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Posts Tagged ‘sprechen’

 

Unsere heutige Reise führt noch einmal auf die schwedische Insel Oeland. Ein paar Impressionen vom Rande des Trollskogen (Trollwald) hatte ich bereits auf diesem und meinem Bild-Blog Skryptoria gezeigt. Heute gibt es ein paar Innenansichten dieses wirklich faszinierenden Waldes:

 

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Was ich besonders schön finde ist, dass es drei vorgeschlagene Routen durch den Wald gibt: Eine führt über Stock und Stein, eine andere ist mittel“schwer“ und die dritte ist für Rollifahrer und Kinderwagen geebnet. Die drei Routen sind mit einem, 2,5 und 4 Kilometern unterschiedlich lang.

Der Trollskogen ist definiert unaufgeräumt. Sprich: Die Wege werden zwar freigehalten, ansonsten wird aber nichts an und in diesem Wald verändert oder gekünstelt.

Von all dem abgesehen muss ich sagen, dass die Bäume teilweise zu sprechen oder zumindest zu flüstern scheinen. Auch hatte ich häufiger den Eindruck, dass sie gucken. Das liest sich vermutlich etwas „durchgeknallt“. Wer es anzweifelt, sollte sich selbst einfach mal das Vergnügen gönnen, durch den Trollskogen zu schlendern! ;)

 

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Wir haben gelacht und geweint,
gestritten und versöhnt,
geträumt und gelebt,
geschlafen und gewacht.
Immer wieder.

Ich liebte dich.
So wie du mich?
Du spürtest mich.
So wie ich dich?
Immer wieder.

Wir sprachen von Zukunft
und Gemeinsamkeiten.
Wir wollten so vieles
ohne Einsamkeiten.
Immer wieder.

Ich glaubte dir.
So wie du mir?
Du versprachst vieles.
So wie ich dir?
Immer wieder.

Wir haben aufgehört
zu lachen und zu weinen,
zu träumen und zu leben,
zu schlafen und zu wachen,
zu spüren und zu sprechen.

So vieles verbanden wir.
So vieles planten wir.
So vieles wollten wir.
So vieles hatten wir.
So vieles waren wir.

Doch nie habe ich dich tanzen gesehen.

© skriptum

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Bei April fand ich dieses Stöckchen, was sie (von) kurzbemerkt beantwortete. Das mache ich natürlich auch gern:

~~~

Du führst ein Tagebuch: Nein! Bloß keine unnötigen Beweismittel schaffen! ;o) Kalender und Blog zählen auch? Dann doch.

Du kochst gerne: Ja. Allerdings muss ich damit niemandem etwas beweisen; Hauptsache es schmeckt.

Du treibst regelmäßig Sport: Aktuell nicht. Früher habe ich im Hochleistungssport getanzt und wenn ich Ski fahre sind die Beinmuskeln sofort wieder da. Geprägt hat es also schon. Aber aktiv verleitet es mich zu nix.

Du kritzelst beim Telefonieren vor dich hin: Ne, ich als ziemlicher Telefonmuffel bin meist froh, wenn es geschafft ist.

Du hast im letzen Monat ein Buch gelesen: Leider nein. Mein „Balkonstapel“ ist mittlerweile auf sechs dicke Wälzer angewachsen. Bedauerlicherweise fehlt mir im Moment die Zeit.

Du ersetzt das Toilettenpapier sofort: Klar; sonst macht es ja keiner.

Du magst Kreuzworträtsel: Nein.

Du warst auf dem Eiffelturm: Jou, bei strömendem Regen und kaputten Fahrstühlen. Wiederholungsbedarf = Null. Zumindest unter den Bedingungen.

Du hast ein Geheimnis, das du noch niemanden anvertraut hast: Nicht dass ich wüsste. Vielleicht halte ich es sogar vor mir geheim? ;o)

Du schnarchst: Keine Ahnung, ich schlafe allein.

Du liest auf der Toilette: Nein.

Krank sein ist wie Urlaub: Ne, ganz sicher nicht. Wenn ich beginne, mich als krank zu bezeichnen, liegen andere schon auf der Intensivstation. Mit Urlaub hat das dann rein gar nichts zu tun.

Du hast oft Besuch: Ja

Du magst Amerika: Ja; vor allem San Francisco!

Du kannst dir Witze merken: Eher nicht.

Du spielst Karten: Früher habe ich mit meiner Großmutter viel Karten gespielt. Aber inzwischen seit Jahren nicht mehr.

Du faltest deine Unterwäsche: Jou, sonst passt sie nicht in den Schrank.

Du sprichst im Schlaf: Keine Ahnung. Vielleicht in den Schnarchpausen? *gg

Du isst schnell: Oftmals, ja leider. Ich esse nicht gern allein. Vielleicht liegt es daran.

Du wanderst gerne: Spazieren gehe ich gern aber so richtig wandern eher nicht.

Du telefonierst gerne: Auf einer Skala von 1 (bäh!) bis 10 (super) findet sich Telefonieren bei mir ungefähr bei 1,5.

Du stellst deine Uhr ein paar Minuten vor: Meine Uhr nicht aber mein Wecker ist seiner Zeit (oder meiner?) immer voraus.

Du kommst immer zu spät: Leider ja; fast immer. Aber definitiv immer sind andere die Verursacher. Ist klar, oder? ;o)

Du hast oft Kopfschmerzen: Das ist zum Glück vorbei.

Du rauchst: Ja.

Es gibt ein Nacktfoto von dir: Ja, eines. Als ca. Vierjährige in der Badewanne.

Du kannst pfeifen: Das. Und drauf auch! ;)

Du schreibst regelmäßig Briefe: E-Mails liegen mir mehr. Geht schneller. Obwohl Briefe besser sind: Sie können nicht gefälscht werden, bevor sie ungefragt und widerrechtlich weiter gesendet werden.

Du glaubst an Vorbestimmung: In gewisser Weise ja.

Du putzt dir dreimal täglich die Zähne: Mindestens zweimal.

Es gibt etwas, was du gerne Beichten möchtest: Hier und jetzt? Ganz sicher nicht! *g

Du kaust an den Fingernägeln: Nein. Das wäre inkompatibel zur Länge! ;)

Du bist Vegetarier: Och, nöööö.

Du hast alleine in einem Restaurant gegessen: Als ich mal allein im Urlaub war mag das mal vorgekommen sein, ja.

Du bist allein ins Kino gegangen: Nein

Du bist allein in Urlaub gefahren: Ja.

Du entschuldigst dich, wenn du glaubst, im Unrecht zu sein: Natürlich. Das erwarte ich im umgekehrten Fall ja auch.

Du hebst Briefe und Postkarten auf: Ooooh ja!

Du hast deinen Eltern schon mal Geld gestohlen: Nein.

Du hast oft das letzte Wort: Nur wenn ich mehr zu sagen habe als der Andere.

Du gibst Obdachlosen Geld: Das kommt vor, ja.

Du lässt dich gerne fotografieren: Bedingt. Das kommt sehr auf meine Stimmung an.

Das Leben meint es gut mit dir: Im Allgemeinen ja. Da ich mittlerweile in der dritten Lebensrunde bin, darf das wohl durchaus so gedeutet werden.

~~~

Alles wie gehabt: Wer will der kann und soll. Viel Spaß! ;o)

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Sprechen

 

Wer ÜBER „jemand“ spricht,
sollte zuvor MIT „jemand“ gesprochen haben

 

© skriptum

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Nein, ich bin keinesfalls perfekt. Aber ich bemühe mich wenigstens, so korrekt wie möglich zu schreiben UND auch zu sprechen. Was mich fast rasend macht, ist der permanente Missbrauch des Wörtchens „wo“:

Die Schule, wo man XY lernen kann. Nein, nicht „wo“, sondern in der

Der Anbieter, wo XY angeboten wird. Nein, nicht „wo“, sondern bei dem

Der Urlaub, wo wir XY gemacht haben. Nein, nicht „wo“, sondern in dem

etc.

Ebenso missmutig (höflich, wa?!) reflektiere ich auf die permanente Betonung der ersten Silbe. Köche machen das ja nur allzu gern. Bei Filet, Karamell, Spinat, Dessert, Parfait, Hollandaise etc. wird definitiv nicht die erste Silbe betont. Menschen, die ständig mit Lebensmitteln umgehen, sollte das eigentlich wissen. Oder sie beschäftigen sich nur noch mit Mousse …

Eine ganz neue Masche scheint es zu sein, ganz besonders doll zu reduzieren. Da wird „runter reduziert“ und „weg reduziert“. Von wem? Klar: Auch von Köchen. Ich wüsste gern mal, wie man hoch oder dazu reduziert. Aber das verrät wieder einmal niemand. War ja klar.

Es muss ja keinesfalls jeder alles perfekt beherrschen; darum geht es mir gar nicht. Aber wenn jemand Fachmann/-Frau für irgendwas ist, sollte er/sie es doch wohl auch in allen Facetten beherrschen. Zumindest grobe Fehler sollten nicht passieren. Wenn sich ein Nachrichtensprecher mit Worten wie „einzigstes“ und ähnlichem Gestümper durch die Sendung laviert und sich ein Journalist mit „zumindestens“ durch seinen Beitrag quält, dann frage ich mich ernsthaft, wie hoch wohl die Bezahlung für eine solche Pfuscherei ist.

Wenn schon so genannte „Multiplikatoren“ offensichtlich keinerlei Wert mehr darauf legen, die deutsche Sprache, wenn schon nicht zu schützen, dann doch wenigstens einigermaßen korrekt anzuwenden, wie sollen es dann unsere Folgegenerationen lernen?

Und vor allem: Wozu? Es würde sie ja eh bald keiner mehr verstehen.

Ich glaube, ich muss mir nochmal einen neuen Duden kaufen, WO ich dafür Erklärungen finden tu …

© skriptum

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Ein Anruf. Auf meiner Geheimnummer. „unbekannter Anrufer“ verhieß schon mal nix Gutes. Ich weiß schon, warum ich Gespräche mit unterdrückter Rufnummer normalerweise gar nicht erst annehme. Heute musste ich, da ich auf einen dringenden Anruf warte und nicht weiß, ob derjenige seine Nummer nackig gemacht hat oder verdeckt. Also ran, mit Namen (!) gemeldet und staunen:

    ER: Guten Tag, spreche ich mit Frau …?Ich: Ja, das habe ich doch gerade gesagt!

    ER: Guten Tag, Frau …!

    Ich: Guten Tag. Und wer sind Sie?

    ER: Ich rufe an vom blablupp-Versandhandel (bei dem man auch Häuser kaufen kann … oder so).

    – Pause –

    Ich: Und wer sind SIE?

    ER: Frau …, als einer unserer besten Kundinnen …

    Ich: Besten Kundinnen? Seit Jahren nicht mehr! Und wie heißen Sie?

    ER: Ja, deshalb möchte ich Ihnen heute …

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: Ich möchte wissen, mit wem ich spreche!

    ER: Ja, als einer unserer besten Kundinnen …

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: Haben Sie meine Antwort gehört?

    ER: Ja.

    Ich: Und was hatte ich geantwortet?

    ER: „Seit Jahren“.

    Ich: Falsch! „Seit Jahren nicht mehr!“

    ER: Ja.

    Ich: Und nun?

    ER: Weil Sie ja zu unseren besten Kundinnen gehören, möchte ich Ihnen heute …

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: Nix beste Kundin! Ich bestelle bei Ihnen seit Jahren nichts mehr!

    ER: Warum denn nicht?

    Ich: Weil mich nichts aus Ihrem Angebot interessiert.

    ER: Aus unseren Katalog auch nicht?

    Ich: Nein auch nicht.

    ER: Bekommen Sie unseren Katalog?

    Ich: Ja, leider! Ich bekomme auch Ihren Newsletter und sehe ab und zu in Ihren Internet-Auftritt. Falls mich mal etwas interessieren sollte, werde ich mich melden.

    ER: Gucken Sie auch ab und zu in unser Internet-Angebot?

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: Das habe ich doch gerade gesagt!

    ER: Ach so.

    Ich: Und nun?

    ER: Als eine unsere besten Kundinnen …

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: Ich kann keine Ihrer besten Kundinnen sein, da ich seit Jahren nichts mehr bei Ihnen bestellt habe! Oder Sie stehen ganz kurz vor der Pleite.

    ER: Soll ich Ihnen mal unseren Katalog zuschicken?

    Ich: Wozu?

    ER: Dann könnten Sie mal reingucken.

    Ich: Ich bekomme ständig Kataloge von Ihnen, will ich aber gar nicht?

    ER: Bekommen Sie unseren Newsletter?

    Ich: Sagen Sie mal, hören Sie überhaupt zu?

    ER: Ja.

    Ich: Ja, was jetzt?

    ER: Als einer unserer besten Kundinnen …

    Ich: HALLO?!?!

    ER: Ja?

    Ich: (meine Höflichkeit kam ins Schwanken) Ich habe seit Jahren nichts mehr bei Ihnen bestellt, kann demzufolge unmöglich eine Ihrer besten Kundinnen sein, bekomme sowohl ihre Katalogfluten in meinen Briefkasten geschwemmt, wie auch Ihren Newsletter und sehe ab und zu in Ihren Internet-Auftritt, habe aber ewig nichts gesehen, was mich interessiert hätte.

    ER: Darf ich Ihnen dann heute ein ganz besonderes Angebot machen?

    Ich: Nein, das interessiert mich nicht!

DAS wäre seine Chance gewesen! Er hätte nur zu fragen brauchen, woher ich das weiß, da er mir ja noch gar nicht gesagt hat, um was es geht. Damit hätte er mich vielleicht kriegen können. Aber die Frage stand vermutlich nicht auf seinem Zettel …

    ER: Dann darf ich Ihnen sicher mal unseren Katalog zusenden?Ich: (meine Höflichkeit ließ spätestens in diesem Moment deutlich nach) Nein! Den bekomme ich; genauso wie Ihren verdammten Newsletter. Ihren völlig unübersichtlichen Internet-Auftritt, der einem jedwede Lust am Einkaufen raubt, wenn schon die erste Seite für den Aufbau pummelige 10 Minuten braucht, kenne ich auch! Danke, kein Interesse!

    ER: Darf ich Sie denn bei Gelegenheit nochmal anrufen, wenn ich ein neues Angebot für Sie habe?

    Ich: Nein, danke!

    ER: Wir informieren unsere besten Kunden gern persönlich über aktuelle Angebote.

    Ich: Fein, dann tun Sie das!

    ER: Ich darf Sie also doch wieder anrufen?

    Ich: Hallo?

    ER: Ja?

    Ich: (völlig entnervt) NEIN, verdammte Hacke, Sie dürfen mich NICHT wieder anrufen! Ich bin keine Ihrer besten Kundinnen und spätestens nach diesem Gespräch werde ich es auch niemals sein!

    ER: Dann danke ich Ihnen für dieses nette Gespräch und werde mich zu gegebener Zeit wieder bei Ihnen melden.

Ist es eigentlich sehr unhöflich, wenn man spätestens in diesem Moment kommentarlos auflegt?

Hoffentlich ist der Typ noch in der Probezeit! Und jetzt bitte nicht mehr anrufen: Meine Leitung muss frei bleiben! Ich warte dingend auf ein Angebot …

© skriptum

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Wir sitzen hier mit all diesen Gedanken und dem Zeug.
Verworren und doch zufrieden in der Stille des Augenblicks.
Die Fragen unserer anfänglichen Tränen
haben sich längst in Wohlgefallen aufgelöst.
Es lohnt nicht mehr, darüber nachzudenken.
Schon gar nicht, wenn es uns nicht mehr interessiert.

Und so reiche ich Dir die Hand zum Abschied.
Doch sei sicher, dass ich die Finger am Ende nachzählen werde.
So leicht legst du mich nicht nochmal rein. Nein, du nicht.
Die Zeiten sind vorbei, wie du weißt. Wenn es sie überhaupt je gab.

Ob ich dich vermissen werde? Ja, vielleicht ein bisschen.
In diesen Momenten, in denen die Stille schreit.
Nach Vergeltung verlangt, die es nicht geben wird.
Findest du es auch so neblig um uns herum?
Es spielt keine Rolle.

Da gibt es nichts mehr, was ich sehen will.
Da gibt es nichts mehr, das ich fühlen will.
Da gibt es längst nichts mehr, was es wert wäre, erwähnt zu werden.

Doch du sprichst noch immer.
Kannst einfach nicht still sein.
Willst es wissen.
Ich werde es dir nicht sagen.
Warum?
Ob ich nicht kann?
Doch, ich könnte.
Aber ich will nicht.
Nicht mehr.

Stille.

Du verlässt den Raum.

Ich bleibe zurück.

Endlich glücklich.

Frieden.

© skriptum

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