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Posts Tagged ‘Schauspieler’

 

Wer auf Chansons & Co. steht und einen großartigen Schauspieler einmal anders aber mindestens genauso interessant erleben möchte, dem sei heute Abend ab 20:15 Uhr Ulrich Tukur: Mezzanotte – Lieder einer Nacht ans ansonsten recht TV-geplagte Herz gelegt!

Anschließend geht es gleich noch eine Runde weiter mit Gero von Boehm begegnet … Ulrich Tukur – Schauspieler und Entertainer.

Ich bin Uli Tukur bereits einige Male begegnet und muss, nein darf sagen, dass er mich jedes Mal wieder aufs Neue überrascht. Und das auf sehr angenehme Weise! Insofern brauche ich Euch nicht viel Spaß zu wünschen: Wenn Ihr Euch diesen Genuss gönnt, werdet Ihr ihn sowieso haben!

;o)

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Und schon wieder ein Stöckchen, dem ich nicht widerstehen kann. Gefunden habe ich es bei tonari und bei thatblog. Dieses Mal geht es um Filmmusiken. Die Regeln sind wie folgt: Es sollen sechs Filmmusiken genannt werden inklusiver der Filme aus denen sie stammen und der jeweilige Grund, warum die Wahl auf diese Titel fiel. Eigentlich sollen es Titel mit Gesang sein, aber mich auf sechs zu beschränken ist schon fies genug. Da schaffe ich es nun wirklich nicht, auch noch auf „Marginalien“ zu achten ;o) Also dann mal los:

Forrest Gump

… ist für mich einer der bewegendsten Filme, die ich je gesehen habe. Viel Tiefgang und Nachdenkenswertes. Genauso wie Backdraft

Hierbei handelt es sich zwar nicht um das Theme, dafür jedoch m. E. um eine der mit Abstand ergreifendsten Szene, die es in Filmen überhaupt gibt. Haarscharf gefolgt von meiner Lieblingsszene im Film Dirty Dancing

der ebenfalls ganz oben auf meiner Liste steht. Zu diesem Film kann ich nun wirklich nichts schreiben, was nicht sowieso fast jedem durch den Kopf geht, wenn er und vor allem sie nur den Titel liest. Vermutlich genauso wie bei diesem Song aus dem Dschungelbuch

der mich in stressigen Situationen immer wieder zum Durchatmen und Grinsen animiert. Kaputt lachen könnte ich mich inzwischen, wenn ich meine Lieblings-Ouvertüre aus „Die Hochzeit des Figaro“ höre, da sie auch das Theme im Film Glücksritter

ist, der alles in allem weit mehr als „nur“ wirklich grandiose Schauspieler hat. Selbst sehr viel schauspielern musste ich auf Bühnen, solange ich noch getanzt habe. Dabei gab es ein Titel, der mich – mit verschiedenen Tempi gespielt – über all die Jahre irgendwie immer wieder begleitete und bei dem meine Füße heute noch anfangen zu zappeln. Auch wenn diese Zeit längst nicht immer so rosarot war, wie der Pink Panther

Und ebenso, wie zu jedem Silvester “Dinner for one” gehört, brauche ich es, mindestens einmal in der Weihnachtszeit zu Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

ins Schneuzen zu geraten. Dann, und wirklich erst dann, kann Weihnachten kommen! ;o)

Das waren jetzt sechs, oder? So ungefähr und nur ganz grob gerechnet, versteht sich. Aber eine Zugabe möchte ich noch für alle, die es interessiert, für mich und natüüürlich für Andrea einstellen. Und zwar die Sequenz mit der Elefanten Parade aus dem Dschungelbuch

Die musste einfach noch sein. Ich bitte um Verzeihung! ;)

So, das war’s nun wirklich. Hat jemand Lust, das Stöckchen zu fangen und zu beantworten? Dann fühlt Euch gern kräftigst beschmissen von mir. Ich lausche jetzt nochmal ganz in Ruhe meiner Auswahl …

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„But be nice!“

Wie drei so einfache Worte mein Leben seit 20 Jahren begleiten, ist schon erstaunlich. Sie stammen von Patrick Swayze, der in dem Film „Road House“ den philosophisch geprägten Chef-Rausschmeißer James Dalton spielte. Seine Aufgabe war es, in dem für all abendliche Schlägereien bekannten Nachtclub Double Deuce für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Er instruierte seine Rausschmeißer-Kollegen, wie sie sich im Falle von drohenden Auseinandersetzungen unter den Gästen zu verhalten hätten. Immer und immer wieder kam der Satz „But be nice!“. Egal was Du tust – sei nett! Ich weiß nicht, wie oft mir der Satz in den letzten zwei Jahrzehnten durch den Kopf ging, wenn ich mich in einer Situation befand, in der mir fast danach zumute war, um mich zu schlagen. Stattdessen zog ich es üblicherweise vor, einmal tief durchzuatmen, mir zu denken „But be nice!“, zu lächeln und mich wegzudrehen. Es funktioniert.

Als ich mit einem Freund in Kalifornien war, an jenem Abend gerade in Santa Barbara angekommen, schaltete ich – darauf wartend, dass mein Begleiter aus dem Bad kommt – im Hotelzimmer den Fernseher an, um schnell nochmal durch die US-Sender zu zappen. Ich bzw. dann wir blieben an Swayze und Road House hängen, bis der Film zu Ende war und zogen dann erst los, um die Stadt zu erkunden. Wer meine Affinität zu Kalifornien, insbesondere zu San Francisco und Santa Barbara und die damit verbundenen, sprichwörtlichen Hummeln im Hintern kennt, weiß das einzuordnen.

Patrick Swayze war mehr als der Tanzlehrer Johnny in „Dirty Dancing“, Orry Main in „Fackeln im Sturm“ oder Miss Vida Boheme in „To wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar“. Als Tänzer, Sänger, solo und in Musicals, sowie als Schauspieler in Komödien, Action-Filmen und Dramen überzeugte er sein Publikum über Jahrzehnte von seinen zahlreichen Talenten. Am 18. August 1952 als eines von insgesamt fünf Geschwistern in Houston, Texas geboren bekam er mütterlicherseits die Leidenschaft für Tanz und Musik bereits in die Wiege gelegt. Seine Passion für Pferde teilte er mit seinem Vater und lebte diese auf seiner Ranch „Bizzaro“ nahe Los Angeles aus. Der ausgebildete Ballet-Tänzer erhielt im Laufe seiner Karriere nicht nur Dank seiner strahlend blauen Augen zahlreiche Golden Globe-Nominierungen. Er war Hobbyflieger, liebte Golf und Bowling, sammelte Kristalle und teilte meine Liebe zu Sushi. 1991 wurde er vom People-Magazin zum „Sexiest Man Alive“ gewählt.

Als im Januar 2008 die Nachricht kam, dass Patrick Swayze an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, zog sich in mir alles zusammen. Meinen Crash hatte ich gerader erst hinter mich gebracht und wusste, dass es sich dabei um eine der mit Abstand schmerzhaftesten Erkrankungen handelt, die einem Menschen widerfahren können. Bei mir selbst war es kein Krebs; im Krankenhaus erlebte ich jedoch zwei Betten weiter, was dieser Krebs bedeutet. Ich bewunderte Swayze dafür, dass er dennoch nicht aufgab und sogar weiterhin an mehreren Film- und Serien-Projekten arbeitete. Sein ungebrochener Lebenswille und die Liebe der Tänzerin Lisa Niemi, mit der Swayze seit 1975 verheiratet war, gaben ihm laut seiner Aussage die Kraft dazu. Nun hat der Krebs doch gesiegt: Am 14. September 2009 starb Swayze im Kreis seiner Familie. Seine letzten Worte in „Ghost – Nachricht von Sam“ waren „Die Liebe im Innern, die nimmt man mit. Wir sehen uns.“.

„Sie erwarten Dich“ … Mach’s gut, Sam!

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