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Posts Tagged ‘Heizung’

Wir sind erledigt! Das habe ich soeben entdeckt:

Nochmal als größerer Ausschnitt? Kein Problem:

Mittwoch -999°C! So hoch, um DIE Eiseskälte auszugleichen, kann ich meine Heizung nicht drehen. Ich fange dann mal an, mich zu verbuddeln, nöch?!

;)

 

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> Alle Teile im Überblick <

Die Tür öffnete sich leise und Anni schoss nur durch den Kopf „er will doch wohl nicht …?“ Nein, er hatte zumindest nicht … Mario legte ein paar Sachen auf einen kleinen Hocker, die Anni hinterher anziehen könnte und verlies das Bad genauso dezent wie er es betreten hatte. „Schade eigentlich“ grinste Anni vor sich hin und ließ das heiße Wasser weiter über ihren Körper prasseln. 

Nachdem sie sich abgetrocknet hatte sah Anni die Sachen durch, die Mario ihr hingelegt hatte. Ihre Unterwäsche war zum Glück auf der Heizung bereits fast getrocknet, während sie geduscht hatte. Sie entschied sich für eine – ihr natürlich viel zu weite – Jeans, die sie mit einem Gürtel in der Taille zusammen raffte und ein weißes Hemd, dessen Ärmel sie dreifach umkrempeln musste, damit sie nicht fast drauf stand. Dicke Socken dazu. „Mario hat wirklich an alles gedacht“ flog es durch ihre Gedanken und nachdem sie sich ein wenig geschminkt hatte kehrte sie ins Wohnzimmer zurück. 

„Also das ‚fast vor dem Kamin’ konnte ich ja nun nicht auf mir sitzen lassen“ sagte Mario lächelnd, als er sich zu Anni umdrehte. Er saß vor dem Kamin. Leise Musik erfüllte den Raum und auf einem kleinen Tischchen standen saubere Gläser und eine neu geöffnete Flasche Wein. Und … frisches Verbandszeug. „Wirklich an alles gedacht“ wisperte Anni lächelnd, als sie sah, wie gut Mario den weiteren Abend vorbereitet hatte. 

„Nach der Dusche dürfte sich die ‚erste Runde Wundversorgung’ erledigt haben. Oder etwa nicht?“ strahlte Mario sie an und überlegte gleichzeitig, wie das Bein nun verbunden werden sollte, nachdem Anni eine Jeans trug. Vorher war das einfacher, da ihr Rock nicht einmal bis zum Knie reichte. Aber jetzt? Anni ging das gleiche durch den Kopf und so zog sie, als sie Marios Blick auf ihr Bein sah, und da das Hosenbein schon durchnässt wurde durch den klitschnassen Verband, ohne lange zu überlegen die Jeans einfach wieder aus. Diese Spontaneität verblüffte Mario nun allerdings doch etwas. Aber der Anblick der sich ihm bot war alles andere als unangenehm. 

„Nun … wie sonst?“ frage Anni gespielt unschuldig und Mario entfuhr nur ein feixendes „Och …“ als er sich dran machte, das Bein neu zu verbinden. Schmerzen hatte Anni inzwischen kaum noch und die Wunden hatten anfänglich zum Glück nur wesentlich schlimmer ausgesehen, als sie letztendlich waren. 

Nachdem das Bein verbunden war setzte sich Anni ohne zu überlegen und … ohne die Jeans wieder anzuziehen … direkt neben Mario, der ihre Berührung nun offensichtlich auch genießen wollte. Die Musik… der Wein… das Knistern des Kaminfeuers… Mario… „Schöner könnte solch ein chaotischer Tag wirklich nicht enden“ flüsterte sie noch lächelnd, bevor Anni, in Marios Arme gekuschelt, die Augen schloss und endgültig einschlief. 

© marmonemi [04/03] / skriptum

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Ich mag mal wieder ein Stöckchen in die Luft schmeißen und würde mich über zahlreiche Entgegennahme sehr freuen! ;o) In diesem Fall soll es um „das erste Mal“ gehen. Um jedoch die Privatsphäre (insbesondere im Internet, nöch?!) zu wahren, gilt jedes erste Mal, außer dem ersten Sex. Der geht nun wirklich nur einen ganz kleinen Kreis etwas an.

Also: Es kann jedes erste Mal benannt werden. Plus/Minus fünf verschiedene sollten es jedoch ungefähr sein. Dabei können meine ersten Male thematisch übernommen aber auch ganz andere beschrieben werden. Jede/r so, wie sie/er es gern möchte.

Und nun geht’s endlich los:

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1. Der erste Kuss:

… war recht robust. Drei Jungs hielten mich fest und drückten mich an einen Jägerzaun. Der vierte kam auf mich zu galoppiert und drückte mir seine schmierigen und versabberten Lippen auf meine. Das Blödeste daran war: Ich stand nicht auf ihn, sondern auf seinen mich festhaltenden Bruder! *gg

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2. Die erste Schallplatte:

„Dreams are ten a penny“ von John Kincade. Ich bekam sie zu meinem siebten Geburtstag von einer Klassenkameradin geschenkt und habe die Single heute noch. Davon trennen würde ich mich freiwillig nie. Allerdings habe ich generell noch alle Schallplatten, die ich je gekauft oder geschenkt bekommen habe. Ebenso wie Bücher.

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3. Die erste eigene Wohnung:

Meine „Puppenstube“ … Die Wohnung war bei der Besichtigung in absolut desaströsem Zustand. Giftgrüne Türen unfachmännisch „lackiert“ und ein riesiges Loch in der Wohnzimmerwand, das wohl mal für ein Ofenrohr diente, waren noch das Wenigste. Trotzdem hatte ich mich sofort in den Schnitt der Wohnung verliebt. Weil der Vermieter versprach, eine Heizung einzubauen haben wir die gesamte Renovierung übernommen. Obwohl eine Heizmöglichkeit auch Ende der 80er Jahre wohl durchaus bereits als üblich hätte angesehen werden durfte. Denn in der Wohnung gab es gar keinen Ofen (mehr). Nachdem alles renoviert war und das Bad auf dem Boden, an den Wänden und um die Badewanne gefliest war, zog ich aus. Der Terror, der von dem Typen unter mir ausging, machte ein friedliches Wohnen unmöglich. Der Vermieter bekam also nach gerade mal einem Jahr eine pikobello renovierte Wohnung und ich zog um. Super gelaufen!

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4. Der erste schlimme Unfall:

Ich war im Kindergarten, saß außen hinter der Eingangstür und hatte meine Hand auf dem Boden liegen. Plötzlich öffnete jemand die Tür und schredderte sie (unbewusst natürlich) über meinen kleinen Finger. Das nahm er insofern übel, als es die erste Fingerkuppe komplett zermatschte. Dank einer super Kinderklinik in Hannover wurde die Kuppe rekonstruiert und heutzutage sehen zwar meine kleinen Finger etwas unterschiedlich aus aber das monatelange Training hat sich gelohnt: Der zermatschte Finger ist voll funktionsfähig und der Nagel wächst auch ganz normal. Das hätte durchaus böser verlaufen können.

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5. Das erste selbst verdiente Geld:

Während der Schulzeit werden Praktika verlangt. Also machte ich ein Praktikum im Reisebüro. Es machte mir nicht nur sehr viel Spaß; ich machte meine Sache offensichtlich auch super. Der Chef bot mir nicht nur einen regelmäßigen Wochenend-, Ferien- und jederzeit-Job an, sondern versprach außerdem, dass ich sofort eine Ausbildungsstelle bekomme, sobald ich es will. Durch die ständige Jobberei (pro Stunde bekam ich fünf Mark; das war irre viel Geld und soviel verdienen heutzutage viele nicht einmal mehr in einem regulären Job) kam ein ganz schöner Batzen Geld zusammen. Einiges sparte ich und einmal fuhr ich mit meinem Paps zum Shoppen und haute voll auf die Dingens! ;o) Wow! Das war echt ein tolles Gefühl!

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Über Trackbacks, Pings und wie sie alle heißen freue ich mich natürlich auch wieder. Und nun viel Spaß @ all; ich bin auf Eure ersten Male sehr gespannt! ;o)

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P.S. Weitere mögliche Stichworte für „die Ersten“ könnten sein: Motorrad, Auto, Job, Kündigung, Kind, Haustier, Liebe, Liebeskummer etc.

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Pollenpest

Oder: Wie ich Dank Heuschnupfen zum Mathematik-Fachleut wurde

Seit Jahren darf ich mir immer wieder von der Pollenpest, landläufig auch „Heuschnupfen“ genannt, eine Menge Energie rauben lassen. Vor ca. 10 Jahren fing es recht harmlos mit einer Überempfindlichkeit gegen Beifußpollen an. Mittlerweile reflektieren meine Atemorgane auf fast alle Pollen, nahezu alle Gräser, die sich gerade überlegen, mal herum zu schwirren und Leute zu nerven.

Natürlich war ich etwas erschrocken, als es nun auf web.de (dpa) hieß, dass die Pollenpestperiode in diesem Jahr noch heftiger als sonst ausfallen wird. Und natürlich interessierten mich die Gründe, warum das so sein soll. Also fing ich an zu lesen und musste dann doch recht heftig lachen:

Es zeigt sich einmal mehr, dass ich selten zunächst so einfach denke, wie es tatsächlich ist. Mir schwirrten spontan Gedanken wie „hammerharter Winter nebst explosionsartiger Austriebe“ und „zu plötzlicher Übergang von sehr kalt auf ganz warm“ im Kopf herum. Aber weit gefehlt: Es ist viel einfacher und liegt nur daran, dass das Jahr 2010 ein gerades Jahr ist!

Samma, sind die alle besoffen, oder was?

Wer es nicht glauben mag (mir fiel es auch schwer, aber nach dreimaligem Lesen muss ich wohl) kann es selbst verinnerlichen:

Später aber heftiger Start in die Heuschnupfenzeit

Später aber heftiger Start in die Heuschnupfenzeit

Mönchengladbach (dpa) – Jetzt beginnt die Zeit der verquollenen Augen und Schniefnasen: Zwar hat der lange Winter vielen von Heuschnupfen geplagten Menschen eine Schonzeit verschafft. Doch der Frühling steht vor der Tür.

Die ersten Haselpollen sind in wärmeren Regionen Deutschlands schon in der Luft, und auch die Erle kommt langsam dazu, heißt es beim Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. „Jetzt könnte es mit Macht beginnen“, sagt die DAAB-Biologin Anja Schwalfenberg. Die früh blühenden Bäume bescheren Millionen von Pollenallergikern die bekannten Symptome: Niesattacken, juckende Augen, Dauerschnupfen und Atemnot, in schweren Fällen auch Bronchialasthma. Schwalfenberg rät Betroffenen, für eine Diagnose zum Arzt zu gehen.

„Es ist ein Jahrgang gegen den Trend der letzten Jahrzehnte“, sagt der Allergologe Horst Müsken aus Bad Lippspringe über den späten Start in die Heuschnupfenzeit. Denn die Pollensaison ist zuletzt immer länger geworden, mit einem immer früheren Auftakt und späteren Ende. Die Haselpollen, die derzeit im Westen der Republik zu fliegen beginnen, waren in milderen Wintern auch schon im Dezember unterwegs.

In diesem Jahr kommt es nach Ansicht der Fachleute zu einem weiteren Phänomen: Weil 2010 eine gerade Jahreszahl ist, wird die Pollenkonzentration vermutlich besonders hoch sein. „Es zeigt sich über viele Jahre ein Rhythmus, wonach jedes Jahr mit einer geraden Zahl mit einem erheblichen Pollenflug verbunden ist, das darauffolgende mit ungerader Zahl aber mit deutlich weniger“, berichtet der Allergologe. Die genauen Gründe seien noch unklar.

Vermutlich wird in diesem Jahr die Blüte von Hasel, Erle und Birke zeitweise parallel verlaufen. „Wir werden sehr viele Pollen haben“, prophezeit Müsken, der auch im Vorstand der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst ist. Es gebe eine Reihe von Menschen mit einer Disposition für einen Heuschnupfen, bei denen eine starke Einwirkung großer Mengen an Allergenen das Fass nun zum Überlaufen bringen könne.

Bundesweit gibt es etwa 20 Millionen Allergiker, mit steigender Tendenz. „Der Trend der Zunahme ist noch nicht gebrochen“, sagt Müsken. Etwa die Hälfte der Allergien geht auf das Konto von Pollen. Litten früher die meisten Heuschnupfen-Kranken unter den Gräsern, so hat die Birke dicht aufgeholt. Ihre Pollen gelten als besonders aggressiv – und der Baum setzt in kurzer Zeit scharenweise Pollen frei.“

Und da sind sie wieder: Die zitierten „Fachleute“! Zunächst sollte vielleicht erstmal die Frage geklärt werden: Was sind „Fachleute“? Ich suche ja seit Jahren eine offizielle Form der Definition des Wortes „Fachleute“. Was genau ist also ein Fachleut?

Zahnarztfrauen sind ja Fachleute für die Wirkung von Zahncrème. Jeder Idiot weiß, dass Zahnschmelz nie wieder ersetzt werden kann. Ist er einmal weggeschreddert, kann man da nüscht mehr machen. Insofern verwundert es keinesfalls, dass Zahnärzte selbst in Werbefilmchen nicht behaupten, es gäbe eine Zahnpasta, die kaputten Zahnschmelz ersetzt und somit repariert. Da ihre Frauen aber jeden Morgen neben einem Zahnarzt aufwachen, sind sie Fachleute. Stimmt’s?

Oder:

Jemand, der schon einmal eine Heizung gesehen hat, ist ein Wärme-Fachleut?
Jemand, der eine Sonnenbrille besitzt, ist ein Klima-Fachleut?
Jemand, der als Kind im Sandkasten gebuddelt hat, ist ein Agrar-Fachleut?
Jemand, der einen Kopierer bedienen kann, ist ein Urheberrechts-Fachleut?
Jemand, der schon einmal ein Flugzeug am Himmel gesehen hat, ist ein Reise-Fachleut?
Jemand, der mal eine Hausratversicherungspolice gesehen hat, ist ein Brandschutz-Fachleut?
Jemand, der mal an einem Fitness-Center vorbei gegangen ist, ist ein Sport-Fachleut?
Und jemand, der weiß, wie man eine Banane unfallfrei pellt, ist ein Ernährungs-Fachleut?

Ach ne: Da kommen wir dann vermutlich schon in den Bereich der „Experten“. Das würde den hiesigen Rahmen nun wirklich sprengen!

Aber so ungefähr ist es doch mit Fachleuten, oder?

Ja?

In etwa?

Na, dann ist mir alles klar!

Das erklärt auch, wie beispielsweise die Panik im Hinblick auf die Schweinegrippe, die gar nichts mit Schweinen zu tun hatte, zustande gekommen ist. Aber die WHO war ja so entgegen kommend, das tatkräftig zu unterstützen. Klar: Da sitzen vermutlich auch Tausende von Fachleuts.

Okay: Zurück zur Pollenpest! Wird es dagegen eine Massen-Impfung geben? Welche Schutzmaßnahmen werden weltweit getroffen und wird es jemals einen Fachleut geben, der tatsächlich etwas von dem versteht, was er öffentlich elaboriert? Werden die Medien sich irgendwann besinnen, was Journalismus tatsächlich bedeutet und nicht mehr jede Schote für die Quote verkloppen? Und muss man als potentieller Leser/Zuhörer/Zuschauer wirklich jeden Scheiß glauben, der einem vorgesetzt wird?

Nö, nä?!

Gut so. Ich flitze dann trotzdem mal los und besorge mir eine Palette Kleenex-Boxen. Sicher ist sicher. Wer weiß schon, ob nicht irgendein Fachleut den verdammten Pollen das Lesen beigebracht hat. Wenn DIE diese Meldung sehen ist gar nicht auszudenken, was sie tatsächlich anstellen werden. Jetzt haben sie ja einen Freibrief. Und ich das Nachsehen. Obwohl ich es deutlich vor ihnen gesehen habe. Es sei denn, diese Information wurde den Pollen bereits vorab in einem vertraulichen Brief mitgeteilt. Aber dann wäre die Pharma-Industrie ja schon mit der Herstellung von entsprechenden Impfstoffen beschäftigt und könnte endlich aufhören, die Schweinegrippe-Dosen unter das Volk jammern zu wollen.

Übrigens ist die Quersumme aus 2010 = 3. Also ungerade. Aber ob das jetzt noch irgendwas raus haut, darf wohl bezweifelt werden … Allerdings werde ich mich ab sofort ganz unerschrocken Mathematik-Fachleut nennen. Gleiches Recht für alle; jawoll! Und eine Impfung brauche ich dagegen auch nicht. Nüchtern betrachtet, versteht sich!

© skriptum

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