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Posts Tagged ‘schlaflos’

Es mag daran gelegen haben, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal wieder acht Stunden (jahaaa, ACHT!) durchgeschlafen habe. Gegen 22/22:30 Uhr ins Bett und dann durch bis kurz nach 6 Uhr. Hach … herrlich! Man fühlt sich doch gleich viel besser und deutlich entspannter, als wenn der letzte Blick zur Uhr, mittlerweile mehr als genervt, gegen vier oder fünf Uhr, nach fast unzähligen schlaflosen Stunden, geradewegs in einen mittelschweren Wutkrampf zu führen droht.

Beim Hochfahren des Rechners erschien natürlich auch gleich die News-Liste. Und was las ich im Weggehen, um mir einen Kaffee zu holen? „Union feiert die Muppet-Show“. Ich ging also. In die Küche. Stand am Kaffeeautomaten und grübelte vorsichtig vor mich hin.

„Muppet-Show“?  *stutz 

Irgendwas war da falsch. Also riskierte ich erneut einen, dieses Mal etwas genaueren Blick. Na gut, okay, da stand dann doch etwas anderes: Das hier.

Aber „Muppet-Show“ hatte mir irgendwie besser gefallen; und treffender fand ich es auch!

Noch jemand einen Kaffee? ;o)

*****

Warum mir zu diesem Thema das hier einfällt

weiß ich nicht. Vielleicht denke ich bei Gelegenheit mal darüber nach …

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Was ich in den letzten Nächten veranstalte, wäre allein schon völlig partnerschaftsinkombatibel. Meint: Wenn ich nicht sowieso Single wäre, gewollt – nicht gemusst, würde ich es spätestens jetzt sein:

In meinem Doppelbett liege ich immer vorn. Ich lege mich zum Einschlafen kurz auf den Rücken, dann auf die linke Schulter, anschließend auf die rechte. So schlafe ich ein und genau SO, wie fest getackert, wache ich auch wieder auf. Normalerweise. In den letzten Nächten robbe ich kreuz und quer über die vier Quadratmeter Gesamtfläche, bis ich irgendwann am hinteren Ende an die Wand ditsche. Dann wache ich auf, koordiniere kurz, wo ich bin, sortiere Kissen und Decke, robbe zurück und versuche, weiter zu schlafen. Da meine Schlaf-Fähigkeit bestenfalls als desaströs zu bezeichnen ist, hat es sowieso schon viel mit Glück zu tun, wenn ich es schaffe, am Stück für mehrere Stunden Schlaf zu finden.

Letzte Nacht wollte ich dem Ganzen ein Schnippchen schlagen und die Strecke merklich verkürzen. Also habe ich mich gleich in das hintere Bett gelegt. Irgendwann hatte ich die Decke aus dem vorderen Bett um mich geschlungen, das Kissen (eines von vier!) war gar nicht mehr da und irgendwas unter mir knirschte. Hundemüde versuchte ich das zu ignorieren und weiter zu schlafen. Ging auch. Erstmal. Dann war ich wieder wach, weil plötzlich irgendein Kissen zuviel war. Zumindest das auf meinem Kopf. Dafür war die Decke weg. Beide sozusagen. Nachdem ich eine wieder zurück gezippelt hatte, lag mein Kopf auf einem der kleinen Kissen. Das reichte nicht. Also ein anderes Kissen her und weiter schlafen.

Heute früh wachte ich mit einem Schädel auf, der gefühlsmäßig durch keine der Türen in meiner Wohnung hätte passen können. Klar: Wer die ganze Nacht unterwegs ist … Da ich allerdings an der Wand aufwachte, kann ich in dieser Nacht keine allzu weite Strecke zurückgelegt haben. Dennoch. Nachdem ich mich die zwei Meter Breite nach vorne gerobbt und festen Boden unter den Füßen hatte, hielt ich erstmal meinen Kopf fest, damit er beim Aufstehen nicht noch herunter fällt. Mittlerweile kann ich fast wieder unfallfrei geradeaus gucken und der Kaffee beginnt zu schmecken. Irgendeine Fliege unter dem Tisch scheint sich in mein nacktes Knie verliebt zu haben und nervt. Ich sitze hier überlegend, wann ich mich wohl zurück ins Schlafzimmer trauen werde, um nachzusehen, wie das Bett aussieht.

An Schlaf ist in diesen Nächten eh nicht zu denken, weil mal wieder unser aller Freund, Herr Vollmond, alles gibt was kein Mensch braucht. Und wenn ich meinen Eltern von den letzten Nächten erzähle, machen sie vermutlich ihre „Drohung“ wahr und installieren heimlich eine Kamera in meinem Schlafgemach, um einmal mitzuerleben, was ich da des nächtens veranstalte. Langsam würde es mich auch interessieren. Alternativ könnte ich an Geister glauben, die Decken klauen, Kissen verstecken oder auf Köpfe legen und seltsame Knirschgeräusche machen. Entscheiden kann ich mich noch nicht; dafür bin ich einfach zu müde. Vielleicht sollte ich mir einfach angewöhnen, im Sitzen zu schlafen. Oder Eintrittskarten verkaufen … ;o)

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