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Habt Ihr es auch schon erlebt, dass Ihr irgendwas seht und schon geht die Gedanken-Maschine los? Mir erging es so in der Kyrka (Kirche) von Runsten auf Oeland in Schweden. Dort lagen in den Fenstern verschiedenste Gegenstände, die ich alle auf ihre Weise interessant fand. Aber am meisten haben mich zwei Schlüssel in ihren Bann gezogen. Alte, große Schlüssel:

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Schluessel1+2

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Was haben sie wohl zu ihren aktiven Zeiten, geöffnet … geschlossen? Wurde hinter ihnen etwas verschlossen … präsentiert? Boten sie Sicherheit für Hab und Gut? Für Menschen? Und was ist wohl aus den Schlössern geworden, in die sie einst passten? Hoffentlich nicht das:

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Schluesselgewicht-207

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Ooops! ;o)

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Ich wünsche Euch ein positiv aufschlussreiches Wochenende! ☼

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Bei Isa entdeckte ich bereits vor einigen Monaten dieses Stöckchen, das ich mir erstmal „auf Halde“ gelegt hatte. Für ein solches Thema muss ich echt in Stimmung sein. War ich heute. Also los:

 

1. wozu braucht der mensch sowas wie religion und glaube?

Notfalls dazu, um sich an etwas festhalten zu können, was sich genauso wenig erklären lässt, wie die Situation, die zur Religion geführt hat.

2. welchen religiösen einflüssen warst du in der kindheit ausgesetzt?

Evangelischen. Allerdings nie sklavisch oder mit Druck. Ich bin konfirmiert und mit Mitte 20 aus Überzeugung (nicht Geldmangel) aus der Kirche ausgetreten.

3. wie würdest du deinen persönlichen glauben beschreiben (falls vorhanden)?

Wenn ich mich heute auf eine Glaubensrichtung festlegen müsste, würde ich mich für den Buddhismus entscheiden. Als Buddhistin würde ich mich jedoch nicht bezeichnen. Das fände ich anmaßend und dazu muss ich auch noch viel zu viel lernen. Aber beispielsweise die Selbstverantwortung, die den Buddhismus unter anderem auszeichnet, beeindruckt mich wesentlich mehr, als das permanente Drohen bei westlichen Glaubensrichtungen.

4. welche religionen siehst du positiv und warum?

Den Buddhismus. Ich respektiere allerdings jede Glaubensrichtung und Religion, solange sie ehrlich gelebt wird, statt nur eine Art Aushängeschild zu sein, weil es gerade chic ist.

5. welche religionen siehst du negativ und warum?

Jede, die fanatisch ausgeübt wird oder deren Schrift für Straftaten als Rechtfertigung missbraucht wird.

6. ist der glaube etwas rein persönliches oder sollte er öffentlich ausgelebt werden?

Ich habe kein Problem damit, meine Tendenz bekannt zu geben. Öffentlich diskutieren würde ich darüber jedoch nicht. Das bleibt bei mir. Aber wie so oft: Jeder wie er will.

7. hilft oder schadet es kindern, wenn man sie religiös erzieht?

Ich finde es gut, wenn Kids an verschiedene Glauben herangeführt werden. Sie sollten sich, wie in jedem anderen Bereich des Lebens, auch in dieser Hinsicht so vielseitig und frei orientieren können wie möglich. Ihre Entscheidung sollten sie irgendwann losgelöst von Bundesland oder Familientendenz treffen können.

8. wer ist glaubwürdiger: jesus, der papst, buddha oder mohammed?

Buddha, weil er für mich „greifbarer“ ist als alle anderen.

Ein Papst, der sich in heutigen Zeiten und in Kenntnis von z. B. AIDS nach wie vor gegen den Gebrauch von Kondomen ausspricht, ist für mich menschenverachtend. Insofern erübrigt sich hierzu sowieso jeder weitere Kommentar. Mit solchen Wesen möchte ich mich weder unterhalten noch mich mit ihren Thesen beschäftigen.

9. braucht der mensch religion zur ethischen orientierung?

Zur ethischen Orientierung m. E. nicht. Ethik und Religion hängen nicht zwingend zusammen. Mehr noch: Gerade die Grundgläubigen sind es doch oftmals, die über die Woche andere Menschen belügen, betrügen und in sonstiger Weise sündigen, am Sonntag zur Beichte gehen und damit meinen, ihr „Konto“ fix wieder säubern zu können. Gotteslästerlicher geht es ja kaum noch …

10. was ist dir lieber: wiedergeburt, auferstehung, nirvana oder keinerlei fortsetzung nach dem tod?

Das Liebste ist mir, daran zu glauben, dass wir uns hier alle nur in so einer Art Vorrunde befinden. Das richtig Große kommt erst hinterher. Falls das nicht stimmen sollte: Verklag mich, sobald Du es genau weißt! ;)

Ich glaube also sozusagen an eine Art Nirwana deluxe und finde das voll okay.

 

Viel Spaß all jenen, die sich gern die gleichen Fragen stellen und sie beantworten mögen!

 

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Dödel as Dödel can

 

Vorwort:

Liebe Suchbegriffe-in-die-Suchmaschine-Schmeißer und -Zuordner, jetzt bekommt Ihr alles was Ihr braucht. Ich gebe Euch den Rest; versprochen!

°°°°°°°°°°°°°°

 

Mal wieder erhielt ich eine Mail, in der mir eine Penisverlängerung angeboten wurde. Mal wieder mehrfach. Natürlich mit identischem Betreff. Natürlich mit identischem Inhalt. Natürlich mit durchaus als variabel zu bezeichnenden Absendern.

Bisher habe ich diesen Mist nie gelesen. Und auch heute litt ich nicht an durch nichts zu bewältigender Langeweile. Dennoch habe ich es mir mal angetan. Ich las die Mail:

    “Hallo und guten Tag,

Hi! Wie geht’s denn so?

    die Untersuchung eines der grössten Kondomherstellers hat ergeben, dass 78 % aller Frauen mit der Penisgrösse ihres Partners nicht zufrieden sind!

Nein, wie grausam! 78 %? In echt?

    Viele Frauen schweigen… aber Grösse spielt halt doch eine entscheidende Rolle.

Ich und schweigen? Ja klar! Aber nur wenn ich den Mund voll habe. Mit Essen versteht sich!

    VERGRÖSSERN SIE IHREN PENIS 3 BIS 5 ZENTIMETERMEHR LÄNGEMEHR DICKE• Keine Operation, keine Pillen, keine Geräte.
    • Von den Naturvölkern seit Jahrhunderten erfolgreich angewandt.
    • In 60 Tagen ein grösserer Penis!….es funktioniert wirklich!
    • Keine Hemmungen mehr in der Gemeinschafts-Dusche/Sauna.
    • Mehr Selbstvertrauen beim Sex und in der Partnerschaft.
    • Mehr Männlichkeit in der Hose.
    • Mehr Erfolg bei Frauen.

Bei 3 bis 5 Zentimetern Vergrößerung hätte ich exakt drei bis fünf Zentimeter Penis, die ich gar nicht will! Hemmungen hatte ich im Grunde noch nie und (mehr …)

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Elefanten sind ansich
ausgesprochen schmuserich.
Sie wirken groß und manchmal hart
statt dessen sind sie ziemlich zart
trotz ihres stattlichen Gewichts.

Wandel Zeichen

© skriptum

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Als ich noch ziemlich verschlafen aus den Federn kroch und vorsichtig einen Fuß nach dem anderen aus dem Bett sortierte, war da etwas. Zunächst dachte ich, mein Traum vom einfach Loslaufen bei schönem Wetter hatte noch nicht geendet und ich würde gerade über eine kleine Unebenheit stolpern. Doch ich saß ja auf der Bettkante und war somit vorm Fallen geschützt. Und vor allem konnte ich nicht mehr träumen; ich war wach. Also beugte ich mich leicht vorn über und entdeckte etwas, direkt unter meinem Fuß: Ein Stöckchen. Ein kleiner Faden daran führte die Spur zurück zu ihr, die es mir zugeworfen hatte. Also nahm ich es in meine Hände und ließ meine Gedanken loslaufen.

Sie stoppten schon direkt neben meinen Füßen, wo zwei Bücher von Waris Dirie darauf warten, endlich gelesen zu werden. Spätestens wenn das Wetter besser wird, werde ich draußen sitzen und sie verschlingen. Es sei denn, meine Gedanken fliegen in eine andere Richtung und ich muss sie wie so oft sofort niederschreiben. Prosa, Lyrik, Kurztexte … in meine Tastatur läuft alles, was meinen Kopf ansonsten zum Platzen bringen würde. Allerdings findet nicht alles den Weg in die Öffentlichkeit. Aber so manches. Mein Musikgeschmack ist sehr gemischt. Jazz und Soul finden ebenso den Weg in meine Ohren, wie Rock und Klassik. Wobei mir einfällt, dass noch ein Buch von mir gelesen werden will. Das Erste habe ich regelrecht inhaliert. Den Autor mag ich sehr für seinen Sarkasmus und überhaupt für seine Schreibe. Auf der Bühne genauso, wie in seinen Büchern. Den Sänger verehre ich regelrecht. Ihn auf der Bühne zu erleben war und ist für mich ein unvergessliches Erlebnis. Nicht unbedingt wegen seiner „schweren“ Werke, die mir meist zu krass sind. Aber er kann auch „leichter“ und vor allem hat er einen … wie sagt man? … spitzbübisch-ironischen Humor, dem vermutlich so gut wie niemand entfliehen kann. Es wird also Zeit, dass der Sommer, den ich sehr liebe endlich kommt, damit ich zumindest ein paar der noch ungelesenen Bücher endlich genießen kann.

Ich bin genau so, wie ich es von anderen mir gegenüber erwarte: Ehrlich und direkt. Andere Menschen finden in meinem Leben, wenn überhaupt, nur sehr kurze Zeit einen Platz. Ich finde Menschen bedauernswert, die sich toll finden, weil sie saufen, begehrenswert fühlen, weil sie klauen, stark fühlen, weil sie Drogen nehmen oder dem Leben entfliehen, weil er sich mit sonstigen Mitteln betäuben. Ich mag Wärme, guten Willen, Zuverlässigkeit und Schönheit. Wobei sich letzteres bei mir nicht durch Äußerlichkeiten definiert. Selbst ein sog. Top-Model kann für mich sehr hässlich sein, wenn es einen schlechten Charakter hat. Ich sehe innere Schönheit und schätze sie sehr. Ein bequemer Mensch bin ich nicht; dazu bin ich zu ehrlich. Wofür ich oft verflucht werde. So weiß man aber immer, woran man bei mir ist. Auch wenn damit nicht jede/r umgehen kann oder will. Aber genau das sind die Menschen, auf die ich auch am ehesten verzichten kann. Ich habe gelernt, konsequent zu sein und mein Leben sehr bewusst zu genießen. Ich verzeihe viel und vergesse wenig. Von allem, was mir kein gutes Gefühl gibt, trenne ich mich, und das mitunter sehr spontan und endgültig. Aber nicht im Bösen; es sei denn, jemand legt es mit aller Gewalt darauf an. Ich kann fuchsteufelswild werden, wenn ich mich (begründet) betrogen oder missachtet fühle. Freundschaft ist für mich kein Wort, sondern ein Gelübde. Vielleicht zählen gerade deshalb meine engsten Freunde seit Jahrzehnten zu meinem Leben. Und ich würde keinen von ihnen je freiwillig hergeben. Für Freunde gehe ich nicht nur durch’s Feuer, sondern lösche es. Notfalls, in dem ich mich selbst drauf schmeiße. Ich verachte Böswilligkeit, Neid und jede Form von Rache und Falschheit. Ich lege wert auf Höflichkeit, Miteinander und Zuverlässigkeit. Ich kann völlig neidfrei gönnen. Ich arbeite Tag und Nacht. Und ich schlafe Tag und Nacht. Letzteres viel zu wenig. Ich habe Spaß am Sex. Immer und überall aber nicht bei allem und mit jedem. Ich habe keine Lust, mit Menschen umzugehen, die nicht integer sind. Oder die nicht zu sich stehen können. Egal, ob es Größe, Gewicht, Alter, Beruf oder sonstiges betrifft, was sie letztendlich als Persönlichkeit ausmachen sollte. Ich esse und trinke wonach mir gerade ist. Egal wann und egal wo. Ich werde unruhig, wenn mein Kaffee-Vorrat zu Ende geht. Und Schokolade … ich brauche viel Schokolade! Und Farben! Ohne Farben vertrockne ich. Orange ist für mich der Frühling – auch im Winter, Tannengrün stimmt mich milde und mit Dunkelblau fühle ich mich geborgen. Und Rot. Viel Rot. Dafür braucht es keine Begründung. Ich fühle mich nicht zu groß, um auch Kleines zu erledigen. Und ich bin nicht zu klein, um mich an Großes ranzutrauen. Ich träume vom Fliegen, habe es auch schon getan und bin süchtig danach. Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin und ich möchte es auch gar nicht sein.

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Da ich hier erst seit fünf Tagen blogge, habe ich mir aus ihrer Blog-Liste ihn und ihn rausgesucht und gehe davon aus, dass das so okay ist. Auch wenn ich kein Stöck“chen“ schmeißen kann, sondern die Länge dieses Textes vermutlich eher an eine alte Eiche erinnert. Ich hoffe, es gibt keine Verletzten! ;-) Aber wie erfahren die beiden jetzt davon?

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