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Posts Tagged ‘Motiv’

 

… als wenn die frischen Triebe dem alten Stumpf zeigen möchten, dass es immer weiter geht:

 

 

Kürzlich waren wir im RuheForst Deister, um uns einmal anzusehen, wie eine letzte Ruhestätte im Wald wohl sein würde. Ich fand es sehr beeindruckend. Dieser Gedanke, wieder eins mit der Natur zu werden, beruhigt mich irgendwie.

Der Förster und seine Ehefrau führten die Besucher auf sehr nette und kompetente Weise durch das betreffende Waldstück. Sie erklärten genau, wie eine solche Bestattung vor sich geht. Natürlich mit Preisliste in der Hand ;o) aber das ist heutzutage ja wohl sowas wie Teil des guten Tons.

Wer sich näher für dieses Thema interessiert kann sich gern auf der etwas höher verlinkten Internet-Präsenz in Ruhe umsehen. Auch kann ich einen Besuch für diejenigen, die nicht allzu weit entfernt wohnen, durchaus empfehlen.

Bei Durchsicht der Fotos dachte ich jedenfalls, dass dieses Motiv den beabsichtigten Kreislauf sehr schön darstellt. Der Baumstumpf mag sein Leben inzwischen hinter sich gelassen haben. Aber die jungen Triebe zeigen deutlich, dass eben doch alles ein Kreislauf ist.

Anlässlich der Ostertage und ihrer Bedeutung finde ich diese Gedanken recht schön. Meinen lieben Blog-Besucher(inn)en wünsche ich keine bedenklichen, sondern bedächtige Tage mit viel Ruhe, Sonne und Zeit. Denn eines geht nicht weiter: Die aktuelle Sekunde! ;o)

 

                         

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Und noch einmal ein Motiv von La Granja in Esporles auf Mallorca:

Als barrierefrei kann man dieses grandiose Landgut leider wirklich nicht bezeichnen. Trotzdem übt es auf mich eine enorme Faszination aus. Und sofern Gehbehinderte das Areal besichtigen möchten, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass ihnen bei entsprechender Vorankündigung ihres Besuches auch selbstverständlich Hilfe angeboten wird, um ebenfalls in den Genuss zu kommen.

© skriptum

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Mal wieder wird die Frage diskutiert, ob Kinder „Lärm“ verursachen dürfen.

Mal wieder stelle ich mir die Frage, ob die diesbezüglich Fragenden selbst bereits als „Erwachsene“ auf die Welt gekommen sind oder wie desaströs sich wohl ihre eigene Kindheit gestaltet hat. Wurden sie 15 bis 20 Jahre geknebelt und gefesselt im Keller verwahrt, bevor sie auf die Menschheit losgelassen wurden? Zumindest könnte man aufgrund dieses Zeitungsartikels auf einen solchen Gedanken kommen:

 

Was nützt es bitteschön, permanent vor sich hin zu pamphletieren, dass Kinder unsere Zukunft sind, wenn man sie nicht Kind sein lässt? Und das nur, weil es möglicherweise das eigene, subjektiv definierte, Wohlbefinden für ein paar Sekunden einzuschränken geeignet sein könnte …

Ich möchte nicht missverstanden werden: Auch mir sind ein, zwei Terror-Kids bekannt, die rein gar nichts auslassen, um andere zu nerven. Sobald sie erkannt haben, dass sie mit ihren Aktionen zum Ärgernis werden, legen die erst richtig los. Für solche kleine verzogenen Miststücke setze ich mich keinesfalls ein. Für Millionen andere Kinder, die einfach nur Kind sind, was üblicherweise auch mal mit Geräuschen verbunden sein kann, jedoch durchaus.

In meiner direkten Sicht- und Hörweite befindet sich eine Schule mit großem Sportplatz. Natürlich gibt es Phasen, in denen die Lärm-„Belästigung“ durchaus merklich stattfindet. Wenn es mich tatsächlich einmal stört oder in meiner Konzentration behindert, schließe ich eben vorübergehend die Fenster und schon ist Ruhe. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir meine Energie durch Ärgern versauen oder blockieren zu lassen. Davon abgesehen: Wenn dort sogar Freitagabend oder am Wochenende Veranstaltungen sind, freue ich mich einfach darüber, dass

a) es noch Lehrer gibt, die ihre Schüler derart motivieren können, dass sie sogar ihre Freizeit in der Schule verbringen und

b) all diese Kinder sinnvoll beschäftigt und somit von der Straße sind.

Sollen sie doch ihren Spaß haben! Ich freue mich einfach darüber, statt mich zu ärgern, dass es mit Geräusch verbunden ist. Es gibt auf dieser Welt schon viel zu viele Kinder, die gar keinen Grund mehr zum Lachen und keine Möglichkeit zum Spielen haben. Müssen es echt noch mehr werden? Ich denke: Nein!

© skriptum

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In der Afrika-Landschaft „Sambesi“, die im Erlebniszoo Hannover zu finden ist, kann man mit einem Boot auf Augenhöhe (oder noch drunter, je nachdem) an afrikanischen Schönheiten vorbei fahren. Super Fotomotive sind da natürlich vorprogrammiert. Aber die Boote selbst sind auch sehr liebevoll gestaltet.

© Pix: E.+D.E.

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Bei der Freidenkerin fand ich soeben ein Stöckchen, das mir Lust gemacht hat. Also los:

1. Was wolltest du werden, wenn du groß bist?

Tänzerin. Das habe ich auch jahrelang im Hochleistungssport semi-professionell (Standart/Latein) verwirklicht. Später wollte ich Schriftstellerin werden. Et voilà! ;o)

2. Wen wolltest du heiraten?

Mark Harmon. Hilfsweise Robert Redfort. Heutzutage würde ich möglicherweise mit mir verhandeln lassen, wenn Simon Baker verfügbar wäre! ;o)

3. Was war deine Lieblings-Eissorte?

Noggar Shoc … oder wie das Ding mit dem harten Ding in der Mitte hieß.

4. Dein Lieblingsspielzeug?

Als ich in der Grundschule war, waren es meine Puppen. Ab und zu entschied ich, meine Schulbücher zuhause lassen zu wollen und stattdessen eine meiner Puppen im Tornister mitzunehmen. Meine Eltern waren da irgendwie anderer Meinung. Immer wieder; voll fies! Irgendwann später fing ich an, Bären zu sammeln. Das gehört nach wie vor zu meinen Leidenschaften. Mittlerweile könnte ich locker eine Ausstellung bestücken.

5. Wovor hattest du Angst?

Davor, über Tage/Wochen ausgeschwiegen und/oder geschlagen zu werden. Wenn ein großer Mensch einen kleinen Menschen verprügelt oder dafür sorgt, dass es geschieht, ist das in meinen Augen das Mieseste, was man einem Kind antun oder antun lassen kann! Ein Kind über Tage oder Wochen keines einzigen Wortes zu würdigen ist meines Erachtens allerdings auch eine ganz besonders miese Form der Misshandlung.

6. Wer war deine beste Freundin?

Von dem Begriff „beste Freundin“ habe ich noch nie etwas gehalten. Ich liebe alle meine Freunde (m/w). Jede/n anders aber nicht weniger intensiv. Sie in beste und nicht so beste zu unterscheiden, würde ihnen nicht gerecht werden. Ihnen nicht und vor allem nicht meinen Gefühlen für sie.

7. Was war dein Lieblingsschulfach?

Gibt es sowas? Hmm … Ich glaube, das hat sich regelmäßig abgewechselt. Je nachdem, welcher Lehrer (m/w) ein Fach unterrichtet hat.

8. Was war dein schlimmstes Schulfach?

Mathe! Der Lehrer (lieben Gruß an dieser Stelle an Dr. Winter) hatte immer recht. Wisst Ihr eigentlich, wie grausam sowas ist? Aber er hat maßgeblich meine zynische Ader geprägt und es genauso gehalten wie ich: Den Finger mit Salz beschmiert in eine Wunde zu ditschen ist okay, solange das Motiv nicht darin besteht, persönlich verletzend sein zu wollen.

9. Was war dein Lieblingsbuch?

„Susanne Barden“ von Helen Dore Boylston. Drei dicke, fette Romane. Hach … Keine Ahnung, wie oft ich die verschlungen habe. Und „Die Kinder von Arden“ von Edith Nesbit stand auch ganz hoch im Kurs. Außerdem „Animal Farm“ von George Orwell und alle „Küsschen“ von Roald Dahl. Sämtliche Bücher habe ich nach wie vor. Sollte ich mich jemals von Druckwerken trennen; diese werden nicht darunter sein!

10. Was wolltest du nie sein, wenn du erwachsen geworden bist?

Geprügelte Ehefrau und ein Mensch, der so winzig ist, dass er sich rücksichtslos verschafft muss, was er will, weil er es durch eigene Leistung und mit Fairness nicht erreichen kann.

***

Wer gern mitstöckeln möchte: Büddö! *schmeiß hoch

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Nun könnte man ja versucht sein, anzunehmen, dass auf einem Foto …

Himmel! Wie schreibe ich das jetzt?

Also nochmal:

Als ich im Portal der Marktkirche stand, fotografierte ich die direkt gegenüber liegende Fensterfront. Zum einen, weil ich den Anblick der Fenster schön fand und zum anderen, weil sich die Marktkirche so interessant in den Scheiben spiegelte. Normalerweise müsste also auf dem Foto die Marktkirche in den Fenstern zu sehen sein. War sie auch, als ich das Foto machte. Aber nu’ isse wech. Statt dessen sieht man in den Scheiben die schräg rechts hinter der Kirche liegende Häuserzeile. Auch sieht es beim Betrachten des Fotos so aus, als wenn ich keinesfalls direkt gegenüber der Fensterfront gestanden hätte.

Da ich mir sicher war, dass ich sehrwohl genau mittig davor gestanden hatte, sah ich erneut alle Fotos durch, um festzustellen, ob ich möglicherweise auch aus seitlicher Perspektive ein weiteres Foto geschossen hatte. Dem war nicht so. Dieses ist das einzige Foto mit diesem Motiv. Es müsste sich also auf jeden Fall die Marktkirche in den Scheiben spiegeln.

Seht Ihr sie?

Ich nicht.

Zumindest nicht ganz. Denn in den drei bzw. sechs Scheiben unten mittig ist ein Teil der Marktkirche zu sehen. Das bedeutet für mich, dass sich zumindest entweder in den linken oder in den rechten Fenstern ebenfalls die Kirche spiegeln müsste. Denn sie verfügt ja über eine nicht ganz unerhebliche Größe/Breite/Höhe. Dem entsprechend ist es vollkommen unlogisch, wenn nicht sogar unmöglich, dass nur in dem mittleren Fenster ein Teil der Marktkirche zu sehen ist. Aber egal, wie unmöglich es ist: Es ist! Verflixte Kiste: Wo ist der Rest?

Fensterfront-SA500120-SW700

Hat da auch schon wieder der Teufel die Krallen im Spiel? Ich muss da nochmal hin! ZFlitzWeg

© skriptum

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Das „Neue Rathaus“ wird oftmals für das alte gehalten. Das alte ist aber noch wesentlich älter, als das neue. Logisch. Das neue Rathaus gehört aus gutem Grund zu den am häufigsten fotografierten Motiven in Hannover. Der Prachtbau wurde vor knapp 100 Jahren im wilhelminischen, eklektizistischen (ausgewählten/zusammengesetzten) Stil gebaut und (!) bar bezahlt, wie der damalige Stadtdirektor Heinrich Tramm an Kaiser Wilhelm II berichtete. Ja, so sindse, die Hannoveraner. Aber Kreditkarten werden hier mittlerweile auch akzeptiert! ;o) Das Rathaus ist auf 6026 Buchenpfählen gebaut, da es Dank der Maschteiche auf sumpfigem Grund steht.

Das nachstehende Foto zeigt die Treppe zu den Verwaltungsräumen in der 38 Meter hohen Empfangshalle. In der Halle befinden sich vier Modelle, die die Entwicklung Hannovers, vor, während und nach dem Krieg sowie heute zeigen. Das Rathaus verfügt über eine Kuppel, die sich in ungefähr 100 Metern Höhe befindet und mit einem Bogen-Fahrstuhl erreicht werden kann, der parabelförmig der Rathaus-Kuppel folgend im 17°-Bogen bzw. ungefähr acht Meter seitwärts über 50 Meter nach oben fährt. Der kürzlich eingebaute, neue Fahrstuhl verfügt zudem über einen Glasboden. Das ist nicht nach Jedermanns Geschmack; deshalb ist die Treppe vermutlich noch in Betrieb. Müßig zu erwähnen, dass es innerhalb Europas nur einen einzigen dieser Fahrstühle gibt. Und wo? Genau: In Hannover, jawoll!

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Für Zweifler: Nein, die Fahrstühle im Eiffelturm sind keine Bogen-, sondern Schrägaufzüge; sie wechseln ihre Neigung nicht.

© skriptum

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