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Posts Tagged ‘Farben’

… an denen ich mich äußerst gerne aufhalte!

Diese Fortsetzung des Orte-Stöckchens habe ich bei Freidenkerin gefunden, die bei der lieben Vivi darüber gestolpert ist:

~

1. In Gesellschaft meiner Eltern an jedem Ort

2. Inmitten von Freunden

3. In San Francisco und Umland

4. Auf Mallorca

5. Im Erlebnis Zoo Hannover

6. Am Strand/Meer

7. An meinem Rechner, wenn ich arbeite oder Spaß mit Euch habe ;)

8. An meinem Esstisch, wenn eine große Leinwand und viele Farben darauf sind

9. Bei kulturellen Veranstaltungen, die nicht von oder für völlig Durchgeknallte/n inszeniert wurden

10. In meiner Kemenate

~

Wie gehabt: Wer will, kann und darf, muss jedoch nicht, sollte aber! ;o)

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Bei der Abbildung dieser Weinprobe auf dem Landgut La Granja in Esporles auf Mallorca habe ich mir erlaubt, das Wesentliche zurück zu färben, das eher Unwesentliche jedoch in Kontrasten zu belassen. Ist doch okay, nöch?!

 

Die Schalen unter den Ausgüssen dienen übrigens nur dazu, dass von dem kostbaren Nass nichts in den Boden sickert. Zumindest ich habe niemanden gesehen, der auch nur einen Picoliter da hinein gespruckt hätte. Von extrem trocken bis Fußnägel-wegschießend süß sind hier verschiedene Wein- und Sherry-Sorten im Angebot. Wer sich im mittleren Bereich aufhält, kann eigentlich nichts falsch machen.

© skriptum

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Ach Seelenfänger, was tust du nur?
Tauchst meine Gedanken in blaue Blumen
und färbst meine Seele laut.

Nah und fern zugleich schmecke ich den Wind!
Fühle, wie er sich sittsam in meinen Augen niederlässt
um sich zugleich zu instrumentieren.

Hörst du das Rot, so klammheimlich?
Sieh, wie es sich weise mit dem Gelb verstrickt
und in schwarzer Unschuld von dannen schreitet.

Wir sollten uns berühren, mit Seelenfäden!
Sie sich verschlingen lassen in ihrer Ungeduld
und ihnen zeigen, dass es anders geht.

Seelenfänger, hörst Du es denn nicht?
Öffne Deine Arme, nimm die Klänge der Nacht
und tanze sie ins Grün, damit sie leben.

© skriptum

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Nach dürrer Zeit
erhebt sich die Natur
im Frühling
mit frischem Grün
durch den Sommer
bis sie im Herbst
die Welt
mit buntesten Farben
in den Winter
verabschiedet.

 

Indian Summer …

überall.

 

IndianSummer1

© skriptum

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~

Die Zeit rannte mit einer Geschwindigkeit, der kein Auge folgen konnte. Dann blieb sie stehen. Plötzlich und völlig unvermittelt. Deine Hand haltend rannte ich mit. Ein kurzes Stück. Atemlos. Wohin der Weg gehen würde, war egal; es gab kein Ziel. Auch wenn es Hunderte hätte geben können.

 

Dein letzter Blick war schön. Kurz und fast ohne Lächeln. Eben so, wie nur Du lächeln kannst. An Kühle kaum zu überbieten und doch wärmend. Nicht wissend, dass es das letzte Lächeln sein würde, das Du mir schenkst. Die Blumen am Rand des Weges hatten wir nie gesehen. Wozu auch …

 

Du kamst, sahst und siegtest. Und dann gingst Du. Schweigend schloss ich die Tür hinter Dir und ließ mein Hand auf der Klinke liegen. Wissend. Geblieben sind verblühte Blumen und ein Hauch von Rot. Achtlos zurück gelassen. Es spielte keine Rolle. Nicht für Dich und irgendwann auch nicht mehr für mich.

 

Ich brauche Leben. Leuchtend. In schreienden Farben. Emotionen pur, die mich packen und zu Boden schmeißen. Ich will lachen, lieben, Lust. Je nachdem, wonach mir gerade ist. Laut. Immer laut. Und bunt. So wie Blumen, die selbst dann noch blühen, wenn man atemlos an ihnen vorbei rennt.

 

Nein, folgen werde ich Dir nicht. Das habe ich nie getan. Und Du weißt das. Auch wenn Du es jetzt nicht verstehen kannst. Oder willst. Aber gewusst hast Du es doch. Immer. Und genossen. Still. Auch wenn es Dir vielleicht geschmeichelt hätte, mich in Deinem Fahrtwind zu wissen.

 

Für eine Weile werde ich stehen bleiben, Blumen pflücken und an Dich denken. Daran, in Deinem Arm einzuschlafen statt nur neben Dir. Daran, Dich zu küssen, bevor der Tag beginnt. Daran, dass es Dich gibt. Irgendwo. Irgendwie. Und lächeln werde ich dabei. Leise und kühl. Ich habe gelernt.

© skriptum

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Bodenlos

Ein bodenloses Stöckchen,

nächtlich von ihr zu mir

den Weg ins Licht suchend,

Tiefen eröffnend.

Höhen aufzeigend.

Das Eine kann ohne

das Andere nicht sein.

Licht fällt ein.

Und wandelt Tiefen

in die Farben des Frühlings.

Mit bodenlosem Hochgefühl!

© skriptum

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Ich gebe das bodenlose Stöckchen

an arsfendi weiter

und hoffe, dass es gefangen wird.

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Als ich noch ziemlich verschlafen aus den Federn kroch und vorsichtig einen Fuß nach dem anderen aus dem Bett sortierte, war da etwas. Zunächst dachte ich, mein Traum vom einfach Loslaufen bei schönem Wetter hatte noch nicht geendet und ich würde gerade über eine kleine Unebenheit stolpern. Doch ich saß ja auf der Bettkante und war somit vorm Fallen geschützt. Und vor allem konnte ich nicht mehr träumen; ich war wach. Also beugte ich mich leicht vorn über und entdeckte etwas, direkt unter meinem Fuß: Ein Stöckchen. Ein kleiner Faden daran führte die Spur zurück zu ihr, die es mir zugeworfen hatte. Also nahm ich es in meine Hände und ließ meine Gedanken loslaufen.

Sie stoppten schon direkt neben meinen Füßen, wo zwei Bücher von Waris Dirie darauf warten, endlich gelesen zu werden. Spätestens wenn das Wetter besser wird, werde ich draußen sitzen und sie verschlingen. Es sei denn, meine Gedanken fliegen in eine andere Richtung und ich muss sie wie so oft sofort niederschreiben. Prosa, Lyrik, Kurztexte … in meine Tastatur läuft alles, was meinen Kopf ansonsten zum Platzen bringen würde. Allerdings findet nicht alles den Weg in die Öffentlichkeit. Aber so manches. Mein Musikgeschmack ist sehr gemischt. Jazz und Soul finden ebenso den Weg in meine Ohren, wie Rock und Klassik. Wobei mir einfällt, dass noch ein Buch von mir gelesen werden will. Das Erste habe ich regelrecht inhaliert. Den Autor mag ich sehr für seinen Sarkasmus und überhaupt für seine Schreibe. Auf der Bühne genauso, wie in seinen Büchern. Den Sänger verehre ich regelrecht. Ihn auf der Bühne zu erleben war und ist für mich ein unvergessliches Erlebnis. Nicht unbedingt wegen seiner „schweren“ Werke, die mir meist zu krass sind. Aber er kann auch „leichter“ und vor allem hat er einen … wie sagt man? … spitzbübisch-ironischen Humor, dem vermutlich so gut wie niemand entfliehen kann. Es wird also Zeit, dass der Sommer, den ich sehr liebe endlich kommt, damit ich zumindest ein paar der noch ungelesenen Bücher endlich genießen kann.

Ich bin genau so, wie ich es von anderen mir gegenüber erwarte: Ehrlich und direkt. Andere Menschen finden in meinem Leben, wenn überhaupt, nur sehr kurze Zeit einen Platz. Ich finde Menschen bedauernswert, die sich toll finden, weil sie saufen, begehrenswert fühlen, weil sie klauen, stark fühlen, weil sie Drogen nehmen oder dem Leben entfliehen, weil er sich mit sonstigen Mitteln betäuben. Ich mag Wärme, guten Willen, Zuverlässigkeit und Schönheit. Wobei sich letzteres bei mir nicht durch Äußerlichkeiten definiert. Selbst ein sog. Top-Model kann für mich sehr hässlich sein, wenn es einen schlechten Charakter hat. Ich sehe innere Schönheit und schätze sie sehr. Ein bequemer Mensch bin ich nicht; dazu bin ich zu ehrlich. Wofür ich oft verflucht werde. So weiß man aber immer, woran man bei mir ist. Auch wenn damit nicht jede/r umgehen kann oder will. Aber genau das sind die Menschen, auf die ich auch am ehesten verzichten kann. Ich habe gelernt, konsequent zu sein und mein Leben sehr bewusst zu genießen. Ich verzeihe viel und vergesse wenig. Von allem, was mir kein gutes Gefühl gibt, trenne ich mich, und das mitunter sehr spontan und endgültig. Aber nicht im Bösen; es sei denn, jemand legt es mit aller Gewalt darauf an. Ich kann fuchsteufelswild werden, wenn ich mich (begründet) betrogen oder missachtet fühle. Freundschaft ist für mich kein Wort, sondern ein Gelübde. Vielleicht zählen gerade deshalb meine engsten Freunde seit Jahrzehnten zu meinem Leben. Und ich würde keinen von ihnen je freiwillig hergeben. Für Freunde gehe ich nicht nur durch’s Feuer, sondern lösche es. Notfalls, in dem ich mich selbst drauf schmeiße. Ich verachte Böswilligkeit, Neid und jede Form von Rache und Falschheit. Ich lege wert auf Höflichkeit, Miteinander und Zuverlässigkeit. Ich kann völlig neidfrei gönnen. Ich arbeite Tag und Nacht. Und ich schlafe Tag und Nacht. Letzteres viel zu wenig. Ich habe Spaß am Sex. Immer und überall aber nicht bei allem und mit jedem. Ich habe keine Lust, mit Menschen umzugehen, die nicht integer sind. Oder die nicht zu sich stehen können. Egal, ob es Größe, Gewicht, Alter, Beruf oder sonstiges betrifft, was sie letztendlich als Persönlichkeit ausmachen sollte. Ich esse und trinke wonach mir gerade ist. Egal wann und egal wo. Ich werde unruhig, wenn mein Kaffee-Vorrat zu Ende geht. Und Schokolade … ich brauche viel Schokolade! Und Farben! Ohne Farben vertrockne ich. Orange ist für mich der Frühling – auch im Winter, Tannengrün stimmt mich milde und mit Dunkelblau fühle ich mich geborgen. Und Rot. Viel Rot. Dafür braucht es keine Begründung. Ich fühle mich nicht zu groß, um auch Kleines zu erledigen. Und ich bin nicht zu klein, um mich an Großes ranzutrauen. Ich träume vom Fliegen, habe es auch schon getan und bin süchtig danach. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin und ich möchte es auch gar nicht sein.

*****

Da ich hier erst seit fünf Tagen blogge, habe ich mir aus ihrer Blog-Liste ihn und ihn rausgesucht und gehe davon aus, dass das so okay ist. Auch wenn ich kein Stöck“chen“ schmeißen kann, sondern die Länge dieses Textes vermutlich eher an eine alte Eiche erinnert. Ich hoffe, es gibt keine Verletzten! ;-) Aber wie erfahren die beiden jetzt davon?

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