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Posts Tagged ‘sympathisch’

Frau paradalis hat es geschafft, dass ich etwas mache, wovon ich eigentlich nix halte: Einen so genannten „Persönlichkeitstest“ oder wie auch immer das in diesem Fall heißen mag. Zu finden hier. Das Ergebnis hatte ich skeptisch erwartet und dann mit immer größer werdenden Augen gelesen. Donner noch eins ;o) Aber lest selbst:

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„Du gibst allen, die dich kennen, ein Rätsel auf. Du bildest dir deine eigenen Regeln, welche nicht immer denen der Gesellschaft entsprechen. Deine ausgeprägte Individualität bestimmt jeden Gedanken und jede deiner Handlungen. Wenn es eine Möglichkeit gibt, etwas anders zu machen, als es alle machen, wirst du sie finden und dementsprechend handeln.

Dein Ausdruck, deine Rede und dein Handeln schockieren nicht selten dein Umfeld, und es hat den Anschein, als sei der Schock beabsichtigt. Und, das ist er auch. Schließlich lebst du in der Zukunft und die Gegenwart kümmert dich wenig. Du bist anderen mit deinen Ideen und Idealen um Lichtjahre voraus.

Mit dieser Eigenschaft ist ein angeborenes Talent für Prophezeiungen verknüpft, für ein Wissen darum, was morgen geschehen wird, schon lange ehe morgen ist. Deine Lebensweise liegt irgendwo zwischen unkonventionell und schrullig, aber deine verrückten Ideen sind nicht selten erfolgreich.

Alles, was irgendwie exzentrisch oder ungewöhnlich ist, übt eine starke Anziehungskraft auf dein suchendes, neugieriges Wesen aus. So lässt du dich auch von den unglaubhaftendsten, absolut unerwiesenen oder so genannten unwissenschaftlichen Theorien niemals abschrecken. Dies reizt dich vielmehr, da du zutiefst von der Realität all dessen überzeugt bist, was der Mensch sich ausdenken kann. Wenn man dir sagt, etwas sei unmöglich, verstärkt das nur deine Entschlossenheit, zu beweisen, dass es doch möglich ist. Der Ausspruch „unlösbare Aufgabe“ trifft dich in innerster Seele und ruft deine ganze Begeisterung für geistige Herausforderungen wach.

Obwohl du danach trachtest, Veränderungen in allen Lebensbereichen, von der Politik bis zur Kunst, herbeizuführen, hast du eine merkwürdige Abneigung dagegen Veränderungen in deinen persönlichen Gewohnheiten zu akzeptieren. So kannst du furchtbar dickköpfig werden, wenn andere Leute versuchen, dir Vorschriften zu machen oder dich in ein gesellschaftliches Muster zu zwingen.

Da Propheten in ihrer eigenen Zeit oft nicht anerkannt werden, und du häufig in der Zukunft lebst, werden deine großartigen und zumeist auch treffenden Visionen nicht selten lächerlich gemacht oder einfach ignoriert. Du bist von UFO´s fasziniert, und wünscht dir insgeheim, eines davon möge mit dir Verbindung aufnehmen, dich an Bord nehmen, so dass du dem Chaos der Erde entrinnen kannst.

Da du aufrichtig nach Toleranz und Brüderlichkeit strebst, fühlst du dich von Reformbewegungen, die in diese Richtung gehen, magisch angezogen. Freundschaft ist lebensnotwendig für dich, und so hast du, wenn auch nicht zu jeder Zeit deines Lebens, viele Freunde aus allen Lebensbereichen.

Geld bedeutet dir wenig, und so sind dir soziale Unterschiede gleichgültig. Du hast nicht das Bedürfnis, irgendjemanden zu beeindrucken. Nicht das du ein Vorurteil gegen Reichtum und Komfort hättest, nein, du merkst einfach nicht, wie deine Umgebung beschaffen ist. Schließlich lebst du in deiner Phantasie.

Eine deiner sympathischsten Tugenden ist die Neigung >>zu leben und leben zu lassen<<. Du gibst keinen Pfifferling darum, was andere sagen oder tun, wie empörend es auch sein mag und wie sehr es auch gegen deine eigenen Prinzipien verstoßen mag. Jedoch erwartest du, von diesen anderen, dieselbe Rücksichtnahme.“

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Zu meinem AutorenNamen wird folgendes angegeben:

„Du scheinst andere Menschen magnetisch an-zuziehen und wirst von deinen Freunden und Gefährten aufrichtig geliebt. Du selbst bist geliebten Menschen gegenüber anhänglich und zärtlich, jedoch steckt in der Natur deiner Liebe mehr Idealismus und Zuneigung als Sinnlichkeit.

Du bist der geborene Romantiker mit einem starken Hang bis hin zur Sentimentalität, ganz gleich, wie hartnäckig du es auch leugnest oder nach außen hin zu verstecken versuchst. Du hegst eine besondere Liebe zur Kunst und hier eine ausgesprochene Neigung zur Musik. Du liebst schöne, große Häuser, geschmackvolle Einrichtungen, Pastellfarben und Harmonie in deiner Umgebung.

So lädst du gern Freunde zu dir ein und du möchtest am liebsten alle Menschen glücklich machen. Du kannst Unstimmigkeiten, Streitereien und Eifersucht nicht vertragen, obwohl du selbst heftig eifersüchtig werden kannst, wenn dir der Verlust einer geliebten Person oder Sache droht.

Du schließt leicht Freundschaften und magst es, Auseinandersetzungen zwischen Freunden, Geschäftspartnern und Verwandten zu schlichten. Bei einer solchen Gelegenheit scheinst du sanft und friedlich wie Lämmer zu sein, so lange, bis deine dickköpfige Seite an den Tag kommt. Dann wirkst du überhaupt nicht mehr lieblich.

Geld fließt dir häufig zu, ohne dass du dich darum besonders bemühen musst, manchmal aufgrund eigener Fähigkeiten und Talente, Manchmal weil du einfach aus irgendeiner Quelle etwas erhältst. Da du gegenüber Geld selten eine neutrale Einstellung hast, solltest du dich davor hüten eines der Extreme, Verschwendungssucht oder Geiz, zu leben.

Besonders ausgeprägt ist deine Liebe zur Schönheit in allen Lebensbereichen. Du bist tief mit der Natur verbunden und verbringst, sofern es dir möglich ist, viel Zeit auf dem Land, in der Nähe von schweigenden Wäldern und rauschenden Bächen, welche eine beruhigende Wirkung auf dich und deine Gefühle ausüben.

Hässlichkeit ist höchst beleidigend für dein Empfinden. Du bewunderst das Geschmackvolle und schreckst vor dem Lauten und Vulgären zurück. Deine Manieren sind im allgemeinen makellos, und im Umgang mit anderen bist du normalerweise höflich und zuvorkommend.

Wenn dich jedoch etwas stark berührt, wirst du nicht zögern, deine Meinung offen und nachdrücklich zum Ausdruck zu bringen. Du diskutierst gern über Politik und andere Themen und meist gehst du aus diesen Diskussionen auch als Sieger hervor: aufgrund deines logischen Denkens und deines unwiderstehlichen Lächelns.“

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Selten habe ich mich so genau in pauschal für Millionen von Irgendwassen erstellten Texten wiedererkannt.

Natürlich vergesse ich nicht die immer gebotene Ausschlussklausel. Nicht, dass mich irgendwann jemand auf einzelne Inhalte fest tackert, nöch?! ;o)

Und dieses Ding mit der Eifersucht … hmm … Mir hat mal jemand unterstellt, krankhaft eifersüchtig zu sein. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich bei diesem Menschen um einen chronischen Lügner und Fremdgeher handelte, dürfte sich diese Aussage von selbst relativieren. Ich wäre eher gewillt, es „begründete Skepsis“ zu nennen. Aber vielleicht habe ich es tatsächlich etwas zu eng gesehen, dass er spätestens alle zwei Wochen die Nächste nebenbei flach gelegt hat … wie sich im Nachhinein heraus stellte.

Von Eifersucht, Hass und Neid halte ich rein gar nichts. Die Energien kann ich deutlich sinnvoller einsetzen und auf Menschen konzentrieren, die mir wirklich richtig wichtig sind; und ich ihnen. Davon abgesehen: Was ich nicht freiwillig bekomme, will ich gar nicht haben. Betteln ist nicht! Und was sonst ist Eifersucht, als um wasauchimmer zu betteln?

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? ;o)

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Jeder Mensch hat ja so seine Eigenarten. Und das ist, grundsätzlich betrachtet, auch gut so. Anderenfalls wären wir eine Gesellschaft, die nur aus Robotern besteht. Auch wenn man trotz aller Individualität manchmal den Eindruck haben könnte, es sei bereits soweit. Denn auf dem Weg sind wir anscheinend allemal. Und gerade Individualität ist ja oftmals von dem abhängig, was das direkte Umfeld von einem erwartet. … könne man manchmal denken …

Echte Individualität trägt jedoch dazu bei, dass man manche Menschen mag und andere wiederum nicht. Sei es aufgrund von Eigenarten, Körperdüften bis -gerüchen, Aussehen, Stimme, Geschmack, Vorlieben und Abneigungen, Erfolg oder Miss- / im Beruf oder privat sowie vielen anderen Großig- und Kleinigkeiten, die jeder für sich, nicht immer aber meistens, selbst bestimmen kann. Chronische Opportunisten mal außen vor gelassen.

Als so genannter „Erwachsener“ sollte jeder in der Lage sein, Menschen die er nicht mag, einfach links liegen zu lassen. Oder auch rechts; je nach Situation und Befindlichkeit. Ist man aus irgendwelchen Gründen darauf angewiesen, mit jemandem umzugehen (damit meine ich Situationen wie Chef/Kollegen, Vermieter etc.; nicht jemanden, der neurotisch auf jemand anderen fixiert ist), der einem nicht sympathisch ist, sollte man die Kommunikation auf das Minimum beschränken und ansonsten seiner Wege gehen. Ebenso, wie man den Anderen seine Bahnen ziehen lässt, ohne Stacheldraht auszurollen oder mit Briketts nach ihm zu schmeißen.

Und da bin ich direkt an dem Punkt, der mich immer wieder in Erstaunen versetzt: Warum um Himmelswillen geben sich Menschen ausgerechnet mit denjenigen, die sie vorgeben, überhaupt nicht ertragen zu können, oftmals so unglaublich viel Mühe, um ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen? Dabei denke ich jetzt nicht an Aktionen wie Blumen schicken (mit Stinkbomben drin), Liebesbriefe verfassen (mit Juckpulver bestäubt) oder ähnliches, sondern vielmehr an die ach so beliebte und gern genutzte Form der üblen Nachrede, Verleumdung oder schlicht des Verbreitens von Behauptungen und Lügen, um jemanden – egal mit welchen Mitteln, und seien sie auch noch so niveaulos – zu diskreditieren und dadurch möglicherweise überhaupt erst anzulocken. Hinterrücks versteht sich.

„Diffamie“ klingt wie der Name einer schlimmen Krankheit. Und ich befürchte, so etwas in der Art ist es auch. Nur dass es dagegen noch keine Medikamente zu geben scheint. Vielleicht eine Marktlücke. Das könnte möglicherweise mörderische Umsätze generieren (Memo: Merken!). Diese Form verleumderischer Bosheiten scheint in manchen Kreisen immer mehr um sich zu greifen. Was ich ehrlich gesagt nicht verstehen kann. Vermutlich weil ich es nicht verstehen will. Wenn mir jemand zuwider ist, meide ich ihn. Eigentlich ganz einfach. Fast beeindruckend dagegen finde ich es, dass manche Menschen mit Leichtigkeit bösartiger handeln können, als ich überhaupt in der Lage wäre, zu denken. Aber so ist zumindest gewährleistet, dass das Leben auch zukünftig voller Überraschungen steckt.

Natürlich kann man sich solchen Wesen, die einen Hauptteil der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit damit verplempern, hinter dem Rücken anderer zu hetzen, nicht gänzlich entziehen. Da gibt es Erzählungen, die einfach abprallen, weil man sie für viel zu unwichtig oder einfach dumm hält und andere, die einen zunächst tatsächlich geeignet wären, zu schocken. Und genau an diesem Punkt kommen meine fünf großen „W“ zum Einsatz: WER sagt WAS WARUM und WIE über WEN. Und wenn man pro beantwortetem „W“ ca. 20 Prozent von hinterrücks getätigten Aussagen abzieht, bleiben noch wie viel Prozent potentiellen Wahrheitsgehalts? Genau! Fragt man dann die betreffende Person selbst, erledigt sich spätestens dann auch noch dieser kleine, mögliche Rest.

Ich glaube, wenn sich mehr Menschen bewusst machen würden, dass es völlig unwichtig ist, was sie meinen zu wissen, sondern einzig und allein zählt, was sie beweisen können, würde es wesentlich weniger Versuche geben, jemanden in Abwesenheit zu zerfetzen. Insbesondere, wenn letzteres Verhalten direkte Konsequenzen hätte. Ich persönlich halte es da im Grunde ganz einfach: Natürlich kommt den betreffenden Personen zu Ohren oder Augen, was „man“ über sie sagt, schreibt oder in sonstiger Weise behauptet. Und natürlich kann man dagegen angehen. Die Frage ist nur, wie sinnvoll es ist, Energien in solche Aktionen zu stecken und sie damit ziemlich sicher schlicht zu vergeuden. Als Faustregel dürfte ganz gut anwendbar sein, dass man nie über jemanden etwas erzählen sollte, was man ihm nicht selbst schon gesagt hat oder zumindest jederzeit sagen würde. Oh, halt, stopp, das geht nicht: Damit würden einige Menschen abrupt total verstummen …

Wenn z. B. mich jemand aburteilt auf Basis von Aussagen eines Irgendwem, der – wohlwissend hinter meinem Rücken – über mich statt mit mir geredet hat, und diese Aussagen ungefiltert geglaubt werden, ohne wenigstens einmal zur Sache selbst bei mir nachzufragen, werde ich einen Teufel tun, dem Gläubigen hinterher zu rennen und ihn mit Fakten bestenfalls zu irritieren. Wenn er an der Wahrheit nicht interessiert ist, soll er doch mit Irgendwems Hinterrücksbehauptungen glücklich werden. Mein Problem? Wohl kaum! Wenn mir schon jemandem im Mondschein begegnet, soll es romantischer Natur sein, und nicht kätzerischer.

Und solange Irgendwem nach Kenntnis, dass er sich zum Beispiel schlicht geirrt hat oder er seine Behauptungen nicht beweisen kann, weil ihnen die Grundlage gänzlich fehlt, mit gleichem Verteiler und ebenso engagiert eine Richtigstellung und natürlich vor allem eine Entschuldigung vorbringt, ist ja auch alles (wieder) in bester Ordnung, gelle? Ach, das passiert nicht? Dafür ist Irgendwems Charakter schlicht zu klein und das Stimmchen schlagartig viel zu leise? Für sowas ist Irgendwem einfach zu stillos? Hmm … ich hatte es ja schon befürchtet. Es ist eben doch jeder auf seine Weise eigenartig. Eigenartig menschlich. Und das sogar ganz fraglos ;-)

© skriptum

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