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Posts Tagged ‘Pracht’

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Leise. Immer leise kommt er angeschlichen.
Strahlt in seiner vollen Pracht. Sacht. Mit Macht.
Die Nacht erhellt, die Gemüter verwirrt.
In Vollmondnächten fühle ich es:

Diese Ruhelosigkeit, die mich verrückt macht.
Verrückt nach Ruhe und Dunkelheit.

Verflucht hindert er mich unruhig daran,
meinen Kopf im Schlaf abzuschalten. Ganz.
Verrucht das ewig schummrige Licht,
was weder Himmel noch Hölle zur Ruhe kommen lässt.

Grönemeyers „Vollmond“ fast es kurz:
„Der Mond ist voll. Ich bin es auch.“

Voll mit Müdigkeit und zu schlapp,
um dem Ärger in mir Milde zu gönnen.
Heute Nacht kommt er wieder angeschlichen.
Es steht nicht nur im Kalender. Ich fühle es.

Er wird mich über Stunden wach halten.
Und ich werde mich ihm ergeben.

Wie immer.

~

Eine klarere Aufnahme vom Mond hat Frau Point bereits gepostet!

 

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Nachdem heute keine dringenden Aufträge anstanden, hatte ich mir so viel vorgenommen. Unter anderem wollte ich die Fotos von meinem Geburtstag sichten und zuschneiden, dutzende von E-Mails beantworten und die nächsten (restlichen) Themen für Claras Tier-Alphabet vorbereiten. Außerdem müsste ich inzwischen fast schon dringend meine Steuererklärung fertig machen. Aber wie es so ist …

Zunächst habe ich ein wenig Schreibram erledigt und anschließend endlich das Herbstlaub auf meinem Balkon zusammengefegt und entsorgt. Letzteres hatte ich mir bereits seit Tagen vorgenommen. Nachdem ich mit dem Gröbsten fertig war, entmistete ich die letztjährigen Restposten aus dem riesigen Balkonkasten. Anschließend füllte ich frische Blumenerde auf, bepflanzte den ganzen Kasten neu und wässerte die Pflanzenpracht an. Nur etwas, weil die Sonne noch in ganzer Pracht und Herrlichkeit auf den Erdball krachte. Danach säuberte ich noch die Stühle, die Liege und den Tisch. Anschließend war natürlich eine erneute Grundreinigung des Bodens, dieses Mal inklusive Schrubben der Fliesen, dran. Nachdem die Sonne nicht mehr ganz so intensiv vom Himmel schien, wässerte ich den gesamten Kasten gründlich, damit die Erde durchtränkt wurde.

Zwischendurch hatte ich noch Bettwäsche abgezogen und frische aufgezogen. Samt Badvorlegern kam alles in die Waschmaschine, die gemütlich vor sich hin wusch und schleuderte. Währenddessen putzte ich erst Staub und fegte anschließend mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Beim letzten Staubsaugen hatte es einmal kurz „klick“ gemacht. In diesem Zusammenhang war mir eingefallen, dass ein Zippdings von einem Reißverschluss beim Ausschlagen der letzten nassen Wäsche (sauge und wasche ich immer parallel?) den Weg quer durchs Zimmer genommen hatte und irgendwo gelandet war. Eigentlich wollte ich also schon nach dem letzten Staubsaugen der durchaus zweifelhaft ehrenvollen Aufgabe nachkommen, den Staubsaugerbeutel per Hand über dem Mülleimer zu entleeren, in der Hoffnung, das Zippdings zu finden. Das allerdings hatte ich letztes Mal vergessen.

Als ich heute erneut saugte und fast mit der Wohnung fertig war, fiel mir das Zippdings wieder ein. Blöderweise war aber nun der Staubsaugerbeutel noch voller, als nach dem letzten Saugen. Da ich das Dingszipp wieder haben wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als den Beutel heute zu entleeren. Ich fand so allerlei, nur leider das Dippzings nicht. Na ja, ein leerer Beutel ist ja auch was Schönes. Die Küche konnte ich anschließend nochmal komplett ohne Zipp dingsen aber ich war ja sowieso gerade dabei. Anschließend brachte ich den Müll raus und wuppte die Berge an Altpapier aus dem namentlich noch immer so geheißenen „Brief“kasten in die Wohnung. Als die Waschmaschine durch war, drapierte ich die nasse Wäsche auf dem Ständer, bevor ich die Spülmaschine einräumte und anstellte. Und wie ich hier gerade so sitze und darauf warte, dass ich die Spülmaschine nach nahezuigem Abkühlen des Geschirrs ausräumen kann, denke ich so bei mir:

Das ist wieder so ein typischer Tag, an dem man echt nichts schafft …

 

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Der Berggarten Hannover ist ein botanischer Garten, dessen Geschichte bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück geht. Die Blumen-, Baum- und sonstigte Pflanzenpracht ist in dieser Ansammlung und Vielfalt innerhalb Europas nicht nur ziemlich einmalig, sondern erstreckt sich auf ca. 12 Hektar.

Neben einem Tropischen Wintergarten befinden sich auf dem riesigen Gelände außerdem Schauhäuser für Orchideen und Kakteen/Sukkulenten, sowie ein Kanarenhaus. Das Sea Life Aquarium ist in dem ebenfalls dort befindlichen Regenwald-Haus beheimatet.

Innerhalb dieser Serie werde ich einige Fotos aus dem Berggarten und den Schauhäusern einstellen. Heute gibt es aber nur eins! ;o)

Übrigens befindet sich auf dem Gelände auch eine Gastronomie (oh, Wunder! *g). Keine Sterneküche aber man wird lecker satt zu akzeptablen Preisen. Man kann auf den Service warten oder sich selbst bedienen. Da ich eh nicht allzu gut im Warten bin, stratze ich lieber selbst los. Wenn man auf den Service wartet, sollte man wirklich sehr geduldig sein …

Wer das Glück hat, auf der Terrasse einen Platz zu finden, kann nochmal Natur pur genießen; dann im Sitzen. Beispielsweise zwei GB Fotos können während dessen auch schon einmal in Ruhe gesichtet werden. Habe ich gehört ;-)

© skriptum

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Warm in meine Jacke eingewickelt ziehe ich mir den Hut etwas tiefer ins Gesicht. Der Schnee fällt herab und bedeckt mich mit seiner weißen Pracht. Das kalte Leder lässt ihn ausruhen, damit er sich sammeln kann, um bald schon leise zu Boden zu fallen. Ich gehe schneller denn die Kälte zieht langsam an mir hinauf. Doch noch hält der Schal mich warm und schützt das bisschen nackte Haut, was ich bei diesem Wetter bereit bin, der Kälte preiszugeben.

Die Flocken tanzen und ein wenig amüsiert es mich, dem Spiel zu folgen. Eine schöne Jahreszeit, wenn es einem vergönnt ist, nicht hungern und frieren zu müssen. Ein Spaziergang hat etwas Befreiendes. Die Luft ist rein und Geräusche erreichen mein Ohr anders, als wenn sie durch Wärme ihre Wege suchen und finden. Ich versuche mich zu schützen vor den Schneeflocken, die in ihrer Menge unzählbar sind. Gemeinsam stark machen sie sich die Erde Untertan und zeigen sich mir zugleich als ein Geschenk, das ich nicht behalten darf, weil es sonst vergeht.

Wie die einzelne Schneeflocke, die sich leise in mein Auge verirrt …

… und schmilzt.

© skriptum

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*** 

Die leise Ahnung
auf das was kommen wird
lässt den Augenblick
der letzten Blattpracht
in ihrer Farbgebung
und Ruhe
in schillernd-schönem
Licht erscheinen.

Verweilen.

Ereilen
wird sie der
Sturm des Herbstes
von allein.

Genieß‘ das Sein.

***

© skriptum

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Die Büsche dünnen aus.

Von Tag zu Tag wird die Blattpracht weniger.
Das Licht steht tiefer.

Ich ahne was kommen wird.
Weiß es, akzeptiere es.

Auch wenn ich mich schon jetzt
nach dem Frühling sehne.

Doch zunächst kommt der Winter.
Unaufhaltsam, mächtig.

Prächtig?

IndianSummer4-400-200

© skriptum

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***
Die letzten Sommerblumen
verneigen sich ehrfürchtig
vor dem einkehrenden Herbst.

Sie erinnern sich leise
an die brausende Sonne.
Auch sie wird langsam müde
und freut sich auf die Ruhe,
die den Herbst
in all seiner Pracht
nach wenigen Wochen
dem Winter
näher gebracht.

***

Herbstausblicke1

© skriptum

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