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Posts Tagged ‘Kuh’

 

Ich liebe geschenkte Tage! Fünf Stück habe ich gerade bekommen, so dass ich mich am ersten Tag habe verwöhnen lassen, am zweiten endlich mal wieder im Zoo war, am dritten (heute) ins Konzert gehe und am vierten und/oder fünften Tag lieben Besuch aus Hamburg bekomme. Hach, das tut gut!

 

 

Ich wünsche uns allen ein zauberhaftes Wochenende!

 

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Es heißt, dass es immer ein Kamel gibt, das Gras, was über eine „Sache“ gewachsen ist, wieder abfrisst und damit unschöne Situationen schön am Leben erhält. Was ja nicht funktionieren würde, wenn es kein entsprechendes Publikum oder entsprechende Claqueure im Vorder- und Hintergrund gäbe. Aber nun denn.

Etwas neuer scheint eine andere Unsitte zu sein. Ein völlig unbeteiligtes Kamel fühlt sich bei jeder beobachteten Streitigkeit sofort berufen, ungefragt aus dem hintersten Rang auf die Bühne zu brüllen: Ich bringe das Dressing zum Salat! Aufdringlicher kann man wohl kaum um öffentliche Beteiligung betteln.

Wäre es nicht schlauer, Kamele, deren Art der Verdauung einem nicht schmeckt, einfach grasen zu lassen? Dadurch wäre die eigene Präsenz geringer, klar. Aber immerhin würde die Peinlichkeit erspart, irgendwann gesagt zu bekommen, sich sein Dressing dorthin stecken zu sollen, wo nie die Sonne scheint.

Uns allen wünsche ich einen ausgesprochen sonnigen Sonn_Tag! ;)

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Es gibt so Tage, die ich spontan gewillt wäre, aus meinem Kalender zu streichen. Nein, nicht zu streichen, sondern rauszureißen, und zwar aus allen Kalendern, die sich freiwillig zeigen!

Da ich mit den so genannten Öffis nicht allzu oft unterwegs bin, löse ich für einzelne Fahrten eine Fahrkarte. Immer. Allein schon die Peinlichkeit, vor allen Mitfahrern des Schwarzfahrens überführt zu werden (man weiß ja auch nie wer einen kennt der einen kennt der einen selbst kennt), würde ich mir niemals freiwillig, schon gar nicht bewusst geben wollen. Und auch wenn in lange U-Bahn-Wagen immer nur zwei, drei Kontrolleure einsteigen, schaffen sie es ja doch meist, den gesamten Wagen abzugrasen, bevor die Bahn an der nächsten Haltestelle stoppt. Es sei denn, sie erwischen jemanden. Dann haben sie ihre Provision und suchen nicht weiter.

Als ich kürzlich in die U-Bahn stieg löste ich also (wie immer!) eine Fahrkarte. Nach der Abfahrt kam prompt ein Kontrolleur und wollte die vor Sekunden von mir gelöste Fahrkarte sehen. Soweit so gut. Ich fand sie nur leider nicht mehr. Wo gibt es diesen verflixten Schalter, den man einfach umlegt, wenn einem etwas hochnot peinlich ist und man sich am liebsten einfach nur ganz schnell in Luft auflösen will? Es muss ihn geben. Menschen fliegen zum Mond und besiegen mittlerweile sogar schon ein paar Krebsarten, sie forschen und finden, erfinden durch Klonen neu, was es längst gibt und stellen es einfach her, wenn es gerade genehm ist. Wie ein Stück Butter, das in erschreckend absehbarer Zeit vermutlich schon fertig verpackt aus der Kuh fällt, wenn man die Wissenschaft nur frei genug weiter werkeln lässt. Nur diesen Schalter … diesen verdammten kleinen Schalter … erfindet einfach keiner!

Schrillionentausendprozentig wusste ich, dass ich diese verdammte Fahrkarte Sekunden vorher in meine rechte Jackentasche gesteckt hatte. Hätte mir ein Freund davon erzählt, wie er daraufhin vom Kontrolleur vor allen Mitfahrenden aus der Bahn auf den Bahnsteig gelotst und dabei natürlich (wie ich es selbst ja auch mache, wenn ich nicht betroffen bin) von den Umsitzenden streng beäugt wurde, wäre ich vermutlich vor Lachen in Tränen ausgebrochen. Mir jedoch war es nur furchtschrecklich peinlich und ich hoffte, der Boden möge sich öffnen und mich einfach verschlucken. Der Kontrolleur machte mich völlig wuschig. Riss mir alte Fahrkarten, die ich selbstredend in Massen aus der Jackentasche zog, regelrecht aus der Hand (hoffte er etwa mit mir, dass ich meine gültige Fahrkarte raus krame?), fand aber auch nichts, was sich als gültig hätte bezeichnen lassen.

In solchen Situationen sind Jackentaschen innen ja eindeutig größer als außen! Warum finde ich nie so eine Handtasche? Nachdem ich also, peinlichst berührt auf dem Bahnsteig stehend und zusehend, wie die nächsten drei Bahnen ohne mich weiter fuhren, meinen fünfeinhalb Wochen Vorrat an Keksen, Bonbons und Schokoladen-Täfelchen, zwei Lippenstiften (ja, eine Frau braucht IMMER zwei Lippenstifte!), Taschentüchern, Mentos, Kaugummis, ungefähr 17 weitere (alte, abgelaufene Fahrkarten, versteht sich!) und sonstigen Kleinkram aus meinen Jackentaschen gekippt und der Kontrolleur zum geschätzt drölfzigsten Mal seinen Block mit dem Tipp gezückt hatte, ich solle mal ausmisten (kam zu spät …:) fand ich endlich, plötzlich und inzwischen gänzlich unerwartet meine gültige (!) Fahrkarte. Daraufhin entschuldigte sich der Kontrolleur bei mir, mich aus der Bahn geholt zu haben. Er bei mir! Ich war zu dusselig, meine (gültige) Fahrkarte zu finden und er entschuldigte sich bei mir! Sachen gibt’s! Das muss ich mir unbedingt groß in meinen Kalender schreiben! Sobald ich mir in der Stadt einen neuen besorgt habe …

© skriptum
[15.02.07]

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Manche Suchbegriffe, über die dieser Blog gefunden wird, bringen mich ja noch regelmäßig zu irgendwas zwischen Staunen und Grinsen, nöch?! Guckst Du:

015207459471 Hören die immer noch nicht auf? *tse

imazalil Ja, ja … in der Küche habe ich Clementinen liegen; aber ich traue mich nicht …

delphine fotos Ne, nur ein selbst gemaltes Acryl-Bild, sorry!

jogi löw das erdmännchen Erdmännchen ja, diverse. Aber Jogi Löw? Hmm … tendenziell eher nicht

maßnahme massnahme rechtschreibung Jahaaa, guck guuut hin! ;o)

linksseitige drüsenschmerzen Ne, im Moment nicht. Aber danke der Nachfrage!

adler Oh ja, der Kerl hat einen Blick, was? *g

fuß muskelspiele Nö, heute nicht.

498003009911 Was denn? Die geben auch noch nicht auf? Den Quatsch kennt doch längst jeder!

kackender elefant Na ja … fast. Er pieselt. Zählt das auch?

tschechische silvestergerichte DAS nenne ich mal „vorausschauende Planung“. Hey, wir haben gerade mal Februar!

vögel mallorca Danke, dass auf das „n“ an prominenter Stelle verzichtet wurde! Den Wiedehopf findet man allerdings nicht nur auf Mallorca.

wege Oh ja, einige.

die geschichte von der kuh Auch das, natürlich. Nein, damit war/bin ich nicht gemeint! ;o)

dummes kängeru Ne! DAS nun echt nicht! Such lieber woanders weiter! Öhm, nur zum Verständnis: Was ist ein käng“e“ru?

zoo hannover Nicht nur gucken; hingehen! Und zwar zackig! *g

marktkirche hannover glocken bilder Bilder von den Glocken gibt es hier nicht, aber über die Marktkirche gibt es eine Menge Infos. Zählt das auch? ;o) „Legende“ und „Freimaurer“ wird in dem Zusammenhang übrigens auch gern gesucht.

würgereiz milch Oh ja, ich verstehe …

schnee nackte haut Hier? In Kombination? Eher nicht!

hilfe ich stehe auf sm Öhm … ja, sowas gab’s hier mal. Aber anders; ganz anders! *schwör

strenge erzieherinnen Ne, immer noch nicht. Ich glaube, das wird auch nix mehr! *g

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Ganz entschieden habe ich mich noch nicht, ob das hinterhältig oder hinterfällig ist. Denn: So harmlos verträumt sieht eine Kuh in die Welt …

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während sie hintenrum …

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drauf scheißt!

Ja, Entschuldigung: ICH war’s nicht! ;o)

© skriptum

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… die keine Milch mehr geben wollte und dann irgendwann einfach platzte

~

Das wär’s, nö?! Ne, so eine Geschichte schreibe ich nicht. Dafür finde ich das, was sich gerade tut, auch eher nicht geeignet. Wobei „gerade“ sehr relativ einzustufen ist. Denn es handelt sich nicht um etwas, das gerade begonnen hat und morgen zu Ende ist. Im Gegenteil: Die Milchpreise fallen immer mehr. Die Milch-Bauern können seit langem nicht mehr Kosten deckend arbeiten. Die Verbraucher jubeln längst nur noch bedingt. Und ich gehöre zu denen, die das Ganze mit sehr viel Skepsis beobachten:

Wenn man eine Kuh vor mir positionieren und sagen würde „Sieh mal zu, wie Du die Milch da raus kriegst“ wäre ich aufgeschmissen. Ich weiß, dass in einer Kuh Milch ist, die ab einem bestimmten Zeitpunkt, der mir nicht bekannt ist, gemolken werden kann. Ich weiß sogar, wo sie raus kommt; wenn sie kommt. Das war’s dann aber auch schon. Vermutlich würde ich es hinbekommen, wenn mir jemand zeigen würde, wie korrekt gemolken wird, ohne dem Tier wehzutun. Dennoch bin ich froh und dankbar, dass es Milch-Bauern gibt, die diese Arbeit verrichten.

Manchmal frage ich mich, wie lange es wohl noch dauert, bis die Mehrzahl der Milch-Bauern das sprichwörtliche Handtuch schmeißt und sagt „Macht doch euren Scheiß alleine!“. Und dann? Kommen dann wieder die Verantwortlichen mit Schock getrübtem Blick und verstehen gar nicht, wie es soweit kommen konnte. Ich könnt’s denen heute schon erklären. Aber auf mich hört ja wieder keiner.

Kürzlich im Hamburger Hafen erklärte uns ein Hafenrundfahrtführer, dass „in der riesigen Halle da hinten“ Millionen und Abermillionen von Eiern zum weiteren Vertrieb zwischen gelagert werden. Erneut ging mir die Frage durch den Kopf, wie alt Eier eigentlich sind, wenn sie sämtliche Zwischenhändler und -Lager hinter sich gebracht haben. Wie viele Firmen haben bis dahin an einem einzigen Ei irgendwas verdient? Und was bleibt für die Bauern, denen die Existenz dieser kleinen weißen Mahlzeiten zu verdanken ist? Na ja: Und den Hühnern natürlich. Aber ich glaube, die haben kein festes Einkommen. Obwohl … Bauern ja auch nicht mehr.

Vor wenigen Jahren wurde dem per se für blöd gehaltenen Verbraucher erklärt, die Milchpreise würden steigen, weil eine Knappheit droht, da China plötzlich und unerwartet massiven Milchbedarf signalisiert hat. Jeder Vollidiot weiß, dass es kaum einen Chinesen gibt, der Milch uneingeschränkt verträgt. Aber das völlig überbevölkerte China ist natürlich ein gutes Zugpferd für dererlei Behauptungen. Ob die Chinesen je davon erfahren haben sei dahingestellt. Inzwischen haben wir allerdings angeblich einen Überfluss an Milch, der daran die „Schuld“ tragen soll, dass der Liter Milch im Verkauf nur noch 45 Cent (3,5 % Fett) bzw. 42 Cent (1,5 % Fett) kostet. Was kommt davon noch bei den Milch-Bauern an, nachdem die Kosten für Verpackung, Zwischenlagerung, Abfüllung, Transport etc. etc. etc. abgezogen wurden? Und was sagen wohl die Chinesen dazu?

Ein immer wieder gern genommenes Thema, vor allem in Anbetracht des drohenden Sommerlochs, sind Lebensmittel die „Gen manipuliert“ sind. Und als ob diese Bezeichnung erst gestern von irgendeinem Baum gefallen und anschließend völlig überraschend auf die Erde geklatscht ist, folgen Aufschreie, dass unzählige Hersteller so genannten „Analog-Käse“ für ihre Erzeugnisse verwenden. Darauf sei der Milch-Überschuss zurückzuführen, da in Analog-Käse, wenn überhaupt, nur ein verschwindend geringer Anteil von Milch zu Käse verarbeitet wird. Der Rest ist pflanzlich.

Wo da der direkte Zusammenhang ist? Nirgendwo. Es wird nur aktuell alles in einen Pott geschmissen. Und wer sind pauschal die Blöden? Klar: Die Milch-Bauern, die sich erdreisten, ihre Tiere mit „Gen manipuliertem“ Futter, so genanntem Soja-Schrot, zu versorgen. Soja-Schrot ist, im Gegensatz zu anderem Futter, deutlich günstiger. Jetzt hätte ich gern mal jemanden gesprochen, der mir erklärt, warum es den Bauern in Anbetracht ständig sinkender Milchpreise zu verdenken ist, dass sie bei der Herstellung des Produkts Milch zusehen, so günstig wie möglich zu wirtschaften. Aber die Hoffnung darauf, dass es jemanden geben könnte, der sich kompetent dazu zu äußern gewillt ist und es auch tut, sollte ich wohl besser gleich begraben.

Früher, als ich gerade mal über die Tischkante gucken konnte, gab es noch dieses regelmäßige Klingeln auf der Straße. Immer einmal pro Woche kam der „Eiermann“ und bot, frisch vom Hof, alles an, was Erde, Bäume, Sträucher und Tiere hergeben. Ganz direkt: Geerntet, verladen und an den Kunden gebracht. Warum geht das heute eigentlich nicht mehr? Die Waren könnten nicht frischer sein, dutzende Zwischenhändler würden die Preise nicht versauen, den Verbraucher würde es letztendlich nicht mehr kosten und die Bauern würden sogar noch etwas daran verdienen. Ich persönlich brauche keine kunstfertig manufakturten Kartoffel-Verpackungen und eine Eierpappe tut es durchaus einige Male, bevor sie im Altpapier entsorgt werden sollte. Obst muss ich auch nicht in extra dafür hergestellten Plastik-Behältnissen kaufen; Körbe für den Transport habe ich massenweise zuhause.

Aber es gibt sie eben leider nicht mehr … die „Eiermänner“. Zumindest nicht in meiner Wohngegend. Dafür Sommerloch taugliche Schlagzeilen, gespielte Empörung von verantwortlicher Seite und sinkende Preise an unverantwortlicher Stelle. Die Milch-Bauern halten ihre Handtücher vermutlich schon stapelweise bereit und Millionen von Chinesen haben bis heute von all dem mutmaßlich nicht die geringste Ahnung. Wenn die erste Kuh platzt, weil keiner mehr bereit ist, sie zu melken, hoffe ich, dass sie die Örtlichkeit dafür wohl gewählt hat. Auch wenn es dann leider zu spät ist … mal wieder.

ZooHannover-Kuh1

© skriptum

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Bildmaterial: Mit freundlicher Genehmigung vom Zoo Hannover (http://www.zoo-hannover.de)

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