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Posts Tagged ‘Kaffeebecher’

 

Tausend Kommentare sind ’ne Menge. Wenn man jedoch den 1000. schreibt, wird das sooofocht bestraft, jawoll! ;o) Dabei war ich mir gar keiner Missetat bewusst. Allerdings ist nun einmal jeder Mensch für seine Handlungen verantwortlich. Deshalb trage ich die mir von Herrn Dark Johann auferlegte Strafe mit Würde:

 

 

Warum das nun eine Strafe ist? Ganz einfach: Meine Schränke platzten aufgrund meiner Kaffeebechersammelleidenschaft längst aus allen Nähten. Also schaffte ich mir Regale an, die extra für die Tassen bestimmt sind. Und bis zum gestrigen Tag kam der Platz genau hin, sofern ich gerade einen Kaffeebecher in Gebrauch hatte. Und nun das.

Lieber Dark Johann, ich habe mich sehr über den Gewinn gefreut! Und sei sicher: Diese „Strafe“ nehme ich ausgesprochen gern entgegen! ;o)

 

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Bei Herrn Wortman und beispielsweise Frau Gedankenfest sah ich ein Stöckchen, das ich recht inspirierend fand. Vor allem beim Lesen der verschiedenen Ergebnisse auf diversen Blogs! ;o) Da ich üblicherweise nicht nur nehme, sondern soweit möglich auch gebe, schnappe ich mir mal das Wortmänsche Stöckchen.

Es sollen fünf Marotten genannt werden und anschließend weitere fünf Blogger (m/w) verlinkt werden, die bitte ebenfalls fünf ihrer Marotten in ihrem Blog von sich niederschreiben. Die Idee finde ich sehr interessant und ich hoffe, dass die am Ende meines „Outings“ Genannten, das „Stöckchen“ fangen und ebenfalls beantworten werden. Es würde mich sehr freuen!

Und los:

1. Eine meiner Marotten ist mein ständiges Zuspätkommen. Das ist, entgegen tiefenplyschologischer Deutungen, keine Missachtung. Würde ich diejenigen, mit denen ich verabredet bin, missachten, wäre ich nicht mit ihnen verabredet. Klar, oder? ;) Mein Zuspätkommen hat auch immer triftige Gründe und niemals trage ich daran die Schuld. Auch klar, oder? Hmm …

2. Resteessen, oh ja! Ich liebe Resteessen! Wenn ich jährlich anlässlich meines Geburtstages ein unter einem bestimmten Motto stehendes Raclette-Essen mache, dann bereite ich so viele Zutaten vor, dass garantiert Massen davon übrig bleiben. Ich freue ich diebisch auf diesen Abend und genieße ihn sehr. Fast ein bisschen mehr freue ich mich jedoch auf die folgenden Tage: Ich wache bereits mit einem breiten Grinsen und dem Gedanken an meinen Kühlschrank auf. Darin befinden sich unzählige Dosen, Packungen etc. voller Reste. Und jeden Tag ist es für mich ein Festessen, mir aus zahlreichen schmackhaften Zutaten wieder irgendwas Leckeres zu überbacken, braten oder in sonstiger Weise zuzubereiten. Ich bin keine gute Köchin aber eine leidenschaftliche, weil ich Lust darauf und Spaß daran habe. Dem entsprechend verlockend sind für mich sog. Reste: Man kann immer irgendwas Primatolles daraus machen.

3. Einen Ordnungsfimmel würde auf den ersten Blick niemand bei mir vermuten, der meine Wohnung (auch „Villa Kunterbunt von innen“ genannt *g) kennt. Aber zumindest in mancherlei Hinsicht muss Ordnung einfach sein. Das betrifft bei mir Tuben, Flacons, Flaschen etc. Diese müssen immer mit dem Hauptetikett nach vorn stehen. Nicht, weil ich sonst nicht wüsste, was drin ist, sondern einfach weil ich es so will. Es macht mich irre, wenn sowas falschherum steht. Einzige Ausnahme sind Flaschen im Kühlschrank: Zum einen liegen sie (mit dem Hauptetikett nach oben) und zum anderen drehe ich noch ungekühlte Flaschen mit dem HE nach unten, damit ich auf den ersten Griff weiß, welche bereits gekühlt ist oder noch Kühlung braucht.

4. Mein Gerechtigkeitssinn treibt viele fast in den Wahnsinn. Wenn ich mich selbst ungerecht behandelt fühle, drehe ich mich meist einfach um und gehe. Es sei denn, es handelt sich um Vertragsverhältnisse, die ich ordnungsgemäße erfülle, der Vertragspartner jedoch nicht. Wenn ich allerdings sehe, dass jemand anderem Unrecht geschieht, kann ich nicht die Klappe halten. Dagegen muss ich an. Egal, ob es sich um einen Behinderten handelte, der in der U-Bahn von mehreren Schlägern attackiert wurde, ob ich feige Verunglimpfungen etc. gegen Menschen die ich schätze erlebe oder von sonstigen Machenschaften Kenntnis erlange, die mein ausgeprägtes Rechtsempfinden attackieren.

5. Sammeln. Oh ja, eine meiner Marotten ist das Sammeln. Beispielsweise Masken aus Leder oder im italienischen Stil, die ich in weitem Bogen neben und über der Fensterfront meines Wohnzimmers hängen habe. Allerdings bewegt sich ihre Zahl noch im zweistelligen Bereich. Das Fenster ist auf ca. vier Metern Breite einfach zu schmal für mehr. Außerdem habe ich einen Extra-Schrank, nur für Bettwäsche. Allerdings halte ich mich an einen mit mir gemachten Deal: Ich darf nur neue Bettwäsche kaufen, wenn ich mich vorher von der doppelten Menge getrennt habe. Eine Garnitur neu = zwei Garnituren ausmustern und wirklich entsorgen. Natürlich nicht zu vergessen meine Sammelleidenschaft für Kaffeebecher. Geschätzt sind es mittlerweile ungefähr 300, die ich von zahlreichen Reisen weltweit mitgebracht habe oder einfach nicht in irgendeinem Laden-Regal stehen sehen konnte. Ich habe mir einen „Tassen-Stop“ auferlegt und halte mich tatsächlich daran. Aber schenken ist nach wie vor erlaubt! ;))

So, das war es von mir. Jetzt seid Ihr dran! ;) Ich benenne gern fünf BloggerInnen, von denen ich mir wünsche, dass sie das Stöckchen fangen und beantworten mögen:

Da wäre zum einen Ludger, auf dessen Antworten ich sehr gespannt bin!

Ute hat auch immer viel Interessantes zu erzählen. Warum nicht mal einen Marottenstriptease?

Anna-Lena macht sogar aus Plagen und Klagen noch schöne Texte. Von ihr möchte ich auch mehr wissen.

Mandy ist hoffentlich sehr bald wieder da und freut sich über dieses Stöckchen!

Bei Gudrun freue ich mich oft über recht kontroverse Ansichten und möchte mehr von ihr wissen!

Sobald Emily aus ihrem Freudentaumel über ihre Teilnahme bei der Nabucco-Aufführung heraus ist, wird sie Klein Bloggersdorf mit ihrem Marotten-Outing sicher sehr viel Freude bereiten!

Die Auswahl ist zufällig und ich schließe mich Herrn Wortman an: Wer auch immer das Stöckchen fangen möchte, soll und darf dies sehr gern tun!

Ich wünsche uns allen ein schönes Wochenende mit möglichst vielen Marotten, denn auch sie machen uns letztendlich aus und liebenswert! ;o)

 

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Es gibt Tage an denen ich mächtig dankbar dafür bin, dass es die Schwerkraft gibt. Anderenfalls wäre ich heute wohl mal wieder nur mit Leiter rumgelaufen!

Mal abgesehen von diversen Zetteln und Stiften, die mir heute sämtlichst zunächst aus der Hand fielen, fing der Tag schon recht putzig an: Mit einem Stromausfall. Man gut, dass mein Laptop mit Akku läuft. Aber das allein ist es ja nicht. Kaffee konnte ich mir natürlich auch nicht kochen. Verdammt, verdammt!

Was ich allerdings erst feststellte, nachdem ich zunächst ohne hinzugucken mit links auf den „On“-Knopf der Senseo gedrückt habe und nach fehlgeschlagenem rechtsseitigen Blindversuch, unfallfrei einen Kaffeebecher aus dem Regal zu nehmen, die daraus resultierenden Scherben des in die Spüle gekrachten Selbigen entfernen sollen zu müssen. Oder so … Keine Bange: Ich verstehe den Satz selbst nicht mehr …

Beim völlig entnervten Blick zur Senseo stellte ich fest, dass sie weder leuchtet noch aufwärmt. Also drückte ich erneut den „On-„Knopf, was jedoch noch immer nichts auslöste. Dem entsprechend zog ich meinen rechten Arm, der bereits im Begriff war, einen weiteren Becher aus dem Regal zu nehmen, und zwar dieses Mal ohne zerstörerische Energie und mit dem festen Willen, ihn wirklich festzuhalten, zurück. Denn offensichtlich hatte dieser Plan in seiner Umsetzung noch Zeit.

Die Senseo war zwar nicht gefallen (das Pad allerdings … in die Scherben!) aber dass sie nicht funktionierte gefiel mir gar nicht! Erstaunlich fand ich, dass mir erst heute auffiel, was alles nur mit Strom funktioniert. Na ja: Solange es funktioniert macht man sich darüber ja auch nicht allzu viele Gedanken. Tröstlich war, dass weder die Senseo noch mein Rechner kaputt waren, sondern einfach keinen Saft bekamen!

Apropos Saft: Als ich meinen Kühlschrank öffnete, um mir als Kaffee-Ersatz-Befriedigung einen Saft herauszunehmen, war Ersterer bereits alles andere als kalt. Der geht eben auch nur mit Strom. Dumm das! Aber es gefiel mir außerordentlich gut, dass kurz danach der Strom wieder angestellt wurde und wie vom Teufel geritten alles Mögliche in meiner Wohnung anfing zu rattern und zu spielen und zu kühlen und zu sonst was, was eben ohne Strom rein gar nix tut … Ich muss vermutlich nicht unbedingt erwähnen, dass mir der Saft aus dem Kühlschrank aus der Hand gefallen ist, oder? War aber nicht so schlimm: Warmwasser gab es ja trotz Stromausfall …

Beim späteren Versuch des Hübsch- und Stadtfeinmachens ging die Gefälligkeitsorgie dann nahtlos weiter: Die Kappe meines Kajal-Stiftes fiel runter. Aber sie fiel natürlich nicht etwa einfach nur so runter; nein, sie rollte selbstverständlich unter die Waschmaschine. Was sonst?!

Die Zahnbürste fiel nicht einfach langweilig ins Waschbecken, sondern stupste mit der bereits darauf befindlichen Zahnpasta natürlich erst noch meine Brust. Diese war ihrerseits bereits verpackt bis angezogen, weil ich mittlerweile schon fast auf dem Sprung war, meine Wohnung schnellstmöglich zu verlassen. Wäre da dann nicht Zahnpasta auf meiner Brust gewesen …

Was mir hingegen ungebremst gefiel war, dass ich nach meiner Rückkehr ohne Abrücken meiner Waschmaschine diese blöde Kajal-Kappe rausfriemeln konnte und dass ich mir jetzt ganz gemütlich einen Kaffee gönnen werde, in der Hoffnung, dass damit zumindest die Schwerkraft meiner Augenlider aufgehoben wird …

Ui schön, danke! ;)

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Ich brauche bitte nochmal Eure Unterstützung: Kennt das außer mir noch jemand, wenn etwas passiert und der einzige Gedanke besteht aus den zwei kleinen, recht resignierenden Wörtchen „Oh, nein!“? Ich hoffe doch sehr, dass ich auch da nicht die Einzige bin, die solche Situationen kennt. Bitte steht mir bei!

Ich bin recht oft in Gedanken. Wenn ich beispielsweise durch die Stadt renne, dann gucke ich nicht böse, sondern denke nach. Ja, ganz in ehrlich! ;) Oftmals entstehen auf diese Weise Geschichten. Auch Aufträge werden so teilweise „zu Ende geschrieben“. Sobald ich dann am Rechner sitze, tackert es noch ein paar Minuten auf der Tastatur und: Fertig.

Als ich noch in Festanstellung war, habe ich oftmals abends gekocht, um auch im Kopf Feierabend zu machen. Auf das Kochen muss ich mich nicht konzentrieren; das passiert einfach nebenbei. Also konnte ich wichtige Angelegenheiten noch einmal durch meine Hirnwindungen rinnen lassen und wenn ich am Tisch saß war auch im Kopf Feierabend.

Dadurch kommt es wohl noch heute, dass ich in der Küche oftmals vor mich hin brödle, während ich über irgendwas völlig anderes nachdenke. Auf das was ich tue, konzentriere ich mich in der Kombüse jedoch kaum. Es passiert einfach. Und meistens klappt es sogar. Meistens. Aber leider nicht immer.

Im Moment bin ich in der recht komfortablen Situation, mir aussuchen zu können, zu welcher Tages- oder eben Nachtzeit ich arbeite. Also meide ich die Hitze und arbeite spät abends oder nachts. Da ich tendenziell sowieso eher ein Nachtmensch bin, klappt das auch prima. So ganz ohne Kaffee könnte es allerdings doch schwierig werden.

Als ich gerade über einem Auftrag brütete stellte ich fest, dass schon wieder jemand meinen Kaffee ausgetrunken haben muss. Mit dem Auftrag im Kopf und dem leeren Kaffeebecher in der Hand schlurfte ich also in die Küche und wollte mir einen neuen Kaffee zubereiten. Geht ja alles nebenbei, Wasser war eh noch im Automaten, alles easy!

Doch als die Maschine gerade so vor sich hin lief, ich mich darüber ärgerte, dass sich schon wieder Fruchtfliegen über meine frische Ananas her machen und nebenbei in den Kaffeebecher den Süßstoff tickerte, stellte ich leider fest, dass der Becher nicht unter dem Ausguss der Maschine steht, sondern noch daneben. Und was ging mir wohl in dem Moment als einziges durch den Kopf? Ganz genau!

~~~

Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie viel Kaffee in einer solchen Situation in einen einzigen Becher passt? Mindestens vier Kannen! MINDESTENS! *ARRRGH

 

;o)

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Egal wie aufgeräumt eine Wohnung oder ein Mensch auch sein mag: Üblicherweise befindet sich in seinem Besitz immer etwas, mit dem kein anderer etwas anfangen könnte. Und vermutlich auch nicht wollen würde. Doch egal wie wertlos diese Gegenstände auch sein mögen: Nie käme man auf die Idee, sich von ihnen zu trennen. Und zwar aus dem simplen Grund, weil entweder das Herz oder wichtige Erinnerungen daran hängen.

Ich war nie ein Jäger; ein Sammler aber durchaus. Wenn mir etwas wichtig ist oder zumindest war, bewahre ich das. Egal was es ist. Es muss keinen materiellen Wert haben, ich möchte es einfach nur haben. Eben bewahren. Manchmal denke ich, dass ich viel zu viel „Unnötiges“ sammle. Bitte überzeugt mich vom Gegenteil! Nein, nein, ich möchte keine Bestätigung, dass das was gleich kommt doch schön ist und ich es ruhig aufheben soll. Das tue ich sowieso. Ich möchte sehen, womit Ihr Eure Leben verschönt, selbst wenn es niemand außer Euch als wert_voll empfindet. Nur, damit ich mich nicht mehr so alleine fühle! ;)

Die frei interpretierbaren Regeln lauten dieses Mal wie folgt: Zeigt oder beschreibt Gegenstände, von denen Ihr wisst, dass sie Euch persönlich wichtig sind; aber eben (fast) nur Euch. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob sie noch zu gebrauchen sind oder jemals einen Sinn hatten. Das Einzige was zählt ist, dass sie Euch wichtig sind. Egal warum. Die Anzahl überlasse ich Euch. Ob mit oder ohne Foto oder nur als Foto spielt dabei auch keine Rolle. Wobei natürlich ein Foto gemeinsam mit einer kleinen Erklärung am deutlichsten zeigen kann, was gemeint ist und warum. Aber wie gesagt: Jeder (m/w) so, wie er möchte!

Okay, ich fange dann mal wieder an:

***

Geschredderte DM

Ja, ich will die Deutsche Mark zurück! Mit Einführung des Euros fing m. E. der Untergang an. Zumindest unter anderem. Damals schenkte mir ein Mitarbeiter der Landeszentralbank diesen Packen geschredderter DM-Scheine. Ich weiß nicht mehr genau, ob es sich um 10.000 oder 100.000 DM handelt. Allerdings habe ich auch nicht vor, sie je wieder zusammen zu setzen! ;)

Titan-Implantat

Eines meiner schmerzlichsten aber letztendlich auch interessantesten Erlebnisse war der Bruch meines Handgelenks, und zwar zu recht ungewöhnlichen „Konditionen“. Letzteres ist hier jetzt aber egal. Eingipsen reichte nicht, verdrahten reichte nicht, es musste die ganz harte Nummer sein: Das Einsetzen eines Titan-Implantats. Mit 10 Schrauben wurde das T an den beiden Knochen-Enden befestigt. Die folgenden Monate waren recht „kompliziert“ aber auch sehr lehrreich. Und darauf kommt es doch letztendlich an?! Das aufgehobene Implantat (nach einem Jahr kam es wieder raus) ist also so eine Art Mahnmal mit Erinnerungswert.

Alte Jeans-Jacke

Kaum jemand hebt eine Jeans-Jacke auf, wenn sie nicht mehr passt. Diese habe ich zuletzt vor gut 30 Jahren getragen. Warum ich mich nicht von ihr trenne ist ganz einfach: Es befinden sich ungezählte Unterschriften darauf. Von „no names“ bis zu sog. Promis ist alles vertreten. Was auf der Vorderseite auf den Brusttaschen steht, zeige ich lieber nicht. Aber die Rückseite dürft Ihr gern sehen:

300 Kaffeebecher

Ich weiß nicht, wer von Euch sich noch an die „Wölkchen“ erinnert. Zur Erinnerung (das zählt aber nicht zu diesem Stöckchen):

 Es gab sie als Tassen, Kissen, Bettwäsche, T-Shirts, Turnschuhe und was weiß ich noch alles. Überall wohin man sah waren Wölkchen. Irgendwann bekam ich ein Tee-Service und je zwei Kaffee-Becher mit Wölkchen in Blau/Weiß bzw. Rosa/Weiß. Damit fing alles an. Heute habe ich zwar noch drei Tee-Service’ (allerdings nicht mehr das mit Wölkchen) aber von den Wölkchen-Kaffeebechern leider gar keinen mehr. Dafür habe ich mittlerweile weltweit an die 300 Kaffee-Becher gesammelt. Außer auf Trinidad und Tobago. Da habe ich es völlig vergessen. Ein Grund, um dort nochmal hinzufliegen. Nachdem meine Schrank-Kapazitäten aufgebraucht waren, fing ich an, explizit für Kaffeebecher Regale aufzuhängen. Jetzt sind damit also nicht nur die Schränke voll, sondern die Wände auch noch! ;) Hier eine kleine Auswahl:

Ein Zapfen

Dass man sich Urlaubs-Erinnerungen mitbringt ist normal. Manchmal haben diese allerdings einen ganz besonderen Wert. Diesen Zapfen brachte ich mir aus dem Yosemite National Park mit. Wer diesen Park kennt, kann sich nun schon denken, dass dieses Teil womöglich etwas größer ist, als es Zapfen üblicherweise sind. Wie groß genau dürft Ihr alle gern raten: Bitte nur in ganzen Zentimetern! ;)

***

Gerade bei dem Stöckchen „Das erste Mal“ war ich begeistert davon, auf wie pfiffige Weise das Stöckchen auf zahlreichen Blogs immer wieder in leicht modifizierter Form geschnitzt wurde. „Regeln“ sollen hier also nur ein möglicher Wegweiser sein, nicht jedoch eine Festschreibung, wie das Stöckchen genau ausgeführt werden „muss“. Ich lasse mich lieber wieder so angenehm überraschen, wie beim letzten Mal! ;o)

Und wie beim letzten Mal hoffe ich, dass Ihr mich über TrackPingDinger (hilfsweise mit einem kleinen Kommentar) wissen lasst, dass Ihr das Stöckchen gefangen habt. Ich danke ertunlichst ;) und wünsche uns allen einfach rrrrichtig viel Spaß!

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Es gibt sie, zweifellos. Diese Doof-Tage, die mit nichts zu überbieten sind!

Ich sitze am Rechner und trinke meinen Kaffee aus. Soweit ist alles in Ordnung. Das passiert, wenn man keinen 10-Liter-Eimer vor sich stehen hat. Der allerdings im Handling sowieso etwas unpraktisch wäre. Also stehe ich kurz danach auf, um mir einen frischen Kaffee zu holen. Als ich im Flur stehe, was das Zurücklegen einer ungefähren Strecke von drei Metern erfordert, habe ich vergessen, was ich wollte und gehe zur Probe erstmal ins Bad. Dort angekommen fällt mir wieder ein, dass ich mir einen Kaffee holen wollte. Die leere Tasse stand allerdings noch auf dem Schreibtisch. Also zurück mit dem nebenbei gepflegten Gedanken, mir einen Pulli überzuziehen, da mir aufgrund des diesjährig wohl ausfallenden Frühlings etwas frisch um die Arme ist.

Im Wohnzimmer angekommen schlage ich in Gedenken an den im Schlafzimmer befindlichen Pullover eine Kurve und widme mich zunächst der Aufwärmung meiner fröstelnden Knochen. Anschließend schüttel ich das Bettzeug auf, um im Anschluss daran in die Küche zu gehen, mit dem sicheren Wissen, dass ich dort irgendwas wollte. Nur was war mir entfallen. Also gehe ich zurück an den Schreibtisch und starre auf die leere Kaffeetasse. Mal wieder froh, dass ich alleine lebe und niemand sehen kann, was ich hier mache. Ich schnappe mir die leere Kaffeetasse und gehe mit dem siegssicheren Wissen, jetzt nicht vergessen zu können, warum ich überhaupt aufgestanden bin, los. In die Küche. Ja: Spontan und auf direktem Weg! Dort angekommen schütte ich mir Kaffee in die Tasse.

Da ich inzwischen tatsächlich mal ins Bad muss, lasse ich die Tasse stehen und suche zunächst die Toilette auf. Während des anschließenden Händewaschens überlege ich, dass meine Haare dringend gekürzt werden müssen und hole die Schere, um sie auf die Ablage über dem Waschbecken zu legen, damit ich nach dem nächsten Haarewaschen das Vertikutieren meines Kopfes nicht vergesse […!]. Danach setze ich mich wieder vor den Rechner und ahne bereits beim Hinsetzen, dass ich irgendwas vergessen habe. Kaffee! Also gehe ich erneut in die Küche und greife mir, inzwischen zumindest relativ entnervt, den Kaffeebecher, um zurück an den Rechner zu gehen.

Nun trinke ich meinen Kaffee normalerweise mit Milch und Süßstoff. Da ich des öfteren vergesse, Süßstoff in den Becher zu klicken, habe ich ein kleines Süßstoffdingens auf meinem Schreibtisch stehen. Diesmal hatte ich jedoch die Milch vergessen und ging erneut in die Küche. Ich kippte Milch in den Becher. Nein halt, ich wollte Milch in den Becher kippen. Aus der Milchpackung kamen allerdings nur noch ein paar wenige Tropfen. Also musste ich erst eine neue Packung öffnen. Ich nahm aus dem Schrank einen frischen Liter Milch und stellte ihn – ungeöffnet – in den Kühlschrank. Drehte mich zurück zur Tasse und war froh, dass ich alleine … siehe oben. Also Kühlschrank wieder auf, Milch raus, Milch öffnen, Milch in den Becher kippen, Milch zurück in den Kühlschrank.

Jetzt war ich sicher, dass nichts mehr schief gehen könnte: Ich hatte den Kaffeebecher, mit Süßstoff und Milch drin, in der Hand und war auf dem Rückweg zu meinem Rechner. Wenn es nicht in dem Moment an der Wohnungstür geklingelt hätte, wären meine Chancen, mit einem Kaffee, so wie ich ihn mag, an meinem Schreibtisch anzukommen, echt gut gewesen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch. Mit Kaffee, der inzwischen noch maximal lauwarm ist und …

… habe inzwischen Hunger bekommen.

Ich gehe dann mal los. Bitte drückt mir die Daumen!

© skriptum

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