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Posts Tagged ‘suchen’

Wie Papierschnipsel im Wind
Gedanken wie Porzellan
meine Sinne verwirrend.

Flirren schwebend umeinander
suchend und findend
keinen Sinn ergebend.

Tänzeln nach unhörbarer Musik
gefühlsverwebte Noten
sich still vereinigend

Aufbrausende Ungeduld schweigt
schwelgend und sehnend
um sich endlich zu finden

… aneinander.

©  skriptum

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Was tut man, wenn der Kopf so aufgewühlt ist, dass man nicht schlafen kann?

Richtig: Aus dem Bett fallen und Kaffee trinken!

 

 

KaffeeKlar

 

 

Ich schwöre, dass da irgendwo noch ein Gesicht und eine Hand sind. Sie waren nur noch nicht auffindbar. Mag sein, dass sie noch im Bett rumliegen. Ich werde sie suchen und voraussichtlich gegen 9:35 Uhr finden. Falls nicht, bleibe ich im Bett.

Deal?

Fein!

Ja, ja, okay, das Bild erweckt eigentlich einen total falschen Eindruck. Richtig sähe es vermutlich so aus:

 

 

KaffeeBump

 

Eben viel verstrubbelter, ob der unsäglichen Uhrzeit. Aber will mir das echt jemand verdenken? Ich hoffe nicht!

Schönen Tag @ all! Ich dusche jetzt erstmal … in Kaffee ;o)

 

Hair

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Der von mir sehr gern gelesene RA Müller veröffentlichte kürzlich auf seinem Blog einige der skurrilsten Treffer beim Suchen und Finden seines Blogs. Das motivierte mich, auch mal wieder nachzusehen, mit welchen putzwunderlichen Begriffen „ich“ in letzter Zeit „gefunden“ wurde. Die Ausbeute ist mal wieder zum Dingsten ;o)

Meine beiden Blogs scheinen mitunter von Menschen gefunden zu werden, die rrrrrrüchtöch Notstand haben:

nackt in der schule
schule nackt
nackig planschen
in der schule nackt
als einzige nackt
nackt in schule
erinnerung nackt
auch nackt noch schön
nackt i der schule
nackt schule
nackte in der wanne
nackt in der schule fotos
hameln nackt
bravo nacktbild
bravo nackt
du kannst mich nackt fotografieren

Etwas neutraler geht es aber auch:

der abend bricht herein (täglich, soweit ich weiß)
warts ab (was denn?)
wasserhahn strahlt (ich auch, ich auch *strahl)
humorvolle kurzgeschichten zum vorlesen (dann lach doch!)
babygedicht (mehrere, ja)
frohes schaffen rechtschreibung (och, das geht so nebenbei)
massnahmen rechtschreibung (Viel Glück beim Anwenden von „ß“!)
mäuserich (ne, glücklicherweise nicht!)
sprung aus dem fenster hossa (Wer? Der Mäuserich? *g)
hallo! schon dir sehen (Hä?)
brusten spielen photos (Ja, vermutlich! *grübel)
wege (brauchste ’ne Landkarte?)
gedanken bei vollmond (Meine? Die schreibe ich öffentlich lieber nicht!)
skriptum knie (ja danke, „geht“ wieder!)

Warum meine Blogs regelmäßig über „jogi löw erdmännchen“ gefunden werden, habe ich nie verstanden. Will ich aber auch nicht. Gleiches gilt für

wuffchen you (klar, jou!)
scheiße drauf (wo drauf genau?)
dicker dödel (Hier? Sicher nicht!)
kotzen durchfall (Also bitte, ja?! *tse)
grosse nippeln (Geh weiter!)
lucellum seriös (ja, ganz sicher …)
frauen die lispeln können gut küssen (nicht nur die!)
vögel fremdsprache (Bitte nicht öffentlich!)

„geistige inkontinenz“ war hier mal eine Überschrift, ja.

„imazalil“ stand im Zusammenhang mit „Scheiß drauf!“

Und auf Frechheiten wie

x beine
kuh

reagiere ich doch gar nicht! *pffft

;o)

 

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Hier kommt mal ein ratz-fatz-Stöckchen: Keine große Arbeit, kein Versacken beim Suchen, sondern einfach mal schnell aus der Tastatur geschüttelt. Worum es geht?

Ganz einfach: Schreibe 10 TV-Serien auf, die „man“ einfach gesehen haben muss. Natürlich rein subjektiv und nicht in einer definierenden Reihenfolge. Also; los geht’s:

 

1. The Mentalist
2. Navy CIS
3. Dr. House
4. Bones
5. CSI Miami
6. CSI Las Vegas
7. Die Küchenschlacht
(es sei denn, dieser unsägliche Henssler moderiert sie)
8. K11 – Kommissare im Einsatz
9. Zimmer frei
10. Miami Vice
(aber nur die damaligen, aktuell wieder gesendeten Originale)

 

Mitnehmen kann sich das Stöckchen jede/r Interessierte. Gefunden habe ich es beim ehrenwertesten aller Herren Wortmans; er hat es ganz furchtlos beantwortet! ;o)

 

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Vom Sinn und Unsinn der Partnersuche und was passiert wenn’s passiert …


    Sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff.

Ein paar Jahre hatte sie in einer Beziehung gesteckt, die ihr schlussendlich nur einen bitteren Nachgeschmack ließ. Nachdem sie dieses Fiasko beendet hatte, konzentrierte sie sich auf ihren Job, ihre Freunde und ihr ureigenes Leben … ein Leben ohne den Störfaktor Mann. Und sie war glücklich.

Ein paar kleinere oder auch mal etwas intensivere Affären waren da schon aber nichts, was sie wirklich nachhaltig beeindruckt hätte. Sie wollte ja auch nicht. Sie suchte nicht und vom Finden-Lassen hielt sie auch nichts. Wenn sie wollte, wäre es kein Problem. Doch meist war sie ganz froh, wenn sie einfach wieder ihre Ruhe hatte.

Ihr Job nahm sie Tag und Nacht in Anspruch. Klar hätte sie das ändern können. Wenn sie nach Hause kam, einfach mal den Kopf abschalten und Feierabend machen. Aber wozu? Es störte ja keinen. Da war ja niemand, der an sie den Anspruch stellte, gehört, registriert, geliebt zu werden. Und das war ja auch sehr okay.

Sie empfand es als angenehm, abends einfach mit einem Buch zu versacken. Auch wenn sie nach langem Lesen oft genug feststellte, nicht zu wissen, um was es in dem Buch eigentlich ging, da ihre Gedanken die ganze Zeit abschweiften. Aber das machte ja nichts; sie konnte es ja irgendwann nochmal lesen.

Sie kochte auch gern stundenlang. Es war ihr zwar verhasst alleine zu essen aber das machte ja nichts. Wenn sie den Eindruck hatte, sie müsse mal wieder in Gesellschaft essen, rief sie eben eine Freundin an oder ging mit irgend jemandem zum Essen. Außerdem war es doch so praktisch: ausgiebig kochen mit allen möglichen Raffinessen, während dessen die Gedanken baumeln lassen und danach das Kunstwerk allein vor dem PC verdrücken. Es war ja niemand da, der an sie den Anspruch an einen gedeckten Tisch gestellt hätte. Wozu also?

Es gab Phasen in ihrem Leben, in denen sie jedes Wochenende, ja fast jeden Abend, unterwegs war. Freunde, Familie besuchen oder auch besucht werden. Dann wieder Phasen, in denen sie sich total einigelte und – neben ihrem Job – einfach nur ihre Ruhe haben wollte. Das ging ja auch einfach so. Sie war ja niemandem Rechenschaft schuldig und konnte somit tun und lassen was sie gerade wollte.

Sie wuselte mitunter im Internet rum … Mailen, chatten, engagieren … Die Vielzahl von Kontakten, die sie über dieses Medium pflegte, verhinderte oft genug, sich wirklich auf die einzelnen Personen zu konzentrieren. Meist reichte ihr dieser oberflächliche Umgang. Immerhin wollte sie ja nicht jeden einzelnen heiraten. Sie wollte diese Form von Kontakten auch gar nicht wirklich intensivieren. Ihr Freundeskreis war so schon groß genug, um ihr das Gefühl zu geben, ihren – zumindest moralischen – Verpflichtungen kaum noch nachkommen zu können. Sie wollte sich, wenn sie im Internet war, abends einfach noch ein bisschen ablenken und das klappte auf diese Weise ganz gut.

    Denn: sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff. Sie liebte ihre Unabhängigkeit sehr.

Sie wollte ja nicht. Doch plötzlich passierte etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Ihr Herz raste, sobald sie seinen Namen las. Sie schrieb ihm aber seine Reaktionen waren mehr als dürftig. Also schrieb sie nicht mehr. Zog sich zurück und dachte doch ständig an ihn. Schrieb ihm wieder. Wartete auf Antwort. Oft genug vergeblich. Plötzlich reagierte er doch. Sie schrieben hin und her. Von bla-bla-bla über mal-ganz-nett-mailen bis hin zu heißesten Wortgefechten, die sie fast wahnsinnig machten. Sie wollte ja nicht aber dieser Mann löste in ihr ein Verlangen aus, das kaum noch zu beschreiben war.

Es dauerte nicht allzu lange, bis sie das was beide sich schrieben wirklich erleben wollte … musste! Sie wollte ihn sehen. Worte die per mails und Telefon hin und her geflogen war erleben. Mit ihm. Unbedingt. Sie verabredeten sich. Sie trafen sich. Small Talk und Wahnsinn auf einer Stufe. Körperliches Verlangen in ihr ohne Ende. Ihn zu sehen war für sie die Hölle. Sie wollte mehr.

Plötzlich stand er vor ihr und sah sie an. Sie zitterte am ganzen Körper und wollte nur noch eines: ihn. Er kam näher. Sah sie an. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. Lippen die sie küssen wollte, Lippen die sie küssen wollten. Langsam nahm er ihren Kopf in seine Hände und zog sie sanft an sich. Erst da bemerkte sie, daß auch er zitterte. Genauso aufgeregt war wie sie. Der erste Kuss. Ihr Herz raste. Sie versank regelrecht in diesem Kuss. Sie versank in ihm. Er in ihr.

Seine Hände auf ihrer Haut. So sehr hatte sie sich das gewünscht. Sie genoss jede kleinste Berührung von ihm. War unersättlich. Wollte jeden Zentimeter seines Körpers spüren. Wieder und wieder. Mehr und mehr. Jeder Hauch seines Atems auf ihrer Haut löste in ihr Beben aus. Ihn zu spüren. Bei sich. An sich. In sich. Sie war kurz davor durchzudrehen. Viel zu lange hatte sie so etwas schönes nicht mehr erlebt. Gar nicht zugelassen. Fast vergessen wie es ist vor Genuss und Verlagen zu zergehen.

    Sicher: sie war glücklich so wie sie lebte. Sie hatte alles, was sie wollte und die paar Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, bekam sie auch so ganz gut in den Griff. Aber das was sie nun gerade erlebte wollte sie nicht mehr hergeben.

Irgendwann ging er. Sie blieb zurück. Mit ihren Gedanken. Mit ihren Sehnsüchten. Mit ihrem nicht erloschenen Verlangen nach ihm. Mit seinem Duft auf ihrer Haut.

Sie hatte nichts gesucht und etwas wundervolles gefunden. Etwas gefunden was sie nicht wollte. Und das was sie nicht wollte vermisste sie schon in der Sekunde, als sich die Tür hinter ihm schloss.

    Klar war sie glücklich so wie sie lebte. Schließlich hatte sie alles was sie brauchte und die Situationen, in denen sie sich nach Nähe und Wärme sehnte, könnte sie auch irgendwie in den Griff bekommen. Doch plötzlich würde sie sehr gern abends nach Hause kommen, auch im Kopf Feierabend machen, den Tisch decken und all die Dinge tun, die sie längst kaum noch tat.

Mit ihm!

© skriptum

[15.01.02]

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Sinnentleertes Stolpern
Herz rast rastlos rein
unheimliches Singen

Wärme durchströmt Seele

Nicht bekannte Stimme
Atem ohne Luft
Vermutend was passiert

Sehnsuchtsvoll gedanklich

Narben unverheilt
Zeit zum Heilen suchend
Fehlmut birgt Gefahr

Geschmack wie weiße Tulpen

weissetulpen-350-700

© skriptum

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Haut tastet vorsichtig einander an
Augen – das Gegenstück suchend
Hüften im Wiegen verfangen
Leidenschaft grenzenlos gut

Ein Hauch, ein Beben
Ein Suchen und Fleh’n
ein Nehmen und Geben
der Gier

Im Klang der Gewalten
wie Wasser im Wind
leicht wellend bewegend
kaum atmend doch lebend

Schwebend im Schweben geschwebt

© skriptum

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