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Katastrophen-Filme gibt es zahlreiche. Manche sind gut gemacht, andere reihen lediglich diverse Szenen zur Hascherei von Effekten aneinander und missbrauchen dafür unendliches Leid. Seitdem ich 2003 das erste Mal den Film „Das Wunder von Lengede“ gesehen habe, ist für mich kein weiterer Film dieses Genres an diese bemerkenswerte Qualität der Darstellung und Faktentreue heran gekommen.

Natürlich gibt es weitere beeindruckende Filme, die über schlimme Ereignisse berichten. Sei es „Die Sturmflut“ oder auch „Dresden“ und viele andere (ja, ja „Titanic“ natürlich auch! ☺). Alle gut gemacht – keine Frage. Aber keinen Film dieser Art habe ich je als so authentisch empfunden und keiner hat mich so mitgenommen, so berührt, wie „Das Wunder von Lengede“!

Dieses Unglück jährt sich am Donnerstag um 20:00 Uhr zum 50. Mal. Fünfzig Jahre ist es nun her, dass … aber ich will denjenigen, die den Film vielleicht noch nicht kennen, nichts vorweg nehmen. Dieser für mich wirklich großartige Film wird am Jahrestag des Unglücks, also Donnerstag, dem 24. Oktober 2013, auf Sat.1 Gold ab 20:15 Uhr ausgestrahlt. Die anschließende Dokumentation widmet sich ebenfalls dem Thema Bergbau.

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Do241013-Sat1Gold

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Wer sich vorab informieren möchte oder generell Interesse an den blanken Fakten hat, von denen „Das Wunder von Lengede“ erzählt, der kann sich auf der Homepage des NDR viele eindrucksvolle Reportagen und Dokumentationen (auch Original Ton-, Bild- und Filmaufnahmen aus den Archiven) ansehen und -hören, und zwar

HIER

und die Doku von heute Mittag

HIER

Also MEIN Donnerstag-Abend ist in jedem Fall verplant! ;o) Euch wünsche ich jetzt aber erstmal noch einen tollen Sonntag! ☼

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P.S. Mindestens 95 Prozent meiner Gedanken gehen heute Nacht Daumen drückend in ein Schlaflabor der Klinik, die ich von meinem Küchenfenster aus sehen kann, liebe B., toi, toi, toi! ♥

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Geräusche

in der Nacht
ungewohnt
laut

Ich trete hinaus

wundernd
lauschend

sehend
riechend

erinnernd
vermissend

Lichter

die den Himmel erhellen
des nachts
wenn du schlafen solltest

Sterne

die sich irritiert zeigen
ob des Qualms
oder auch nicht

Feuerwerk über der Stadt

für dich

wenn du willst

 

© skriptum

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Ich wünsche mir, dass Ihr im nächsten Jahr genauso interessiert, spaßig, kritisch und stetig Gäste auf meinen beiden Blogs seid und wir ebenso viel Spaß haben, wie im gerade ablaufenden Jahr!

Danke für Eure Aufmerksamkeit, Euren Witz und Charme sowie Eure zahlreichen Worte zu meinen Texten und Bildern! Ihr gebt mir täglich neue Gründe, hier zu bloggen und eine Menge Spaß dabei zu haben! ;)

Ich wünsche uns allen einen unschlagbar guten Start in ein grandioses Jahr 2011!

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Die liebe Andrea, die ab sofort HIER zu finden ist, hat ein Stöckchen zur freien Verwendung durch jeden Interessenten in die Luft geworfen, das ich sehr interessant finde. Klar, dass ich es gern beantworte:

Wie findest Du Blogs im Internet?

Blogs finde ich beispielsweise über Abonnements für bestimmte Tags, die ich über das Dashboard eingerichtet habe. Die Ergebnisse der Funktionen „Tag-Surfer“ und „Blog Surfer“ erscheinen dann über „Readomattic“. Dort werden mir alle Beiträge angezeigt, die mich per Schlagwort interessiert. Außerdem erscheinen dort alle neuen Beiträge der von mir bereits abonnierten Blogs. Wenn Themen kommentiert werden, sehe ich mir auch oft die Blogs der Kommentierenden an, was bei Interesse und entsprechender Neugierde auf Weiteres ebenfalls zu Abonnements führen kann. Gleiches gilt natürlich für Blogger, die auf meinen beiden Blogs kommentieren. Auf diese Weise hat sich mittlerweile eine ganz beachtliche Auswahl an Blogs ergeben, die ich regelmäßig lese.

Welche Blogs liest Du, welche abonnierst zw. bookmarkst Du?

Ich lese Blogs, auf denen ich erkennen kann, dass es sich um einen ehrlichen Menschen mit allen Stärken und Schwächen handelt, der dort schreibt. Blogs, auf denen Selbstgemachtes, Persönliches und für mich „Greifbares“ zu sehen und zu lesen ist. Das ist mir wesentlich angenehmer, als ständiges Blabla, Selbstbeweihräuchern und das Fischen nach Komplimenten für eigentliche Selbstverständlichkeiten resp. Normalitäten. Letzteres lese ich zwar über „Readomattic“ mitunter auch, allerdings eher mit einem teilweise sogar schon leicht mitleidigen Lächeln. Dort treibt mich nichts zum kommentieren. Gleiches gilt für Blogs, auf denen zwar ständig Themen erscheinen, allerdings kaum mal etwas tatsächlich Neues. Auch die Kommentare selbst können dazu führen, bestimmte Blogs nicht mehr zu lesen: Ich bin nicht der Typ, der stoisch Tag für Tag für Tag wiederholt „Oh, wie toll“, „Oh, wie mutig“ oder „Oh, wie schön!“. Mag sein, dass mein Anspruch mitunter etwas zu hoch ist, aber so tief möchte ich ihn nun wirklich nicht sehen. Manche Blogs samt ständiger „Themen“ geben aber einfach nicht mehr her und dann verzichte ich gern auf eigene Beteiligung. Irgendwann unterbleibt dann das Lesen automatisch.

Wo kommentierst Du? Was bringt Dich dazu, regelmäßig zu kommentieren?

Ich kommentiere abwechslungsreiche Geschichten die das Leben schreibt, lustige Begebenheiten und schöne oder witzige (eigene oder mit Quellenangabe versehene) Fotos genauso wie harmonische bis freche Lyrik. Wichtig sind mir die Natürlichkeit und der Abwechslungsreichtum eines Blogs und des Bloggers (m/w). Dazu gehört es zwangsläufig, dass das (reale) Leben des Bloggers mehr, als nur Balkon- und Arztbesuche nebst dem Weg zu Letzterem hergibt. Ich kommentiere, wenn ich ehrliche Texte lese. Meint: Wenn jemand frei Schnauze schreibt, Freud und Leid ohne jedes Kalkül teilt und einfach Mensch ist. Ich selbst sehe Themen auf meinem Blog als Einladung zum Kommentieren. Insofern ist es für mich (nicht nur) ein Gebot der Höflichkeit, jeden Kommentar zu beantworten. Auch wenn das mitunter ab und zu ein paar Tage (oder noch länger; jahaa ich schäme mich! *g) dauert. Die wenigen Blogs, auf denen (mitunter gezielt >) meine Kommentare ignoriert werden, meide ich zukünftig. Da schließe ich mich Andrea inhaltlich voll und ganz an. Zum einen ist das für mich ein klares Zeichen, dass meine Worte nicht erwünscht sind und zum anderen empfinde ich sowas als sehr unhöflich. Wenn ich mich geduldet fühle, bin ich grundsätzlich sofort weg. Dadurch entsteht jedoch keine Lücke, weil es genügend Menschen (real und virtuell) gibt, bei denen ich mich sehr willkommen fühle. Und dort kommentiere ich gern!

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Viel Spaß für alle, die gern mitstöckseln möchten! ;o)

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Dich fühlen
berühren
verführen
und spüren

Dich hören
betören
beschwören
nicht stören

Dich sehen
anflehen
verstehen
und gehen

Kommst Du mit?

Komm doch!

© skriptum

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Am Ende werden wir sehen,
fühlen und wissen.

Am Ende werden wir wollen,
erhalten und vermissen. 

Am Ende werden wir gehen,
bleiben und fliegen. 

Am Ende werden wir hören,
betören und schwören. 

Am Ende werden wir nehmen,
bewahren und flehen. 

Am Ende des Regenbogens
werden wir Hand in Hand stehen.

© skriptum

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Ich weiß, was Du fühlst.
Ich fühle, was Du hörst.
Ich höre, was Du riechst.
Ich rieche, was Du schmeckst.
Ich schmecke, was Du denkst.
Ich denke, was Du siehst.
Ich sehe, was Du weißt.

Ob ich Du bin?

Um Himmelswillen, nein!

© skriptum

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Wir sitzen hier mit all diesen Gedanken und dem Zeug.
Verworren und doch zufrieden in der Stille des Augenblicks.
Die Fragen unserer anfänglichen Tränen
haben sich längst in Wohlgefallen aufgelöst.
Es lohnt nicht mehr, darüber nachzudenken.
Schon gar nicht, wenn es uns nicht mehr interessiert.

Und so reiche ich Dir die Hand zum Abschied.
Doch sei sicher, dass ich die Finger am Ende nachzählen werde.
So leicht legst du mich nicht nochmal rein. Nein, du nicht.
Die Zeiten sind vorbei, wie du weißt. Wenn es sie überhaupt je gab.

Ob ich dich vermissen werde? Ja, vielleicht ein bisschen.
In diesen Momenten, in denen die Stille schreit.
Nach Vergeltung verlangt, die es nicht geben wird.
Findest du es auch so neblig um uns herum?
Es spielt keine Rolle.

Da gibt es nichts mehr, was ich sehen will.
Da gibt es nichts mehr, das ich fühlen will.
Da gibt es längst nichts mehr, was es wert wäre, erwähnt zu werden.

Doch du sprichst noch immer.
Kannst einfach nicht still sein.
Willst es wissen.
Ich werde es dir nicht sagen.
Warum?
Ob ich nicht kann?
Doch, ich könnte.
Aber ich will nicht.
Nicht mehr.

Stille.

Du verlässt den Raum.

Ich bleibe zurück.

Endlich glücklich.

Frieden.

© skriptum

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