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Posts Tagged ‘Niedersachsen’

Der liebe Herr gokui war ja schon in dieser Stadt und mittlerweile wissen wir auch wo. Also … ich zumindest; er gleich ;o)

Nachdem ich etwas in meinen Fotos gestöbert habe, fand ich zwei Bilder, die ich einfach mal zu einer Art Panorama zusammen geschnitten habe. Auf Verwischungen und sonstigen SchnickSchnack, um die Trennlinie unsichtbar zu machen, habe ich einfach mal verzichtet. Es geht ja um das Panorama und darum, gokui zu zeigen, wo genau er diese Stadt schon genossen hat.

Also, lieber gokui, gib fein Obacht ;o) ich habe da mal etwas vorbereitet:

Panorama_Maschsee-Stadion1900klein

Und mit Beschriftung:

Panorama_Maschsee-Stadion1900kleinMB

Und weil man es auf den verkleinerten Fotos nicht so gut erkennen kann, können beide Fotos in meiner Galerie angetickert werden, und zwar hier. Einfach eines der Bilder antickern, dann öffnet es sich in groß, nochmaliges Antickern macht es noch größer.

So, Herr gokui, und jetzt Butter bei die Fische:

Am ganz rechten Bildrand sieht man ein Riesenrad. Das steht auf dem Schützenplatz (Kirmesplatz). Dort habt Ihr mit dem Wohnmobil gestanden. Wo auch immer … denn Camping ist dort m. W. verboten. Aber ich sag’s nicht weiter; versprochen ;-) Mittig siehst Du den Maschsee. Um den bist Du herum gelaufen. Reife Leistung übrigens. Das habe ich vor einigen Jahren mal gemacht und weiß, dass es eine ganz schöne Strecke ist! Aber von Skatern etc. ist es eine sehr gern frequentierte Strecke. Am oberen Ende des Maschsees ist ein Strandbad; an dem müsstest Du auch vorbei gekommen sein.

Und falls Du die Strecke noch einmal bewältigen möchtest: Vom 29. Juli bis zum 16. August 2009 findet wieder das Maschseefest statt. Huch! Das ist ja heute … ZFlitzWeg

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Der Ballhof liegt inmitten der Altstadt von Hannover. An ihm finden sich meist alle Generationen gleichzeitig ein. Das dortige „Teestübchen“ ist weit über die Grenzen Hannovers bekannt und bietet leckerste Tee-Sorten an, aber auch Kaffee, exzellenten Kuchen und himmlische Waffeln. Wenn man viel Glück hat oder eine Reservierung, die man spätestens auf die Sekunde genau einhalten sollte, bekommt man dort sogar freie Plätze. Auf „gut Glück“ muss man schon wirklich sehr viel Glück haben; sowohl drinnen als auch auf den Außenplätzen.

Ebenfalls am Ballhof befindet sich das Ballhof-Theater. Es gehört zum Niedersächsischen Staatstheater. Ballhof 2 dient als Probebühne und Ausbildungsstätte. Als Hannover noch Königs-Residenz war, gehörte der Ballhof zu den königlichen Sportstätten. Vor allem Federball galt als absoluter In-Sport in königlichen Kreisen und der sonstigen feinen Gesellschaft. Wer etwas auf sich hielt, spielte Federball. Ihr wisst schon: Dieser Sport, der heutzutage Badminton heißt und in den Spielregeln dahingehend verändert wurde, dass man ihn ohne mindestens einmal ausgeschlagene Zähne und drei bis fünf Veilchen nie im Leben auch nur einmal richtig gespielt haben kann ;o)

Was ich an dem nachfolgenden Foto so interessant finde und warum es „Chancengleichheit“ heißt, ist ganz einfach erklärt: Zum einen finden sich am Ballhof jederzeit alle Generationen ein. Da guckt niemand den anderen blöd von der Seite an. Es ist, was die Interessen betrifft, für jede Altersgruppe etwas vorhanden. Irgendwie zeigt das Foto, auch wenn – wie für meine Bilder meist üblich – keine Menschen darauf zu sehen sind, dieses „alles passt“ für mich auch: Kirche und Theater, Natur und Mensch, Schatten und Sonne … alles in Harmonie. Keiner stört den Anderen. Jeder darf das was er will; einfach so, weil es ihm Spaß macht. Wer sich auf dem Ballhof zum sonntäglichen Jazz oder auch nur bei einigermaßen gutem Wetter (von wirklich gutem, sonnigem, warmem Wetter mal ganz abgesehen) einfindet, wird sich allerdings fragen, wann wohl diese Panorama-Aufnahme gemacht wurde. Entweder war Bombenalarm ausgerufen oder der Platz weiträumig gesperrt worden. Denn so leer habe ich ihn noch nie erlebt.

Chancengleichheit-SA500127-SW700

Und jetzt muss ich wohl doch endlich lernen, Federball zu spielen. Ach, wenn ich das doch bloß früher gewusst hätte … ;o)

© skriptum

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Dieser imposante Balkon ist gar keiner, sondern vielmehr Bestandteil eines weiteren Treppenaufganges bzw. einer von vier offenen Wendeltreppen, innerhalb der Empfangshalle des neuen Rathauses. In dieser Halle wurde im Jahr 1946 das Land Niedersachsen proklamiert. Die vier darin befindlichen Wendeltreppen sind durch umlaufende Galerien miteinander verbunden. Die 38 Meter Höhe der Halle gestatten es, diese Aufgänge recht luftig zu gestalten, so dass sie stets den gleichzeitigen Blick nach oben und unten und auf die am Grund befindlichen Modelle der Stadt freigeben. Bei diesem Aufgang handelt es sich also nur um einen von mehreren resp. verschiedenen. Auch die Halle wurden, wie das gesamte Gebäude, von den Architekten Eggert und Halmhuber gestaltet und mit den seinerzeit – unüblicherweise in bar – überreichten 10 Millionen Mark bezahlt. Die Architekten Eggert und Halmhuber hatten es sowieso faustdick hinter den Ohren. Und nicht nur da:

Georg Peter Hermann Eggert studierte an der Berliner Bauakademie und wurde so Architekt. 1875 bis 1889 war er Universitätsbaumeister in Straßburg. Anschließend wirkte er als „geheimer Oberbaurat“ im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeit in Berlin. Sein Schwerpunkt lag auf Entwurf und Umsetzung von Sakralbauten. Ab 1896 war Eggert im Bereich der bildenden Künste Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Ihm zu verdanken sind Bauwerke wie der Berliner Dom, die Kaiser-Wilhelm Universität und die Sternwarte sowie der Kaiserpalast in Straßburg, der Hauptbahnhof in Frankfurt am Main, der bis 1978 genutzte Hauptbahnhof in Hamburg-Altona und in Hannover, neben dem neuen Rathaus und dem Künstlerhaus, auch die vor dem zweiten Weltkrieg errichtete Tierärztliche Hochschule.

Der Hochschullehrer und Architekt Gustav Halmhuber ließ sich sein umfangreiches Wissen an der Technischen Hochschule und der Kunstakademie in Stuttgart sowie an der Kunstakademie in Berlin vermitteln. Später wurde er in Köln sowohl Direktor an der Kunstgewerbeschule als auch Lehrer an der Handelshochschule, die spätere Universität zu Köln. Seine Professur an der Technischen Hochschule Hannover folgte. Er war gleichermaßen Oberbaurat und Geheimer Regierungsrat; außerdem wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen. Er wirkte unter anderem beim Bau des Berliner Reichstages mit, am Mannheimer Wasserturm auf dem Friedrichsplatz, am Kaiser-Wilhelm Nationaldenkmal, das beim Berliner Stadtschloss zu bewundern ist, wie auch bei der Gestaltung der Siegesallee in Berlin Tiergarten.

Balkonien-SA500003-SW700

Offensichtlich führen in Hannover alle Wege nach oben, ohne den Blick auf die Basis zu verlieren. Zumindest könnte diese Form der Gestaltung der Rathaushalle durchaus so interpretiert werden. Und schlecht finde ich es nicht ;o)

© skriptum

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