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Posts Tagged ‘Schule’

 

Dieses Stöckchen habe ich bei Wortperlen gefunden und fand es sehr interessant. Also ran!

41 Fragen dürfen nur mit einem Wort beantwortet werden:

  1. Wo ist Dein Handy? – Schreibtisch
  2. Dein/e Partner/in? – abwesend
  3. Deine Haare? – lang
  4. Deine Mama? – Lieblingsfreundin
  5. Dein Papa? – Lieblingsfreund
  6. Lieblingszustand? – ausgeruht
  7. Dein Traum von letzter Nacht? – traumlos
  8. Dein Lieblingsgetränk? – Kaffee
  9. Dein Traumauto? – Barquetta
  10. Der Raum, in dem Du Dich befindest? – Wohnzimmer
  11. Dein Ex? – Ex
  12. Deine Angst? – Gewitterspritzen
  13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – 55
  14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – Moi
  15. Was bist Du nicht? – unzufrieden
  16. Das letzte was Du getan hast? – Termin
  17. Was trägst Du? – Verantwortung
  18. Dein Lieblingsbuch? – zahlreiche
  19. Das letzte, was Du gegessen hast? – Toast
  20. Dein Leben? – zufrieden
  21. Deine Stimmung? – ausgeglichen
  22. Deine Freunde? – lebenswichtig
  23. Woran denkst Du gerade? – Stöckchen
  24. Was machst Du gerade? – schreiben
  25. Dein Sommer? – kurzweilig
  26. Was läuft in Deinem TV? – nichts
  27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – vorhin
  28. Das letzte Mal geweint? – ???
  29. Schule? – vorbei
  30. Was hörst Du gerade? – Eagles
  31. Liebste Wochenendbeschäftigung? – Freundestreffen
  32. Traumjob? – diverse
  33. Dein Computer? – an
  34. Außerhalb Deines Fensters? – Grün
  35. Bier? – Selten
  36. Mexikanisches Essen? – gern
  37. Winter? – Weiß
  38. Religion? – nein
  39. Urlaub? – gern
  40. Auf Deinem Bett? – Tagesdecke
  41. Liebe? – täglich

Wer will, kann und soll. Viel Spaß! ;o)

 

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Gute Zeiten – schlechte Zeiten? Oder: War wirklich ALLES EASY?

Dass die Gewalt unter Jugendlichen mehr und mehr eskaliert, ist inzwischen trauriger Alltag. Doch dass sich Jugendliche inzwischen kaum noch ohne Waffe (und sei es auch nur eine Zwille) aus dem Haus – geschweige denn in die Schule – trauen … Du liebe Güte, wo sind wir denn?

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Schulzeit und daran, dass sie wirklich schön war … mit allem was dazu gehörte. Nochmal müsste ich die Nummer allerdings ganz sicher nicht haben!

Oh je … und die Dramen zwischen uns Mädels, wenn wir uns zeitgleich in den gleichen Jungen ein paar Klassen höher verliebt hatten … Dabei war ja nicht das Problem, dass es der gleiche Junge war, sondern nur, dass es zeitgleich war!

Damals war ja auf den kleinen Zettelchen, die man sich unheimlich heimlich zusteckte, längst nicht mehr nur die Wahl zwischen „ja“ und „nein“, sondern durchaus legitim auch zur Wahl gestellt „vielleicht“ und „sobald ich mit XXX nicht mehr zusammen bin“. Letzteres wurde sehr häufig gewählt, weil sich so hübsche kleine Listen anlegen ließen: „Also wenn ich dann mit XXX nicht mehr gehe, dann nehme ich erst mal YYY und wenn der doof ist, dann eben ZZZ. Tja, und wenn es dann (meist sehr schnell) soweit war und man sich lieber YYY zuwandte, war der vielleicht gerade mit SSS zusammen aber das konnte man ja locker aussitzen. Und so weiter … Und so weiter … Und so weiter …

Letztendlich war eigentlich immer irgendwer mit irgendwem zusammen … Nur während der Landschul-Aufenthalte wechselte dieses Szenario permanent und jeden Abend lagen in allen Zimmern oder Zelten wieder neue „Konstellationen“ in diversen Betten; damals dann jedoch überwiegend platonisch … höchstens wild knutschend … Mehr ging ja nicht; die „blöden Lehrer“ konnten ja jederzeit reingucken ;-)

Eifersucht … tja, logisch gab es die. Ich weiß noch sehr gut, wie oft es so viele Tränen gab und es letztendlich meist darauf hinaus lief, dass alle Jungs sowieso blöd sind und die Mädels sich zusammenrotteten, bis … ja, bis sich eine von ihnen absolut unsterblich in den nächsten verliebte; meist innerhalb von maximal 12 Stunden. Und ihre allerliebstebeste Freundin natürlich auch … natürlich zeitgleich … DRAMA NIMM DEINEN LAUF!!! ;-)

Das Gebäude unserer Schule war ein typischer Plattenbau … der sog. Schulhof war ein hinter dem Gebäude befindliches Areal mit Bänken und – damals schon! – Terracotta-Fliesen, von ca. (aus der Erinnerung) 20 mal 10 Metern. Wurden wir dort vom Hausmeister beim Rauchen erwischt, dann rappelte es ganz schön. Doch so richtig ernst genommen hat ihn niemand und Dank der damals schon durchaus üblichen Respektlosigkeit folgte auf sein Gemotze immer sehr schnell von irgendwem die Frage, ob wir mal an seiner Kaffeetasse riechen dürfen … ich glaube, den Kerl habe ich nicht ein einziges Mal nüchtern erlebt. Er war von seinem Tee-mit-Rum-aber-Kaffee-steht-drauf-Getränk, das er IMMER mit sich herum schleppte, permanent hackevoll. Bedankt hat er sich für unsere Respektlosigkeit dann pro Tag mindestens einmal bei einem von uns mit der Strafe, den Hof fegen zu müssen. Na klasse!

Nun war der Schulhof offen zu dem dahinter liegenden sehr großen Park. Ein traumhafter Park. Jede einzelne von uns kam sich darin vor wie Alice in Wonderland.. Sehr viele hohe Bäume, riesige Rasenflächen und am Ende ein altes Herrenhaus. Einfach traumhaft schön!

Gab es mal wieder Eifersüchteleien, so konnten alle sicher sein, dass die Betroffenen sich früher oder später in diesem Park einfinden würden. Oft genug gab es Mädchen-Bänke und Jungs-Bänke und dann wurde beobachtet, geheult was das Zeug hielt, gelacht um zu provozieren, geliebt und gelitten wie es nur ging. Das waren die Aktionen der Mädels. Die Jungs hingegen zogen es – wie im alten Rom – vor, durch Einsatz ihrer Körperkräfte resp. teilweise Körpermasse, sich zu kloppen was das Zeug hielt und – tatsächlich – damals imponierte so etwas sogar noch. Der Schwächere ging garantiert anschließend mit einer neuen Freundin vom Platz! ;-) Irgendwie hat letztendlich immer alles funktioniert! Also LEICHTER war es damals irgendwie schon ;-)

Tja, heute haben sich die Dinge sehr verändert. Meine alte Schule steht noch immer, der Hausmeister ist noch immer der gleiche und eigentlich ist der Park ja auch noch schön. Aber anders ist er schon und heute würde mich eher nix mehr dazu animieren, mich dort niederzulassen um mit meinen 17 herzallerliebstenabsolutbesten Freundinnen „tiefgreifende er-liebt-mich-er-liebt-mich-nicht- Diskussionen“ zu führen. Doch die Erinnerungen waren ‚eigentlich’ noch immer sehr schön!

Vorgestern kam es auf dem Schulhof meiner alten Schule zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen, in deren Verlauf ein 15-jähriger einem 16-jährigen aus Eifersucht ein Messer zwischen die Rippen rammte.

Der 16-jährige ist letzte Nacht verstorben …

Die Zeiten ändern sich … jedoch nicht immer zum Besseren.

© marmonemi [11/01] / skriptum

 

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Wir in Hannover sind Bundespräsident …

… und noch so einiges: Noch ganz frisch sind wir Lena Meyer-Landrut und der Eurovision Song Contest aka Grand Prix. Damit ist aber längst noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir sind nämlich auch Könige, was heute noch unter anderem in den Königlichen Gärten zu Herrenhausen zu bewundern ist. In dem Zusammenhang sind wir auch „Ernst August Albert Paul Otto Rupprecht Oskar Berthold Friedrich-Ferdinand Christian-Ludwig Prinz von Hannover Herzog zu Braunschweig und Lüneburg“, der aufgrund seines Fauxpas auf der Expo auch Pipi Prinz genannt wird. Pipi sind wir natürlich nicht alle! Die meisten Hannoveraner haben eine eigene Toilette oder wissen wo sie eine finden. Dafür sind wir aber Schwanz-Treffer. Wobei es sich um nichts Unanständiges oder Sex handelt, sondern lediglich um einen Treffpunkt am Reiterdenkmal des „Ernst August von Hannover“ vor dem Hauptbahnhof.

Lebendiger sind die „Hannoveraner“ wenn es sich um die weltberühmte Pferderasse handelt, die zu den weltweit erfolgreichsten für Dressur und Springen zählt. Wir sind aber auch Messe und insbesondere CeBIT, ebenso wie Expo 2000 mit der bis dahin größten Resonanz aller Zeiten und dem weltweit größten frei tragenden Holzdach. Außerdem sind wir Eilenriede, wobei es sich um den größten Stadtpark Europas handelt. Zum Vergleich: Der Central Park in New York ist gerade einmal halb so groß. Dafür fährt aber unser U-Bahn-System sogar „bis“ New York und unser Schützenfest ist ebenfalls das größte weltweit. Weltweit sind wir außerdem im Erlebnis Zoo Hannover, in dem an einem Tag eine Reise durch den Dschungel, das Outback, die Yukon Bay, auf dem Sambesi u.v.w. möglich ist.

Doof sind wir in Hannover keinesfalls. Dafür spricht schon allein, dass wir unter anderem Kurt Schwitters, Wilhelm Busch und Werner von Siemens sind. Außerdem sind wir Leipniz, ohne den die Leser dieses Beitrages ihre Rechner schlimmstenfalls nicht einmal herunter fahren könnten, weil es sie gar nicht gäbe. Der Mathematiker und Physiker, Philosoph, Wissenschaftler und Diplomat, Historiker, Politiker und Bibliothekar hat maßgeblich bei der Entwicklung der Informatik mitgewirkt. Leipniz steht natürlich außerdem für den weltberühmten Butterkeks, womit auch gleich noch die Brücke zu leckerer Sprengel Schokolade gebaut ist. Und beim Stichwort Sprengel landen wir dann unweigerlich auch beim Sprengel Museum, in dem sich mit vielen weiteren Werken in und um Hannover die weltweit größte (Gesamt)Sammlung aller Werke der Künstlerin Niki de Saint Phalle („Nanas“ am Leineufer, Blaue Grotte in Herrenhausen etc.) befindet. Das Sprengel Museum steht direkt am Maschsee, bei dem es sich um den größten Stadtsee Europas handelt.

In seiner Nähe trainieren und spielen die Pappenheimer von „Hannover 96“. Etwas weiter weg aber nicht weniger sportlich und wesentlich erfolgreicher tummeln sich in Hannover die „Scorpions“. In diesem Fall ist jedoch das Eishockey-Team gemeint. Die musikalischen „Scorpions“ sind jedoch auch in bester Gesellschaft. Als „Stadt des Jazz“ wird Hannover bezeichnet, weil sich hier mit Clubs und zahlreichen Veranstaltungen die deutsche Hochburg dieser Musikrichtung findet. Andere Musikrichtungen bedienen die aus Hannover stammende und ebenfalls weltweit agierende Pop-Gruppe Marquess sowie Sarah Connor. Letztere lebt zwar in Delmenhorst, das ist jedoch nicht allzu weit von Hannover entfernt. Spuckweite, sozusagen. Nicht zuletzt der Musikproduzent Mousse T lebt und agiert seit mehr als 20 Jahren in Hannover. Ohne ihn wären die Repertoires von Tom Jones, Michael Jackson, Gloria Estefan, Quincy Jones, Backstreet Boys, Timbaland, Simply Red, No Angels, Fine Young Cannibals, Missy Elliot, Bernd Eichinger, Emma Lanford, Die Prinzen und Yvonne Catterfeld längst nicht so umfangreich.

Und nachdem wir mit all diesen kleineren und größeren Superlativen sowie mit den Bezeichnungen „Messestadt“, „Stadt des Jazz“ und „Stadt im Grünen“ eigentlich längst gesättigt sind, werden wir nun (okay, zusammen mit Niedersachsen und letztendlich Deutschland) auch noch Bundespräsident. Nun denn. Ein Schelm wer sagt: Gut so! Allerdings in dem Fall aus durchaus zweifelhaften Gründen. War es doch Herr C.W., der sich während der Umsetzung der Gesetzgebung zur zukünftigen Raucher-Diskriminierung in Windeseile als erpressbar erwies und von seinem ursprünglichen Konzept, „R“ an die Tür oder eben nicht und dem entsprechend handelt es sich um Raucher- oder Nichtraucher-Gastronomie, zur härtesten Variante des sog. Nichtraucher-Schutzes prügeln ließ. Einen Politiker, der erpressbar ist und sich gegenüber den „Wünschen“ der ihn auf oder in den Händen „Tragenden“ als sehr „flexibel“ erweist, ist möglicherweise kein allzu repräsentativer Kandidat, um ein Land zu vertreten. Das mag aber jeder für sich definieren. Allerdings gibt es Grund zu weiteren Zweifeln: Der Neubau des Landtages in Hannover treibt der ganz überwiegenden Zahl der Niedersachsen längst den Wutschaum ins Gesicht. Eine regelmäßige Ablehnungsquote von knapp 90 Prozent der Bevölkerung ist m. E. ein ganz klares Votum gegen den Neubau.

Die Abgeordneten haben aber trotzdem beschlossen, dass sie für drei Sitzungstage á zwei Stunden pro Monat einen neuen Bau haben wollen. Kein Problem: Das schnöde Wahlvieh zahlt es ja. Nicht freiwillig aber sie müssen eben. Um den Neubau realisieren zu können muss allerdings der bestehende Denkmalschutz ausgesetzt werden. Aber auch das ist kein Problem: Die entscheidende Behörde sitzt sozusagen im gleichen Haus und braucht nur dort zu unterschreiben, wo man es ihr sagt. Um den Neubau finanzieren zu können müssen natürlich Gelder anderenorts eingespart werden. Auch das ist kein Problem: Herr C.W. hat sich schnell mal überlegt, dass der erforderliche Betrag bei Schulen und Kindergärten eingespart wird. Dann ist die Finanzierung kein Problem mehr. Dafür müssen allerdings noch, wie sein Kollege OB Weil willig verkündete, zweihundert zukünftige potentielle Hartz IV-Empfänger produziert werden, weil diese von der Stadtverwaltung dann nicht mehr bezahlt werden können. Aber Hauptsache, den so genannten Volks-Vertretern geht es gut. Im Bredero-Hochhaus stehen übrigens 14 von 23 Etagen leer, die für die paar Stunden pro Monat ebenso genutzt werden könnten. Da wollen die Abgeordneten aber nicht hin. Ein Neubau an der Leine ist ja auch viel schicker; insbesondere wenn man ihn selbst nicht bezahlen muss.

Und jetzt soll dieser Herr W., der sich als „Stimme der niedersächsischen Volkes“ bereits mehrfach als recht ungeeignet bewiesen hat, also Bundespräsident werden. Nun denn. Vermutlich ist es hier das Gleiche, wie seinerzeit mit Herrn Gab*riel: Er verfügte nicht etwa über nennenswerte Kompetenzen, um das Amt als Niedersächsischer Umweltminister zu übernehmen, sondern war mit einem besonderen Posten einfach „dran“. Also wurde er Umweltminister; der Posten war gerade noch frei. 2005 verzichtete Herr W. auf die Kandidatur als Bundeskanzler zugunsten von Fräulein A.M. und blieb damit seinem Versprechen (möglicherweise könnte man es auch als Drohung empfinden) treu, nicht nach Berlin zu gehen. Immerhin hat er da sein Wort gehalten. Das ist nicht viel aber wenigstens etwas.

Nachdem sich Frau Kanzlerin selbst zur Kanzlerin ernannt hatte (mehrheitlich gewählt wurde sie ja nie) war der Posten also weg. Nun ist Herr W. aber immer noch dran. Kundesbanzler fällt aus, also wird er eben Bundespräsident. Gut für Niedersachsen und somit auch Hannover dürfte das allemal sein; dann stellt er hier wenigstens keinen weiteren Unsinn mehr an. Ob es gut für Deutschland ist, bleibt allerdings nur abzuwarten. Der Spruch „No Risc – no Fun“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Harren wir also den weiteren Ereignissen. Oder wir schicken unsere Pferde ins Rennen und lassen sie scharren, statt harren. Dann aber bitte zu Pop-unterlegten Jazz-Klängen, bunt bemalt auf grünem Grund, mit Keksen und Schokolade, zum Nachspülen royal-blaues Wasser, während einer künstlerischen Lyrik-Lesung. Und das alles gezielt zur Stimmungs-Aufhellung, damit wir (auch) zukünftig wenigstens mit einer festen und fairen Größe rechnen können …

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Zwei kleine Füßchen auf ganz großen Wegen
mit Liebe bedacht und auch göttlichem Segen.

Wirst mit Mut zum Leben Deine Wege beschreiten
und dabei werden Dich Engel begleiten.

Sie haben Deinen Namen in den Himmel geschrieben
und werden Dich heute und all täglich lieben.

Du kamst wie ein Sonnenstrahl, kleine Siegerin
weil Deine Mami kämpfte wie eine Kriegerin.

Larissa-Sophie soll Dein Name nun sein
Doch Kleines: Nun bilde Dir nur nicht gleich ein,

dass es das schon war mit Behüten und Lachen
da komm’n noch unendlich viel weitere Sachen.

Wie Schule und Arbeit oder Ärger und Schmerz
Doch glaube mir Süße: Das alles mit Herz.

Denn eines das solltest Du niemals vergessen
und stets als sehr hoch und auch wertvoll bemessen:

Die Liebe gibt Kraft, unbesiegbare Stärke
Und deshalb, Du Sternchen, bedenke und merke:

Was Du mit Herz tust, ganz ehrlich und rein
wird immer und allzeit Dein Bestes nur sein.

Und hast Du mal Sorgen oder auch Fragen
wird stets die Erfahrung Deiner Mum Dich tragen.

Sie wird Dich behüten und ewig begleiten
das Leben mit Dir stets gemeinsam bestreiten.

Du bist nicht alleine, zu keiner Zeit
drum denke stets dran und sei auch bereit,

das Gute und Schlechte stets ehrlich zu teilen
und nur bei Dich liebenden Menschen zu weilen.

Sie werden Dir Freund und auch Partner sein
was für Dich bedeutet: Du bist nie allein.

Und für Deine Wege auf wachsenden Füßen
gestatte mir einfach, Dich herzlich zu grüßen!

© skriptum

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Mal wieder wird die Frage diskutiert, ob Kinder „Lärm“ verursachen dürfen.

Mal wieder stelle ich mir die Frage, ob die diesbezüglich Fragenden selbst bereits als „Erwachsene“ auf die Welt gekommen sind oder wie desaströs sich wohl ihre eigene Kindheit gestaltet hat. Wurden sie 15 bis 20 Jahre geknebelt und gefesselt im Keller verwahrt, bevor sie auf die Menschheit losgelassen wurden? Zumindest könnte man aufgrund dieses Zeitungsartikels auf einen solchen Gedanken kommen:

 

Was nützt es bitteschön, permanent vor sich hin zu pamphletieren, dass Kinder unsere Zukunft sind, wenn man sie nicht Kind sein lässt? Und das nur, weil es möglicherweise das eigene, subjektiv definierte, Wohlbefinden für ein paar Sekunden einzuschränken geeignet sein könnte …

Ich möchte nicht missverstanden werden: Auch mir sind ein, zwei Terror-Kids bekannt, die rein gar nichts auslassen, um andere zu nerven. Sobald sie erkannt haben, dass sie mit ihren Aktionen zum Ärgernis werden, legen die erst richtig los. Für solche kleine verzogenen Miststücke setze ich mich keinesfalls ein. Für Millionen andere Kinder, die einfach nur Kind sind, was üblicherweise auch mal mit Geräuschen verbunden sein kann, jedoch durchaus.

In meiner direkten Sicht- und Hörweite befindet sich eine Schule mit großem Sportplatz. Natürlich gibt es Phasen, in denen die Lärm-„Belästigung“ durchaus merklich stattfindet. Wenn es mich tatsächlich einmal stört oder in meiner Konzentration behindert, schließe ich eben vorübergehend die Fenster und schon ist Ruhe. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir meine Energie durch Ärgern versauen oder blockieren zu lassen. Davon abgesehen: Wenn dort sogar Freitagabend oder am Wochenende Veranstaltungen sind, freue ich mich einfach darüber, dass

a) es noch Lehrer gibt, die ihre Schüler derart motivieren können, dass sie sogar ihre Freizeit in der Schule verbringen und

b) all diese Kinder sinnvoll beschäftigt und somit von der Straße sind.

Sollen sie doch ihren Spaß haben! Ich freue mich einfach darüber, statt mich zu ärgern, dass es mit Geräusch verbunden ist. Es gibt auf dieser Welt schon viel zu viele Kinder, die gar keinen Grund mehr zum Lachen und keine Möglichkeit zum Spielen haben. Müssen es echt noch mehr werden? Ich denke: Nein!

© skriptum

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Unter anderem bei Tonari und bei voller worte fand ich dieses Stöckchen mit 49 Fragen/Antworten und dachte so … aber lest selbst:

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Der Termin ist geschafft. Stunden später, als ich gedacht hatte. Endlich falle ich aus dem Haus auf die Straße und der Schnee über mich her. Einen Schirm will ich nicht öffnen; genieße das Fallen der Flocken auf meine offenen Augen. Es ist kalt und der Atem gefriert. Meinen Weg kenne ich. Der Großstadtlärm hält mich wach. Ich biege um die Ecke und …

… da stehst Du. Die letzten 21 Jahre übernehmen für Millisekunden die Macht über meine Gedanken. 21 Jahre. Die ersten zwei mit Dir.

Was haben wir für Spaß miteinander gehabt. Mehr gelacht als geweint. Mehr genossen als zerstört. Wir waren so glücklich. Zwei Jahre. Und doch war uns eine Zukunft nicht vergönnt.

„Wir fliegen nach Rio“ hast Du damals so oft gesagt und ich nickte lächelnd. Beide wussten wir genau, dass wir niemals nach Rio fliegen würden. Deine Frau hätte sicher etwas dagegen gehabt.

Ich hasse Fremdgehen. Will es nicht. Dulde es nicht. Möchte nicht Instrument dessen sein. Seit diesen zwei Jahren mehr als jemals zuvor. All die Lügen, die niemand will und die doch täglich ausgesprochen werden, um das zu halten, was einem gar nicht vergönnt ist.

Vielleicht musste ich durch diese zweijährige Glamour-Hölle gehen, um zu begreifen wie es ist, zu betrügen. Betrogen zu werden obgleich man selbst diejenige ist, die dazu beiträgt. Du liebtest Deine Frau… und mich. Ich Dich? Ja, ich glaube, dass ich Dich liebte. Irgendwie. Eingestehen wollte ich es mir nie. Konnte ich mir nicht. Du warst verheiratet.

Irgendwann hielt ich die Situation nicht mehr aus. Du sprachst davon, Dich scheiden zu lassen. Klar. Usus, wenn die Geliebte sagt, dass sie geht. Ich wollte keine Scheidung meinetwegen. Und Du konntest es gar nicht. Zu sehr warst Du mit Deiner Frau in all Euren gemeinsamen Jahren verschmolzen. Euer gemeinsames Kind ging noch nicht einmal zur Schule. Du musstest – und wolltest wohl auch – bei Deiner Frau bleiben. Aber mich gehen lassen wolltest Du auch nicht.

Wir trennten uns und es ging mir besser. Keine Tränen; nur ein Zurückblicken mit lächelnden Augen. Es war okay.

Dann vor ein paar Jahren hast Du mich mitten in der Stadt fast buchstäblich umgefahren. Unsere Wege sollten sich erneut kreuzen. Warum musste das passieren? Wieder waren wir uns in Sekunden verfallen. Wieder sind wir bei nächst bester Gelegenheit über einander hergefallen. Wieder war es schön. Doch noch immer warst Du verheiratet.

Wir versuchten es.

Mit Geschenken, die ich nicht wollte, hast Du mich überhäuft. Mit Aufmerksamkeit, der ich nicht gerecht werden konnte, hast Du mich bedacht. Mit Zeit, die ich Dir nicht geben konnte, hast Du mich gelockt.

Ja, wir versuchten es noch einmal. Eine kurze Zeit. Und plötzlich wachte ich auf aus diesem kleinen Traum. Ich höre noch immer Deine Worte, als Du mich anlächeltest und sagtest „Es ist noch immer wie damals. Alles ist wie damals.“ „Ja, das ist es“ begriff ich in Worte gekleidet, dass Du noch immer verheiratet warst.

Ich drehte mich weg und bat Dich zu gehen. Die Tür fiel zu und nun war ich sicher, dass ich Dich nie wieder sehen würden.

Doch nun stehst Du vor mir. Strahlst mich an. Fällst mir um den Hals und freust Dich so offensichtlich, mich zu sehen, dass es mich fast erschlägt. Wir stehen uns gegenüber. So nah, dass unser Atmen fast zu einem Zopf gefriert.

Ich sehe Dich an und frage gespielt zufällig, wie es Deiner Frau geht. Noch indem Du anfängst zu antworten „Es geht ihr gut und unsere Große…“ sehe ich Dich ein letztes Mal lächelnd an und gehe.

Und der Schnee fällt …

… doch nicht in Rio.

© skriptum

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