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Posts Tagged ‘perfide’

Ja, die Zeiten ändern sich.

Früher, ach früher …

… war es so, dass das Internet, Foren und Blogs, einen kleinen Teil der Freizeitgestaltung ausgemacht haben. Es sollte einfach Spaß machen und ein wenig zusätzliche Abwechslung in den Alltag bringen. Heutzutage beschleicht mich immer häufiger der Eindruck, dass einige gar nichts anderes mehr haben, als ihre Rappelkiste. Jeder Mist wird sofort proklamiert.

… war es so, dass man Menschen, die man nicht mochte, einfach links liegen ließ. Heute muss man es sie auf allen Wegen wissen lassen. Bei anderen, die nicht schnell genug auf einen Baum kommen, wird hinterrücks Überzeugungsarbeit geleistet, WIE scheiße derjenige doch ist. Wie viel unglaublich unsinnige Arbeit wegen jemandem, den man doch angeblich doof findet …

… war es so, dass man an Aktionen, die das eigene Interesse nicht berührten, einfach nicht teilgenommen hat. Heute muss man lang und breit erklären, wie blöd man das und alle die es tun findet. Dass man selbst allerdings genau das tut, was man bei anderen ach so blöd findet, ist okay. Das Knallen kommt übrigens möglicherweise vom Schuss ins eigene Knie.

… war es so, dass man sich einfach gefreut hat, wenn ein kleines Geschenk oder ein privater Gruß in der Post war. Man bedankte sich beim Schenker und gut war’s. Heute muss man groß und breit plakatieren, wer einem wann und warum was geschickt hat; bitte unbedingt mit Foto! Die ganze Welt muss schließlich wissen, wie sehr man sich darüber demonstrativ freut.

… war es so, dass man es einfach getan hat, wenn man jemandem mit einer Aufmerksamkeit eine Freude bereiten wollte. Heute muss man auf seinem Blog wochenlang zelebrieren, wie anstrengend die Vorbereitungen sind und wie viel (doch wohl freiwillige?!) Arbeit und Zeit darin steckt. Womit sich der Kreis zum vorherigen Punkt wieder schließt.

… war es so, dass man einfach auf Toilette ging, wenn man diesen Drang verspürte, oder andere – rein private Angelegenheiten – eben für sich erledigte. Heute muss man es vorher öffentlich ankündigen und den genauen Verlauf beschreiben. Nicht vergessend, irgendwelche Auffälligkeiten genau zu definieren. Vorzugsweise natürlich auch hier mit Foto.

… war es so, dass es niemandem aufgefallen ist, wenn bei schönerem Wetter die Aktivitäten im Internet stark eingeschränkt wurden. Heutzutage wird gemotzt, geschmollt und mit Blogschließung gedroht, nur weil an herrlichen Sommertagen die Klicks oder Kommentarzahlen zurückgehen. Wenn einem sowas den Tag versaut, dürfte wohl irgendwas vollkommen falsch laufen.

… war es so, dass gegenseitige Akzeptanz selbstverständlich war. Wenn man jemanden ablehnte, war das so. Deshalb musste nicht die ganze Welt diese Ablehnung teilen. Mit Sympathie verhielt es sich genauso. Heutzutage begibt man sich mitunter auf verdammt dünnes Eis, wenn man jemanden mag (und das auch zeigt), den andere Blogger doof finden. Und umgekehrt.

… war es so, dass man unliebsame Beiträge einfach weggeklickt hat. Heute muss man sie studieren und anderenorts samt Verfasser in der Luft zerreißen, statt einfach sein Missfallen direkt unter dem Beitrag mittels Kommentar kundzutun oder die Finger still zu halten. (Ob ich die Kommentare hinter diesem Beitrag sperren sollte? *g).

… war es so, dass Menschen, die andere ständig provoziert und hinterrücks gehetzt haben, bestenfalls ausgelacht wurden, wenn sie aufgrund des schärfer werdenden Gegenwindes losheulten. Heutzutage finden solche Wesen durch geheuchelte Integrität sogar eine kleine Schar von Anhängern, die allerdings üblicherweise sowieso ihre Fähnchen in jeden Wind hängen. Und diejenige, die am lautesten nach Offenheit und Ehrlichkeit krähen, agieren selbst mit geschlossenem Visier.

… war es so, dass man sich sein Urteil durch mindestens zweiseitige Informationen gebildet hat und frühestens anschließend urteilte oder die Konsequenzen zog. Heutzutage werden Menschen bereits abgeurteilt, ohne dass sie überhaupt Stellung beziehen konnten. Die Ankläger müssen nur infam, perfide und laut genug krähen, damit ein Ahnungsloser zum Schuldigen wird.

… war es so, dass Menschen sich sinnvoller beschäftigen konnten, als permanent Aufzeichnung über anderer zu sichern. Es wurde nicht jahrelang protokolliert, wer wann mit wem was über wen gesagt, gemacht oder geschrieben hat. Klardaten waren vertraulich und blieben es. Geschehnisse, die mehr als ein paar Monate her waren, galten als veraltet. Heutzutage muss man damit rechnen, dass sogar Jahrzehnt alte Äußerungen über irgendeinen Fliegenschiss als Beweis für irgendwas herangezogen und ohne Hintergrundwissen bewertet werden. Nicht vergessend, sich über Kamele aufzuregen, die gerade gewachsenes Gras wieder wegfressen. Die Sta‘Si scheint gegen einige Internet-Protokollanten echt ein kleiner Scheißdreck gewesen zu sein!

… war es so, dass man sein Wort öffentlich führen konnte, u. a. weil Fairness noch groß geschrieben wurde. Wer heutzutage mit seiner Hetze öffentlich nicht mehr weiter kommt, schließt die Öffentlichkeit aus und lädt sich sein Gefolge auf den geschützten Blog. Nicht berücksichtigend, dass die Möglichkeit der Weiterleitung aller Aufwiegelungen an die Verunglimpften mit jedem weiteren Teilnehmer wächst.

… war es so, dass es Menschlichkeit und Miteinander gab. Vor allem, wenn jemand Schwächen zeigte. Heute muss derjenige damit rechnen, dass Schwächen bei nächster Gelegenheit ausgeschlachtet werden. Begriffe wie Anstand, Moral, Höflichkeit und Meinungsfreiheit bleiben dabei völlig auf der Strecke, werden überstrapaziert oder nur für sich in Anspruch genommen.

… war es so, dass man technische Möglichkeiten nutzen konnte, wie man es selbst für sinnvoll erachtet hat. Heutzutage muss man sich rechtfertigen, wenn man beispielsweise alle Kommentare vor Veröffentlichung sehen möchte, um beispielsweise dem hirnlosen Gequatsche von braunen Würstchen und sonstigem Pöbel keine Chance zu geben.

~

Mich irritiert das etwas. Denn wenn ich jemanden doof finde, lasse ich ihn nach wie vor links (wahlweise auch mal rechts oder sonst wo) liegen; zumindest solange er/sie mich lässt. Beiträge, die (oder deren Verfasser) mich nicht interessieren, klicke ich weg oder meide sie vornehmlich ganz. Ich unterlasse Aktivitäten kommentarlos, zu denen ich keine Lust habe und genieße Post und Geschenke als das was sie sind: Private Gaben. Auf gleichem Wege bedanke ich mich üblicherweise auch. Ausnahmen mögen mitunter diese Regel bestätigen.

Wenn ich etwas verschenken möchte, tue ich es einfach, ohne dem Beschenkten bereits im Vorfeld ein schlechtes Gewissen wegen meiner vielen Mühen zu machen. Informationen über mein Privatleben, die die Welt nicht braucht, behalte ich für mich. Auch überlege ich sehr genau, was ich bereit bin, „der Welt“ auf meinen Blogs über mich mitzuteilen. Nur wer mich privat kennt, hat tatsächliche Informationen über mich. Zu dem, was ich öffentlich schreibe, kann ich jederzeit Auge in Auge stehen.

Ich lebe mein Privatleben real und das Bloggen spielt darin zu maximal fünf Prozent eine Rolle; oftmals noch weniger. Nur der Umfang an Bloggerei im Internet, der mich bereichert, ist freiwillig Teil meines Privatlebens. Wenn das Wetter schön ist, fällt es mir kaum auf, wenn auf meinen beiden Blogs weniger „Traffic“ herrscht, weil ich selbst nicht online bin. Wenn doch, freue ich mich, dass es außer mir noch weitere Menschen gibt, die das reale Leben dem Internet vorziehen.

Sympathie und Antipathie pflege ich unabhängig vom „Mainstream“. Wenn ich jemanden mag oder ablehne, ist es mir egal, ob andere genauso empfinden. Nichtmögen muss ich nicht täglich thematisieren; in meinem Leben gibt es Schöneres. Auch ist es mir egal, ob andere meine Einstellung teilen. Bei einigen scheinen Überzeugungen sowieso flexibler zu sein, als Windsäcke. Blogger, die sich (vermeintlich geschützt/hinterrücks) über mich oder mir nahe stehende Blogger das Maul zerreißen, möchte ich auf meinen Blogs nicht mehr sehen. Anfragen, wo ihre Kommentare geblieben sind, erübrigen sich dem entsprechend.

Wenn jemand mir gegenüber über Abwesende herziehen will, bin ich dafür ein denkbar schlechtes Publikum. Üblicherweise bedienen sich solche Charaktere immer gleicher Machenschaften und ziehen stets denjenigen durch den Dreck, der gerade abwesend ist. Wenn ich nur einseitige Informationen habe, bilde ich mir daraus kein Urteil. Das kann nur falsch, bestenfalls unvollständig sein. Und wer mir nicht mit offenem Visier begegnen kann oder will, sollte nicht mich, sondern den Mondschein wählen.

Wenn ich Informationen über jemanden habe, behandele ich diese grundsätzlich vertraulich. Also genau so, wie ich es im umgekehrten Fall ebenfalls erwarte. Ich habe genügend eigenes Leben, als dass ich mich über Freud und Leid anderer Menschen wichtig oder interessant machen müsste. Privat ist privat und bleibt privat. Gleiches gilt für Persönliches.

Wenn ich etwas über jemanden zu sagen habe, kann ich das offen tun und muss mich dazu nicht verstecken. Auf Menschen, die bereits am Boden liegen, trampele ich nicht noch herum. Entweder versuche ich sie zu stützen oder ich lasse sie in Ruhe. Rechte, die ich für mich in Anspruch nehme, gestehe ich anderen genauso zu. Wenn jemand entscheidet, die ihm zur Verfügung stehenden, technischen Möglichkeiten zu nutzen, ist das für mich eine Tatsache, keine Diskussionseröffnung.

~

Tja, alles in allem muss ich feststellen: „Irgendwas stimmt nicht mit Hasi“ … Ob es gegen Fossilität etwas von Ratioschmarrn gibt?

 

 

;o)

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Meine Meinung?

Nein!

Warum?

Jeder Idiot kann Kinder auf die Welt bringen. Eine Frau, die gesundheitlich dazu in der Lage ist, findet jemanden, der sie schwängert und knapp 10 Monate später kommt der Sprössling. Alles ganz einfach.

→ Eine Prüfung der Kompetenz, um Kinder zu erziehen etc. erfolgt nicht.

→ Eine Prüfung, ob die wirtschaftlichen Voraussetzungen ausreichend sind, erfolgt nicht.

→ Eine Prüfung, ob die Partnerschaft verbindlich genug ist, erfolgt nicht.

Kinder werden beispielsweise geboren

→ aus Liebe, mit vollem Bewusstsein bis Wunsch beider Partner, in beiderseitigem Einverständnis.

→ als vermeintliche Rettung einer Beziehung, die längst oder dann oftmals erst recht zum Scheitern verurteilt ist.

→ oder schlicht und ergreifend als Mittel zum Zweck, damit die „Mutter“ über das Kind durch den „Vater“ versorgt ist.

Soweit zum natürlichen Weg einer Kind- und Elternschaft.

Und die Adoption?

Wenn es Menschen nicht gegeben ist, auf natürlichem Wege zu Eltern zu werden, entscheiden sich viele für die Adoption eines Kindes. Bis es – wenn überhaupt jemals – soweit ist, muss ein Ritt von mehreren Jahren absolviert werden. Das Leben der zur Adoption Willigen wird bis ins kleinste Detail durchleuchtet. Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse nebst Sicherheit der Jobs etc. werden haarklein überprüft. Ihre Sozialkompetenz muss alle möglichen Tests bestehen. Und wenn auch nur der leiseste Zweifel bei jemandem aufkommt, der weder die potentiell zukünftigen Eltern noch das Kind wirklich kennt, ist die Nummer komplett erledigt. Vom begrenzten Höchstalter der Adoptiveltern einmal ganz abgesehen.

Wer es tatsächlich schafft, in Deutschland ein Kind zu adoptieren, musste sich auf dem Weg zum Ziel bis aufs Äußerste entblößen. Er wurde bei weitem nicht nur sprichwörtlich auf Herz und Nieren geprüft. Ein Kind wird nur dann überantwortet, wenn im wahrsten Sinne des Wortes, nicht der geringste Zweifel an der Kompetenz der zukünftigen Eltern zur Elternschaft besteht. Wie viel ehrlichen Willen zur Elternschaft und aufrichtige Liebe müssen diese beiden Erwachsenen empfinden, damit sie diese Prüfungen, Tests und mitunter als Schikane anmutenden Durchleuchtungen tatsächlich überstehen?

Ich will keinem Elternteil absprechen, sein Kind wirklich zu lieben! Ich will auch keinem Kind absprechen, von seinen Eltern wirklich geliebt zu werden. Die Chancen, dass ein adoptiertes Kind noch gewollter ist und möglicherweise auch noch mehr geliebt wird, stehen jedoch wirklich nicht schlecht.

Deshalb zerreißt es mich immer wieder ein Stück weit, wenn ich höre, dass für Kinder, die erfahren, dass sie adoptiert wurden, eine Welt zusammen bricht. Plötzlich fühlen sie sich ungeliebt, ungewollt und ihnen wird komplett der Boden unter den Füßen entzogen. Sie stellen alles in Frage, was in ihrem bisherigen Leben geschehen ist und verstehen die Welt nicht mehr.

Vorausgesetzt (und davon gehe ich fest aus), dass keine Mutter leichtfertig ihr Kind in eine Babyklappe gibt oder sich in sonstiger Weise von ihm trennt, hat sie für ihre Entscheidung gute Gründe. Diese Gründe sind oftmals vorrangig von Liebe getrieben. Sie trennt sich von ihrem Kind, WEIL sie will, dass es ihm gut geht. WEIL sie es liebt. WEIL sie weiß oder zumindest fest davon ausgeht, dass ihr Sprössling bei einer anderen Familie bessere Chancen im Leben hat.

Es mag Ausnahmen geben, klar doch. Vielleicht hat das Baby doch nicht als Mittel zum Zweck gereicht, um geheiratet zu werden und ohne eigenes Zutun vom Erzeuger für den Rest des eigenen Lebens versorgt zu sein. Vielleicht hat sich der verheiratete Mann doch nicht durch ein Baby dazu zwingen lassen, sich von seiner Frau zu trennen, um mit der Geliebten und ihrem Kind weiterzuleben. Vielleicht … Vielleicht … Vielleicht … Das mag alles sein. Aber die Regel sind solche perfiden Spielchen zum Glück nicht.

Ein Kind das adoptiert wurde, kann sich dem entsprechend, eigentlich mehr als alle anderen Kinder, sicher sein, dass es von den Eltern, bei denen es aufwächst, ehrlich geliebt wird und von beiden Elternteilen wirklich gewollt ist. Sie haben sich zu zweit ganz bewusst für dieses Kind entschieden und sehr viel auf sich genommen, um überhaupt als Adoptiveltern von irgendwelchen Behörden akzeptiert zu werden. Und selbst die Grundlage, die zur Adoption geführt hat, war seitens der leiblichen Mutter normalerweise von sehr viel Liebe geprägt. Denn Liebe begründet sich üblicherweise darüber, dass einem nicht das eigene, sondern das Wohl des geliebten Menschen am wichtigsten ist.

Warum also empfinde ich eine Adoption keinesfalls als Makel?

Darum!

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Seit vielen Jahren behaupte ich, dass jeder für das was er tut oder lässt von einer „höheren Macht“ die Quittung bekommt. Insbesondere wenn ich etwas als Unrecht gegen mich empfinde, tröstet mich dieser Gedanke. Er gibt mir Ruhe und vor allem die Kraft, nicht selbst tätig zu werden. Vielmehr vertraue ich darauf, dass wer oder was auch immer irgendwann für eine Art Ausgleich sorgen wird.

Und genau SO ist es. Immer, wie es scheint. Ich finde es irgendwie beruhigend, wenn ich sehe, dass ausgerechnet diejenigen, die am perfidesten mit mehreren gegen einzelne nachtreten, die bereits am Boden liegen, sich des lautesten Geheules bedienen, wenn ihnen mal Gleiches widerfährt. Dann ist das Gezeter plötzlich groß: „Wie kann er nur. Wie bösartig ist das und wie unnötig …“. Tja.

Ich bin kein Mensch, der anderen Schlechtes wünscht. Grundsätzlich nicht. Wer mir Grund dafür geben würde, den streiche ich aus meinem Gedächtnis. Zumindest so gut es geht. Wer mir Schlechtes tut, ist meine Gefühle nicht wert. Gerade Hass und Rachegelüste sind sehr starke Gefühle. Aber negative. Und ich beschäftige mich generell lieber mit Positivem. Zumindest soweit es geht.

Und doch sieht man das Eine oder Andere, was Aufschluss darüber gibt, wie es demjenigen, der einen mal sehr verletzt hat, ergeht. Und manchmal lässt sich erkennen, dass seine eigenen Machenschaften auf ihn zurück gefallen sind. Plötzlich scheint er zu begreifen, wie sehr es schmerzt, wenn er das, was er anderen Menschen mit höchster Befriedigung über sehr lange Zeit angetan hat, im umgekehrten Fall einmal selbst aushalten muss.

Was in mir bleibt ist die Hoffnung, dass diejenigen – zumindest nachdem sie am eigenen Leib erfahren haben, wie es sich anfühlt, so behandelt zu werden – letztendlich kapieren, dass ihr eigenes Verhalten inakzeptabel war. Mit einer Entschuldigung muss man von solchen Wesen sicher nicht rechnen. Aber vielleicht verhalten sie sich wenigstens zukünftig fairer gegenüber anderen Menschen. Insbesondere wenn sie sehen, dass diese längst am Boden liegen.

Zu meinen persönlichen Glückmomenten würde ich es nicht unbedingt zählen, wenn ich so etwas erfahre. Aber: Ja, es ist schon irgendwie beruhigend, zu sehen, dass es tatsächlich eine höhere Gerechtigkeit zu geben scheint. Eine Macht, die für Ausgleich sorgt. Selbst wenn es viele Jahre dauert. Es gibt mir die Ruhe, mich mit Schönem und Positivem zu beschäftigen. Selbst oder erst recht, wenn mir Schlechtes widerfährt.

~

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Ich finde es – gelinde gesagt – erstaunlich, dass in und von Deutschland deutschland-, europa- und sogar weltweit für alles und jeden Geld da ist, nur nicht für diejenigen, die das Ganze finanzieren: Das schnöde Wahlvieh Deutschlands. Es ist bemerkenswert, wie gewissenlos mit dem Geld umgegangen wird, das unseren „Volks-Vertretern“ zu treuen Händen und zur Verwendung zum Wohle des Volkes Monat für Monat von uns überantwortet wird.

Aktuell bekommen unsere Abgeordneten monatliche Bezüge in Höhe von ca. 5.600 Euro. Die aktuelle Erhöhung strebt einen Betrag von 200 Euro auf 5.800 Euro an. Im nächsten Jahr ist bereits eine weitere Erhöhung auf dann 6.000 Euro geplant. Wenn die Damen und Herren dann wenigstens die Ausübung sämtlicher Nebenjobs unterlassen würden und damit unter anderem ihre Unabhängigkeit von der Wirtschaft etc. tatsächlich gewährleisten könnten, wäre ja mit viel gutem Willen möglicherweise noch zu sagen, dass die bisherigen 5.600 Euro (allerdings pro Quartal, nicht Monat) in Ordnung wären. Aber so? Vielleicht wäre es generell sinnvoll, jedwede Form von Zuwendungen von Seiten der Wirtschaft, Banken und Versicherungen als Spenden an Parteien ab sofort zu untersagen. Das würde die eine oder andere tatsächlich faire Entscheidung zugunsten des Volkes möglicherweise auch etwas erleichtern.

Ich bin ja eher der Meinung, dass nicht bei den Schwächsten, die sich nicht wehren können, gekürzt werden sollte, sondern dass beispielsweise die Erhebung vom „Bund der Steuerzahler“ heran gezogen werden sollte. Im so genannten „Schwarzbuch“ werden jedes Jahr sämtliche Steuer-Verschwendungen aufgezählt. Um wie viele Milliarden Euro pro Jahr es sich dabei insgesamt handelt, habe ich noch nie ausgerechnet. Wer nähere Informationen möchte, kann gern HIER einmal nachsehen. Es werden jährlich insgesamt Steuer-Milliarden im zwei, eher drei-stelligen Bereich verschwendet.

Damit könnten wir bei entsprechenden Sanktionen von Städten, Gemeinden etc., die der Verschwendung von Steuergeldern überführt wurden, bereits im nächsten Jahr locker 100 Milliarden im Sack haben. Steuergelder, die verschwendet wurden, könnten ab sofort im Folgejahr gekürzt werden und Punkt. Kein Currywurst-Museum und keine unnötige Kanzler-U-Bahn für 2,5 Minuten Fahrtzeit auf 1,8 Kilometern Strecke und lächerliche 320 Millionen Euro in Berlin, kein vom Wahlvieh mehrheitlich unerwünschter neuer Landtag in Niedersachsen, keine kilometerlangen Brücken mehr ins Nirgendwo etc. etc. etc. Da dürfte jedes Bundesland einige Leichen am Modern haben.

Übrigens haben wir alle im Jahr 2009 Kirchengehälter von einer knappen halben Milliarde Euro bezahlt. Muss ich extra erwähnen, dass diese Zahlungen nicht der aktuellen Kürzung zum Opfer gefallen sind? Herr Mixa, fühlen Sie sich wohl? Was macht Ihr „angemessener Altersruhesitz“? Lässt es sich denn mit Ihren ca. 8.000 Euro monatlichen Zuwendungen wenigstens einigermaßen leben? Wussten Sie übrigens, dass es Menschen gibt, die mit Ihrem monatlichen Gehalt ein ganzes Jahr über die Runden kommen müssen? Und zwar, ohne dass sie wehrlose Kinder misshandelt haben.

Wenn endlich das ehrliche Bekenntnis der Verantwortlichen folgen würde, dass der Generationenvertrag bereits seit Jahrzehnten nicht mehr funktionieren kann und die Abgeordneten dem entsprechend endlich ihre Selbstbedienung in der Rentenkasse einstellen, sehen wir nicht nur rosigen Zeiten entgegen, sondern sogar vergoldeten Straßen und Wegen. Denn dann wissen wir vermutlich bald nicht mehr, wohin mit der ganzen Kohle. So viele Lagerhallen gibt es in ganz Deutschland nicht. Außerdem könnten wir Spanien, Italien und Portugal direkt kaufen, statt sie finanziell zu unterstützen und Griechenland würde glatt noch einen fetten Bonus drauf bekommen. Einfach so zum Verprassen.

Aktuell ist es so (ich bitte um Korrektur, falls ich mich inkorrekt ausdrücke!), dass Abgeordnete nach einer Parlaments-Zugehörigkeit von gerade einmal acht Jahren einen VOLLEN Anspruch auf Altersrente erworben haben. Und zwar in einer Höhe vom bis zu ca. 20fachen dessen, was ein Normalsterblicher jemals erwirtschaften könnte. Er könnte nicht einmal so lange leben, geschweige denn arbeiten. Der Normalsterbliche hat aber (s)ein Leben lang in die Rentenkasse eingezahlt, UM im Alter abgesichert zu sein.

Zum Dank dürfen sich die Rentner dann von unseren Volks-Vertretern auch noch anhören, dass sie die heutige Jugend abzocken. Allerdings haben sie im Gegensatz zu den Abgeordneten, die für ihre horrenden „Ansprüche“ nie einen Cent in die Rentenkasse gezahlt haben, die ganze Schose finanziert! Dass dieses System auf Dauer nicht funktionieren kann, ist jedem Vollidioten klar, der nicht gestern erst vom Baum gefallen ist. Nur unseren so genannten „Volksvertretern“ nicht? Ach! Oder wollen sie es einfach nicht (ein)sehen? Ich Schelm ich …

Nun werden die Bezüge der Abgeordneten mal wieder mächtig aufgestockt, nachdem gerade zur Sekunde ein Milliarden-Sparpaket zu Lasten der Finanzierer verabschiedet wurde. Frau Kundesbanzlerin soll großzügig auf eine Erhöhung ihrer Bezüge in Höhe des ungefähren Hartz IV-Satzes verzichtet haben. Hoffentlich kommt sie mit ihren sowieso schon monatlich mehr als 15.000 Euro dann noch klar. Im Gegenzug werden Hartz IV-Empfängern die lächerlichen monatlich 40,80 Euro Rentenanspruch auch noch gestrichen. Von Stichworten wie Kindergeld, Elterngeld, Wiedereingliederung (in was, wenn es immer weniger Jobs gibt und man bereits mit Anfang 30 zu alt für diesen Markt ist?) etc. einmal ganz abgesehen.

Apropos Hartz IV: Ich hätte gar kein Problem damit, wenn Abgeordnete für den Zeitraum ihrer Berufung als „Volks-Vertreter“ einen Rentenanspruch erwerben. Allerdings bitte nur exakt für die Zeit, in der sie tatsächlich so getan haben, als würden sie im Sinne des Volkes handeln und auch nur maximal in der Höhe, die sie anderen als „zum Leben ausreichend“ zubilligen. Also dem während ihrer Amtszeit gültigen Hartz IV-Satz. Und bitte: Keinen Cent mehr! Die Erhöhung der Bezüge von Abgeordneten könnte direkt an die Erhöhungen der Renten und Hartz IV-Sätze gekoppelt werden. Bekommen die Rentner und H4ler nicht mehr oder werden ihre Zahlungen sogar gekürzt, gucken die „Volks-Vertreter“ eben 1:1 genauso in die sprichwörtliche Röhre. Sie werden es überleben; da bin ich mir sicher!

Hach, ich sehe und rieche sie bereits: Blühende Landschaften, güldene Wege und ein Leben in Saus und Braus für uns alle… Ich freue mich schon drauf! Wer macht mit?

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Ich darf mal kurz nachfragen, ja?!

Also: Herr Bischof Walter Mixa prügelt Kinder im angeblichen Namen Gottes. Das war eben damals so. Vorher hat er jedoch „reinen Herzens“ versichert, das niemals getan zu haben. Muss man da Altersdemenz unterstellen oder ist der Typ einfach so perfide? Und gibt es noch ein einziges unter den 10 Geboten, das er nicht gebrochen hat? Natürlich in aller Selbstherrlichkeit. Er darf das; das war eben damals so. Na ja, das sechste Gebot (Ehebrechen) ist möglicherweise verschont worden. Aber sonst …

Zur Belohnung dafür, dass er aufgrund öffentlichen Drucks, also nicht etwa aus persönlicher Einsicht, von seinem Amt zurück tritt, bekommt er eine Pension von 8.000 Euro. Monatlich; nicht jährlich. Diese Pension wird nicht etwa aus Kirchengeldern finanziert, sondern von Steuergeldern, die jeder einzelne, der diese Zeilen liest, finanziert. Da lohnt es sich doch, morgens aufzustehen und zu arbeiten, damit man schön Steuern zahlen kann. Hauptsache Herrn Mixa geht es gut!

Damit wird sein monatlicher Obolus auch von jedem Opfer finanziert, das geprügelt und/oder von sog. Kirchendienern sexuell missbraucht wurde. Ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht all jener, die sowieso schon unter ihm und seinen Kumpanen zu leiden hatten? Wann hat das eigentlich aufgehört, dass eine Pension schlicht und ergreifend vollständig gestrichen wurde, wenn der Anspruchs-Inhaber sich auch nur irgendeiner Verfehlung schuldig gemacht hat? Das gab es doch mal in diesem Staat.

Zusätzlich erhält dieses Wesen, so wurde gestern Abend in den Nachrichten verkündet, einen „angemessenen Altersruhesitz“. Der steht ihm nun einmal zu, wie es hieß. Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich dabei um ein – nach gängigem Verständnis – recht mondänes Häuschen oder ähnliches handelt? Angemessen wäre vermutlich eher eine kleine, bescheidene zwei Zimmer Wohnung. Immerhin hat er ja weder Frau noch Kinder zu versorgen. Diese Wohnung sollte dann vorzugsweise im Dachgeschoss liegen, damit er seinem „Herrn“ etwas näher sein kann, als während seiner Amtszeit.

Obwohl sein direkter „Herr“ und Vorgesetzter ja in Rom weilt. Dieser hat es bis heute nicht für notwendig erachtet, sich klar und unmissverständlich gegen sexuellen Missbrauch und jedes sonstige Misshandeln von Kindern auszusprechen. Zumindest in Deutschland scheint das für ihn völlig in Ordnung zu sein. Oder gibt es da mittlerweile eine andere Stellungnahme des Herrn Papstes? Vielleicht soll sein Schweigen auch ein stilles Schuldanerkenntnis sein? Heißt es nicht „wer nicht handelt macht sich mit schuldig“? Wenn ich nichts verbrochen habe, wofür ich mich schämen muss oder strafrechtlich zu verantworten habe, kann ich klar Stellung beziehen und mich dagegen aussprechen. Das mag aber in der katholischen Kirche anders geregelt sein …

Dass Mixa keine Kinder hat will ich übrigens nicht behaupten. Immerhin soll der größte Posten in kirchlichen Bilanzen die Zahlung von Alimenten und „Schweigegeldern an die Mütter“ sein. Soviel zum Thema Zölibat. Und nach dem bisher von diesem Wesen gezeigten Verhalten mag ich nicht einmal darüber nachdenken, was da möglicherweise noch alles auffliegen könnte, wenn die Hochrangigen der katholischen Kirche nicht so dermaßen „loyal“ gegenüber ihren „Mitarbeitern“ wären.

Aber Herr Mixa darf das ja alles. Er darf auch bestreiten, dass es die Evolution jemals gegeben hat. Und selbst wenn er Frauen als „Gebärmaschinen“ tituliert, wenn es um die Schaffung von mehr Kita-Plätzen geht, passiert ihm nichts. Der sexuelle Missbrauch von Kindern in sozialen, katholischen Einrichtungen darf von ihm auch mit der sexuellen Revolution gerechtfertigt werden. Alles kein Problem. Herr Mixa weiß das. Herr Mixa darf das. Herr Mixa wird dafür auch noch belohnt. Solange es jedoch einen Papst gibt, der sich in der heutigen Zeit (Stw. Aids etc.) generell gegen den Gebrauch von Kondomen ausspricht, kriege ich den Begriff „Menschenfeindlichkeit“ irgendwie sowieso nicht aus meinem Kopf.

Ich fasse also zusammen: Wer in einer Art sozialem Dienst eingesetzt ist und sich um das Wohl von benachteiligten Kindern kümmern soll, darf:

a) die den Kindern zugedachten Gelder veruntreuen und zu seinem eigenen Wohlergehen verwenden

b) sich Luxusgüter anschaffen und diese dann auf putzwunderlichen Wegen wegschaffen, damit kein direkter Zusammenhang ermittelt werden kann

c) die ihm zum Schutze Unterstellten misshandeln, weil das „ganz normal war“

d) anschließend über seine Taten „reinen Herzens“ hinweg lügen

e) irgendwann ganz beiläufig und völlig ungestraft einräumen, dass da doch mal was war

f) zur Belohnung eine monatliche Pension von 8.000 Euro kassieren, die von jedem einzelnen Steuerzahler finanziert werden; und zwar losgelöst davon, ob sie überhaupt (noch) Mitglied in dem Verein sind

g) sich über einen „angemessenen“ (???) Ruhesitz freuen

h) sich noch von einigen Kollegen für gute Dienste auf die Schuld beladenen Schultern klopfen lassen

Wisst Ihr was?

Ich werde Bischof!

Ich habe zwar bisher nicht die geringste Ahnung, ob ich es jemals schaffen werde, Kinder zu verprügeln und die mir für sie überantworteten Gelder zu meinem eigenen Nutzen zu missbrauchen, aber wenn die Nummer so gut bezahlt wird …

Nein, das war nur eine kleine zynische Anwandlung. Aber eine Kotztüte hätte ich gern. Wäre das verhandlungsfähig? XXL bitte. Danke!

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Frau Maus und auch Herr Mäuserich
die liebten sich gar fürchterlich.
Und weil man das nun mal so macht
folgte blitzschnell die Hochzeitsnacht.

Die kleine Maus dacht’ sich „oh fein,
dann muss ich wohl die Einz’ge sein.
So schnell wie er mich ehelicht
fall ich bei ihm wohl ins Gewicht.“.

Doch weit gefehlt, denn der Herr Mause
ist durch und durch nur ein Banause.
Ihm geht es nicht um Lieb’ und Ehr’;
nein, nein, da wollte er schon mehr:

Er sorgte zwar Tag ein – Tag aus
für seine kleine dicke Maus
doch alle and’ren Mausefrauen
die musste er sich auch beschauen.

Dabei war ihm vor allem wichtig,
und er allein fand das auch richtig,
dass alle ihn zu sehen kriegen
und vorzugsweise auch noch lieben.

Wenn eine Maus sich da verwehrte,
ihm nur genervt den Rücken kehrte,
konnt’ er das gar nicht akzeptieren
und fing sofort an zu parlieren:

Er mordete den Ruf der Maus
und kehrte Zampano hinaus.
Dann schusterte er Tausend Lügen
und spann so allerlei Intrigen.

Beleidigungen fand er toll
[und zeigte sich vollends als Proll].
Was er da tat, das fand er richtig
und fühlte sich unglaublich wichtig.

Er drängte sich höchst ungeniert
[und sah nicht, wie er sich blamiert]
ins Leben vieler Mausedamen
um sich in ihrem Glanz zu laben.

Die Mäusedamen nervt es sehr,
dass der perfide kleine „Herr“
es schlicht nicht akzeptieren will,
dass er so gar nicht ist ihr Stil.

Frau Mäuserich hingegen dachte,
dass man den Hof dem Gatten machte.
Zumindest stellte er’s so dar
und hielt’s wohl tatsächlich für wahr.

Dank dieser lachhaften Verblendung
nahm alles absehbar die Wendung,
dass auch Frau Maus mit ihren bloßen
Irrtümern ins Horn gestoßen.

Sie krähte mit und macht’ auf Henne.
Das dumme Mäuschen sagt „Na, denne:
Woll’n wir den Damen gleich mal sagen,
wer hier die Frau im Haus ist. Amen!“.

Ach, wenn sie nur begriffen hätte
[da halten einige die Wette]
dass sie ihren Herrn Gatterich
ausschließlich immer hat für sich.

Die Mäusedamen könn’ berichten,
dass sie nur allzu gern verzichten:
Sie wollen keinen Umgang haben
mit diesem dumm gestellten Knaben.

Nur er kapiert es leider nicht,
der arme kleine Bösewicht.
Stattdessen nervt er munter weiter
bergab auf der Karriereleiter.

Er ärgert hier, verleumdet da
mit seiner kleinen Mäuseschar.
Frau Mäuserich findet das prima,
hält es sogar für gutes Klima.

„Endlich was los in dieser Ehe“
freut sie sich, doch das Ende: Wehe!
Sie ignoriert es lang und stur.
„Ach“, sagt man sich, „säh’ sie’s doch nur:

Wenn ständig echte Mäusedamen
einziges Thema sind im Rahmen
von Ehe und Gemütlichkeit
naht schnell das Ende aller Zeit.“

Herr Mäuserich wird es nicht lassen
und Mäusedamen weiter hassen
die ihn verschmäht, zurückgewiesen.
Bösartig wird er das genießen.

Frau Mäuserich dient da eher nur
durchtrieben der Makulatur.
So ist sein Alibi perfekt,
auch wenn sein Geist schon sehr verdreckt.

Und die Moral von der Geschicht’:
Bewahre stets Dir Dein Gesicht.
Halte Dich fern von bösen Wesen
und denke nach; auch mal beim Lesen!

© skriptum
[28.07.07]

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Ich persönlich kenne niemanden, der von Spam nicht bestenfalls genervt ist. Dennoch treibt dieser neurotische Wahn einiger völlig Durchgedrehter mitunter sehr seltsame Blüten. Mit „Dödel as Dödel can?“ ist mir ja eine offensichtlich ganz gute Persiflage auf Spam-Werbung gelungen. Aber hier hört es irgendwie auf:

Spam040809

Wie soll man das denn bitte verstehen? Dass Michael M. an dem Schlankheitsmittelchen gerade mal so eben doch noch nicht gestorben ist? Super Werbung!

Von den Rechtschreibfehlern mal ganz abgesehen. Aber das scheint ja mittlerweile echt hipp zu sein.

Sehr geehrte Frau „Dr. Gabi Kloeckner“,

wie wäre es, wenn sie Ihren Mist selbst in sich hinein schaufeln?
Dann würde wenigstens mit dem Tod keine Spielchen getrieben.

Danke!

Mag sein, dass ich im Moment zu dem Thema wieder etwas mehr angepieselt bin. Am Montag ist in unserem Bekanntenkreis erneut ein Mensch verstorben. Ich gehe allerdings grundsätzlich davon aus, dass ich auch in anderen Phasen rein gar nichts Verlockendes an solch einem Mist finden könnte. Wer solche Werbung betreibt kann zum einen nicht alle Latten am Zaun haben und zum anderen sicher davon ausgehen, dass ich als Kunde ausfalle.

Das Internet ist wirklich nicht immer ein Segen …

© skriptum

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