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Mich ernsthaft mit Politik auseinander zu setzen, ist mir immer mehr zuwider. Aber so ganz drum herum kommt man ja doch nicht, sofern man zur Kombination aus Lesen und Verstehen verdammt ist. Leider gibt es für den Bildschirm nur noch ein nachrichtliches Widget, und zwar von SPON (Spiegel online). Zum Anfüttern reicht es mir. Sofern ich irgendwas tatsächlich oder genauer wissen will, recherchiere ich eben anderweitig. Beim morgendlichen Studium der letztstündigen Nachrichten fiel mir allerdings etwas Bedenkliches auf:

Wenn man die dreier Riege derer nimmt, die in der SPD für die Spitzenkandidatur zur Verfügung standen, und den inakzeptabelsten streicht, bleiben noch zwei. Nimmt man von denen jeweils die ersten zwei Buchstaben ihrer Namen, bleiben PEST für Peer Steinbrück und SIGA für Sigmar Gabriel. Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass die Wahl von PEST die dusseligste Entscheidung war, die die SPD treffen konnte. Was noch vor einigen Monaten in Amerika spöttisch als neue Maßeinheit definiert wurde

Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen ist ein „Romney“

könnte in Deutschland analog lauten

Der Abstand zwischen zwei Peinlichkeiten ist ein „Steinbrück“

oder PEST, wer’s lieber mag.

Nun haben ja die Redakteure von SPON mitunter eine ganz eigene Sprache. Manchmal dauert es etwas, bis das inintellektuelle Menschenkind verstehen kann, was wohl wann womit und vor allem warum gemeint ist. So auch in diesem Artikel Jauch-Debatte: Mogelpackung mit Maschmeyer.

Man kann die (nach meinem Eindruck meist von vorn herein durch die Wahl der Gäste definierten Endergebnisse der) Sendungen von Herrn Günther Jauch natürlich ansehen. Man muss es aber glücklicherweise nicht. Wenn man es gestern doch getan hat und/oder dann heute früh auf den zuvor genannten Artikel auf SPON stößt, ist schnell zu erkennen: Die an Raffinesse und Wortneugestaltung nur selten zu überbietenden Redakteure dieses internetten Blättchens haben sich mal wieder etwas besonders Schickes einfallen lassen:

„Stanzen“

Zu sehen in den Sätzen

„… durften Liberale und Linke Stanzen austauschen“

„Bekannte Stanzen von Wagenknecht und Brüderle“

„… doch die hatten noch Stanzen parat …“

Da ich mit diesem Wort im Zusammenhang mit diesem Beitrag zunächst nichts anfangen konnte, wikipediate ich mich durch die Begrifflichkeit und fand folgende Hinweise:

Stanzen bezeichnet:

– Formstücke aus dünnem Werkstoff (Blech, Pappe, Textilien) auf der Presse mit besonderem Schnittwerkzeug herausschneiden, siehe Stanzen (Verfahren)

– drei von Raffael und seiner Schule für Papst Julius II. ausgemalte Gemächer im Vatikan, siehe Stanzen des Raffael (ital. stanza, „Zimmer“)

– in der Videotechnik das virtuelle Ersetzen des blauen Hintergrunds durch eine andere Szene, siehe Bluescreen-Technik

– eine Gedichtform, siehe Stanze

– umgangssprachlich und regional Stechmücken

– umgangssprachlich einen Ausdruck für Geschlechtsverkehr, siehe Stenz

Wenn ich mir das jetzt auf der seelischen Zunge zergehen lasse und daraufhin von meinen Resthirnzellen gezwungen werde, mir vorzustellen, dass Brüderle und Wagenknecht unter Aufsicht von Maschmeyer in der ARD-Sendung von Jauch Geschlechtsverkehr hatten, dann bin ich … Na? Was wohl? Genau: Ich bin ausgesprochen erleichtert, dass ich gestern Abend arte gesehen habe!

Führt man das jetzt aber noch ein Tickchen weiter und wikipediat sich den Begriff „Stenz“, dann stößt man auf die Erklärung

„Der […] Begriff Stenz bezeichnet […] einen Zuhälter oder einen Weiberhelden.“

Gehe ich zu weit in meinen Befürchtungen, dass damit nur der potentielle Sexgott der FDP gemeint sein kann? Schade, dass RABR so gar kein phonetisch einwandfrei zu verstehendes Wort ergibt. Möglicherweise könnten hier die letzten beiden Buchstaben aushelfen, die ERLE ergeben würden. Damit schlüße sich im Hinblick auf einen Auszug aus einer Ballade von Johann Wolfgang von Goethe der Kreis mithin zum Erlenkönig,

[…] „Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? […]

was mich einem mittelschweren Schweißausbruch doch geeignet ist, sehr nahe zu bringen. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt an dieser Stelle Sahra Wagenknecht!

Manchmal finde ich die Kombination aus Lesen und Verstehen echt hinderlich.

Ich wünsche Euch eine maximal angenehm befeuchtete Woche!

;o)

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Bei Herrn Wortman und beispielsweise Frau Gedankenfest sah ich ein Stöckchen, das ich recht inspirierend fand. Vor allem beim Lesen der verschiedenen Ergebnisse auf diversen Blogs! ;o) Da ich üblicherweise nicht nur nehme, sondern soweit möglich auch gebe, schnappe ich mir mal das Wortmänsche Stöckchen.

Es sollen fünf Marotten genannt werden und anschließend weitere fünf Blogger (m/w) verlinkt werden, die bitte ebenfalls fünf ihrer Marotten in ihrem Blog von sich niederschreiben. Die Idee finde ich sehr interessant und ich hoffe, dass die am Ende meines „Outings“ Genannten, das „Stöckchen“ fangen und ebenfalls beantworten werden. Es würde mich sehr freuen!

Und los:

1. Eine meiner Marotten ist mein ständiges Zuspätkommen. Das ist, entgegen tiefenplyschologischer Deutungen, keine Missachtung. Würde ich diejenigen, mit denen ich verabredet bin, missachten, wäre ich nicht mit ihnen verabredet. Klar, oder? ;) Mein Zuspätkommen hat auch immer triftige Gründe und niemals trage ich daran die Schuld. Auch klar, oder? Hmm …

2. Resteessen, oh ja! Ich liebe Resteessen! Wenn ich jährlich anlässlich meines Geburtstages ein unter einem bestimmten Motto stehendes Raclette-Essen mache, dann bereite ich so viele Zutaten vor, dass garantiert Massen davon übrig bleiben. Ich freue ich diebisch auf diesen Abend und genieße ihn sehr. Fast ein bisschen mehr freue ich mich jedoch auf die folgenden Tage: Ich wache bereits mit einem breiten Grinsen und dem Gedanken an meinen Kühlschrank auf. Darin befinden sich unzählige Dosen, Packungen etc. voller Reste. Und jeden Tag ist es für mich ein Festessen, mir aus zahlreichen schmackhaften Zutaten wieder irgendwas Leckeres zu überbacken, braten oder in sonstiger Weise zuzubereiten. Ich bin keine gute Köchin aber eine leidenschaftliche, weil ich Lust darauf und Spaß daran habe. Dem entsprechend verlockend sind für mich sog. Reste: Man kann immer irgendwas Primatolles daraus machen.

3. Einen Ordnungsfimmel würde auf den ersten Blick niemand bei mir vermuten, der meine Wohnung (auch „Villa Kunterbunt von innen“ genannt *g) kennt. Aber zumindest in mancherlei Hinsicht muss Ordnung einfach sein. Das betrifft bei mir Tuben, Flacons, Flaschen etc. Diese müssen immer mit dem Hauptetikett nach vorn stehen. Nicht, weil ich sonst nicht wüsste, was drin ist, sondern einfach weil ich es so will. Es macht mich irre, wenn sowas falschherum steht. Einzige Ausnahme sind Flaschen im Kühlschrank: Zum einen liegen sie (mit dem Hauptetikett nach oben) und zum anderen drehe ich noch ungekühlte Flaschen mit dem HE nach unten, damit ich auf den ersten Griff weiß, welche bereits gekühlt ist oder noch Kühlung braucht.

4. Mein Gerechtigkeitssinn treibt viele fast in den Wahnsinn. Wenn ich mich selbst ungerecht behandelt fühle, drehe ich mich meist einfach um und gehe. Es sei denn, es handelt sich um Vertragsverhältnisse, die ich ordnungsgemäße erfülle, der Vertragspartner jedoch nicht. Wenn ich allerdings sehe, dass jemand anderem Unrecht geschieht, kann ich nicht die Klappe halten. Dagegen muss ich an. Egal, ob es sich um einen Behinderten handelte, der in der U-Bahn von mehreren Schlägern attackiert wurde, ob ich feige Verunglimpfungen etc. gegen Menschen die ich schätze erlebe oder von sonstigen Machenschaften Kenntnis erlange, die mein ausgeprägtes Rechtsempfinden attackieren.

5. Sammeln. Oh ja, eine meiner Marotten ist das Sammeln. Beispielsweise Masken aus Leder oder im italienischen Stil, die ich in weitem Bogen neben und über der Fensterfront meines Wohnzimmers hängen habe. Allerdings bewegt sich ihre Zahl noch im zweistelligen Bereich. Das Fenster ist auf ca. vier Metern Breite einfach zu schmal für mehr. Außerdem habe ich einen Extra-Schrank, nur für Bettwäsche. Allerdings halte ich mich an einen mit mir gemachten Deal: Ich darf nur neue Bettwäsche kaufen, wenn ich mich vorher von der doppelten Menge getrennt habe. Eine Garnitur neu = zwei Garnituren ausmustern und wirklich entsorgen. Natürlich nicht zu vergessen meine Sammelleidenschaft für Kaffeebecher. Geschätzt sind es mittlerweile ungefähr 300, die ich von zahlreichen Reisen weltweit mitgebracht habe oder einfach nicht in irgendeinem Laden-Regal stehen sehen konnte. Ich habe mir einen „Tassen-Stop“ auferlegt und halte mich tatsächlich daran. Aber schenken ist nach wie vor erlaubt! ;))

So, das war es von mir. Jetzt seid Ihr dran! ;) Ich benenne gern fünf BloggerInnen, von denen ich mir wünsche, dass sie das Stöckchen fangen und beantworten mögen:

Da wäre zum einen Ludger, auf dessen Antworten ich sehr gespannt bin!

Ute hat auch immer viel Interessantes zu erzählen. Warum nicht mal einen Marottenstriptease?

Anna-Lena macht sogar aus Plagen und Klagen noch schöne Texte. Von ihr möchte ich auch mehr wissen.

Mandy ist hoffentlich sehr bald wieder da und freut sich über dieses Stöckchen!

Bei Gudrun freue ich mich oft über recht kontroverse Ansichten und möchte mehr von ihr wissen!

Sobald Emily aus ihrem Freudentaumel über ihre Teilnahme bei der Nabucco-Aufführung heraus ist, wird sie Klein Bloggersdorf mit ihrem Marotten-Outing sicher sehr viel Freude bereiten!

Die Auswahl ist zufällig und ich schließe mich Herrn Wortman an: Wer auch immer das Stöckchen fangen möchte, soll und darf dies sehr gern tun!

Ich wünsche uns allen ein schönes Wochenende mit möglichst vielen Marotten, denn auch sie machen uns letztendlich aus und liebenswert! ;o)

 

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… mit dem Blogroll?

Bisher habe ich es immer so gemacht, dass ich ein Blog aufgenommen habe, wenn ich

a) dort lustige, wichtige oder in sonstiger Weise interessante Beiträge (und Kommentare) lesen konnte

b) mir der Blog-Betreiber (m/w) in irgendeiner Weise sympathisch war bzw. natürlich ist

c) gesehen habe, dass sich ein (wie auch immer gearteter) Austausch entwickelt oder eben Bestand hat

Ob ich jemanden verlinken darf habe ich bisher nie vorher gefragt. Allein schon, weil ich es als eine Art Anerkennung empfinde, auf anderen Blogs meine(n) Namen im Blogroll lesen zu dürfen. Den gleichen Wert hat es, wenn jemand seine(n) Namen in meinem Blogroll findet. Wobei die Unterscheidung zwischen „LiebLinks“ und „NochLinks“ keine Wertung darstellen soll, sondern tendenziell eher der Übersichtlichkeit dient.

Umgekehrt ist es das eine oder andere Mal schon passiert, dass ich jemanden aus dem Blogroll entfernt habe. Ja, das darf üblicherweise gern als das Gegenteil von Anerkennung gedeutet werden. Anderenfalls gäbe es keinen Grund, jemanden zu „entfernen“. Doch halt, einen: Wenn auf einem Blog über sehr lange Zeit rein gar nichts mehr passiert und es auch auf anderer Ebene keinerlei Kontakt gibt.

Ab und zu bekomme ich Emails in denen ich gefragt werde, ob mein(e) Blog(s) im Blogroll verlinkt werden dürfen. Bisher hatte ich damit nie ein Problem, frage mich allerdings jedes Mal, ob es nicht tatsächlich höflicher wäre, wenn auch ich vorher fragen würde.

Wie haltet Ihr das?

P.S. Sollte sich jemand in meinem Blogroll finden, der seinen Namen dort nicht lesen möchte, bitte ich unkompliziert um Nachricht. Danke!

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Die liebe Andrea, die ab sofort HIER zu finden ist, hat ein Stöckchen zur freien Verwendung durch jeden Interessenten in die Luft geworfen, das ich sehr interessant finde. Klar, dass ich es gern beantworte:

Wie findest Du Blogs im Internet?

Blogs finde ich beispielsweise über Abonnements für bestimmte Tags, die ich über das Dashboard eingerichtet habe. Die Ergebnisse der Funktionen „Tag-Surfer“ und „Blog Surfer“ erscheinen dann über „Readomattic“. Dort werden mir alle Beiträge angezeigt, die mich per Schlagwort interessiert. Außerdem erscheinen dort alle neuen Beiträge der von mir bereits abonnierten Blogs. Wenn Themen kommentiert werden, sehe ich mir auch oft die Blogs der Kommentierenden an, was bei Interesse und entsprechender Neugierde auf Weiteres ebenfalls zu Abonnements führen kann. Gleiches gilt natürlich für Blogger, die auf meinen beiden Blogs kommentieren. Auf diese Weise hat sich mittlerweile eine ganz beachtliche Auswahl an Blogs ergeben, die ich regelmäßig lese.

Welche Blogs liest Du, welche abonnierst zw. bookmarkst Du?

Ich lese Blogs, auf denen ich erkennen kann, dass es sich um einen ehrlichen Menschen mit allen Stärken und Schwächen handelt, der dort schreibt. Blogs, auf denen Selbstgemachtes, Persönliches und für mich „Greifbares“ zu sehen und zu lesen ist. Das ist mir wesentlich angenehmer, als ständiges Blabla, Selbstbeweihräuchern und das Fischen nach Komplimenten für eigentliche Selbstverständlichkeiten resp. Normalitäten. Letzteres lese ich zwar über „Readomattic“ mitunter auch, allerdings eher mit einem teilweise sogar schon leicht mitleidigen Lächeln. Dort treibt mich nichts zum kommentieren. Gleiches gilt für Blogs, auf denen zwar ständig Themen erscheinen, allerdings kaum mal etwas tatsächlich Neues. Auch die Kommentare selbst können dazu führen, bestimmte Blogs nicht mehr zu lesen: Ich bin nicht der Typ, der stoisch Tag für Tag für Tag wiederholt „Oh, wie toll“, „Oh, wie mutig“ oder „Oh, wie schön!“. Mag sein, dass mein Anspruch mitunter etwas zu hoch ist, aber so tief möchte ich ihn nun wirklich nicht sehen. Manche Blogs samt ständiger „Themen“ geben aber einfach nicht mehr her und dann verzichte ich gern auf eigene Beteiligung. Irgendwann unterbleibt dann das Lesen automatisch.

Wo kommentierst Du? Was bringt Dich dazu, regelmäßig zu kommentieren?

Ich kommentiere abwechslungsreiche Geschichten die das Leben schreibt, lustige Begebenheiten und schöne oder witzige (eigene oder mit Quellenangabe versehene) Fotos genauso wie harmonische bis freche Lyrik. Wichtig sind mir die Natürlichkeit und der Abwechslungsreichtum eines Blogs und des Bloggers (m/w). Dazu gehört es zwangsläufig, dass das (reale) Leben des Bloggers mehr, als nur Balkon- und Arztbesuche nebst dem Weg zu Letzterem hergibt. Ich kommentiere, wenn ich ehrliche Texte lese. Meint: Wenn jemand frei Schnauze schreibt, Freud und Leid ohne jedes Kalkül teilt und einfach Mensch ist. Ich selbst sehe Themen auf meinem Blog als Einladung zum Kommentieren. Insofern ist es für mich (nicht nur) ein Gebot der Höflichkeit, jeden Kommentar zu beantworten. Auch wenn das mitunter ab und zu ein paar Tage (oder noch länger; jahaa ich schäme mich! *g) dauert. Die wenigen Blogs, auf denen (mitunter gezielt >) meine Kommentare ignoriert werden, meide ich zukünftig. Da schließe ich mich Andrea inhaltlich voll und ganz an. Zum einen ist das für mich ein klares Zeichen, dass meine Worte nicht erwünscht sind und zum anderen empfinde ich sowas als sehr unhöflich. Wenn ich mich geduldet fühle, bin ich grundsätzlich sofort weg. Dadurch entsteht jedoch keine Lücke, weil es genügend Menschen (real und virtuell) gibt, bei denen ich mich sehr willkommen fühle. Und dort kommentiere ich gern!

~~~

Viel Spaß für alle, die gern mitstöckseln möchten! ;o)

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Leider habe ich mittlerweile so viele Email-Adressen bei web.de angelegt, dass der Wechsel zu einem anderen Anbieter eine echte Herausforderung in puncto Zeitaufwand darstellt. Also habe ich es bisher noch vermieden resp. web.de weiterhin ertragen. Ertragen deshalb, weil die Ladezeiten aufgrund von PopUps, PopDowns und sonstiger Werbung mittlerweile wirklich unzumutbar sind. Immer muss sich erst irgendein Scheiß aufbauen, bevor man zum Eigentlichen kommen kann.

Die Werbung wird dermaßen penetrant überall rein, rum und drauf geklatscht, dass ich immer ungernerer da rein gehen. Aber was muss das muss. Wenn ich also absehen kann, dass ich viiiel Zeit habe, rufe ich die Seite auf, um meine Emails abzufufen. Die bisherige Bestzeit vom Aufrufen der Seite bis zum Lesen einer Email betrug sage und schreibe 37 Minuten! Und das ist leider kein Witz!

Irgendwann kam die Aufforderung „Sagen Sie uns Ihre Meinung!“, die in einer Art Umfrage gipfelte. Es wurden einige Pillepalle-Fragen gestellt und zum Schluss durfte man endlich im Freitext seine Meinung tatsächlich sagen. Ich schrieb also sinngemäß, dass mir die Überhäufung mit Werbung nur noch auf den Puffer geht, Blockfunktionen technisch umgangen werden und ich mich mittlerweile regelrecht genötigt fühle. Aber die Meinung wollten sie wohl nicht lesen.

Taucht das Abfragefenster auf, ob nur sichere Inhalte angezeigt werden sollen, wird für den Fall des „Ja“-tickerns dennoch komplett alles an Werbung gezeigt, die Inhalte der Emails allerdings nicht mehr. Also muss „Nein“ angetickert werden, um überhaupt etwas lesen zu können. Zumindest irgendwann, wenn sich alle Werbebanner gaaaanz in Ruhe aufgebaut haben.

Nun war ich wieder so mutig und wollte ganz verwegen meine Emails pflegen. Und was war? Erst stürzte die Seite diverse Male komplett ab und musste ganz neu im Browser aufgerufen werden, weil anderenfalls gar nichts mehr ging und dann kam auf der rein in Deutsch gehaltenen Seite das:

 

 

Ich ignoriere mal Euren Sprachfehler, liebe web.de’ler und googler, aber zum letzten Satz seid Euch sicher: Ja, Ihr braucht echt jede Unterstützung, die Ihr kriegen könnt! Ich drücke Euch die Daumen. Auch wenn ich es wohl nicht mehr erleben werde. Mir reicht es jetzt echt!

Kann mir jemand einen guten Email-Mokel empfehlen? Also so einen, auf den die obigen Erwähnungen keinesfalls zutreffen? Für sachdienliche Hinweise bin ich schon jetzt tunlichst zugetan. Danke!

;o)

P.S. Nein, google kommentiere ich jetzt nicht mehr. Auch meine Nerven haben Grenzen!

 

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Nein, nein: Es geht nicht um Sex, sondern um gute Gespräche. Bekanntlich kann das Letztere ja mitunter deutlich auf- und anregender sein als dieses andere … Wie hieß es noch? *g

Also los: Mit wem würde ich denn nun gern eine ganze Nacht hindurch bei einem guten Wein schnacken?

1. Antonia Rados

Für mich persönlich eine der letzten, tatsächlichen und mit Abstand besten Journalistinnen, die es gibt. Immer wenn ich ein paar Wochen nichts von ihr höre/sehe kriege ich Schiss, dass ihr bei ihren weltweiten und alles andere als harmlosen Einsätzen etwas passiert sein könnte.

2. Ben Becker

Ja: Auch in dem Fall nur zum Quatschen! ;o) Eine sehr starke und tolle Frau hat er an seiner Seite. Und bei gebundenen Männern finden Hintergedanken bei mir sowieso nicht statt. An/Von ihm würde mich sehr vieles interessieren, so dass es den Rahmen sprengen würde, hier mit einer Aufzählung anzufangen.

3. Kati Karrenbauer

In ihr steckt definitiv sehr viel mehr, als der Frauenknast und irgendwelche Horrormeldungen über ihre Finanzen. Diese Frau finde ich ebenfalls sehr faszinierend und für ein Gespräch würde ich glatt eine ganze Kiste Wein springen lassen! *g

4. Christian Quadflieg

Wir sind uns zwar schon einige Male persönlich begegnet aber so richtig Zeit für ein gemütliches Gespräch hatten wir noch nicht. Also besteht Nachholbedarf!

5. Anna Loos

Aus dem Schatten „Die Frau von“ ist sie längst heraus getreten. Mit ihr würde ich sehr gern mal einen Schnack halten. Das stelle ich mir extrem lustig vor. Dabei sein dürfte gern der Mann von … Anna Loos ;o):

6. Jan Josef Liefers

Im Schatten von Anna Loos steht er natürlich keinesfalls. Die beiden sind für mich ein sehr starkes Team und beide absolute Sympathieträger. Außerdem imponieren mir Männer, die ihre Frauen lieben, offen dazu stehen und diesen Hintertürchen-Schnickschnack nicht nötig haben.

7. Barbra Streisand

Mein absolutes Idol! Sowohl als Schauspielerin, Regisseurin, Drehbuchautorin etc. und natürlich als Sängerin hat sie für mich Kult-Charakter. Eine Frau voller Gefühl und Geradlinigkeit. Seitdem ich ohne hinzufallen laufen kann, liebe und verehre ich sie.

8. Christian Rach

Zu gern würde ich ihn fragen, wer ihn eigentlich nach so mancher Folge resp. während der Dreharbeiten psychologisch betreut, damit er am nächsten Tag nicht mit einer Panzerfaust an die Location kommt. Beispiel: Cala Ratjada! Er versucht nach Kräften die „Bärenhöhle“ zu reanimieren und was macht Tusnelda? Sitzt vor dem Restaurant und macht sich ganz in Ruhe die Nägel …

9. Pauley Perrette

Besser bekannt als Abigail „Abby“ „Abs“ Sciuto aus der Serie Navy CIS. Abby finde ich – ohne auch nur mit geringster Tendenz auf Frauen zu stehen – sowas vom zum Wegfressen! Auch sie ist (zwar anders aber nicht weniger) Kult für mich.

10. Peter Maffay

Sein bisheriges Leben ist in allen denkbaren Höhen und Tiefen verlaufen. Ich habe sehr viel Achtung vor seinem Engagement für die Musik und vor allem für benachteiligte Kinder (Tabaluga Stiftung). Viele seiner Bemerkungen versetzen mich an Klarheit und Trefflichkeit immer wieder in Begeisterung. Seine Biografie habe ich seit ca. drei Monaten ganz dicht bei mir liegen. Leider fehlte mir nach wie vor die Zeit, sie endlich weiter zu lesen. Wir sollten reden! ;o)

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Die Reihenfolge ist willkürlich gewählt. Sie könnte genauso gut rückwärts oder völlig durcheinander stehen. Davon abgesehen durfte ich ja nur 10 Personen nennen. Vielleicht setze ich es irgendwann mal fort. Außerdem befürchte ich, dass eine Nacht mit den hier Genannten bei weitem nicht reichen würde. Aber irgendwas ist ja immer und eine Nacht ist wenigstens mehr als nichts, nöch?! ;)

Weggelassen habe ich alle Menschen, mit denen ich ohnehin persönlichen Kontakt habe und/oder das berühmte Edle Tröpfchen sowieso ab und an gemeinsam genieße.

Gefunden hatte ich das Stöckchen u. a. bei pauladieerste. Wer es aufnehmen und beantworten möchte, ist dazu gern eingeladen!

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