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Posts Tagged ‘Staat’

 

Am Monatsende können die Türen geschlossen werden. Der Staat Deutschland wird Dank des ESM etc. endgültig ausverkauft. Innerhalb des Landes wird immer weiter gekürzt mit dem Hinweis darauf, dass die Kassen leer sind. Keine Woche vergeht, ohne das die längst nur noch theoretisch verfolgte „Schuldenbremse“ auf den nachrichtlichen Tisch geklatscht wird. Die Widersprüche, mit denen in diesem Staat gespart wird oder eben nicht, sind mittlerweile bestenfalls noch als himmelschreiend zu bezeichnen:

Rentner, die ein Leben lang für ihre Altersvorsorge in die Rentenkasse eingezahlt haben, werden mit minimalsten Erhöhungen abgespeist, wenn überhaupt. Volksvertreter haben hingegen nach gerade einmal acht Jahren Parlamentszugehörigkeit einen hundertprozentigen Anspruch auf Altersrente, ohne je einen Cent für diesen Anspruch in die Rentenkasse eingezahlt zu haben. Die Renten sind sicher stimmt also: Allerdings nur für diejenigen, die nichts dafür geleistet haben.

Kinder und Jugendliche müssen immer mehr Abstriche hinnehmen, damit sich (Beispiel Hannover/Niedersachsen) die sog. Volksvertreter einen neuen Landtag spendieren können. Um die Finianzierung in trockene Tücher zu bekommen, werden in der Stadtverwaltung noch ein paar Hundert HartzIV-Empfänger produziert, was unter dem Deckmäntelchen „Gesund schrumpfen“ verkauft wird. Hauptsache für ein paar läppische Sitzungsstunden im Monat steht die Finanzierung des Landtages. Da der Denkmalschutz, der den bisherigen Landtag vor dem Abriss bewahrt, in greifbarer Nähe sitzt, ist es auch kein Problem, diesen mal schnell zugunsten des Neubaus auszuhebeln.

Dies sind nur zwei Beispiele mit Alt und Jung, die das, was in Deutschland längst in Schieflage ist, charakterisieren sollen. Offenbar reicht das aber noch nicht, um das Land endgültig hinzurichten. Das ist aber kein Problem, denn spätestens der „EU“ genannte, kollektiv organisierte Wahnsinn gibt uns den Rest. Dazu habe ich in den vergangenen Tagen einiges gelesen, beispielsweise bei Günther Lachmann

 

 

und zudem auf uhupardo

 

 

Ich kann mich nur erneut an meinen Beitrag von vor anderthalb Jahren anlehnen. Dabei handelte es sich allerdings nur um einen klitzekleinen Frustabbau. Was jetzt mit dem ESM und anderen Wahnsinnigkeiten geplant ist, dürfte mit „himmelschreiend“ nicht mehr ausreichend zu definieren sein. Möglicherweise wäre es zuträglich, wenn sich unsere Volksvertreter endlich mal bewusst machen, dass das Geld, mit dem sie willfährig weltweit ihr ganz persönliches Monopoli durchziehen, ihnen vom schnöden Wahlvieh zu treuen Händen und unter der Voraussetzung, es zunächst mal zum Wohle des eigenen (!) Volkes und Staates einzusetzen, zur Verfügung steht. Wie perfide soll denn der Ausverkauf des eigenen Landes noch betrieben werden? Mir bleibt erneut nur eines dazu zu sagen:

 

 

Und – wer will – zum Mitnehmen:

 

 

***

 

Leider ist das Veröffentlichen von Beiträgen auf WordPress in den letzten Tagen nur als desaströs zu bezeichnen: Neue Bilder können nicht mehr oder nur mit sehr viel Trickserei hochgeladen werden, Tags können nicht mehr eingegeben werden, Vordatierungen und ein Schutz mit Passwort ist nicht mehr möglich, neue Widgets können nicht mehr gespeichert werden und abonnierte Beiträge befreundeter Blogs werden nicht mehr in der Übersicht angezeigt. So macht es keinen Spaß mehr zu bloggen und wenn das in den nächsten Tagen nicht wieder funktioniert, werde ich mich von WP verabschieden und einen anderen Anbieter suchen. Auf dieses Gezumpel habe ich keine Lust mehr.

 

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Das Thermometer zeigt 6 °C Außentemperatur und die „Bakerstreet“ von Gerry Rafferty versucht, sich ihren Weg in meinen Kopf zu  bohren. Kaffee, heiß und dampfend, versucht vergeblich, nach einer schlaf- und traumlosen Nacht irgendwelche Lebensgeister in mir zu wecken. Und langsam merke ich, dass es anstrengend wird. Gedanken schwer wie Blei. Ich lasse nach. Wieder stundenlang wach gelegen. Gegen fünf Uhr aufgegeben. Wind blättert unaufhörlich in den Bäumen und der Regen bildet inzwischen kleine Seen. Statt bei offenem Fenster zu schlafen, könnte ich genauso gut ein Blasorchester neben mein Bett stellen. Die Unruhe wird immer schlimmer. Nicht nur vor den Fenstern.

In meinem Hirn schwirrt alles durcheinander und es fällt mir nicht gerade leicht, mich auf das zu konzentrieren, was im Moment wichtig ist. Nachrichten rauschen an mir vorbei. „9 Grad, Regen“. Es ist kurz nach sechs. Immerhin: Es wird wärmer. Ich fange an, einen Stapel Unterlagen zu sortieren, der es längst ist. Lege ihn weg und merke, dass meine Gedanken in eine Richtung gehen, die ich gerade überhaupt nicht gebrauchen kann. Dennoch gönne ich mir diesen Augenblick, lehne mich zurück, ziehe meine Knie an den Bauch, den Kaffeebecher in meinen Händen. Dann schließe ich die Augen. Und tatsächlich formt sich ein Lächeln in mir. Nur kurz, ganz leise. Angenehm.

Die Welt spekuliert über amerikanische Drohnen, russische Satelliten und den Rückkauf von Abwehrraketen seitens der USA von Libyen. Die Bundeskanzlerin dealt weiter mit Kampfmitteln und Doris Schröder-Köpf will in den Landtag. Wenigstens das Letztere könnte ein Lichtblick sein. Sonst immer das gleiche Palaver, letztendlich um nichts oder gar nichts. Eine Belanglosigkeit wichtiger als die vorherige. Sie interessieren mich alle nicht. Der Wind ist damit beschäftigt, sich zu einem ordentlichen Sturm aufzuplustern. Immerhin ein bisschen tatsächliches Wachstum in diesem Staat. Ob der Knabe jemals arbeitslos wird? In diesem Jahrhundert wohl nicht mehr. Und falls doch: Was bekommt er dann dafür? Einen Frühling?

Der Regen knallt an meine Fenster, als wenn ich ihn reinlassen soll. Einen Teufel werde ich tun. Der Sommer 2011 hat am 26. August stattgefunden und für heute sind mal wieder Unwetter angesagt. Genau das ist es, was mir jetzt noch fehlt. Ganz dringend. Vielleicht sollte ich doch mal Jalousien anbringen. Oder Gardinen. Oder beides. Knut ist durch Siku reinkarniert und französische Frauen laufen mit flüssigem Industrie-Silikon im Geläut herum. Der Bundespräsident klebt weiter an seinem Stuhl, obgleich längst alle vier Beine weggeschossen sind. Er merkt es wohl nicht oder gar nichts mehr. Ebenso, wie die Union, die ihn unbedingt halten will. Aber die wollen ja auch zu Schnutenzwerg um jeden Preis zurück. Danke, keine weiteren Fragen.

Schalkes Rangnick geht es besser und die Suche nach einem verschütteten 10jährigen Mädchen auf Rügen wird endgültig eingestellt. Hoffentlich finden Eltern und Geschwister dennoch irgendwann ihren Frieden! In Heilbronn hat mal wieder jemand um sich geschossen, ein Na‘zi fuhr mit diversen Todesfolgen in eine Menschengruppe und der Iran provoziert mal wieder die USA. Goldman Sachs halbiert angeblich die Gehälter von Top-Managern. Hoffentlich verhungern sie nun nicht. 2011 sollen sie an Gehältern und Boni jeweils zwischen drei und sechseinhalb Millionen Dollar „verdient“ haben. Nach einem hier bisher schneelosen Winter sind anderenorts Skiorte unter Lawinengefahr von der Umwelt abgeschnitten und mein Kaffee ist alle. Die Entscheidung darüber, was davon in meinen vier Wänden das größere Drama ist, verschiebe ich auf später.

Selbst Sweets „Little Willie“ entlockt mir jetzt keine Regung mehr. Es ist viertel vor Acht. Die Schlagbohrmaschine irgendwo im Haus scheint gerade durch zu sein. Vermutlich fängt sie pünktlich zur Mittagsruhe wieder an. Und wenn das vor meinem Fenster tatsächlich Winter ist, hätte ich gern ein bisschen Herbst zurück. Ganz kurz zwischendurch, nur um etwas mehr Wärme als im Sommer zu spüren. Das Gefühl zu haben, mich einfach fallenlassen zu können. Anzulehnen. Ruhe zu finden. Vorzugsweise sogar ein wenig Schlaf. Ich überlege, ob irgendeine höhere Macht einfach nur kleine perverse Spielchen mit mir spielt. Hey, falls es Dich wirklich gibt: Wenn Du mir schon tage- und nächtelang den Schlaf raubst, so lass mir doch bitte wenigstens meine Träume …

 

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Irgendwie ist es ja sogar beruhigend, zu wissen, dass man sich in diesem Staat einfach freikaufen kann, wenn man nur einen großen Namen trägt und ansonsten dreist genug ist. Dann kann man seine Doktor-Arbeit abschreiben, anderen Menschen auf unterschiedliche Weise damit schaden, einfach behaupten man hätte nicht, diejenigen die es dennoch behaupten für blöd erklären und schon ist alles wieder hübsch.

Herr zu Schnutenzwerg hat es ja gerade aus seinem Exil unter Beweis gestellt. 20.000 Euro auf den Tisch des hohen Gerechtigkeitshauses und schon ist über alles das große Tuch des Vergessens gebreitet. Ist es? Jeder andere wäre nach einem solchen Verfahren ein verurteilter Straftäter. Herr Schnutenzwergs Weste wird jedoch mit aller Gewalt in Reinweiß getüncht. Der Schaden, der zahlreichen Doktoranden etc. dadurch entstanden ist, wird damit sicher nicht gutgemacht.

Nun bringt er ein Buch heraus und stellt seine Sicht der Dinge dar, die mich ehrlich gesagt weniger als die Hinterlassenschaften eines räudigen Köters (wie komme ich jetzt darauf?) interessieren. Die Freikaufsumme von für ihn höchst vermutlich lächerlichen 20.000 Euro dürfte er damit binnen weniger Tage eingespielt haben. Sicher gibt es genügend Idioten, die den Schund kaufen und ihn damit tatkräftig unterstützen.

Damit aber nicht genug. Nein, nicht doch bei zu Schnutenzwergs. Der Köter Herr überlegt sogar konkret, nach Deutschland zurück und hier selbstredend direkt wieder in die Politik zu gehen. In die Politik? Hallo? Als VOLKS(VER)TRETER? Ich denke, dann sollte er sich erstmal bei allen entschuldigen, denen er mit seinem Verhalten symbolisch ins Gesicht getreten hat. Und dann … dann können wir vielleicht nochmal darüber … ne, mit mir auch dann nicht!

Schnutenzwerg?

Fatzke!

Jetzt muss ich nur noch im Lotto gewinnen; dann macht Euch auf was gefasst, jawoll! Man muss ja nur wissen wie es geht, näch?! Und ab sofort nennt Ihr mich gefälligst ZU Tina, ist das klar?! Den „Dr.“ dürft Ihr vorerst weglassen.

;o)

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