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Posts Tagged ‘Honig’

… nicht so die Nachrezeptbackkocherin, nöch?! Vielmehr sehe ich irgendwas, habe eine Idee, was man damit machen könnte, probiere es aus und entweder es klappt oder eben nicht. Gestern stellte ich fest, dass ich noch einiges an Blätterteig im Gefrierer habe, also musste mal etwas davon abgearbeitet werden. Das ist das Ergebnis:

Blaetterteig 003-1

Einfach die Blätterteigplatten in acht gleich große Streifen (oder 16 Stücke oder … macht doch was ihr wollt! *g) schneiden, ab aufs Backblech, Orangenhonig darauf verteilen, etwas Zucker drüber und bei vorgeheizten 180°C für gut 10 Minuten in den Ofen. Fertig. Vermutlich geht das auch prima mit Zimt oder Mandeln, Sesam oder oder oder …

Schnell gemacht und auch ganz ohne Fleisch sauuuuulecka! ;o)

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richtige Formationen!

 

 

Dass die Viecher echt pfiffig sind, ist sowieso klar. Dass sie seit Jahren an der Hauswand herab auf meinen Balkonkasten krabbeln, da so einiges an Ungeziefer vertilgen und dann wieder retour ziehen, ist sogar willkommen. Im Blumenkasten waren aber wohl nicht mehr genügend Verlockungen vakant. Möglicherweise deshalb zogen sie es kürzlich vor, sich einen Weg unter der Balkontür zu bahnen. Ziel: Mein Wohnzimmer.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich gegenüber Lebewesen dermaßen rabiat werden kann! Zunächst versuchte ich die aktive Bekämpfung mit Backpulver.

Resultat: Sie stehen drauf. Aber sowas von!

Da das nicht das Ziel war, kam mein nächster Schachzug: Zückung der Ameisenfalle, die ich längst gekauft aber nie aufgestellt hatte.

Resultat: Mäßiger Erfolg aber immerhin fanden sie sie ganz interessant. Entertainment ist alles. Hauptsache müde machen!

Danach erinnerte ich mich an den Tipp meiner Freundin Ina, die schon beim Anblick meines Balkonkastens immer schwor „Zimt! Nimm Zimt!“. Nur dass mich die Viecher im Balkonkasten ja nie gestört hatten. Meine Erinnerung war ruhiger, als meine aufsteigende Panik. Also ab in die Küche und Zimt her. Ich habe alles, ja wirklich alles eingepudert:

Den Ankunftspunkt, wenn sie von der Hauswand den Boden meines Balkons erreichen, die Trittschiene der Balkontür und den Weg zu meinem Schlafzimmerfenster samt Fensterbank. Nicht zuletzt kam natürlich der gesamte Innenbereich vor der Balkontür dran. Zahlreiche Spuren habe ich gezogen (man gut, dass Zimt nicht Weiß ist!) und vorsichtshalber auch noch in verschiedenen Stärken Zimtpulver unter den Schrank gepustet, damit die Blagen meine Süßigkeiten-Schublade nicht erreichen. Jedenfalls nicht bei Bewusstsein oder überhaupt lebendig.

Resultat: Oh, fein! Erst gehen sie ohnmächtig und dann kaputt.

Anschließend kam mein Handstaubsauger zum Einsatz. Ich saugte alles weg, was auch nur marginalst Anstalten machte, sich zu bewegen. Der Handstaubsauger hat einen transparenten Korpus. Dadurch war es mir vergönnt, zunächst ihre Hektik zu beobachten und dann, wie sie immer ruhiger und ruhiger wurden. Jede viertel Stunde (es können auch 30 Sekunden gewesen sein) flitze ich wieder zur Balkontür und beobachtete, was sich tat. Es wurde ruhiger. Merklich.

Vorsichtshalber stellte ich dann noch einen kleinen Messing-Teller auf. Darauf befand sich ein guter Teelöffel Honig, aufgefüllt mit Wasser. Der Honig löste sich sehr schnell auf. Die Viecher stehen auf Süßes; das ist sicher. Fies an dieser Maßnahme ist, dass sie auf den Teller krabbeln und im Wasser baden. Dadurch haben sie zwar nochmal lecker zu saufen (saufen Ameisen?), anschließend verkleben wohl aber ihre Organe.

Resultat: Zimt (reichlich!) und ein Teller mit Honig/Wasser wirken Wunder!

Ich sag’s ja immer wieder: Wer mir friedlich gesonnen ist, dem begegne ich ebenso. Wer mir aber eine Kampfansage macht, erlebt im Zweifel sein blaues Wunder. Oder ist tot, je nachdem. So!

~

P.S. Seit dem müffelt meine gesamte Kemenate permanent nach Zimt, sobald ich den Handstaubsauger im Einsatz hatte. Und das, obwohl ich ihn inzwischen mehrfach ausgeschüttet und gereinigt habe. Der Zimtgeruch in meinem Schlafzimmer, in dem das Fenster – sobald es das Wetter zulässt – grundsätzlich offen ist, war unerträglich. Aber das ist wohl doch deutlich angenehmer, als unberechenbare Krabbelmonster!

Noch ein letztes Abschieds-Foto? Okay, hier:

P.S. Liebe Emily, da ich weiß, wie hektisch ich angefangen habe, nach Lösungen zu suchen, ziehe ich den Beitrag mal ratzfatz vor! ;) Toi, toi, toi!

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unbedingt erwähnen, dass die
 

 
nicht einmal erkaltet waren, bevor sie den Weg der irdischen Verdauung eingeschlagen hatten, oder?
 
Ich wünsche Euch eine schmackhaft-süße Woche! ;)
 

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Vom Sinn und Unsinn von Verfallsdaten und oder aufgezwängten zeitlichen Beschränkungen …

Oder: Muss denn immer ein ganz genau NICHT definierbares Ende in Sicht sein? Pfeffer kann nun einmal nicht schlecht werden. Müssen Gesetze ihm das dennoch unbedingt einreden?

~~~

Da bekam ich eine Mail mit dem Hinweis, dass etwas spätestens am 31.11. passieren wird. Ach was … hat sich seit dem letzten Jahr an unserem Kalendersystem so gravierendes verändert, dass der November nun einen Tag mehr bekommt? Schlecht wär’s ja nicht … 24 Stunden mehr im Jahr … Manche Tage können ja nicht lang genug sein … Proportional umgerechnet ergäbe dann dieser eine Tag mehr pro Jahr rund 28 Minuten pro Woche on topp … Okay, her damit!

Anyway … das war einfach nur ein süßer Irrtum. Doch wie sieht es mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Wahn aus, dass alles, was an Lebensmitteln verkauft wird, zwingend ein Verfallsdatum aufgedrückt kriegen muss??? Pfeffer, Zucker, Honig, … alles Lebensmittel, die zwar mit der Zeit ihr Aroma verlieren, doch schlecht werden sie nicht; sind durchaus noch genießbar … wer’s mag.

Da finde ich es schon – im übersetzten Sinne – einleuchtender, was in Amerika gemacht wird: Die Amis deklarieren ihre Waren meist mit dem Wortlaut „Best before …“ meint „am besten zu verzehren vor dem …“ Das finde ich okay. Und wer es sich danach noch antun will – so what?! In den USA fehlt einfach die Behauptung, dass es danach schlecht zu sein hat.

Ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren gesetzlich bestimmt wurde, dass eben z. B. auch auf Pfeffer-Verpackungen ein Verfallsdatum angegeben werden muss. Also gab ein Hersteller den 30. Februar als solches an. Und nu? Warten bis der 30. Februar … wie in diesem Jahr der 31.11. … kommt?

Auf meinen Pfefferkörnern ist angegeben, dass sie bis nächstes Jahr haltbar sind. Oder gewesen wären. Die Tüte habe ich vor ein paar Tagen durch Zufall wieder gefunden. Weiß der Henker, wie lange sie bereits in meinem Schrank geschmort und auf Zermahlung gewartet haben. Als ich den Pfeffer probierte, konnte ich leider nur zur Kenntnis nehmen, dass Sägespäne sicher geschmackvoller wären.

Nein, nein, nein, dieses hier soll kein Appell sein, alle Verfallsdaten zu kippen! Doch manchmal ist es wirklich nur noch blöd, wer worauf warum was angeben muss. Meine Muskatnüsse, die ich mir vor einigen Jahren von einem Gewürzbasar auf Trinidad mitgebracht habe, sind heute noch – Dank ihrer harten Schale, in der sich die bisher nicht angerebbelten logischerweise noch befinden – nach wie vor so frisch, dass man sich extrem leicht vergaloppieren kann, wenn man zuviel davon verwendet. Die gleichen Nüsse – auch in der Schale – kann man in kleinen Tütchen hier in Deutschland kaufen und muss sie – heute gekauft – spätestens in zwei bis vier Jahren (schwankt von Hersteller zu Hersteller) wegschmeißen, weil irgendein Gesetz bestimmt hat, dass sie dann schlecht zu sein haben.

Da stellt sich mir locker-charmant nur noch die Frage:

Wann ist es nun soweit, dass in jeden zu verkaufenden Apfel manuell eingeritzt werden muss „Best before matschig“???

Ich verbleibe dann mal mit einem wissenden Lächeln nebst durchaus variablem Verfallsdatum und wünsche allen einen extrem guten und vor allem bannig nach_halt_igen Wochenendausklang! ;o)

© marmonemi [11/01] / skriptum

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Einige Kleenex-Boxen und Klopapier-Rollen später frage ich mich, warum dieses Zeug, was ich da ständig weg „putzen“ muss, eigentlich überhaupt produziert wird und vor allem, ob mein Körper im Moment nicht wahrlich Wichtigeres zu tun hat. Zum Beispiel das Fieber wegzumachen oder meine Haut und Muskeln zu verwöhnen, damit sie nicht mehr so schmerzen. Immerhin kann ich im Moment schlafen. Und wie! Jederzeit, überall, immer und in ausnahmslos jeder Position. Ich gebe gern zu, dass ich davon monatelang geträumt habe. Also … bedingt geträumt. Denn dafür wäre Bedingung gewesen, dass ich hätte schlafen können. Regelmäßig, einige Stunden durch und vor allem gleich ein. Das war aber nix.

Jetzt kann ich, oh ja. Komatisch sozusagen. Teilweise knallen mir völlig unerwartet im Sitzen erst die Wimpern aufs Knie und dann die Augen zu. Das jedoch ist meiner aktuellen Auftragsflut alles andere als zuträglich. Man braucht ja ab und zu dieses Zeux … wie hieß das Ding noch? Irgendwas mit „mit“. Ah ja: KONzentration. Die geht mir momentan immer mal wieder gänzlich flöten. Stattdessen kippe ich literweise Tee in mich hinein und frage mich ab und an, warum ich das Gesöff eigentlich vorher noch in Becher umfülle, statt gleich die Kanne anzusetzen. Mein Vorrat an Honig, Schweizer Kräuterbonbons und braunem Zucker neigt sich gefährlich dem Ende und meine Teebestände sind mittlerweile ebenfalls deutlich überschaubarer geworden.

Das Auspacken einzelner Papiertaschentücher hatte ich gar nicht erst angefangen. Eine Kleenex-Box steht bei mir sowieso grundsätzlich in Griffnähe. Aber irgendwie will dieses Ding im Moment einfach nicht mitspielen: Wenn sie noch ganz voll ist, scheint da ein kleiner Mann drin zu sitzen, der die einzelnen Tücher festhält und die Box mitschickt, wenn ich an einem ziehe. Neigt sich der Inhalt seinem Ende zu, kommt die Box mit, weil das Gegengewicht fehlt. Irgendwann war mit das zu blöd und ich stellte mir einfach eine Rolle Klopapier auf den Schreibtisch. Davon zwei, drei Tücher abzureißen geht deutlich schneller, als jedes Mal eine ansatzweise Diskussion mit einer blöden Kleenex-Box anzustrengen. Hallo? Wer bin ich denn?

Apropos anstrengen: Wisst Ihr eigentlich, wie anstrengend es ist, zwischen fünf und 20 Mal hintereinander weg zu niesen? Himmel! Wer hat sich bloß diesen Blödsinn einfallen lassen? Außerdem ist so eine verdammte Erkältung dem Teint definitiv unzuträglich: Meinem geplagten Rüssel zuliebe bin ich längst in die so genannt „Penaten-Phase“ übergegangen. Dazu muss man wissen, dass es ein paar Gerüche gibt, die ich gar nicht (v)ertrage: An erster Stelle steht Essig und dem folgt mit nur wenigen Millimetern Abstand Penaten-Crème. Wenn ich aber sowieso nix rieche, ist es ja egal. Der Anblick ist nicht ganz so witzig, denn nach Clownerie ist mir im Moment eher nicht. Aber immerhin hatte der Paketbote bei meinem Anblick viel Spaß.

Da Sagrotan laut Werbeaussage sogar gegen Schweine- und alle sonstigen Grippeviren hilft, überlege ich gerade, ob ich aus meiner Flasche mal einen ordentlichen Hieb nehmen soll. Allerdings habe ich noch keine Idee, wie ich die Sprühdose aufbekommen soll. Eignet sich das Zeug möglicherweise auch als Nasenspray? Ein Versuch kann doch nicht schaden, oder? Und lästiger kann es auch nicht mehr werden. Mich anzurufen wäre im Moment übrigens nicht allzu ergiebig. Es sei denn, jemand steht auf obszön wirkende Unterhaltungen oder fährt generell auf Röchelgeräusche ab. Je nach Begeisterungsgrad würde ich mich auch glatt davon trennen. Wer also Interesse daran hat: Die Nummer gibt es auf Anfrage. Aber dann auch wirklich mitnehmen, nö?! Die Geräusche! Meine Nummer behalte ich.

Kennt übrigens jemand Rotbusch Karamell? Wer mir anschließend verrät wie er schmeckt, bekommt glatt ein Tässchen ab. Und jetzt gehe ich erstmal unter die Dusche. Jeder einzelne Wassertropfen stellt zwar einen Frontalangriff auf Haut und Schmerzempfinden dar aber wenn die Tortour erstmal überstanden ist, fühle ich mich ja doch etwas wohler. Und mein Fitness-Duschgel bewirkt ja sonst auch Wunder. Mal sehen, ob es diese Herausforderung ebenfalls besteht. Ach ja: Wenn noch jemand eine Palette Klopapierrollen übrig hat wäre ich für eine kurzfristige Anlieferung sehr dankbar. Notfalls gehen auch Kleenex-Boxen. Dann aber bitte vorher den kleinen Mann da raus nehmen, ja? Der kann stattdessen gern meine Auftraggeber beruhigen, dass die Ablieferung noch ein bisschen auf sich warten lässt. Dann hat er wenigstens irgendwas Sinnvolles zu tun …

© skriptum

***

Alle Markennamen sind natürlich geschützt und gehören ihren Eigentümern. Ich würde sie allerdings eh nicht haben wollen.

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Bräuche

Eines haben im Grunde alle Silvester-Bräuche gemeinsam: Sie sollen zeigen, was die Zukunft bringen wird oder sie zumindest in gute Bahnen lenken.

Bibelstechen: Man nimmt eine Bibel zur Hand und öffnet mit dem Daumen eine Seite, auf der man blind auf eine Text-Stelle tippt. Diese soll verraten, was man im nächsten Jahr erwarten darf.

Bleigießen: Hierfür kann man heutzutage fertige Sets käuflich erwerben, in denen sich kleine Bleifiguren befinden, die man auf einem mitgelieferten Löffel über einer Kerze bis zum Flüssigzustand erhitzen kann. Kurz nach Mitternacht gießt man das flüssige Blei in eine mit Wasser gefüllte Schale und versucht anschließend (also frühestens, wenn das Blei abgekühlt ist) zu ergründen, was das Gebilde darstellen soll. Wir haben das im letzten Jahr gemacht und ich glaube, keiner von uns weiß bis heute, was die Symbole darstellten.

Ein paar Beispiele seien hier nur aufgeführt:

Anker – Hilfe in der Not
Ball – Glück rollt heran
Beil – Enttäuschung in der Liebe
Blume – neue Freundschaft
Bock – Erwartung einer Erbschaft
Brille – Weisheit, hohes Alter
Dreieck – finanzielle Verbesserung
Fisch – Glück
Flasche – fröhliche Zeit
Glocke oder Ei – frohe Nachricht, Ankündigung einer Geburt
Herz – sich verlieben
Hut – gute Nachrichten
Kreuz – Tod
Kuchen – ein Fest steht bevor
Kuh – Heilung
Leiter – Beförderung
Maus – heimliche Liebe, sparsam sein
Ringe und Kränze – Hochzeit
Schere – eine wichtige Entscheidung steht an
Schiff/Flugzeug/Rakete – Urlaubsreise, Reise ins Ungewisse
Schlange – andere sind neidisch auf dich
Spinne – das Glück hängt am seidenen Faden
Stern – Glück
zerbrochene Ringe – Trennung

Wer sich die giftigen Bleidämpfe lieber schenken möchte, insbesondere wenn kleine Kinder dabei sind, kann jedoch das gleiche Ergebnis mit heißem Wachs erzielen, das ebenso wie Blei verflüssigt und dann in eine Schale mit kaltem Wasser gegossen wird. Und wer doch beim Blei bleibt und hinterher so gar nicht weiß, was ihm das Ergebnis sagen will, sollte seine Figuren nicht im Hausmüll entsorgen; das ist Sondermüll!

Domino-Stein-Orakel: Man zieht aus einem kompletten Domino-Spiel einfach einen Stein und schon weiß man, was das nächste Jahr bringt. Die Bedeutungen lauten wie folgt:

0-0 Der schlechteste Stein im ganzen Spiel: zur Zeit ist überhaupt nichts los. Abwarten.

0-1 Verlust von Liebe und Geld durch Gleichgültigkeit und Apathie. Unzureichende Planung/Vorbereitung oder Nachlässigkeit/Fahrlässigkeit.

1-1 Ausgezeichnet für Liebesangelegenheiten in der Gegenwart und für Geldangelegenheiten in der nächsten Zukunft.

0-2 Derzeit ungünstige Aussichten/Lage. Ausnahme: wer eine Reise antritt, kann mit einem angenehmen Verlauf dieser rechnen

1-2 Gut für Frauen, die heiraten wollen und für Männer, die Junggesellen bleiben wollen. Schlecht für geschäftliche und landwirtschaftliche Arbeiten.

2-2 Hervorragend für Liebe und Hochzeit, ebenso für Erfolg im Beruf

0-3 Ein ernsthaftes Gespräch bzw. eine Auseinandersetzung liegt in der Luft

1-3 Gehe Leuten, die Dich zu Unredlichkeit oder übler Nachrede verleiten wollen, aus dem Weg. Zieh Dich nicht in Dein „stilles Kämmerlein“ zurück!

2-3 Gut für Reisen und Liebesangelegenheiten; schlecht für Glücksspiele

3-3 Du wirst in Kürze (eine Menge) Geld bekommen

0-4 Ungünstige Zeit für die Liebe. Sprich mit niemandem über Dinge, die Du besser geheim halten solltest, nicht einmal mit/zu Deinem besten Freund!

1-4 Eine glückliche Ehe, aber keine oder nur wenige Kinder

2-4 In Deinem Leben wird eine scharfe Wendung eintreten

3-4 Eine frühe Ehe/Heirat, aus der gewöhnlich nur ein Kind hervorgeht

4-4 Eine gute Zeit für Feste/Veranstaltungen, Partys und Hochzeiten, aber nicht für geschäftliche Dinge!

0-5 Jetzt nicht spielen! Dein Partner/-in oder Geliebte/-r kann unzuverlässig und nicht unbedingt vertrauenswürdig sein.

1-5 Es gibt jetzt viele Orte und Gelegenheiten, Spaß und Vergnügen zu haben; doch das Geld will nicht so recht ausreichen.

2-5 Keine Zeit zum Heiraten, denn eine zum jetzigen Zeitpunkt geschlossene Ehe würde nicht lange halten. Auch in geschäftlichen Dingen und in Bezug auf die Karriere ist Vorsicht geboten. Lieber noch ein bisschen warten!

3-5 Ein ruhiges, zufriedenes Leben ohne größere Probleme. Ausreichend Geld, um es sich bequem und angenehm zu machen.

4-5 Geldschwierigkeiten! Jemand der vorgibt Geld zu haben, besitzt in Wirklichkeit keines.

5-5 (Viel) Geld liegt auf dem Weg vor Dir.

0-6 Du wirst eine Mitteilung über einen Verlust (Todesfall) erhalten. („Todesfall“ kann auch die Beendigung einer Freundschaft oder Ehe sein!)

1-6 Du wirst mehr als einmal heiraten.

2-6 Gut für die Liebe und eine glückliche Heirat. Eine unehrenhafte Sache wird aufgedeckt.

3-6 Ausgezeichnet für eine Hochzeit mit jemandem, der Dich verehrt. Es werden dabei keine Wünsche offen bleiben.

4-6 Eine glückliche Heirat mit vielen Kindern und genügend Geld, um bequem auszukommen, aber keine Reichtümer.

5-6 Halte entschlossen durch, dann wird die Sache, die Du vor hast, Erfolg bringen. Eine neue Liebe kommt auf Dich zu.

6-6 Gute Zeit für Glücksspiele. Die Person, die diesen Dominostein zieht, wird eine Person mit viel Geld heiraten!

Als ich vor ein paar Jahren mit einer Freundin eine große Silvester-Party organisierte, haben wir jeden Gast aus einem Zylinder einen Domino-Stein ziehen lassen und auf den Tischen Zettel mit den Bedeutungen der einzelnen Steine ausgelegt. Was wir allerdings auch getan haben ist, vorher die negativen/schlechten Domino-Steine auszusortieren. In der Silvesternacht sollte ja möglichst keiner mit schlechten Omen bedacht werden …

Glücksgreifen: Hierfür backt man kleine Figuren (Symbole) aus Brotteig und verbirgt diese dann unter Bechern. Danach werden die Becher, wie beim heutigen „Hütchenspiel“, hin und her geschoben. Jeder deckt Symbole durch Anheben einzelner Becher auf und erfährt so, was ihm die Zukunft bringen wird. Ein Ring steht dabei zum Beispiel für Heirat, eine Münze für Geld- oder Kinderreichtum (wobei heutzutage das Eine das Andere ziemlich ausschließen dürfte), usw. Auf die Bedeutung der einzelnen Symbole sollte man sich jedoch besser vorher einigen.

Gummibärchen-Orakel: Dieses Spiel ist besonders beliebt bei Kindern. Jeder darf mit geschlossenen Augen fünf Gummibärchen ziehen und die gezogenen Farben der Bärchen sagen dann etwas über das kommende Jahr aus. Dabei kann Rot für Liebe oder Freundschaft stehen, Gelb für Eifersucht oder Streit, Grün für Hoffnung oder Vertrauen, Weiß für Erfolg oder Ehrgeiz, Orange für Kreativität und gute Laune … was auch immer. Auch hier sollte man sich vorher überlegen, was die Farben bedeuten oder im Internet recherchieren. Und wehe, jemand schleppt dann eine Tüte blaue Gummibärchen an …

Liebes-Orakel: Wenn man wissen möchte, wie es im neuen Jahr um die Liebe bestellt ist, stellt man sich mit dem Rücken zur Tür und wirft einen Schuh rückwärts über die Schulter. Zeigt die Schuhspitze zur Tür, wird das nächste Jahr eine neue Beziehung bringen. Ob sie dann auch gut wird? Na, lassen wir das lieber an einem Abend wie Silvester dahin gestellt … den Schuh … oder die Frage … Je nachdem.

Pendeln: Zum Pendeln nimmt man einen längeren Faden und befestigt an deren Ende einen Ring oder ähnlich Schweres. Je nachdem, in welche Richtung das Pendel dann beim stillen Hochhalten ausschlägt, wird eine vorher gestellte Frage beantwortet. Kreist das Pendel im Uhrzeigersinn, lautet die Antwort „ja“; kreist es entgegen gesetzt, lautet die Antwort „nein“. Bewegt es sich nur hin und her, gibt es im Moment keine Antwort. Klar dürfte sein, dass man die Antwort bewusst oder unbewusst durchaus beeinflusst, wenn man das Pendel in den eigenen Händen hält. Man sollte also z. B. seine Frage nicht aussprechen und den Tischnachbarn bitten, das Pendel zu halten. Sofern man überhaupt daran glaubt …

Wetter-Orakel: Man nimmt zwölf Zwiebelschalen (für jeden Monat des kommenden Jahres eine) und legt sie nebeneinander. Anschließend füllt man in jede Schale etwas Salz und je nachdem, ob das Salz nass wird oder trocken bleibt, wird dann das Wetter in dem betreffenden Monat. Ja, ganz bestimmt!

Und wer nun bei all dem irgendwie immer Pech hatte, hat dennoch eine echte Chance auf Glück: Eine einfache Drehung um die eigene Achse soll bewirken, dass sich ein böses Vorzeichen in ein gutes verwandelt. Hoffentlich bekommt dabei keiner einen Drehwurm!

Verhaltensweisen

An Silvester sollte man kein Geflügel essen, weil dann das Glück im neuen Jahr davonfliegt.

Neujahr-Morgen sollte man nicht allzu spät aufstehen, weil man sonst das ganze laufende Jahr schlecht schläft, vor allem mit schlechten Träumen.

Wer sich am Neujahrstag falsch herum anzieht, bei dem läuft das ganze Jahr verkehrt.

Von Heiligabend bis Neujahr sollte man keine langen Wäschestücke (Bettbezüge oder -laken, Tischdecken etc.) waschen und aufhängen, damit sich keiner daran aufhängt. [Als wenn man das nicht auch an anderen Tagen könnte …]

Als gutes Vorzeichen für das folgende Jahr gilt, wenn alle Hausbewohner aus dem gleichen Glas trinken und der Hausherr das Glas anschließend rückwärts über die Schulter vor die Haustür wirft, wo es allerdings zerspringen muss. Sonst wirkt der ganze Zauber nicht.

Wenn man beabsichtigt, kräftig zu feiern, soll man einen Amethyst bei sich tragen. Er hilft gegen den Kater am nächsten Morgen. Der Amethyst soll vor Trunkenheit und den daraus resultierenden Folgen schützen [Vitamin C und ein reichhaltiges Essen vor dem ersten Schluck Alkohol tut es aber meines Wissens auch].

Am Silvestertag sollte man sich eine Schuppe des Silvesterkarpfens in die Geldbörse legen, damit im neuen Jahr das Geld nicht ausgeht.

In Spanien isst man um Mitternacht zwölf Weintrauben (zu jedem Glockenschlag eine), um sich mit jeder Traube etwas zu wünschen. Die Trauben müssen aber bis zum letzten Glockenschlag aufgegessen sein, sonst bringt das Ganze Unglück.

In Italien (aber inzwischen auch über die Alpen hinweg) trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche, da sie ein Garant für Glück und Erfolg im neuen Jahr ist.

Mindestens einmal sollte man sich, sofern man in Deutschland ist, „Dinner for One“ ansehen! In England kennt man diesen Klassiker übrigens so gut wie überhaupt nicht. Hier ist im Grunde kein Gebäude denkbar, in dem dieser Film nicht mindestens einmal läuft.

Und wer vom Silvestergefeiere nicht genug bekommt, sollte in Russland weiter machen: Aufgrund der vielen Zeitzonen wird dort Silvester elf Mal gefeiert. Da das jedoch erst im Januar stattfindet, kann man erstmal in Ruhe hier feiern und macht dann dort die Zwölf voll.

Wer dagegen Walzer liebt, ist in Wien richtig aufgehoben: Vor dem dortigen Rathaus tanzen die Wiener im Dreivierteltakt ins neue Jahr.

In Israel werden süße Äpfel mit Honig und Honigkuchen gegessen, damit das neue Jahr süß wird.

In Asien werden um 23 Uhr alle Fenster und Türen geöffnet, damit das Glück bloß nicht draußen bleibt.

In China ist es in einigen Regionen Brauch, dass unverheiratete Frauen Mandarinen ins Meer werfen, damit sie im kommenden Jahr einen guten Ehemann finden. Das erklärt natürlich einiges … ich esse die Dinger immer auf.

~ Ende Teil 2~

 

 

Und dieses Video ist NUR für Herrn Wortmann

;o)

 

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