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Posts Tagged ‘Projekt: ABC’

Kleine Foto-Love-Story in sieben Akten:

Noch Fragen? ;o)

*****

Es ist übrigens ein Mythos, dass Straußen bei Gefahr den „Kopf in den Sand stecken“. Da sie vorzugsweise auf knallhartem Lehmboden leben, wäre das mit einem nicht ganz unerheblichen Aufwand verbunden und in der Kürze der Zeit vermutlich eher nicht zu schaffen.

Statt dessen legen sie sich, sobald sie Schiss bekommen, ganz platt auf den Boden und glauben, unsichtbar zu sein. Dass ihr massiver Körper meilenweit erkennbar ist, kapieren sie dabei nicht.

Es bleibt als kurz und bündig festzuhalten: Niedlich aber ein bisschen blöd.

;o)

© skriptum

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Oftmals ist es ja so, dass man – wenn überhaupt – nur gewinnen kann, wenn man einem abschätzenden, bedrohlichen oder in sonstiger Weise tendenziell eher negativ geprägten Blick nicht ausweicht. Zwischen Tier und Mensch gibt es da kaum Unterschiede: Wer weg guckt oder die Flucht ergreift, ist erledigt.

Manchmal kann eine solche Standhaftigkeit allerdings durchaus eine ganz besondere Form der Herausforderung darstellen. Guckst Du:

Spätestens dies ist der Moment, in dem man gaaaaanz ruhig bleiben sollte. Mit festem Blick und dem Rücken an der Wand (damit es niemand sieht, falls sich dat Hösken füllt, nöch?!). Aber …

… auch wenn es manchmal zunächst nicht ganz danach aussieht, etwas zu überstehen, kann es mit Standfestigkeit und Selbstbewusstsein (mitunter vielleicht auch einer Prise Lebensmüdigkeit) durchaus funktionieren:

Der zieht ’n ganz schönen Flunsch, hm? ;o)

Übrigens ist er inzwischen Zwillings-Papa geworden. Da Leoparden aber dazu neigen, ihre Lütten zum Fressen gern zu haben, muss er gerade im Exil verweilen. Aber er wird’s überstehen; ganz sicher!

© skriptum

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Shanti, ehemals „Wonneproppen“, holt sich schnell noch eine leckere Mahlzeit, bevor ihm das im nächsten Jahr fünf ab April erwartete Elefanten-Babys streitig machen.

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Kluges Kerlchen! Wenn ein Elefanten-Baby nicht schon 80 Kilo wiegen würde, hätte ich ihn letztes Jahr glatt sofort geklaut. Aber das war mir dann doch etwas zu kompliziert.

Nicht wegen des Tragens, versteht sich. Das hätte ich schon hinbekommen. Nur die Sache mit dem Verstecken, um ihn unbemerkt aus dem Zoo zu schleppen … das erschien mir dann doch etwas unmöglich.

Aber nächstes Jahr habe ich ja fünf weitere Chancen. Mal sehen, ob mir bis dahin etwas einfällt ;o)

© skriptum

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Heute gibt es wieder zwei Fotos. Vermutlich mehrfach erwähnte ich bereits, dass es im Zoo Hannover ständig Nachwuchs gibt. Hier werden viele bedrohte Tierarten gehegt, gepflegt und wenn möglich gezüchtet, bei denen Geburten natürlich besonders gern gesehen sind; aus verschiedenen Gründen. Allen Geburten gemeinsam ist aber, dass es sich immer irgendwie um Sehenswürdigkeiten handelt. So auch bei Fridolin, der hier innigst mit seiner Urgroßmutter Zora schmusen möchte:

VaMu-Zoo-Flusspferde

Zora ist leider vor ca. einem Jahr verstorben. Bis dahin hatte sie ein sehr bewegtes Leben:

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geboren 1961 – gestorben 21.09.2008

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„Zora war 1962 als einjähriges Flusspferdchen aus Karlsruhe nach Hannover gekommen. Mit ihrem Partner „Eberhardt“ hatte sie 22 Kinder und schaffte es mit diesem Kindersegen sogar ins Buch der Rekorde. Noch heute leben Nachkommen von Zora in Hannover: Enkelin Victoria und Urenkel Fridolin.“ [Quelle: Zoo Hannover]

© skriptum

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Bei diesem Foto handelt es sich um eine Art Allrounder: Es hätte sowohl unter „H“ als auch „P“ und „D“ erscheinen können. Aber „R“ stimmt ebenfalls, denn die offizielle Bezeichnung dieser Rasse lautet „Rotbunte Husumer Protestschweine, ebenso wie „Dänische Protestschweine“. Kurz genannt betitelt man sie aber einfach gern als Protestschweine.

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Der dafür relevante Hintergrund ist nicht, dass die Viecher permanent laut am Motzen sind, sondern vielmehr, dass es sich um eine Züchtung handelt, die das Missfallen der im 20. Jahrhundert in Nordfriesland lebenden Dänen darüber zum Ausdruck bringen sollte, dass sie ihre „Dannebrog“, die dänische Flagge, nicht hissen durften. Also züchteten sie Schweine, die ihre Flagge darstellten. Und es gab eine Menge davon. Die Flagge wäre also vermutlich unauffälliger gewesen.

Nachdem 1968 die letzten dieser Tiere geboren wurden, wäre diese Rasse fast ausgestorben. Mittlerweile gibt es weltweit wieder ca. 200 Tiere. Unter anderem Dank der erfolgreichen Zuchtbemühungen im Zoo Hannover. Deshalb dieses Mal auch zwei Fotos; vor einigen Monaten gab es nämlich Nachwuchs:

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Was die Bezeichnung „Rotbunt“ soll, verstehe ich nicht. Das hieße nämlich, dass Weiß = bunt ist. Da es sich bei Weiß, ebenso wie bei Schwarz und Grau, aber nicht um Farben, sondern um Kontraste handelt, ist der Name eigentlich falsch. Macht aber nix. Hauptsache niedlich, nöch?!

Und jaaa: „Rollbraten-Gymnastik“ ist fies. Diese Kerlchen sind eigentlich viel zu schade, um sie irgendwann in den Ofen zu schieben. Aber so entspannt, wie die drei da oben zum Brutzeln in der Sonne schmoren … Manchmal habe ich eben etwas putzwunderliche Gedanken. Das macht doch nix, oder? ;o)

© skriptum

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Ganz entschieden habe ich mich noch nicht, ob das hinterhältig oder hinterfällig ist. Denn: So harmlos verträumt sieht eine Kuh in die Welt …

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während sie hintenrum …

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drauf scheißt!

Ja, Entschuldigung: ICH war’s nicht! ;o)

© skriptum

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Dass der gute Herr Nicolai sich gründlich die sprichwörtlichen „Hörner“ abgestoßen hat, ist unschwer zu erkennen. Sie müssen inzwischen sogar schon an ihren Spitzen verstärkt bis geschützt werden. Wobei die Frage gestattet ist, wer genau geschützt werden muss. Immerhin verdankt es der Zoo Hannover diesem Herrn (jahaa, der hier war das!) , dass er sich im nächsten Jahr auf fünf (jahaa, FÜNF!) Elefanten-Babies freuen kann.

Und als ich  gerade so vor mich hin fotografierte, um dieses Prachtexemplar tierischer Zeugungskraft im Bild festzuhalten, hatte ich plötzlich den Eindruck, als wolle Herr Nicolai Anlauf nehmen:

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Dass dieses Foto nicht unscharf geworden ist (wegen der Wegrenngeschwindigkeit) wundert mich durchaus. Ich muss aber ganz ehrlich gestehen: Männern, die fünf Frauen parallel schwängern, traue ich nicht.

Ne, Ne, mich nix! ;o)

© skriptum

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