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Posts Tagged ‘Mühe’

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… oder „Neudeutsch“ mein Desktop-Widget bringt mich bereits seit gestern zum Stutzen:

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ArmaturenbrettUtensil

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Die Grammatik lässt zwar stark zu wünschen übrig aber ein Hingucker oder Augenfänger (ND: Eyecatcher) ist es allemal, oder?

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Eigentlich heißt es ja gar nicht „Ei“, sondern „Einfluss“ und normalerweise sollte man davon ausgehen können, dass der Online-Redakteur (Auf-Linie-Berichterstatter? Jetzt wird es gruselig! ☺) in der Lage ist, die korrekte und bestenfalls vollständige Darstellung der Überschrift oder Kopflinie (für Neudeutsche = Headline) zu kontrollieren. Aber wir sind hier ja nicht bei Wünsch-Dir-Was!

Immerhin habe ich mir Mühe gegeben, mich für alle Leser (m/w) verständlich auszudrücken. Das ist doch schonmal was, hm?! ;o)

Ich wünsche Euch ein unirritiertes Wochenende und nur gute Eier Einflüsse!

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> Alle Teile im Überblick <

Den ganzen Tag goss es bereits in Strömen. Ihre Angst vor Gewitter hatte Anni nie überwinden können. Sie hatte gnadenlose Stunden im Job hinter sich und war froh, nun endlich nach Hause fahren zu können. Der Regen hatte noch immer nicht nachgelassen, als sie bereits im Dunkeln die Straße betrat. Anni wollte sich ein Taxi heran rufen aber bei dem Wetter war das völlig illusorisch. Sie hasste Regenschirme. Also ging sie mit fliegenden Schritten die paar Meter zur U-Bahn. Als sie dort angekommen war, gab es jedoch nichts mehr an ihr, was man als trocken hätte bezeichnen können. 

Anni stieg in die Bahn und überstand die Zeit bis zur Ankunft an ihrer Haltestelle mit der Lektüre ihrer Tageszeitung. Die Fahrt dauerte nur 15 Minuten und doch hatte sie Mühe, die Augen offen zu halten. Völlig abgeschossen vom Tag trieb sie nur noch der Gedanke an ein heißes Bad, ein Glas Rotwein und ihr Bett. Eigentlich war längst Frühling aber bei diesem Wetter fiel es schwer, das zu glauben. Ihr war eher nach Glühwein und dem Knistern von Kaminfeuer. 

Endlich fuhr die Bahn in ihre Haltestelle ein. Anni verließ den Zug und eilte, so gut das in ihren total durchnässten Pumps noch ging, nach Hause. Der Regen prasselte auf sie nieder. Bei jedem Donnern fuhr sie vor Schreck zusammen. Ihre langen Haare hingen klitschnass in ihr Gesicht und klebten auf ihrer Lederjacke. Es war egal. Gleich würde sie ein heißes Bad nehmen und es sich gut gehen lassen. 

Sie sah bereits die letzte Kurve. Mit wenigen hundert Metern würde sie ihr Haus in dieser sonst so ruhigen und trotz der noch so gar nicht frühlingshaften Jahreszeit schon grünen Wohnanlage erreicht haben. Unvermutet hörte sie das Quietschen von Reifen und fühlte einen dumpfen Aufprall. Sie fiel zu Boden und schlug mit dem Kopf hart auf den Asphalt. Dann wurde es dunkel. 

Plötzlich fühlte sie, wie jemand eine Decke über sie breitete und hörte die leise aber hektisch fluchende Stimme eines ihr unbekannten Mannes. Es konnten nur wenige Augenblicke vergangen sein. Sie rappelte sich auf. Wollte nur nach Hause. Doch ihre Beine versagten und die Stimme forderte sie zum Liegenbleiben auf. Ihr Kopf blutete stark und der Regen spülte ihr die rötliche Flüssigkeit in die Augen. So schloss sie sie wieder und versuchte, ihre Kräfte zu sammeln. 

Anni versuchte erneut aufzustehen. Doch fast schon unsanft drückten sie zwei starke Arme zurück auf den nassen Asphalt. „Ich will nach Hause“ hörte sie ihre eigene Stimme wie aus einer anderen Welt leise sagen. „Sie sind verletzt. Ich habe sie angefahren. Sie können so nicht nach Hause gehen. Ich kümmere mich um sie.“ drang diese männliche Stimme an ihr Ohr. „Sie haben sich offensichtlich schon genug um mich gekümmert. Mehr verkrafte ich nicht. Bitte lassen sie mich jetzt gehen.“ bettelte sie nun schon fast. 

Seine warmen Hände umfassten ihren Kopf und hoben ihn behutsam an. Er kniete neben ihr auf der Straße und beugte sich mit seinem Gesicht nah über das ihre. „Es tut mir leid! Ich hatte sie nicht gesehen. Der Regen … sie wissen ja selbst. Und ehe ich bremsen konnte hatte ich sie erwischt. Bitte gestatten sie, dass ich sie mit zu mir nehme. Ich kümmere mich um sie. So kann ich sie unmöglich nach Hause gehen lassen.“ flüsterte er, während er sich ihre Kopfverletzung ansah. Noch bevor sie die nächsten Worte formen konnte hob er sie vorsichtig hoch, setzte sie auf den Beifahrersitz seines Wagens und fuhr los. 

– Fortsetzung folgt – 

© marmonemi [04/03] / skriptum

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Geht er?

 

Steht er?

 

Fleht er?

 

Verweht er?

 

 

 

So ist er wirklich hübsch anzusehen. Allerdings muss ich mir schon ziemliche Mühe geben, um zu vergessen, dass ich dieses und einige weitere Fotos während einer Außentemperatur von gefühlten -20°C gemacht habe.

Eiskalt habe ich die Pause zwischen zwei Schneestürmen ausgenutzt. Aber trotz des Geschlotteres ist es doch ganz gut geworden, oder? ;o)

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Normalerweise kenne ich es nur so, dass Firmen durch ihre unsäglichen Flugblätter, Flyer, Prospekte und sonstige Wurfsendungen, viel zu oft adressiert „an SIE persönlich!“, ohne jedoch eine Anrede zu verwenden, über den Faktor „Masse“ versuchen, möglichst viele Konsumenten für sich, ihre Produkte und/oder Dienstleistungen zu interessieren. Soll sein und ist ja auch irgendwie Sinn und Zweck von Werbung. Ach nein: Mittlerweile heißt es ja „Verbraucherinformationen“. Hmm … Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen.

Als potentieller Verbraucher fühle ich mich schon verkaspert, wenn ich angeblich persönlich angeschrieben werde, dann jedoch nicht einmal mein Name, sondern nur meine Adresse bekannt ist. Ebenso wie die Adresse aller weiteren Hausbewohner, bei denen auch die Namen fehlen. Warum schreiben die Werbetreibenden nicht einfach „Auch SIE persönlich kommen in den durchaus als zweifelhaft zu definierenden Genuss, unsere wahllos in der Stadt vertickten Werbezettelchen in Ihrem Briefkasten vorzufinden. Viel Spaß beim Entsorgen …  (mehr …)

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Du warst mir schon immer ein Rätsel.
Lange Zeit gab ich mir Mühe
und versuchte dein Geheimnis zu ergründen.

Doch seit dem ich dich durchschaut habe
interessieren mich nicht die gelösten Rätsel.

Statt dessen bin ich …

… völlig aufgelöst.

© skriptum

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Hungrige Hände ebneten den Weg
zu einer Seelenverbundenheit
die ihresgleichen suchte.

Scheinbar war es so einfach,
einen Schritt vor den anderen zu setzen.
Keine Mühe, nur Lust.

Die Seele senkte sich zur Ruh‘
und begab sich in deine Obhut.
Dein Lächeln umrahmtest sie.

Ach Seelenfänger du Filou.
Es ist einfach, eine Seele zu gewinnen.
Es ist schwer, es mit meiner zu tun.

Ich weiß, Seelenfänger,
leicht hattest du es nicht.
Warum auch; es geht um meine Seele.

Mein Lächeln wird deinen weiteren Weg begleiten.
Einen schönen Rücken hast du.
Vielleicht werde ich ihn vermissen.

Ach Seelenfänger, nur eines noch:
Lass meine Seele bitte los;
denn mir liegt an ihr.

© skriptum

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Ja, ich weiß, meine Liebe … Es tut sehr weh. Komm her, ich nehme Dich in meine Arme. Weine Dich ruhig aus. Ich bin für Dich da.

Wir kennen uns nicht persönlich, trafen uns nie zuvor. Und doch weiß ich ganz genau, wie es in Dir aussieht. Ich kenne Deinen Schmerz. Ich fühle mit Dir, wie sehr er Dich verletzt. Seine miesen kleinen Spielchen. Sein Rumtrampeln auf Deinen Gefühlen. Sich Mühe zu geben, wenn er glaubt, dass Du nun gehst und Deine Gefühle zu attackieren, sobald er sich sicher sein kann, dass Du doch bei ihm bleiben wirst.

Er wird Dir niemals treu sein. Zu sehr hat sich in seinem Kopf manifestiert, verlassen werden zu können von der Frau an seiner Seite. Von einer der Frauen an seiner Seite. Zu sehr hat er sich angewöhnt, immer einige weitere Frauen in petto zu halten. Mit ihnen zu schlafen und Dir seine große Liebe zu schwören.

Ja, meine Liebe, ich weiß, dass Du das weißt. Ich weiß, dass Du das nicht wahr haben willst und ich weiß, dass er es bestreitet. Es ist so und es tut einfach nur unendlich weh. Du wirst glauben, ihn zu hassen. Doch das tust Du nicht. Du liebst ihn und irgendwann wird dieses Gefühl auch in Verachtung umschlagen. Es wird Dir auch egal sein, ob er vor Dir in der Gosse liegt; Du wirst einfach über ihn steigen und das einzige Gefühl, das Dich in dem Moment beherrschen wird ist Ärger. Ärger darüber, dass Du ihn erneut als Hindernis überwinden musstest.

Doch es wird Dir gut tun. Glaube mir, meine Liebe. Du wirst es letztendlich sogar genießen. Du wirst eine Tages vergessen haben, dass er die Schuld seiner Untreue damit ‚beglichen‘ hat, Dich wie eine Dirne behandelt zu haben. Mit Dir schlief und Dir anschließend sein Geld in die Hand drückte, damit Du Dir was Schönes kaufst, um ihm zu gefallen.

Lächelnd wird er das mindestens einmal pro Monat mit Dir machen. Augenzwinkernd. Und Du wirst sein Geld nehmen. Und Du wirst etwas kaufen. Etwas für Dich … was IHM gefällt. Es wird Dir nicht gefallen. Du wirst es hassen. Weil Du weißt, dass es sein Geld ist – was Dir noch mehr das Gefühl vermittelt, schmutzig zu sein. Nichts wert zu sein.

Ja, meine Liebe, er liebt nicht Dich. Er liebt es nur, Dich zu benutzen. Zu benutzen als Mittel gegen seine Angst vor dem Alleinsein. Nein, er kann nicht allein sein. Ja, meine Liebe, ich weiß, dass er Dir das Gefühl vermittelt, Du seiest ihm im Wege. Das bist Du ja auch. Doch das wird er Dir nie sagen. Er wird es Dich nur jede Sekunde spüren lassen. Spüren lassen und Dich dennoch anlächeln. Mit Dir schlafen und Dich anschließend in den Dreck werfen. Mit Worten, mit Blicken, mit seiner maßlosen Ignoranz.

Natürlich hast Du das Gefühl, nicht ohne ihn sein zu können. Ihn zum Leben zu brauchen, wie tägliches Brot. Ich weiß, meine Liebe, Du verdienst Dein eigenes Geld und kommst prima ohne ihn aus. Eigentlich. Dennoch ist da das Gefühl, nicht ohne ihn leben zu können. Bedenke: er ist ein wahrer Meister im Schaffen von Bedürfnissen. Er wird Dich immer überzeugen wollen, bei ihm bleiben zu müssen. Und Du wirst es viel zu lange tun.

Meine Liebe, ist es schon so weit, dass Du Dir die Frage stellst, ob Du – aufgrund der Art und Weise wie er Dich behandelt – gut genug bist für ihn? Ist es schon so weit? Darf ich Dir die Frage bitte beantworten? Liebes, hör auf nachzudenken, denn die Antwort ist ganz einfach:

Er ist nicht gut genug für DICH!

Du fragst, woher ich das alles weiß?

Ich war auch eine seiner Geliebten …

© skriptum

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