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Posts Tagged ‘Farbe’

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Auch wenn es draußen trüb aussieht, regnerisch und ungemütlich, war meine heutige, erste Handlung, mich nach dem Aufstehen mit dickem Pulli und erstem Kaffee auf den Balkon zu setzen. Die Luft ist herrlich, nur das trübe Licht ist nicht gerade motivierend. Und was machen wir, wenn es uns draußen zu trist aussieht? Genau: Wir basteln uns unsere eigenen Farbtupfer:

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Bartnelke

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Ich wünsche Euch ein farbenfrohes Wochenende, an dem Euch Euer Kaffee an jedem Ort schmeckt! ;o)

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Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Womit soll ich nur anfangen?

Damit, dass es auf dieser Welt doch eine Weckvorrichtung gibt, die keine Sekunde Verzögerung zulässt, bis ich nicht nur die Augen aufschlage (mit Karacho!), sondern zeitgleich senkrecht neben meinem Bett stehe? Toll wäre es, wenn man das noch exakter terminieren könnte. Oder fange ich besser damit an, dass ein männlicher Vorname ab sofort auf meiner „ich will das nie wieder hören“-Liste steht?

Ich könnte auch damit anfangen, dass ich durch den unvermittelten Einsatz von Schlagbohrmaschinen noch aus meiner Zeit beim Sender massiv geschädigt bin. Im alt ehrwürdigen Anzeiger Hochhaus in Hannover musste seinerzeit die gesamte Fassade aufgebohrt werden. Stück für Stück für Stück für Stück. Das kam zwar unserer Telefonrechnung zugute, da sowieso kein Wort zu verstehen war, zerrte aber gewaltig an den Nerven. Geht das über Monate und spielt sich gefühlthört komplett direkt vor dem eigenen Fenster ab, ist man irgendwann fast reif für die Klapse.

Mittlerweile arbeite ich seit ungefähr sieben Jahren zuhause. Dass es in diesem Wohnpark aus mir noch nicht nachvollziehbaren Gründen ständig lauter zu werden scheint, ist eine Sache. Dass ich heute früh, ausgesprochen unsanft und ohne Ankündigung, von einer Schlagbohrmaschine und der damit unvermeidlich verbundenen Geräuschpegelerhöhung bei Einführung in festes Mauerwerk geweckt wurde, ist eine andere. Von dem Umstand, dass völlig unvermittelt das Bett anfing zu vibrieren, einmal ganz abgesehen (keinen Spruch jetzt! *g).

War es der gellende Schrei, der mich aus meinen Träumen riss? Sowas kann ja etwas Gutes haben. Allerdings zukünftig bitte nie wieder, wenn ich gerade einmal drei Stunden geschlafen habe. Denn das anschließende Einschlafen, insbesondere wenn über Stunden mit Schlag gebohrt wird, gestaltet sich doch recht desaströs bis unmöglich. Eher das Letztere.

Vielleicht hat mich aber doch die Tatsache stutzen lassen, dass sich plötzlich etwas an meinem Balkon vorbei nach oben bewegte? Das ist im zweiten Stock nicht so ganz an der Tagesordnung. Und selbst im Halbschlaf, oder in dem Fall vermutlich bestenfalls 1/17-Schlaf, war ich mir sicher, dass bis gestern Abend an der Brüstung noch keine Leiter stand. Bei genauerer Betrachtung waren es sogar zwei: Eine, damit Wesen aller Art hoch und runter klettern konnten und eine zweite zum Transportieren von Lasten.

Ich habe die putzwunderliche Eigenart, gern vorab informiert zu werden, wenn etwas veranstaltet wird, was für mir unbekannte Menschen eine potentielle Einstiegsmöglichkeit über meinen Balkon in meine Wohnung schafft. Menschen, die ich definitiv nicht in meiner Kemenate haben will. Das mag ein Tick, eine Marotte oder einfach eine Macke sein. Zur Pflege meines Wohlgefühls halte ich es jedoch für zwingend erforderlich. Leider scheint das nicht jeder so zu sehen. Nö, warum auch?! Wenn es nicht die eigene Wohnung ist, die für Einbrecher & Co. zum Einstieg freigegeben wird, ist das ja auch nicht so relevant, hm?!

Nun sind Schlagbohrmaschinen ja relativ laut. Diejenigen, die mit diesen Höllenmaschinen arbeiten, tragen üblicherweise einen Ohrenschutz. Diejenigen, die von den Dingern aus dem Schlaf gerissen werden, üblicherweise nicht. Gleiches trifft auf den Einsatz von Laubsaugern zu. Wenn diese bei einem tendenziellen Hof-Charakter gleichzeitig in einer Stückzahl von sechs eingesetzt werden, muss ich vermutlich den damit verbundenen Lärmpegel nicht näher erläutern. Die sechs Laubsaugerhalter trugen auch Ohrenschützer, ich nicht.

Der Schlagbohrmaschinenbediener da über mir trägt vermutlich ebenfalls Ohrenschützer. Woher ich das weiß? Weil ich ca. eine viertel Stunde benötigt habe, um zu ergründen, was sein permanent gekrähtes „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ sein soll. Ich befürchtete schon, er hätte sich in den Fuß gebohrt. Aber Irrtum: Er brüllte nur alle paar Sekunden nach seinem Kollegen „Detlev“. Der wiederum schien sich weder in Ruf- noch in Brüllweite aufzuhalten, was eine mehrfache Wiederholung von „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ notwendig zu machen schien. Ich bin ja in solchen Fällen für den Einsatz von Funkgeräten. Aber mich fragt ja wieder keiner.

Ich Dummerchen dachte, dass der Schlagbohrmaschinenbediener möglicherweise irgendwas vergessen hätte, was ihm „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ über einen der Zufahrtsgangswege, vorbei an meinem Balkon, rauf auf den darüberliegenden, schicken oder bringen soll. Aber nein, wie blöd, darum ging es natürlich nicht: „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ sollte den Schlagbohrmaschinenbediener mal fotografieren. Ich könnte jetzt fragen, wozu. Für Bewerbungsfotos? Soll ich ihm sagen, dass er dafür keine Fotos mehr braucht?

Warum? Weil ich jetzt von zehn runterzählen werde. Wenn dann noch ein einziges Mal „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ kommt, hat sich für den Guten jede Form von Bewerbung vorerst sowieso erledigt: Mit zwei gebrochenen Beinen und Armen, sowie diversen Rippenprellungen arbeitet es sich schlecht als Bauarbeiter. Wenn die über Leitern vom Erdboden in den dritten Stock, vorbei an meinem in der zweiten Etage liegenden Balkon, kommen, werde ich es vermögen, ab zweiter Etage aufzusteigen und das eine Stockwerk hochzuklettern. Und dann sei ihm welche höher Macht auch immer gnädig … Dann helfen ihm auch die soeben von „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ (noch 9!) angeforderten Knieschoner nix mehr!

Ich weiß noch, wie diese Firma das letzte Mal vor zwei Jahren hier war. Ohne jede Ankündigung war plötzlich das gesamte Haus eingerüstet. Das war für potentielle Überraschungsgäste natürlich noch viel bequemer, als heute diese dusseligen zwei Leitern. Damals gab es keinen „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“, dafür einen „UWÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“. Letzterer klärte seine Kollegin, die nicht gemerkt hatte, dass er unter ihr saß (Sachen gibt’s … *tse) darüber auf, dass sie langsam machen solle, sonst müssten sie noch auf eine andere Baustelle. Er meinte natürlich das Arbeiten … oder das, was sie darunter verstanden.

Wer jetzt jedoch vermutet, dass die beiden besonders gründlich gearbeitet hätten, der irrt. „UWÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ machte seinerzeit ganz in Ruhe bis zum Feierabend Päusken auf meinem Balkon. Ihm dazu einen Kaffee anzubieten, hatte ich mir gerade noch verkniffen. Auch hatte ich darauf verzichtet, ihm ein Polster für den Stuhl (oder zwei, falls seine Kollegin runterkommen wollte) herauszugeben und eine Tischdecke aufzulegen. Das war aber auch nicht notwendig; er fühlte sich offensichtlich auch so, ungefragt sauwohl auf MEINEM Balkon!

Die heutigen Arbeiten ergeben sich aus dem Umstand, dass beim letzten Mal saumäßig gepfuscht worden war und die Firma nun nacharbeiten muss. Oder findet Ihr rote Außen-Klinker schön, an denen bei jedem Regen weiße Farbe herunterläuft, die möglicherweise (nur eine Vermutung, ich bin ja kein Fachmann) gar nicht für die Verwendung im Freien geeignet ist? Ich nicht. Den Einsatz von Schlagbohrmaschinen, wenn ich gerade mal drei Stunden geschlafen habe, finde ich allerdings auch nicht so prall. Und dass „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ (noch 8!) eine „doofe Logik“ hat, interessiert mich nicht einmal wenig.

Mittlerweile scheinen sie abzubauen. Allerdings haben sie gerade innerhalb der Diskussion mit einem meiner Nachbarn angedroht, morgen wiederzukommen. Herr Nachbar macht sich (wohlwissend vom letzten Mal?) Sorgen um seine (wirklich!) wunderschönen Rosenbeete an seiner Terrasse. Dort werden dann wohl morgen irgendwann mittenrein zwei Leitern gestellt. Da kennen die Kumpel ja nix. Ist ja auch nicht ihrs, müssen sie ja nicht schonen. Und Nacharbeiten, die doch schon nach zwei Jahren erfolgen … Ja nun, da muss man ja um einen Tag nicht pingelig werden.

Man könnte sich jetzt die Frage stellen, warum die auf der linken Seite des Hauses nicht gleich weiter machen. Es ist erst kurz nach 12 Uhr mittags und dann wären sie an einem Tag fertig. Anscheinend haben sie aber schon Feierabend. Super! Eine Leiter haben sie bis auf die erste Etage eingezogen. Die Nachbarin wird sich freuen. Der zweite Direkt-Zugang auf meinen Balkon steht da nach wie vor. Kann man eine ca. 10 Meter lange Leiter durch Antippen umkippen? Wenn es sein muss, kann ich auch ganz doll tippen! Vielleicht gucke ich gleich mal, wo sie dann landen würde.

Vermutlich haben die Typen einfach viel mehr Spaß daran, mich morgen früh wieder zu absolut unchristlicher Zeit mit einer Schlagbohrmaschinen-Attacke aus dem Schlaf zu reißen, statt die Nummer an einem Tag durchzuziehen. Im Moment ist die plötzliche Ruhe einfach nur unheimlich. Könnte mich bitte mal einer von Euch völlig unvermittelt anbrüllen? Ich spendiere auch einen Kaffee auf meinem Balkon. Und bis morgen früh könnte ich mir eine Schrotflinte besorgen. Wenigstens das werde ich wohl im Verlauf des restlichen Tages entscheiden …

Oh, ich höre gerade, dass es doch heute noch weitergeht. Allerdings auf meiner, nicht auf der anderen Hausseite. „DÄÄÄÄLÄÄÄÄÄÄÄ!!!!!!!!!!“ (noch 7!) soll vier halbe Eimer irgendwas besorgen. Ob ich rausgehe und verrate, dass zwei ganze Eimer dem Transport zuträglicher wären? Nein, dann wird mein Kaffee kalt und ich muss auch erstmal los. Vielleicht sind sie durch, bis ich wieder da bin und wenn nicht, quäle ich Euch vielleicht mit weiteren Berichten. Nur nicht heute. Ich muss unbedingt ganz früh ins Bett. Wer weiß, wann ich morgen geweckt werde?!

 

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Wenn Taubheit die Ohren schlägt
um Wahrheiten zu tabuisieren

Wenn Sprachlosigkeit verstummt
um Realitäten nicht zu präkognieren

Wenn Füße meilenweit stehen
um Wege zu souveränieren

Wenn Hände bewegungslos tasten
um Veränderungen zu präklusieren

Wenn Nasen heiß gefrieren
um Zukunft zu desavouieren

Wenn Augen Bilder malen
um Farben zu kontrastieren

Schmecken wir mit Ohren betäubender Lust
die Zärtlichkeit der Düfte des Augen Blicks
und tanzen Salsa zu Frühstück …

… gegeneinander.

Einander-Gegeneinander

© skriptum

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Wie ich sehe, werden in Klein Bloggersdorf ein paar Kleinigkeiten benötigt. In einigen Fällen kann ich behilflich sein und bin es natürlich auch gern!

 

Liebe Bonafilia, hier kommt Dein Zitronengelb:

 

 

Liebe Clara, hier kommt ein bereits tiefgekühltes Kühlkissen für Deinen Arm, das Du nur noch in ein Küchentuch einzuwickeln und aufzulegen brauchst:

 

 

Liebe Mandy und liebe Kerstin, hier kommt Nervennahrung für Euch:

 

 

Liebe Babbel, hier kommt eine ganz feste Umarmung, die Dir auch Wärme und ein wenig gefühlte Sicherheit geben soll:

 

 

Liebe Emily, hier kommen schrillionen Ideen für Dein Vorhaben:

 

 

Habe ich irgendwen vergessen oder kann ich für noch jemanden etwas tun? Einfach melden; wir finden bestimmt eine Lösung!

 

;o)

 

Opppps! Nachtrag:

Liebe Fudelchen, hier kommen, spät aber hoffentlich noch rechtzeitig, Deine Triefnasenstopper:

 

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Was sonst, als den Rotbunten oder auch Protestschweinen könnte auf diesem Bild die Farbe belassen werden?

 

Alles andere hieße ja auch, ihren Protest geradewegs zu provozieren. SO sehen sie sehr friedlich aus. Aber:

Wehe, wenn sie losgelassen … Und wech...

;o)

© skriptum

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Flamingos sehen mitunter völlig unproportional aus. Macht aber nix; sie kommen trotzdem ganz wunderbar klar. Nicht zuletzt zur Futtersuche im Wasser sind diese endlos langen Stelzen hervorragend geeignet. Der gebogene Schnabel tut sein übriges. Die Jungen kommen nicht nur recht farblos, weil in dezent-schmuddeligem Grau, zur Welt, sondern auch mit schnurstracks gerade gewachsenem Schnabel. Zehn bis zwölf Wochen dauert es, bis der Schnabel futtertauglich ist. Bis dahin bekommen sie Nahrung von ihren Eltern. Sowohl Mami als auch Papi produzieren die dafür erforderliche Kropfmilch.

Laufen und schwimmen können die Lütten, sobald sie das Nest verlassen, was üblicherweise bereits nach fünf bis zwölf Tagen geschieht. Davon können andere Eltern nur träumen. Damit die Kleinen nicht verloren gehen, schließen sie sich zu so genannten „Kindergärten“ von bis zu 300.000 Jungvögeln zusammen. Diese werden bewacht von Altvögeln. Auf zehn Junge kommt ein Alter. Später muss sich ein Großer und 100 Kleine kümmern.

Flamingos können sowohl an Süß- als auch an Salzwasser leben. Sie richten sich einfach immer so ein, dass sie gut klar kommen. Allerdings ist ihnen Süßwasser deutlich angenehmer. Die Farbe des Gefieders ist davon abhängig, was die Flamingos innerhalb ihres Lebensraumes an Futter finden resp. aus dem Wasser filtern können. So ist von klassisch elegantem Weiß über knallig auffällige Rot-Töne bis hin zum Schwarz alles möglich. Im Zoo Hannover werden die Flamingos u. a. mit Wasser aus dem Maschsee versorgt, der bekanntlich eine Fülle von Fisch-Zeux zu bieten hat. Und sehr viele Fisch-Sorten halten ja bekanntlich schlank. Vielleicht deshalb wiegen die Vogel-Viecher bei einer Größe von bis zu 190 Zentimetern höchstens 3,5 Kilo. Aber Mädels: Das ist nicht immer ein Traum! ;-)

Also: Alles perfekt durchorganisiert. Da wundert es auch nicht, dass Flamingos bis zu 44 Jahre alt werden können. Als Haustier für Kinder somit bestens geeignet, weil nicht mit allzu schnellem Ableben zu rechnen ist. Allerdings dürften möglicherweise andere Hinderungsgründe dagegen sprechen, inhäusig einen Flamingo zu halten. Aber nun denn … irgendwas ist ja immer ;o)

© skriptum

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Sorry für die Verspätung. Im Moment bin ich dermaßen gedeckelt, dass ich InterNett kaum noch zu etwas komme. Ich werde aber alle offenen Kommentare selbstverständlich noch „Re:en“; versprochen!

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Die Farben der Lust

erglüten Seelenzaubers

gefangen im Wind

© skriptum

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