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Posts Tagged ‘Kuchen’

 

Zum Buchstaben „S“ zeige ich Euch eine Impression der Eremitage San Salvador, die sich in den Bergen Mallorcas befindet:

 

 

Abgesehen von den ausgesprochen imposanten, optischen Eindrücken ist mir auch noch ein uuunglaublich leckerer Schoko-Kuchen im Gedächtnis, den es im dortigen Restaurant gibt. Man möge es mir verzeihen!

Ich wünsche Euch/uns allen ein zuckersüßes Wochenende.Und zwar bei Bedarf, ohne dass es dick macht, jawoll! ;o)

 

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… liebe Copudor: Mit Dir saufe ich am liebsten! *gg

Liebe Bloggergemeinde, ich kann nur sagen: Postet was das Zeux hält! Das kann so schöne Überraschungen zur Folge haben!

Kürzlich schrub ich bei Frau Copudor vollkommen ahnungslos einen Kommentar. Mir war nicht einmal bewusst, dass es sich um einen Wettbewerb handelte. Dennoch habe ich den zweiten Platz gemacht und etwas gewonnen. Die Folge war, dass ich zu nachtschlafender Zeit (was bei mir durchaus relativ ist) vom Paketboten aus dem Bett geklingelt wurde.

Da ich nicht schnell genug an der Tür war, hatte meine liebe Nachbarin inzwischen das Paket angenommen. Als der Paketbote bereits, nebenbei ein Zettel für mich ausfüllend, die Treppe wieder runter stürmte, riss ich die Wohnungstür auf und erwischte meine Nachbarin gerade noch, die mir freudestrahlend das Paket überreichte.

Puh! Schwein gehabt!

Als ich es öffnete musste ich schon reichlich breit grinsen:

 

 

Liebe Copudor, danke für die Kommentarentlohnung! Für den Kurs arbeite ich gern! ;o))

Allerdings habe ich jetzt ein Problem. Bzw. ich hatte. Da ich so gut wie keinen Alkohol trinke (die Auswüchse, wenn man öffentlich postet und nebenbei säuft sind mitunter einfach zu verheerend *g), freue ich mich natürlich über den Gewinn, werde ihn jedoch nicht pur konsumieren.

Allerdings kennt meine Mum ein unschlagbar leckeres Rezept für Eierlikör-Kuchen. Nachdem wir heute kurz in Klausur gegangen waren, haben wir nun die Möglichkeit ins Auge gefasst, in naher Zukunft gemeinsam auf Dich anzubeißen. Wäre das okay? ;)

Vielen Dank nochmal, liebe Copudor, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!

Liebe Bloggergemeinde, Euch wünsche ich irre viel Spaß beim Gucken! *gg

 

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… gestrigen, als relativ warm, sonnig und vorwiegend trocken prognostizierten Sonntag habe ich mir zwischen diversen Aufträgen meinen Balkonkasten vorgenommen. Schade, dass das Wetter von dieser Prognose so rein gar nichts mitbekommen hatte.

Wenn ich merke, dass ich so langsam einen Knoten ins Hirn bekomme, mache ich irgendwas ganz anderes zwischendurch. Mal backe ich Kuchen, putze Fenster (oh, Wunder!) oder schiebe irgendeine andere Tätigkeit ein. Es handelt sich also üblicherweise um Beschäftigungen, die entweder was Schönes zur Folge haben, oder mittlerweile dringend notwendig sind. Fensterputzen fällt in diesem Sommer bisher aus. So schnell kann ich zwischen zwei Schauern nicht putzen.

Am Sonntag war es also der Balkonkasten, für den ich im Laufe der vergangenen Woche bereits Lavendel besorgt hatte. Und so sieht es nun aus, nachdem ich an diesem relativ warmen, sonnigen und als vorwiegend trocken prognostizierten Sonntag ganz cool und zumindest mit sonnigem Gemüt in dicken Klamotten die kurze Pause zwischen zwei der extremen Regengüsse ausgenutzt habe:

 

 

Allerdings können sich die Ameisen, Blattläuse und irgendwelchen anderen, gerade noch mit bloßem Auge erkennbaren, Krabbelviecher offensichtlich so gar nicht an die neue Bepflanzung gewöhnen. Sie schwirren total aufgeregt hin und her und mir deucht: Sie mögen den Duft wohl nicht, wa?!

Immerhin handelt es sich um winterfesten Lavendel. Normalerweise müsste er es also schaffen, diesen „Sommer“ schadlos zu überstehen. Drückt mir die Daumen, ja?! ;)

 

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Es klingelte. Das konnte nicht wirklich sein! War ich nicht gerade eben erst zu Bett gegangen?

Schwankend zwischen ungläubig und wütend schmiss ich ein Ohr in Richtung Treppenhaus. Es blieb jedoch unsanft am Türrahmen hängen. Meine dennoch horchend-hoffende Prüfung, ob es jemand anderen im Haus gab, der den Türöffner betätigte, verpuffte rauchfrei und ergebnislos. So drehte ich mich mit dem festen Glauben an irgendeine Werbezustellung um und suchte noch einmal den Tiefschlaf.

Es klingelte erneut. Sollte es sich um eine Zustellung an mich handeln? Nein, das konnte nicht sein. Ich erwartete nichts.

Oder doch?

DOCH!

Blitzschnell flog ich aus dem Bett und sprintete so schnell, wie es mir in einer solchen Situation eben möglich war, zur Tür. Ich betätigte den Summer, horchte angestrengt in die Muschel der Sprechanlage und hörte …

… nichts.

Das mag jedoch daran gelegen haben, dass ich mich meines nach wie vor am Türrahmen gemutmaßt befindlichen Ohrs noch nicht wieder bemächtigt hatte.

Plötzliche Schritte im Treppenhaus ließen mich auf eine seit zwei Wochen überfällige Lieferung an mich hoffen. Sollte es doch noch innerhalb dieses Jahres klappen? Das hätte zwei Vorteile: Ich könnte wieder ins Bett gehen, weil ich den Artikel nicht heute in die Stadt fahrender Weise besorgen müsste und ein Lieferant deutscher Lande würde nicht endgültig eine vor Wut schnaubende und bisher gute Kundin verlieren.

Als ich gedanklich noch völlig nüchtern vor mich hin schwankte, mit was ich wohl in den nächsten Augenblicken beglückt werden würde, öffnete ich die Verriegelungen meiner Kemenaten-Begrenzung und schmiss ein Auge in das Treppenhaus. Wohl wissend, dass ich es anschließend wieder stundenlang würde suchen müssen.

Und als es gerade noch so vor sich hin kullerte, erklomm ein Übergrößenbrief-Zusteller die letzten Stufen. Zeitgleich öffnete meine liebe Nachbarin die Wohnungstür, um den Brief in Empfang zu nehmen, der jedoch weder für sie noch für mich, sondern an meine Übermieterin adressiert war, die ihrerseits entweder noch schlief, was mich geradezu mit Neid erfüllt hätte, oder gar nicht im Haus war.

Mir nun weiter die Füße in den Bauch zu stehen, hielt ich nicht unbegrenzt für sinnvoll. Davon abgesehen wäre mir als potentielle Magenfüllung ein ordentliches Frühstück lieber gewesen.

Voller Enttäuschung und mit der Vakanz auf einen mittelschweren Wutausbruch ging ich zurück ins Bett. Und wer kann schon mit Wut im Bauch schlafen? Ich nicht. Mir die Wut aus dem Kopf zu schlagen, war ich jedoch nicht schon wieder bereit. Die Beulen vom letzten Mal waren noch zu deutlich sichtbar und Make Up ist eben doch nicht in allen Situationen die Wunderwaffe schlechthin.

Also entstieg ich meinem potentiellen Jungbrunnen erneut, indem ich die Decke, die sich selbstredend unauflösbar mit meinen Beinen verknotet hatte, zurückzuschlagen gewillt aber nicht befähigt war, und wechselte nahtlos verwebt in die Nasszelle. Wissend, dass Wasser von oben, und das in derartigen Mengen, nach gerade mal zwei bis drei Stunden Schlaf durchaus die Umstände des verbleibenden Lebens erheblich einzuschränken im Stande sein könnten. Aber solange mir durch meine anschließende Zahnbürsteneinführung nicht konkret der frühe Erstickungstod drohte, war ich bereit, dieses Risiko zu tragen. Noch. Wenn auch etwas widerwillig.

Unleidlich und hundemüde trocknete ich ohne vernehmbare Bellgeräusche das Lebendleder und salbte mein müdes Haupt nebst Restbeweglichkeiten. Jetzt könnte ich eigentlich wieder ins Bett gehen. Zumindest wenn ich nicht in die Stadt müsste, um den nach wie vor nicht gelieferten Artikel im Gewimmel der Großstadt zu erjagen und somit endlich an mich zu bringen.

Doch was wäre, wenn ich nun losführe und just während meiner abwesenheitsbedingten Wandlung versucht würde, den hach so ersehnten Artikel zuzustellen? Hätte ich mir die Fahrerei dann nicht ersparen können? Ebenso wie das Wutgebrabbel in der Straßenbahn, das eh keiner verstehen würde; mich eingeschlossen …

Und was wäre, wenn es den Artikel in der Stadt gar nicht vorrätig gäbe? Warum wurde er nicht längst geliefert? Musste er erst noch hergestellt werden? Gab es ihn überhaupt oder müsste er erst noch erfunden werden? Und wenn Letzteres, könnte ich gegebenenfalls behilflich sein? Wen müsste ich dazu befragen?

Ich entschloss mich, meine Körperlichkeiten textilurant zu bedecken und eines weiteren Klingelns an meiner Tür zu harren. Wunder gibt es ja bekanntlich immer wieder. Und selbst wenn man nicht uneingeschränkt an sie glaubt, drängen sie sich einem doch periodisch auf. Und das ohne zu fragen. Ist aber okay. Ich wurde ja auch nicht gefragt, ob ich vergeblich auf eine Lieferung warten wollte oder aus dem Bett zu kriechen bereit war für einen nicht für mich bestimmten Übergrößenbrief, den ich dann nicht einmal annehmen durfte.

Beleidigt?

Ich?

Nein.

Nur sauer!

Aber wen interessiert das schon? Den Lieferanten, der mich schnöde im Stich lässt? Den Übergrößenbriefzusteller, der vermutlich längst in einem anderen Stadtteil sein Klingelunwesen treibt? Meine Nachbarin?

Letztere vielleicht. Ich müsste es ihr nur sagen. Möglicherweise würde sie mir den nicht für mich bestimmten Brief dann aushändigen. Unter Umständen würde sie mich jedoch einfach für inzwischen komplett durchgeknallt halten. Vielleicht würde sie mich auch besorgt fragen, ob sie irgendetwas für mich tun kann. Ich könnte sie dann bitten, diesen verdammten Artikel zu besorgen.

Könnte.

Würde ich natürlich nicht.

Aber ich könnte!

Ist doch auch schon was, oder?

Das reichte jedoch nicht, um mir den Tag zu versüßen. Auch wenn sich in der Küche das gestern von meinem iranisch-türkischen Obst-Gemüse-und-mehr-Feilbieter mitgebrachte Baklava recht verführerisch auf der Arbeitsplatte rekelte. Dennoch verweilte ich zuckerfrei in die Küche und bereitete mir einen Kaffee nebst Toast und Ei. Wer das um diese Zeit essen sollte, stand auf einem anderen Blatt. Doch da in meiner Küche keine Bäume standen, spielte auch das eine höchst untergeordnete Rolle. Selbst wenn mir unordentliche Quadrate um diese Zeit deutlich lieber gewesen wären. Hauptsache sie hatten keine Übergröße. Wie zum Beispiel der Brief, der gar nicht für mich war.

Beim Anblick meiner Orangenpresse, die mir um diese Zeit ob ihrer Größe eher Angst als Behagen bereitete, fragte ich mich, wer es mit was auch immer schaffte, mittels fachgerechter Anwendung einer solchen Gerätschaft aus irgend etwas Orangen zu pressen. Ich für meinen Teil zog es vor, eine bereits fertige Orange zu teilen und dann zu entsaften. Ein Unterfangen, dessen Gelingen zu diesem Zeitpunkt nur durch das Ziel der Frischgetränkgewinnung getragen und so tatsächlich von Erfolg war.

Und wenn ich das hier alles so lese frage ich mich, warum ich nicht völlig außer Atem bin, obgleich die Zeit rennend an mir vorbei zu fliegen scheint.

Geschwindigkeitsrausch?

Schlafentzug?

Schlafanzug?

Letztendlich löst die Unmöglichkeit der Beantwortung dieser Frage nichts aus. Nicht einmal die Frage selbst. Versteht sich aber sowieso. Die Beantwortung ist schließlich kein Knochen. Die Frage ebenso wenig. Der kalt gekochte Kaffee könnte mir höchstens Sorgen bereiten. Was in mir erneut die Frage aufwirft, ob man aus Schokolinsen Eintopf kochen kann und ob es okay wäre, ihn mit Himbeer-Essig zu würzen. Da ich aber in dem Moment sowieso keinen Hunger hatte, konnte ich diese Gedankengänge in den Flur schieben und sie dort verhungern lassen. Wie mich. In der Küche. Vor einem prall gefüllten Kühlschrank.

Ich war so was von müde. Traute mich aber nicht mehr, ins Bett zu gehen. Was wäre, wenn erneut ein Übergrößenbrief zugestellt werden sollte, der auch nicht an mich gerichtet war? Was wäre, wenn meine Nachbarin, aufgeschreckt von seltsamen Knurrgeräuschen in meiner Wohnung, klingelte und sich nach meinem Befinden erkundigte? Wir hatten immer ein erstklassiges Verhältnis zueinander. Sollte ich das aufs Spiel setzen, nur weil ich wieder ins Bett ging?

An Ruhe war sowieso nicht zu denken, da der ca. 15 Meter entfernte Sportplatz pla- oder sogar betoniert, auf jeden Fall aber entlaubt wurde. Wer das erlaubt hatte, entzog sich meiner Kenntnis. Zumindest war was auch immer dort geschah mit einem Krawall verbunden, der selbst den Rasenmähermann, der unter meinem Balkon grundsätzlich um 6:30 Uhr und natürlich an ausschlaffähigen Tagen anfängt, sein Werk – und damit potentiell sein Leben – zu beenden, in einen Schatten stellte, den es mangels Sonne auch heute nicht gab.

Nein, ich würde ausharren und auf die ausstehende Lieferung warten. Ich könnte aber auch die Firma noch einmal anmailen und mich auf erneute Ignoranz meiner Anfrage vorbereiten. Nur die Nachbereitung dessen machte mir etwas Sorgen. Aber dazu würde es wohlmöglich gar nicht mehr kommen. Bis dahin könnte ich verhungert sein oder einen nicht für mich gedachten Übergrößenbrief in den Händen halten; nach einer Möglichkeit suchend, den nun toten Übergrößenbriefzusteller verschwinden lassen zu können.

Oder ich würde doch wieder ins Bett gehen und die Klingel einfach abstellen. Wenn die Firma innerhalb von mehr als zwei Wochen nicht in der Lage war, mir diese verdammte Lieferung zuzustellen, sollen sie sie doch behalten. In einen Übergrößenbriefumschlag würde der Artikel sowieso nicht passen.

Nachdem dieser Beschluss endlich gefasst war, schlief ich einfach trotzig und stehend an der offenen Wohnungstür ein.

Frisch geduscht und ungefrühstückt, versteht sich.

© skriptum
[13.01.05]

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Der Ballhof liegt inmitten der Altstadt von Hannover. An ihm finden sich meist alle Generationen gleichzeitig ein. Das dortige „Teestübchen“ ist weit über die Grenzen Hannovers bekannt und bietet leckerste Tee-Sorten an, aber auch Kaffee, exzellenten Kuchen und himmlische Waffeln. Wenn man viel Glück hat oder eine Reservierung, die man spätestens auf die Sekunde genau einhalten sollte, bekommt man dort sogar freie Plätze. Auf „gut Glück“ muss man schon wirklich sehr viel Glück haben; sowohl drinnen als auch auf den Außenplätzen.

Ebenfalls am Ballhof befindet sich das Ballhof-Theater. Es gehört zum Niedersächsischen Staatstheater. Ballhof 2 dient als Probebühne und Ausbildungsstätte. Als Hannover noch Königs-Residenz war, gehörte der Ballhof zu den königlichen Sportstätten. Vor allem Federball galt als absoluter In-Sport in königlichen Kreisen und der sonstigen feinen Gesellschaft. Wer etwas auf sich hielt, spielte Federball. Ihr wisst schon: Dieser Sport, der heutzutage Badminton heißt und in den Spielregeln dahingehend verändert wurde, dass man ihn ohne mindestens einmal ausgeschlagene Zähne und drei bis fünf Veilchen nie im Leben auch nur einmal richtig gespielt haben kann ;o)

Was ich an dem nachfolgenden Foto so interessant finde und warum es „Chancengleichheit“ heißt, ist ganz einfach erklärt: Zum einen finden sich am Ballhof jederzeit alle Generationen ein. Da guckt niemand den anderen blöd von der Seite an. Es ist, was die Interessen betrifft, für jede Altersgruppe etwas vorhanden. Irgendwie zeigt das Foto, auch wenn – wie für meine Bilder meist üblich – keine Menschen darauf zu sehen sind, dieses „alles passt“ für mich auch: Kirche und Theater, Natur und Mensch, Schatten und Sonne … alles in Harmonie. Keiner stört den Anderen. Jeder darf das was er will; einfach so, weil es ihm Spaß macht. Wer sich auf dem Ballhof zum sonntäglichen Jazz oder auch nur bei einigermaßen gutem Wetter (von wirklich gutem, sonnigem, warmem Wetter mal ganz abgesehen) einfindet, wird sich allerdings fragen, wann wohl diese Panorama-Aufnahme gemacht wurde. Entweder war Bombenalarm ausgerufen oder der Platz weiträumig gesperrt worden. Denn so leer habe ich ihn noch nie erlebt.

Chancengleichheit-SA500127-SW700

Und jetzt muss ich wohl doch endlich lernen, Federball zu spielen. Ach, wenn ich das doch bloß früher gewusst hätte … ;o)

© skriptum

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