünsche ich Euch am heutigen Sonn_Tag, dass er seinem Namen reichlich Ehre macht! 

 

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Es ist …

 

… nicht von mir: Weder geschossen noch beschriftet, aber

 

 

ich fand es einfach mal wieder erwähnenswert!

 

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Mal wieder frage ich mich, wofür wir alle die Sesselpuper in der EU-Zentrale bezahlen. Nicht genug damit, dass jährlich für deren Sprösslinge vierstellige Beträge von uns finanziert werden, damit die kleinen auch ordentlich Urlaub machen können (Hartz IV-Familien sind schon froh, wenn sie 60 Euro für eine Klassenfahrt zusammen bekommen). Entscheidungen wie „wie krumm muss eine Banane und wie krumm darf eine Salatgurke sein“ sind natürlich von immenser Tragweite und müssen getroffen werden. Selbst wenn es allein in Deutschland vermutlich 80 Millionen Menschen – mit Verlaub – scheiß egal ist, welche Krümmung sie im Gemüse- und Obst-Regal vorfinden, da ausschlaggebend für den Preis das Gewicht und nicht die Form ist.

Auch für die vollkommen bekloppt-Erklärung aller Personaler, weil zur Vermeidung von Alters-Diskriminierung kein Geburtsdatum mehr in Bewerbungen angegeben werden muss, dürfen wir uns bei der EU bedanken. Nicht, dass sich das Alter allein schon aus sämtlichen Zeugnissen (oder werden die nicht mehr mitgeschickt?) ergeben würde und allerspätestens bei einem Vorstellungsgespräch (oder findet sowas nicht mehr statt?) eingeschätzt werden kann, wie alt ein Bewerber (m/w) ist.

Auch ist ja seit Einführung des Euros nichts teurer geworden. Vorausgesetzt, dass jeder in jedem Jahr mindestens ein neues Auto, einen neuen Fernseher, eine komplette Möblierung der Wohnung und selbstredend sämtliche Elektrogeräte neu anschafft, mag diese „Statistik“ möglicherweise tendenziell stimmen. Für die paar Leute, die sich nicht jedes Jahr alles neu anschaffen und stattdessen die Messlatte an üblichen Lebenshaltungskosten ansetzen, haben sich die Preise seit Einführung des Euros verdoppelt bis verdreifacht und die Einkommen/Renten halbiert. Aber nun denn: Die sind ja selbst Schuld. Es hindert sie ja keiner daran, jedes Jahr ein neues Auto, einen neuen Fernseher, eine komplette … Ja, ja, ist ja gut!

Da jedoch das Ende der Dummheitsfahnenstange natürlich noch längst nicht erreicht wurde und sich horrende Gehälter irgendwie rechtfertigen lassen müssen, sollen als neuerlich konstruierte EU-Innovation in Deutschland ab 2013 ca. 30-stellige Kontonummern eingeführt werden, damit sie einem angeblich weltweiten Standard entsprechen. Welches Land hat bitteschön standardmäßig 30-stellige Kontonummern?

Also ehrlich: Langsam reicht’s! Ne, nicht langsam – längst! Insofern bleibt mir echt nur noch eines:

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Ich bitte, mir die Wortwahl nachzusehen: Bei dem Thema sind mir schon lange die Blümchen ausgegangen.

 

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Vor ein paar Jahren kam der „Witz“ auf, „Wenn nur 10 Prozent aller Unfälle von Fahrern verursacht werden, die unter Alkoholeinfluss stehen, müssen doch die anderen 90 Prozent von der Straße!“. Das kann man so natürlich nur schwer stehen lassen. Denn die verbleibenden 90 Prozent setzen sich aus vielen Gruppen und Faktoren zusammen. Beispielsweise aus Übermüdung, Drogeneinfluss, Raserei oder schlicht Dummheit.

Was mir nach wie vor und immer wieder gegen den Strich geht ist, dass es offensichtlich zum erklärten Schwerpunkt der Medien gehört, Senioren für Unfälle pauschal verantwortlich zu machen. Immer wieder kommt diese völlig sinnfreie Diskussion auf, Senioren den Führerschein ab dem Alter X einfach abzunehmen oder sie permanent erneut zu prüfen, ob sie tatsächlich noch fahrtüchtig sind. Das ärgert mich maßlos.

Um das potentiell zu widerlegen suchte ich mittlerweile einige Zeit nach einer Unfallstatistik, aus der die einzelnen Altersgruppen hervor gehen. Leider ohne Erfolg (vielleicht hat eine/r von Euch mehr Glück?). Was ich fand waren ein paar Artikel und Berichte, wovon ich lediglich zwei verlinken und im Ausschnitt zitieren möchte:

DEKRA SafetyCheck 2010 – Kostenloser Boxenstopp für junge Fahrer (Stuttgart, 10. Mai 2010)
Junge Autofahrer sind doppelt so häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt wie andere Fahrer. [Quelle]

und

Senioren am Steuer sind besser als ihr Ruf: Ältere Autofahrer sind offenbar besser als viele denken. Das geht aus einer Analyse einer Unfallstatistik hervor […] Demnach sind ältere Verkehrsteilnehmer nicht häufiger Unfallverursacher als Fahrer jüngeren Alters. Dagegen sind ältere Menschen aber überdurchschnittlich häufig Opfer von Verkehrsunfällen […] weniger als 11 Prozent aller Unfälle würden durch Senioren verursacht. [Quelle]

Hier nun alle Links einzustellen, die ich gefunden habe, nebst den entsprechenden Textpassagen, würde vermutlich den Account sprengen. Ich stelle einfach bei Interesse eigene Recherche anheim und fasse grob zusammen:

– Bei (2009) ca. 12 % aller Unfälle ist Alkohol im Spiel
– Weniger als 11 % aller Unfälle wurden von Senioren verursacht
– An weit mehr als 20 % aller Unfälle sind sog. „junge Erwachsene“ beteiligt.

Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss hat sich also relativ konstant gehalten. Dass Senioren die Hauptverursacher von Verkehrsunfällen sind, stellt sich wieder einmal und nach wie vor als Unsinn heraus. Und dass die tatsächlich größte Gruppe der Verkehrsunfall-Verursacher Jugendliche sind, darf von den Medien natürlich nicht thematisiert werden. Immerhin wird ja nach wie vor an dem Gedanken herum gekaut, Jugendlichen im Alter ab 15, möglicherweise sogar bereits ab 14 Jahren, die aktive Teilnahme mit einem Auto am Straßenverkehr zu erlauben. Da wäre eine korrekte Darstellung der Unfallzahlen natürlich hinderlich. Es lebe der investigative Journalismus! *bravo

Manchmal habe ich das Gefühl, dieses Land wird fast ausschließlich von Geisteskranken „gelenkt“ und mitunter noch wesentlich Verwirrtere berichten darüber …

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Umso mehr man liest, umso mehr sieht man, dass das Niveau der deutschen Sprache immer mehr zerbröselt. Je mehr Rechtschreibreformen gemacht werden, je mehr verunsichert das viele. Und desto umfangreicher das neu zu Lernende ist, desto weniger Menschen machen es. Das gute alte „je-desto-umso“ ist längst auf der Strecke geblieben. Was ich sehr bedauerlich finde.

Einzigster Vorteil dieser Verhunzung der deutschen Sprache ist, dass Dummheit mehr und mehr legalisiert wird. Das ist als wie wenn alles in den Duden geschrieben werden muss, was viele immer öfters falsch machen. Wortquälereien wie Kaktüsse und Kommas sind da noch recht harmlose Beispiele.

Dass das „Einzige“ auch nach wie vor nicht steigerbar ist, „öfter“ jahrzehntelang ohne angeschwänzeltes „s“ froh und glücklich war, Kakteen als Kaktüsse vermutlich wutentbrannt die Stacheln zum Angriff spitzen und Kommata aus Verzweiflung über die Kommas überwiegend gestrichen sind, bringt den Einen oder Anderen vermutlich ernsthaft zum Hinterfragen seines eigenen Verstandes.

Mit dem von mir sehr verehrten Herrn Professor Hellmuth Karasek verbindet mich u. a. die Liebe zur Großschreibung der persönlichen Anrede. Wir haben uns von Anfang an schlicht und ergreifend geweigert, persönliche Anreden, der allgemeinen Verdummung der deutschen Sprache entsprechend, klein zu schreiben, weil wir es als pure Missachtung des Angesprochenen empfanden. Insofern hat sich mit diesem Fehlversuch ein ganz leckeres Stilmittel entpuppt, wenn man dem Angeschriebenen seine Missachtung zum Ausdruck bringen möchte, ohne es direkt zu formulieren. Aber war es das alleine wert?

Besser wie der generelle Verzicht auf die ß-Schreibung, in dem man grundsätzlich das doppel-s bemüht, ist da nur noch, als wie wenn man alles klein schreiben tut. Letztendlich kann man dadurch jedoch die eine oder andere Peinlichkeit vermeiden: Schreibt man einer Frau „ich liebe deine Masse“, handelt es sich entweder um eine gut oder um eine fett gebaute Frau. Oder einfach um eine provokative Frechheit. Das ist jedoch noch ein ganz anderes Thema. Aber man kann immer behaupten „Neeeein Schatz, ich meinte doch „Masse“!“. Ob mit lang oder kurz gesprochenem „a“ ergibt sich ja aus dieser Verhunzung nicht.

Und dabei ist es doch eigentlich so einfach. Kleine Lehrhilfen wie „Anders_als und genauso_wie (Anm. ohne folgendes ‚wenn’!)“ wurden mir zu Schulzeiten regelrecht eingebläut und sie sitzen. Es kann durchaus sein, dass die beiden sich inzwischen warmlaufen, weil sie bereits ahnen, dass auch dieser Punkt in der nächsten Modifizierung des Dudens umgeschaufelt wird. Aber noch gilt’s; meinen Segen zum Bleiben haben sie.

Und auch für „ss“ und/oder „ß“ lässt sich mit Leichtigkeit eine Eselsbrücke bauen: lang_kurz/kurz_lang. Meint: Lang gesprochener Vokal = anschließendes kurzes „ß“. Kurz gesprochener Vokal = anschließendes langes „ss“. Einfache Beispiele sind „Blöße“, „Maße“ und „Grüße“ bzw. „Vermissen“, „Küssen“, „Beschi….“. Ich glaube, es ist schon klar geworden, was ich meine.

Ein Wort wie zum Beispiel „Massnahmen“ ergibt demzufolge überhaupt keinen Sinn. Zumindest nicht im Hinblick auf Rechtschreibung und Aussage. Was die Bemühung des Schreibers betrifft, wenigstens ein Mindestmaß an Höflichkeit gegenüber dem Leser aufzubringen … ja, dazu kann man durchaus den einen oder anderen Schluss ziehen. Muss man aber nicht.

Gleiches gilt natürlich für „das/dass“ nach einem Komma: Nicht jedes „das“, das einem Komma folgt, wird zwangsläufig mit ehemals „ß“ bzw. aktuell „ss“ geschrieben. Auch hierfür gibt es m. E. sehr einfache Regeln. Kann man „das“ durch „dieses“, „jenes“ oder „welches“ ersetzen, schreibt man es mit einem „s“. Geht diese Ersetzung nicht, schreibt man es mit doppel-s; früher mit „ß“.

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Nein, ich halte mich nicht für perfekt resp. fehlerfrei! Nein, auch nicht im Hinblick auf Rechtschreibung. Von Tippfehlern mal ganz abgesehen. Die eigenen Tipp-/RS-Fehler sieht man meist sowieso nicht; ein anderer Mensch sieht sie auf den ersten Blick und sagt „Da, Du Dussel!“. Und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass ich es teilweise liebe, Wortverschwurbelungen bis an den Rand des Erträglichen vorzunehmen, erwarte ich auch nicht, dass jeder alles mag oder lustig/gut/treffend findet, was ich schreibe. Vom Verstehen ganz zu schweigen.

Gänzlich ausgenommen von diesem „Rundumschlag“ sind Legastheniker! Tatsächliche; nicht all jene, die einfach nur zu faul sind, sich wenigstens die Mühe zu machen, es zu probieren, bevor sie öffentliche Server und damit die Leser mit ihren Elaboraten quälen.

Ich habe auch absolut kein Problem damit, wenn es jemandem einfach nicht gegeben ist, sich für die breite Masse verständlich und stets korrekt auszudrücken. Derjenige ist sicher auf einem anderen Gebiet unschlagbar gut. Und da nicht jeder alles perfekt beherrschen muss (was auch reichlich langweilig wäre), können sich unterschiedliche Talente durchaus wundervoll ergänzen. Ich habe allerdings ein absolutes Problem damit, wenn sich jemand permanent klugscheißend über den Rest der Welt erhebt, andererseits aber nicht einmal die minimalsten Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung vorweisen kann.

Oder sie verdammt gut zu verstecken weiß.

Je nachdem … In diesem Fall ohne „desto“ und „umso“. zwinkern

© skriptum

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