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Posts Tagged ‘Mum’

 

Manchmal rutschen einem ja Sprüche raus, die man am liebsten ungesagt machen würde. Bei aller vermeintlichen Peinlichkeit haben sie dennoch so viel Witz, dass sie zu sowas wie einem Running Gag mutieren.

Als meiner Mum mal ein Nagel abgebrochen war, bemerkte sie knochentrocken „Mir ist gerade einer abgegangen!“. Sie hatte nicht nur eine Menge erstaunter Blicke auf sich ruhen, sondern auch sämtliche Lacher auf ihrer Seite!

Nachdem ich vor einigen Jahren wegen des Verdachts auf Hirntumor einige Stunden im INI (Gehirn-Spezialklinik der Medizinischen Hochschule Hannover) verbracht hatte, war ich nach MRT & Co. ziemlich fertig. Zuhause angekommen klingelte das Telefon und mein Paps wollte sich erkundigen, wie es gelaufen ist. Ich bemerkte, noch recht desastriert, „Die haben nichts gefunden“. Worauf mein Paps ganz cool anmerkte „Mit einem Gehirn hätte ich jetzt wenigstens gerechnet!“. Schön, wenn man nach einem solchen Tag vor lachen einfach losprusten kann!

Gestern telefonierte ich mit meinen Eltern und gegen Ende des Gesprächs rutschte mir die Bemerkung raus „So, ich muss jetzt erstmal meinen Kunden weiter befriedigen!“. Damit war natürlich explizit gemeint, seine Aufträge weiter zu schreiben! Natürlich; was sonst?!

Und jetzt behauptet bitte nicht, dass Euch nicht auch schon sowas passiert ist! Besser noch: Erzählt es mir; ich bin sehr gespannt. Enttäuscht mich nicht!

;)

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… liebe Mum, für diesen schönen Tipp:

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Allen weitere Zuhörern ebenso viel Freude daran
und ein harmonisches Advents-Wochenende!

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Zwei kleine Füßchen auf ganz großen Wegen
mit Liebe bedacht und auch göttlichem Segen.

Wirst mit Mut zum Leben Deine Wege beschreiten
und dabei werden Dich Engel begleiten.

Sie haben Deinen Namen in den Himmel geschrieben
und werden Dich heute und all täglich lieben.

Du kamst wie ein Sonnenstrahl, kleine Siegerin
weil Deine Mami kämpfte wie eine Kriegerin.

Larissa-Sophie soll Dein Name nun sein
Doch Kleines: Nun bilde Dir nur nicht gleich ein,

dass es das schon war mit Behüten und Lachen
da komm’n noch unendlich viel weitere Sachen.

Wie Schule und Arbeit oder Ärger und Schmerz
Doch glaube mir Süße: Das alles mit Herz.

Denn eines das solltest Du niemals vergessen
und stets als sehr hoch und auch wertvoll bemessen:

Die Liebe gibt Kraft, unbesiegbare Stärke
Und deshalb, Du Sternchen, bedenke und merke:

Was Du mit Herz tust, ganz ehrlich und rein
wird immer und allzeit Dein Bestes nur sein.

Und hast Du mal Sorgen oder auch Fragen
wird stets die Erfahrung Deiner Mum Dich tragen.

Sie wird Dich behüten und ewig begleiten
das Leben mit Dir stets gemeinsam bestreiten.

Du bist nicht alleine, zu keiner Zeit
drum denke stets dran und sei auch bereit,

das Gute und Schlechte stets ehrlich zu teilen
und nur bei Dich liebenden Menschen zu weilen.

Sie werden Dir Freund und auch Partner sein
was für Dich bedeutet: Du bist nie allein.

Und für Deine Wege auf wachsenden Füßen
gestatte mir einfach, Dich herzlich zu grüßen!

© skriptum

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Es begab sich zu einer U(h)rzeit, die ich heutzutage als irgendwas zwischen unchristlich und Körper verletzend bezeichnen würde. 6:15 Uhr ist nun wirklich nicht die Stunde/Minute, in der ich gern auf den Wecker sehe, aus dem Bett springe und dem heran drohenden Tag freudestrahlend verkünde

„Hallo, hier bin ich; nimm mich!“.

 Insofern muss ich bezüglich der Theorie, dass „Früh-Geborene“ im späteren Leben auch Frühaufsteher sind, doch vehement vetoieren. Wie es bei mir jedoch sehr häufig oder sogar fast immer ist, wollte ich erst nicht und dann konnte es nicht schnell genug gehen. Immer das Gleiche: Weiber!

Das führte ein nicht unerhebliches Quantum an Verwirrung mit sich, was zur Folge hatte, dass ich fast auf vier (vermutlich noch Winter->) Reifen das Licht der Welt erblickt hätte. Letztendlich war meine Mum aber doch schneller als ich. Nur mein Paps kam etwas zu spät, dann aber gewaltig. Natürlich!

Letzteres hat sich bis heute kaum geändert: Meine Mum ist stets überpünktlich, mein Paps sieht das meist etwas lockerer und ich kämpfe ein ums andere Mal darum, doch zumindest einigermaßen pünktlich zu sein. Irgendwas ist ständig und natürlich sind’s in dem Punkt immer „die Anderen“. Klar!

In allen anderen Lebenslagen bemühe ich mich allerdings deutlich erfolgreicher, so dass die Schuldfrage gänzlich entfällt. Ob das auf Erfahrung oder Einsicht zurückzuführen ist, sei dahingestellt. 45 ist immerhin ein Alter, in dem Welpenschutz nicht mehr und Altersnachsicht noch nicht greift. Verdammte Selbstverantwortung!

Wieder ist ein Lebensjahr geschafft. Die Frage, ob ich mich ab heute in der zweiten Hälfte meines Lebens befinde, stellt sich nicht, da ich mich insgesamt bereits in der dritten Lebensrunde sehe. Zwei lebensgefährliche Erkrankungen haben mich nicht nur an den Rand meiner Kräfte gebracht, sondern vor allem oder zum Trost vieles gelehrt. Danke!

Einer meiner Lieblingssprüche lautet „Nicht jeder Tag in meinem Leben war schön aber jeder war auf seine Weise wichtig!“. Danach lebe ich und genieße das Leben so gut es geht. Merke ich, dass mir jemand oder etwas nicht gut tut, trenne ich mich; und das mitunter sehr rasant bis überraschend. Endgültig!

Soweit diese Konsequenz auf Akzeptanz stößt (und mit einer einzigen „nordischen“ Ausnahme tut es das), kann ich mein Leben als sehr harmonisch, erfüllt und friedlich bezeichnen. Ich habe tolle Freunde und vorbildliche Eltern. Nicht zuletzt deswegen zählen meine Eltern zu meinen allerbesten Freunden. Immer!

Insofern gibt es eigentlich gar keinen Grund, das tägliche Leben nicht schon um 6:15 Uhr zu beginnen. Jeder Tag bietet etwas Aufregendes, Inspirierendes oder sogar richtig Verlockendes. Erfahrungen reihen sich aneinander und ergänzen sich auf mitunter recht erstaunliche Weise. Also Tag:

„Hallo, hier bin ich; nimm mich!“.

Nachher! Denn ich muss gestehen, dass ich mich Dank der Vordatierung dieses Textes vermutlich bis hoffentlich noch im Reich der Träume befinde und bestenfalls leise säuselnd noch einmal in meine Decke eindrehe. Heute darf ich das. Heute bin ich die Bestimmerin in meinem Leben. Jawoll!

;o)

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Es reicht; aber sowas von! MAN! *rrröchel

Es war schon fast soweit, dass man das hannöversche Wetter, zumindest mit einem Minimum an Wohlwollen, das ich ja nun grundsätzlich in mir trage, als beginnenden Frühling hätte bezeichnen können. Der Drang, alle Türen und Fenster aufzureißen, um die Kemenate mit dieser herrlichen Luft durchfluten zu lassen, war mittlerweile regelmäßiger Gast in meinen Gedanken und Taten.

Bereits am Donnerstag hätte ich es durchaus als Warnung nehmen können, dabei einem ziemlich fiesen Irrtum erlegen zu sein. Allein das Öffnen der Balkontür belehrte mich eines anderen. Eines besseren möchte ich an dieser Stelle als potentielle Formulierung doch gern vermeiden. Da ich raus musste, wickelte ich mich also in alles Greifbare ein und entstieg meinem Gefilde. Und seid sicher: Für jedes mitgeführte Kleidungsstück war ich äußerst dankbar!

Doch im Laufe des Freitags schien wieder die Sonne in alle Ecken und Enden. Dem entsprechend war ich bester Stimmung als ich mich gegen Abend für den Besuch eines Konzerts einkleidete. Und was trägt man (frau) an den Füßen, wenn man (frau) in ein Konzert geht und das Wetter keine Kapriolen schlägt? Genau: Sicher keine dicken Winter-Boots mit fetter Profil-Laufsohle (mehr), sondern um diese Jahreszeit natürlich standardmäßig hochhackige (Frühling/Herbst-Übergangs-)Stiefeletten.

Als ich jedoch das Haus verließ und dafür, nicht nur aus reiner Gewohnheit, sondern weil es sich durchaus als zweckmäßig erwiesen hat, die Haustür öffnete, dachte ich blitzartig an einen so genannten „Comedian“, der sich gern des Spruches bedient „Sch*** die Wand an“. Wenn es mir in meinem gewählten Outfit (vermutlich auch sonst) nicht zu peinlich gewesen wäre, hätte ich es glatt getan! Denn: Der Winter war mit zwischenzeitlich heimlich bereits gefallenen (mindestens) 10 Zentimetern in Weiß zurück.

Zum Glück wurde ich abgeholt und musste keinen allzu langen Weg zu Fuß zurücklegen. Dennoch: Weiß. Es ist alles weiß. Schon wieder! Immernoch trifft es ja nicht: Blüten oder zumindest Triebe erblickten hier inzwischen die Welt. Schneeglöckchen trotzten allerorts der teilweise noch aber nicht mehr sichtbar gefrorenen Erde. Vögel zwitscherten. Auf Flickr sah ich sogar schon aktuelle Igel-Bilder (wen es interessiert: Ich habe sie in meinen dortigen Favoriten gespeichert), meine Mum erzählte bereits von Störchen, die nun schon zurück gekehrt waren und ihre Nester bezogen hatten. Und jetzt?

DAS!

Schnee!

Nochmal Winter!

Oder schon wieder!

Ich fasse es nicht. Es reicht; es reicht sowas von! Ich bin eh nicht mehr allzu lange hier aber die letzten Tage würde ich es durchaus begrüßen, wenn sich der Winter nun endlich verdingsen würde und ich mich hier schon einmal auf gefühlten Frühling einstellen dürfte. Anderenfalls ist der Temperatur-Unterschied einfach zu brutal. Hierbleiben würde ich deswegen garantiert trotzdem nicht. Aber ich würde mit einem wesentlich milder gestimmten Gemüt wegfliegen und möglicherweise auch zurück kommen.

Also: Überleg’s Dir, Winter! Eine Freundin von mir sagte mal über mich „Du bist die weltbeste Freundin aber ein absoluter Alptraum als Feindin“.

Winter?

Willst Du meine Feindschaft?

Willst Du sie wirklich?

Dann mach ruhig so weiter.

Mach nur so weiter, Do! *motz

Wenn nicht: Sieh zu, dass Du endlich Land gewinnst und geh mir aus den Augen! Im Dezember können wir gern wieder Freunde sein. Aber: Frühestens! Und bis dahin: Hau endlich ab! Sonst … piepe ich auf Wohlwollen. Ich schwör’s!

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