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… warum die Römisch-Katholische Kirche mitunter dermaßen rückständig ist, konnte endlich gelüftet werden:

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CastelGandolfo3

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Wenn dort die Tage und Nächte nur jeweils sechs statt zwölf Stunden haben, erklärt sich wohl vieles von selbst!

Ich wünsche Euch einen geläuterten Sonntag! ;o)

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Bild: fr-academic-ru


 

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Ich darf mal kurz nachfragen, ja?!

Also: Herr Bischof Walter Mixa prügelt Kinder im angeblichen Namen Gottes. Das war eben damals so. Vorher hat er jedoch „reinen Herzens“ versichert, das niemals getan zu haben. Muss man da Altersdemenz unterstellen oder ist der Typ einfach so perfide? Und gibt es noch ein einziges unter den 10 Geboten, das er nicht gebrochen hat? Natürlich in aller Selbstherrlichkeit. Er darf das; das war eben damals so. Na ja, das sechste Gebot (Ehebrechen) ist möglicherweise verschont worden. Aber sonst …

Zur Belohnung dafür, dass er aufgrund öffentlichen Drucks, also nicht etwa aus persönlicher Einsicht, von seinem Amt zurück tritt, bekommt er eine Pension von 8.000 Euro. Monatlich; nicht jährlich. Diese Pension wird nicht etwa aus Kirchengeldern finanziert, sondern von Steuergeldern, die jeder einzelne, der diese Zeilen liest, finanziert. Da lohnt es sich doch, morgens aufzustehen und zu arbeiten, damit man schön Steuern zahlen kann. Hauptsache Herrn Mixa geht es gut!

Damit wird sein monatlicher Obolus auch von jedem Opfer finanziert, das geprügelt und/oder von sog. Kirchendienern sexuell missbraucht wurde. Ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht all jener, die sowieso schon unter ihm und seinen Kumpanen zu leiden hatten? Wann hat das eigentlich aufgehört, dass eine Pension schlicht und ergreifend vollständig gestrichen wurde, wenn der Anspruchs-Inhaber sich auch nur irgendeiner Verfehlung schuldig gemacht hat? Das gab es doch mal in diesem Staat.

Zusätzlich erhält dieses Wesen, so wurde gestern Abend in den Nachrichten verkündet, einen „angemessenen Altersruhesitz“. Der steht ihm nun einmal zu, wie es hieß. Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich dabei um ein – nach gängigem Verständnis – recht mondänes Häuschen oder ähnliches handelt? Angemessen wäre vermutlich eher eine kleine, bescheidene zwei Zimmer Wohnung. Immerhin hat er ja weder Frau noch Kinder zu versorgen. Diese Wohnung sollte dann vorzugsweise im Dachgeschoss liegen, damit er seinem „Herrn“ etwas näher sein kann, als während seiner Amtszeit.

Obwohl sein direkter „Herr“ und Vorgesetzter ja in Rom weilt. Dieser hat es bis heute nicht für notwendig erachtet, sich klar und unmissverständlich gegen sexuellen Missbrauch und jedes sonstige Misshandeln von Kindern auszusprechen. Zumindest in Deutschland scheint das für ihn völlig in Ordnung zu sein. Oder gibt es da mittlerweile eine andere Stellungnahme des Herrn Papstes? Vielleicht soll sein Schweigen auch ein stilles Schuldanerkenntnis sein? Heißt es nicht „wer nicht handelt macht sich mit schuldig“? Wenn ich nichts verbrochen habe, wofür ich mich schämen muss oder strafrechtlich zu verantworten habe, kann ich klar Stellung beziehen und mich dagegen aussprechen. Das mag aber in der katholischen Kirche anders geregelt sein …

Dass Mixa keine Kinder hat will ich übrigens nicht behaupten. Immerhin soll der größte Posten in kirchlichen Bilanzen die Zahlung von Alimenten und „Schweigegeldern an die Mütter“ sein. Soviel zum Thema Zölibat. Und nach dem bisher von diesem Wesen gezeigten Verhalten mag ich nicht einmal darüber nachdenken, was da möglicherweise noch alles auffliegen könnte, wenn die Hochrangigen der katholischen Kirche nicht so dermaßen „loyal“ gegenüber ihren „Mitarbeitern“ wären.

Aber Herr Mixa darf das ja alles. Er darf auch bestreiten, dass es die Evolution jemals gegeben hat. Und selbst wenn er Frauen als „Gebärmaschinen“ tituliert, wenn es um die Schaffung von mehr Kita-Plätzen geht, passiert ihm nichts. Der sexuelle Missbrauch von Kindern in sozialen, katholischen Einrichtungen darf von ihm auch mit der sexuellen Revolution gerechtfertigt werden. Alles kein Problem. Herr Mixa weiß das. Herr Mixa darf das. Herr Mixa wird dafür auch noch belohnt. Solange es jedoch einen Papst gibt, der sich in der heutigen Zeit (Stw. Aids etc.) generell gegen den Gebrauch von Kondomen ausspricht, kriege ich den Begriff „Menschenfeindlichkeit“ irgendwie sowieso nicht aus meinem Kopf.

Ich fasse also zusammen: Wer in einer Art sozialem Dienst eingesetzt ist und sich um das Wohl von benachteiligten Kindern kümmern soll, darf:

a) die den Kindern zugedachten Gelder veruntreuen und zu seinem eigenen Wohlergehen verwenden

b) sich Luxusgüter anschaffen und diese dann auf putzwunderlichen Wegen wegschaffen, damit kein direkter Zusammenhang ermittelt werden kann

c) die ihm zum Schutze Unterstellten misshandeln, weil das „ganz normal war“

d) anschließend über seine Taten „reinen Herzens“ hinweg lügen

e) irgendwann ganz beiläufig und völlig ungestraft einräumen, dass da doch mal was war

f) zur Belohnung eine monatliche Pension von 8.000 Euro kassieren, die von jedem einzelnen Steuerzahler finanziert werden; und zwar losgelöst davon, ob sie überhaupt (noch) Mitglied in dem Verein sind

g) sich über einen „angemessenen“ (???) Ruhesitz freuen

h) sich noch von einigen Kollegen für gute Dienste auf die Schuld beladenen Schultern klopfen lassen

Wisst Ihr was?

Ich werde Bischof!

Ich habe zwar bisher nicht die geringste Ahnung, ob ich es jemals schaffen werde, Kinder zu verprügeln und die mir für sie überantworteten Gelder zu meinem eigenen Nutzen zu missbrauchen, aber wenn die Nummer so gut bezahlt wird …

Nein, das war nur eine kleine zynische Anwandlung. Aber eine Kotztüte hätte ich gern. Wäre das verhandlungsfähig? XXL bitte. Danke!

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Der Ursprung des Wortes „Halloween“ entspringt aus „All Hallow’s Eve“, womit der Vorabend von Allerheiligen gemeint ist. Der Brauch stammte ursprünglich aus dem keltischen Raum und symbolisierte den Abschied vom Sommer. Auch ging man davon aus, dass Halloween ein besonders günstiger Tag war, um mit den Toten in Kontakt zu treten, da sie sich an diesem Tag unter die Lebenden mischten. Aufgrund der Annahme, dass sich die erscheinenden Toten dann für ein Jahr den Körper eines Lebenden suchten, wurden ihnen Opfer gebracht, damit der eigene Körper möglichst verschont blieb. Einige wollten jedoch auf Nummer sicher und den Toten lieber ganz aus dem Weg gehen, in dem sie sich in der Halloween-Nacht möglichst gruselig anzogen, so dass sie gar nicht erst als Lebende erkannt werden konnten.

Gängige Symbole sind Hexen, Teufelsgestalten, Dämonen, Eulen, Spinnen, Fledermäuse, Gnome/Zwerge und natürlich nicht zu vergessen Gespenster, Skelette und Kürbisse! Sämtliche dieser Bildnisse soll(t)en böse Geister abschrecken.

Während (zumindest in den USA) eher in überwiegend katholischen Gegenden diesem Brauch nachgegangen wird, lehnen Evangelisten Halloween teilweise ganz massiv ab. Vielmehr vertreten sie die Auffassung, dass mit dem Feiern dieses Festes Missbrauch durch satanische Vereinigungen betrieben werden könnte. Letzteres erweckt in mir allerdings eher den Eindruck des „dann haben wir auch mal etwas dazu gesagt“, denn einer vernünftigen Argumentation. Aber sei’s drum.

Während sich Halloween in Deutschland überwiegend auf Dekorationen im Haus, möglicherweise auch Garten, beschränkt, wird dieser Brauch z. B. in Nordamerika zum Outdoor-Ereignis. Das Land ist mittels ausgehöhlter und meist mit eingeschnitzten Fratzen versehener Kürbisse („Jack O’Lantern“ genannt) in Orange getaucht. Echt oder aus pflegeleicht-wetterfestem Plastik industriell hergestellt. Mit diesen Grimassen werden die Kürbisse verziert, um auch auf diesem Wege zu versuchen, böse Geister abzuschrecken. Ursprünglich wurden dazu keine Kürbisse, sondern Rüben verwendet. Da Kürbisse sich aber aufgrund ihrer Größe besser gestalten lassen, wurden diese wenig später zur Abschreckung eingesetzt.

Die moderne Form des Bettelns mit „Trick or Treat“ (Streiche [Saures] oder Süßes), was ursprünglich das Betteln um „Seelenfutter“ bedeutete mit dem Versprechen, für die Gebenden besonders intensiv zu beten, hält sich in Deutschland durchaus in überschaubaren Grenzen. Die meisten Menschen hier könnten vermutlich nicht einmal etwas damit anfangen, wenn plötzlich eine Horde gruselig verkleideter Kinder vor ihrer Tür stünde und um Süßes bitten, anderenfalls Saures androhen würde.

Das „Saure“ beschränkt sich jedoch meist auf Klingelstreiche oder ähnliches. Dass einem z. B. die Hütte abgefackelt wird, ist eher nicht zu erwarten. Es geht bei „Saures“ eben um Streiche, nicht um Straftaten. Letztendlich steht heutzutage immer der Spaß an der Sache im Vordergrund.

Mitunter kann einem jedoch während Halloween reichlich mulmig werden! Ich erlebte es einmal in Florida: Eine riesige Gestalt, komplett schwarz vermummt, kam bedrohlich auf mich zu, nahm mich wortlos in den Arm und zerrte mich regelrecht weg … in dem Fall zur nächsten Theke um dann die Gesichts-Verkleidung grinsend etwas zu lüften In Amerika sind während Halloween sämtliche öffentlichen Gebäude mit (künstliche) Spinnweben und anderem Gruselkram geschmückt, Bedienungen tragen die absonderlichsten Kostüme und pflegen während dieser verrückten Zeit meist auch eine ganz andere Ausdrucksweise. Für Ängstliche nicht unbedingt geeignet, für nicht Ängstliche mitunter ein riesiger Spaß. Und wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie er auf solche Szenarien reagieren würde, kann ja in Deutschland erstmal üben: Hier wird all das längst (noch?) nicht so intensiv betrieben, wie in manchen anderen Ländern.

Und wer glaubt, dass er die Nummer nüchtern überhaupt nicht ertragen kann, sollte sich vielleicht schnell noch eine Blut-Bowle zaubern:

Zutaten: 2 Liter roten Traubensaft , 1,5 Liter Martini Bianco oder weißen Rum, 0,5 Liter Tequila, 4 Blätter Gelatine, Zitronensaft (Menge nach Geschmack)

Zubereitung: Gelatine in warmem Wasser einweichen, Saft und Alkohol in eine Bowlenform geben, mit der Gelatine andicken, bis es wie Blut aussieht. Lauwarm servieren.

Und wer sich das nicht allein zutraut, könnte auch noch schnell per E-Card ein paar Einladungen rausschicken, um die kommende Nacht in möglichst lebendiger Gesellschaft zu überstehen:

Klick mal hier! ;o)

Viel Spaß!

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