Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Gesellschaft’

 

Als Michael Jackson damals im zweiten Prozess in allen Anklagepunkten freigesprochen wurde, hat mich das sehr gefreut. Wie biestig ich werden kann, wenn es um Kindesmissbrauch etc. geht, dürfte hinlänglich bekannt sein. Was Michael Jackson betrifft, ist es mir jedoch absolut unvorstellbar, dass er einem Kind jemals irgendwas Böses getan hat, insbesondere in sexueller Hinsicht. Das passt für mich überhaupt nicht in sein Charakterbild.

Michael Jackson selbst war in vielerlei Hinsicht ein kleines Kind. Kleine Kinder verspüren üblicherweise keinen Drang zum Sex etc. Er wollte nach seiner Aussage stets versuchen, die Kindheit, die er nie hatte, in Gesellschaft vieler kleiner Kinder irgendwie nachholen. Für die Wahrheit dieser Behauptung sprechen m. E. sehr viele Umstände. Deshalb freute es mich, dass er in allen Anklagepunkten entlastet wurde.

Dennoch gab es auch Jahre danach immer wieder ein paar Hartnäckige, die die Behauptung aufrecht erhielten, man wisse ja nicht, ob doch und man könne ja dennoch vermuten, dass. Darüber habe ich mich immer wieder maßlos geärgert. Jemand der allumfänglich freigesprochen wurde, hat als unschuldig zu gelten und Punkt.

Dagegen ist das Urteil, was gerade gegen den früheren Leibarzt Conrad Murray gesprochen wurde, für mich fast sowas, wie eine Aufforderung zur Inkonsequenz.

Als damals die Meldung kam, Michael Jackson sei an einer Überdosis Schlafmittel gestorben, war mein erster Gedanke: Sterbehilfe. Und dieser Gedanke lässt mich bis heute nicht los. Was auch immer ich über diese ganze Angelegenheit hörte, sagte mir etwas in meinem Inneren vehement: Sterbehilfe. Ich glaube, Michael Jackson konnte einfach nicht mehr.

Wie schlimm es ist, wenn einem über längere Zeit der Schlaf fehlt, kann ich einigermaßen beurteilen. Obgleich ich annehme, dass ich da vermutlich mit einer Pillepalle-Version zu kämpfen habe. Zumindest in Relation zu dem, was Michael Jackson über Jahre ertragen musste. Und ich gehe schon mitunter auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch, wenn ich mal wieder über Wochen nicht vernünftig schlafen kann. Das ist wie ein kleines Stückchen Hölle auf Erden.

Ich glaube, Michael Jackson war nervlich mittlerweile vollkommen am Ende und wollte nicht mehr. Hätte ihm Murray nicht geholfen, dann hätte es eben ein anderer getan und ihn erlöst resp. ihm beim Gehen geholfen. Insbesondere in Anbetracht der angesetzten 50 Konzerte, was m. E. an Wahnsinn grenzte, dürfte Jackson ausgesprochen beunruhigt gewesen sein. Eine solche Menge Auftritte ist schon kaum ausgeschlafen zu bewältigen.

Dass Conrad Murray – wenn es denn tatsächlich Sterbehilfe war – dafür irgendwann würde gerade stehen müssen, war natürlich von Anfang an klar. Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein erfahrener Arzt eine Herzmassage aus Versehen auf weichem Untergrund versucht. Es ist mir nicht vorstellbar, dass ein erfahrener Arzt aus Versehen eine Überdosis Narkosemittel verabreicht und dann in aller Seelenruhe den Patienten allein lässt.

Das Zögern beim Benachrichtigen des Rettungsdienstes spricht m. E. ebenfalls dafür, dass Rettung tatsächlich gar nicht gewollt war. Was sonst als der Wunsch nach Sterbehilfe hätte diesen Arzt dazu verleiten sollen, zuzusehen, wie Jackson aufgrund der Medikamentengabe ruhig einschläft und dieses Mal nicht wieder aufwacht? Mir fällt nichts ein.

Jegliches Fehlen von Reaktionen in Murrays Gesicht, als das Urteil gegen ihn verkündet wurde, spricht m. E. ebenfalls dafür, dass er sich auf diesen Deal mit Michael Jackson eingelassen hat und nun eben die Konsequenzen trägt. Vor ein paar Tagen wurde er der fahrlässigen Tötung für schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll Ende November verkündet werden. Zu erwarten hat er m. W. den Verlust seiner Approbation und bis zu vier Jahren Haft.

Ich halte Conrad Murray für einen Ehrenmann, der alles tun würde nur eines auf gar keinen Fall: Michael Jackson bloßstellen. Und dem entsprechend fühlt sich dieses Urteil für mich ganz und gar nicht richtig an. Dennoch ist es ein Urteil, das von einer Jury gefällt wurde. Ebenso, wie seinerzeit der Freispruch für Michael Jackson. Momentan fällt es mir jedoch wahnsinnig schwer, das Urteil gegen Conrad Murray mit der gleichen Konsequenz, wie damals bei Michael Jackson den Freispruch, mit dem Gedanken zu akzeptieren: Dann ist das auch so.

 

Read Full Post »

… bis solche Täter

14.07.2011

Nach Sicherungsverwahrung

Entlassener Sextäter missbrauchte Siebenjährige

Der Mann war als Sexualstraftäter vorbestraft, dann musste er wegen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden. Bis Dezember überwachte ihn die Polizei – im Januar verging er sich an einem Kind. Nun überführte ihn ein DNA-Test.

Dortmund – Bis zum Dezember 2010 hatte die Polizei den Mann intensiv überwacht, dann entschied sie gemeinsam mit der Führungsaufsicht und Therapeuten, die Maßnahmen zu lockern. Statt Überwachung hatten die Behörden stärker auf eine Betreuung des Mannes gesetzt.

Nun wurde bekannt, dass der als Sexualstraftäter einschlägig vorbestrafte 51-Jährige Ende Januar ein sieben Jahre altes Mädchen missbraucht hat. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann das Kind am 26. Januar auf dem Heimweg von der Schule angesprochen. Dann lockte er das Mädchen in eine Tiefgarage und verging sich dort an ihm. Die Tat ereignete sich in der Innenstadt von Dortmund.

Der 51-Jährige war laut einem Bericht von „Der Westen“ 1992 wegen mehrfachen Missbrauchs an Jungen verurteilt worden. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) musste er aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden. Im September 2010 zog er nach Dortmund.

Der EGMR hatte die nachträglich angeordnete oder verlängerte Sicherungsverwahrung in Deutschland als menschenrechtswidrigen Freiheitsentzug beanstandet . Das Bundesverfassungsgericht entschied daraufhin Anfang Mai im Sinne des EGMR, dass die Regelungen verfassungswidrig sind und das Grundrecht auf Freiheit verletzen . Bis Mai 2013 muss die Sicherungsverwahrung grundlegend reformiert werden.

Da das Mädchen den Mann nicht verlässlich beschreiben konnte, führten die Ermittlungen zunächst nicht zur Festnahme des Täters. Erst aufgrund der Auswertung einer Speichelprobe beim Landeskriminalamt konnte er anhand eines DNA-Treffers ermittelt werden. Am Donnerstag wurde der Tatverdächtige festgenommen.

Der Mann, der vor seinem Umzug nach Dortmund in der Region Düsseldorf gelebt hatte, räumte in Begleitung seines Anwalts die Tat ein. Am Freitag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach Angaben von „Der Westen“ galt der Mann bei Polizei und Therapeuten als Musterbeispiel einer Resozialisierung, weshalb man die Observation Ende 2010 einstellte.

bim/dapd

ein für alle Mal aus der Gesellschaft entfernt werden? Wenn ich in diesem Zusammenhang lese, dass eine weitere Strafverfolgung die Menschenrechte des TÄTERS verletzt, gehen mir die Nackenhaare hoch! Was ist denn bitte mit den Opfern? Was ist mit dem siebenjährigen Mädchen, das nun auch noch zu seinem Opfer geworden ist? Mit diesem einen Opfer ist es nicht einmal getan. Mit einer solchen Tat werden weitere Co-Opfer, wie Eltern, Geschwister und vielleicht noch der weitere Familienkreis, „produziert“. Aber die Menschenrechte des Täters dürfen nicht verletzt werden? Na, danke!

Ich kann es nur immer wieder sagen: Es mag sein, dass man mal aus Versehen zu schnell oder unter Alkoholeinfluss fährt. Es mag sein, dass andere Straftaten aus Versehen geschehen. Aber niemand vergeht sich aus Versehen an einem Kind! Da kann doch irgendwas nachhaltig nicht stimmen. Solche Menschen gehören m. E. aus der Gesellschaft entfernt; egal wie! Dabei geht es mir nicht um eine Bestrafung der Täter. Diese Täter sind mir – mit Verlaub – scheiß egal! Mir geht es einzig um den Schutz der Gesellschaft vor weiteren Straftaten … vor weiteren Opfern und Co-Opfern.

Es fühlt sich für mich schon nicht richtig an, wenn Sexual-Straftäter nur ein paar Monate auf Bewährung bekommen. Die Opfer sind lebenslänglich gestraft. Und der Täter ist sofort wieder auf freiem Fuß. Was für ein Schlag ins Gesicht eines jeden Opfers! Nun wird der arme, arme Täter wieder auf Staatskosten untergebracht und für Tausende von Euros therapiert. Was das gebracht hat und was auf die Urteile der Gutachter zu geben ist, steht im oben zitierten Artikel geschrieben. Mal wieder. Das Grundrecht auf Freiheit des Täters steht zudem über dem Grundrecht des Kindes auf körperliche und seelische Unversehrtheit?

Und was ist jetzt mit dem Kind? Es bekommt m. W. drei Monate Therapie auf Kosten der Krankenkasse. Die Eltern, Geschwister, etc. bekommen überhaupt keine Unterstützung. Wenn sie mit den Geschehnissen nicht klar kommen, haben sie eben Pech gehabt. Das Kind muss entweder in drei Monaten seelisch und körperlich gesund sein oder es hat ebenfalls Pech gehabt. Der Täter? Er bekommt mit einem riesigen Aufwand therapeutische Maßnahmen verordnet und vermutlich in wenigen Monaten schon wieder Freigang. Perverser Weise vielleicht noch wegen „guter Führung“.

Ich könnte kotzen!

 

(mehr …)

Read Full Post »

… an denen ich mich äußerst gerne aufhalte!

Diese Fortsetzung des Orte-Stöckchens habe ich bei Freidenkerin gefunden, die bei der lieben Vivi darüber gestolpert ist:

~

1. In Gesellschaft meiner Eltern an jedem Ort

2. Inmitten von Freunden

3. In San Francisco und Umland

4. Auf Mallorca

5. Im Erlebnis Zoo Hannover

6. Am Strand/Meer

7. An meinem Rechner, wenn ich arbeite oder Spaß mit Euch habe ;)

8. An meinem Esstisch, wenn eine große Leinwand und viele Farben darauf sind

9. Bei kulturellen Veranstaltungen, die nicht von oder für völlig Durchgeknallte/n inszeniert wurden

10. In meiner Kemenate

~

Wie gehabt: Wer will, kann und darf, muss jedoch nicht, sollte aber! ;o)

Read Full Post »

Vom Sinn und Unsinn der Partnersuche und was passiert wenn’s passiert …


    Sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff.

Ein paar Jahre hatte sie in einer Beziehung gesteckt, die ihr schlussendlich nur einen bitteren Nachgeschmack ließ. Nachdem sie dieses Fiasko beendet hatte, konzentrierte sie sich auf ihren Job, ihre Freunde und ihr ureigenes Leben … ein Leben ohne den Störfaktor Mann. Und sie war glücklich.

Ein paar kleinere oder auch mal etwas intensivere Affären waren da schon aber nichts, was sie wirklich nachhaltig beeindruckt hätte. Sie wollte ja auch nicht. Sie suchte nicht und vom Finden-Lassen hielt sie auch nichts. Wenn sie wollte, wäre es kein Problem. Doch meist war sie ganz froh, wenn sie einfach wieder ihre Ruhe hatte.

Ihr Job nahm sie Tag und Nacht in Anspruch. Klar hätte sie das ändern können. Wenn sie nach Hause kam, einfach mal den Kopf abschalten und Feierabend machen. Aber wozu? Es störte ja keinen. Da war ja niemand, der an sie den Anspruch stellte, gehört, registriert, geliebt zu werden. Und das war ja auch sehr okay.

Sie empfand es als angenehm, abends einfach mit einem Buch zu versacken. Auch wenn sie nach langem Lesen oft genug feststellte, nicht zu wissen, um was es in dem Buch eigentlich ging, da ihre Gedanken die ganze Zeit abschweiften. Aber das machte ja nichts; sie konnte es ja irgendwann nochmal lesen.

Sie kochte auch gern stundenlang. Es war ihr zwar verhasst alleine zu essen aber das machte ja nichts. Wenn sie den Eindruck hatte, sie müsse mal wieder in Gesellschaft essen, rief sie eben eine Freundin an oder ging mit irgend jemandem zum Essen. Außerdem war es doch so praktisch: ausgiebig kochen mit allen möglichen Raffinessen, während dessen die Gedanken baumeln lassen und danach das Kunstwerk allein vor dem PC verdrücken. Es war ja niemand da, der an sie den Anspruch an einen gedeckten Tisch gestellt hätte. Wozu also?

Es gab Phasen in ihrem Leben, in denen sie jedes Wochenende, ja fast jeden Abend, unterwegs war. Freunde, Familie besuchen oder auch besucht werden. Dann wieder Phasen, in denen sie sich total einigelte und – neben ihrem Job – einfach nur ihre Ruhe haben wollte. Das ging ja auch einfach so. Sie war ja niemandem Rechenschaft schuldig und konnte somit tun und lassen was sie gerade wollte.

Sie wuselte mitunter im Internet rum … Mailen, chatten, engagieren … Die Vielzahl von Kontakten, die sie über dieses Medium pflegte, verhinderte oft genug, sich wirklich auf die einzelnen Personen zu konzentrieren. Meist reichte ihr dieser oberflächliche Umgang. Immerhin wollte sie ja nicht jeden einzelnen heiraten. Sie wollte diese Form von Kontakten auch gar nicht wirklich intensivieren. Ihr Freundeskreis war so schon groß genug, um ihr das Gefühl zu geben, ihren – zumindest moralischen – Verpflichtungen kaum noch nachkommen zu können. Sie wollte sich, wenn sie im Internet war, abends einfach noch ein bisschen ablenken und das klappte auf diese Weise ganz gut.

    Denn: sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff. Sie liebte ihre Unabhängigkeit sehr.

Sie wollte ja nicht. Doch plötzlich passierte etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Ihr Herz raste, sobald sie seinen Namen las. Sie schrieb ihm aber seine Reaktionen waren mehr als dürftig. Also schrieb sie nicht mehr. Zog sich zurück und dachte doch ständig an ihn. Schrieb ihm wieder. Wartete auf Antwort. Oft genug vergeblich. Plötzlich reagierte er doch. Sie schrieben hin und her. Von bla-bla-bla über mal-ganz-nett-mailen bis hin zu heißesten Wortgefechten, die sie fast wahnsinnig machten. Sie wollte ja nicht aber dieser Mann löste in ihr ein Verlangen aus, das kaum noch zu beschreiben war.

Es dauerte nicht allzu lange, bis sie das was beide sich schrieben wirklich erleben wollte … musste! Sie wollte ihn sehen. Worte die per mails und Telefon hin und her geflogen war erleben. Mit ihm. Unbedingt. Sie verabredeten sich. Sie trafen sich. Small Talk und Wahnsinn auf einer Stufe. Körperliches Verlangen in ihr ohne Ende. Ihn zu sehen war für sie die Hölle. Sie wollte mehr.

Plötzlich stand er vor ihr und sah sie an. Sie zitterte am ganzen Körper und wollte nur noch eines: ihn. Er kam näher. Sah sie an. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. Lippen die sie küssen wollte, Lippen die sie küssen wollten. Langsam nahm er ihren Kopf in seine Hände und zog sie sanft an sich. Erst da bemerkte sie, daß auch er zitterte. Genauso aufgeregt war wie sie. Der erste Kuss. Ihr Herz raste. Sie versank regelrecht in diesem Kuss. Sie versank in ihm. Er in ihr.

Seine Hände auf ihrer Haut. So sehr hatte sie sich das gewünscht. Sie genoss jede kleinste Berührung von ihm. War unersättlich. Wollte jeden Zentimeter seines Körpers spüren. Wieder und wieder. Mehr und mehr. Jeder Hauch seines Atems auf ihrer Haut löste in ihr Beben aus. Ihn zu spüren. Bei sich. An sich. In sich. Sie war kurz davor durchzudrehen. Viel zu lange hatte sie so etwas schönes nicht mehr erlebt. Gar nicht zugelassen. Fast vergessen wie es ist vor Genuss und Verlagen zu zergehen.

    Sicher: sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff. Aber das was sie nun gerade erlebte wollte sie nicht mehr hergeben.

Irgendwann ging er. Sie blieb zurück. Mit ihren Gedanken. Mit ihren Sehnsüchten. Mit ihrem nicht erloschenen Verlangen nach ihm. Mit seinem Duft auf ihrer Haut.

Sie hatte nichts gesucht und etwas wundervolles gefunden. Etwas gefunden was sie nicht wollte. Und das was sie nicht wollte vermisste sie schon in der Sekunde, als sich die Tür hinter ihm schloss.

    Klar war sie glücklich so wie sie lebte. Schließlich hatte sie alles was sie brauchte und die Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, könnte sie auch irgendwie in den Griff bekommen. Doch plötzlich würde sie sehr gern abends nach Hause kommen, auch im Kopf Feierabend machen, den Tisch decken und all die Dinge tun, die sie längst kaum noch tat.

Mit ihm!

© skriptum

[15.01.02]

Read Full Post »

Unter anderem bei Tonari und bei voller worte fand ich dieses Stöckchen mit 49 Fragen/Antworten und dachte so … aber lest selbst:

(mehr …)

Read Full Post »

Da ist er wieder: Der Beweis …

… dass Menschen von Tieren noch eine Menge lernen können.

Peter Maffay sagte mal sinngemäß in einem Interview, dass Elefanten den Menschen viel voraus haben. Bei den Dickhäutern ist es so, dass die Schwächsten immer in die Mitte genommen werden, damit die Starken die Schwachen beschützen können. Sobald Gefahr droht, bilden die Starken einen Kreis und nehmen die Schwachen in die Mitte.

Bei den Menschen ist es meist genau umgekehrt: Wehrlose, wie zum Beispiel Kinder und Ältere, werden leider oftmals an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Aber ohne die Wissbegierde und Lernfähigkeit der Kinder und die Erfahrungen der Älteren kann eine Gesellschaft nicht funktionieren. Mehr noch; sie hat keine Chance auf Zukunft.

Die Elefanten haben das begriffen …

© skriptum

Read Full Post »

Frau paradalis hat es geschafft, dass ich etwas mache, wovon ich eigentlich nix halte: Einen so genannten „Persönlichkeitstest“ oder wie auch immer das in diesem Fall heißen mag. Zu finden hier. Das Ergebnis hatte ich skeptisch erwartet und dann mit immer größer werdenden Augen gelesen. Donner noch eins ;o) Aber lest selbst:

*****

„Du gibst allen, die dich kennen, ein Rätsel auf. Du bildest dir deine eigenen Regeln, welche nicht immer denen der Gesellschaft entsprechen. Deine ausgeprägte Individualität bestimmt jeden Gedanken und jede deiner Handlungen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas anders zu machen, als es alle machen, wirst du sie finden und dementsprechend handeln.

Dein Ausdruck, deine Rede und dein Handeln schockieren nicht selten dein Umfeld, und es hat den Anschein, als sei der Schock beabsichtigt. Und, das ist er auch. Schließlich lebst du in der Zukunft und die Gegenwart kümmert dich wenig. Du bist anderen mit deinen Ideen und Idealen um Lichtjahre voraus.

Mit dieser Eigenschaft ist ein angeborenes Talent für Prophezeiungen verknüpft, für ein Wissen darum, was morgen geschehen wird, schon lange ehe morgen ist. Deine Lebensweise liegt irgendwo zwischen unkonventionell und schrullig, aber deine verrückten Ideen sind nicht selten erfolgreich.

Alles, was irgendwie exzentrisch oder ungewöhnlich ist, übt eine starke Anziehungskraft auf dein suchendes, neugieriges Wesen aus. So lässt du dich auch von den unglaubhaftendsten, absolut unerwiesenen oder so genannten unwissenschaftlichen Theorien niemals abschrecken. Dies reizt dich vielmehr, da du zutiefst von der Realität all dessen überzeugt bist, was der Mensch sich ausdenken kann. Wenn man dir sagt, etwas sei unmöglich, verstärkt das nur deine Entschlossenheit, zu beweisen, dass es doch möglich ist. Der Ausspruch „unlösbare Aufgabe“ trifft dich in innerster Seele und ruft deine ganze Begeisterung für geistige Herausforderungen wach.

Obwohl du danach trachtest, Veränderungen in allen Lebensbereichen, von der Politik bis zur Kunst, herbeizuführen, hast du eine merkwürdige Abneigung dagegen Veränderungen in deinen persönlichen Gewohnheiten zu akzeptieren. So kannst du furchtbar dickköpfig werden, wenn andere Leute versuchen, dir Vorschriften zu machen oder dich in ein gesellschaftliches Muster zu zwingen.

Da Propheten in ihrer eigenen Zeit oft nicht anerkannt werden, und du häufig in der Zukunft lebst, werden deine großartigen und zumeist auch treffenden Visionen nicht selten lächerlich gemacht oder einfach ignoriert. Du bist von UFO´s fasziniert, und wünscht dir insgeheim, eines davon möge mit dir Verbindung aufnehmen, dich an Bord nehmen, so dass du dem Chaos der Erde entrinnen kannst.

Da du aufrichtig nach Toleranz und Brüderlichkeit strebst, fühlst du dich von Reformbewegungen, die in diese Richtung gehen, magisch angezogen. Freundschaft ist lebensnotwendig für dich, und so hast du, wenn auch nicht zu jeder Zeit deines Lebens, viele Freunde aus allen Lebensbereichen.

Geld bedeutet dir wenig, und so sind dir soziale Unterschiede gleichgültig. Du hast nicht das Bedürfnis, irgendjemanden zu beeindrucken. Nicht das du ein Vorurteil gegen Reichtum und Komfort hättest, nein, du merkst einfach nicht, wie deine Umgebung beschaffen ist. Schließlich lebst du in deiner Phantasie.

Eine deiner sympathischsten Tugenden ist die Neigung >>zu leben und leben zu lassen<<. Du gibst keinen Pfifferling darum, was andere sagen oder tun, wie empörend es auch sein mag und wie sehr es auch gegen deine eigenen Prinzipien verstoßen mag. Jedoch erwartest du, von diesen anderen, dieselbe Rücksichtnahme.“

*****

Zu meinem AutorenNamen wird folgendes angegeben:

„Du scheinst andere Menschen magnetisch an-zuziehen und wirst von deinen Freunden und Gefährten aufrichtig geliebt. Du selbst bist geliebten Menschen gegenüber anhänglich und zärtlich, jedoch steckt in der Natur deiner Liebe mehr Idealismus und Zuneigung als Sinnlichkeit.

Du bist der geborene Romantiker mit einem starken Hang bis hin zur Sentimentalität, ganz gleich, wie hartnäckig du es auch leugnest oder nach außen hin zu verstecken versuchst. Du hegst eine besondere Liebe zur Kunst und hier eine ausgesprochene Neigung zur Musik. Du liebst schöne, große Häuser, geschmackvolle Einrichtungen, Pastellfarben und Harmonie in deiner Umgebung.

So lädst du gern Freunde zu dir ein und du möchtest am liebsten alle Menschen glücklich machen. Du kannst Unstimmigkeiten, Streitereien und Eifersucht nicht vertragen, obwohl du selbst heftig eifersüchtig werden kannst, wenn dir der Verlust einer geliebten Person oder Sache droht.

Du schließt leicht Freundschaften und magst es, Auseinandersetzungen zwischen Freunden, Geschäftspartnern und Verwandten zu schlichten. Bei einer solchen Gelegenheit scheinst du sanft und friedlich wie Lämmer zu sein, so lange, bis deine dickköpfige Seite an den Tag kommt. Dann wirkst du überhaupt nicht mehr lieblich.

Geld fließt dir häufig zu, ohne dass du dich darum besonders bemühen musst, manchmal aufgrund eigener Fähigkeiten und Talente, Manchmal weil du einfach aus irgendeiner Quelle etwas erhältst. Da du gegenüber Geld selten eine neutrale Einstellung hast, solltest du dich davor hüten eines der Extreme, Verschwendungssucht oder Geiz, zu leben.

Besonders ausgeprägt ist deine Liebe zur Schönheit in allen Lebensbereichen. Du bist tief mit der Natur verbunden und verbringst, sofern es dir möglich ist, viel Zeit auf dem Land, in der Nähe von schweigenden Wäldern und rauschenden Bächen, welche eine beruhigende Wirkung auf dich und deine Gefühle ausüben.

Hässlichkeit ist höchst beleidigend für dein Empfinden. Du bewunderst das Geschmackvolle und schreckst vor dem Lauten und Vulgären zurück. Deine Manieren sind im allgemeinen makellos, und im Umgang mit anderen bist du normalerweise höflich und zuvorkommend.

Wenn dich jedoch etwas stark berührt, wirst du nicht zögern, deine Meinung offen und nachdrücklich zum Ausdruck zu bringen. Du diskutierst gern über Politik und andere Themen und meist gehst du aus diesen Diskussionen auch als Sieger hervor: aufgrund deines logischen Denkens und deines unwiderstehlichen Lächelns.“

*****

Selten habe ich mich so genau in pauschal für Millionen von Irgendwassen erstellten Texten wiedererkannt.

Natürlich vergesse ich nicht die immer gebotene Ausschlussklausel. Nicht, dass mich irgendwann jemand auf einzelne Inhalte fest tackert, nöch?! ;o)

Und dieses Ding mit der Eifersucht … hmm … Mir hat mal jemand unterstellt, krankhaft eifersüchtig zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei diesem Menschen um einen chronischen Lügner und Fremdgeher handelte, dürfte sich diese Aussage von selbst relativieren. Ich wäre eher gewillt, es „begründete Skepsis“ zu nennen. Aber vielleicht habe ich es tatsächlich etwas zu eng gesehen, dass er spätestens alle zwei Wochen die Nächste nebenbei flach gelegt hat … wie sich im Nachhinein heraus stellte.

Von Eifersucht, Hass und Neid halte ich rein gar nichts. Die Energien kann ich deutlich sinnvoller einsetzen und auf Menschen konzentrieren, die mir wirklich richtig wichtig sind; und ich ihnen. Davon abgesehen: Was ich nicht freiwillig bekomme, will ich gar nicht haben. Betteln ist nicht! Und was sonst ist Eifersucht, als um wasauchimmer zu betteln?

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? ;o)

Read Full Post »

Older Posts »