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Ja, so eine bin ich heute.  Dieser Tage sind mir ein paar Blätter über den Weg gelaufen (oder ich ihnen, je nachdem) und so dachte ich häufiger an die kunterbunte blatt-challenge. Daran nehme ich zwar nicht teil aber heute würde ich doch gern ein paar Blätter dazu posten!

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Einmal eine gefangene Version

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und eine posterisierte, auf der wohl irgendein Schmock herum getrampelt ist:

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Natürlich habe ich die letztere Schönheit mitgenommen und sooofocht in die Waschmaschine gesteckt. Aber ich muss sagen … das Gelb hat doch sehr gelitten!

;o)

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Ganz unbeeinflusst von jedweder Form der so genannten Verbraucher-Information führte ich vor ein paar Tagen den ultimativen „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“-Test durch:

Ich klappte die Tür der Spülmaschine runter, um das Geschirr vor dem Ausräumen etwas abkühlen zu lassen. Dann drehte ich mich weg, um am Fenster irgendwas völlig unnötiges rumzufummeln. Beim Umdrehen, um die Küche zu verlassen, vergaß ich die runter geklappte Spülmaschinentür, blieb mit beiden Füßen dran hängen und machte einen solchen Satz darüber, dass ich am anderen Ende der Küche wieder aufkam, und zwar mit dem Kopf direkt auf dem riesigen Schwingdeckelmülleimer aufschlagend.

Der Flug war gut; die Landung scheiße! *sorry

Sobald ich, vor der offenen Spülmaschinentür sitzend, wieder einigermaßen zu mir gekommen war, entdeckte ich die Blutspritzer auf meinem Arm und frage mich, wo genau, vermutlich im Gesicht, irgendwas zerbombt war. Dabei verfiel ich keinesfalls in Panik, sondern blieb ganz ruhig sitzen und sammelte mich. Etwas anderes war im akuten Schock-, Schreck- und Schmerzzustand eh nicht möglich. Aufstehen wäre spontan ebenso unmöglich gewesen, weil meine Beine höllisch schmerzten. Die Arme auch, aber das konnte in der Situation erstmal vernachlässigt werden. Kleine Hautabschürfungen sowieso.

Nach einer weiteren Phase des Sammelns erhob ich mich langsam. Ganz langsam! Dann ging ich ins Bad und prüfte vor dem Spiegel, ob es sich bei der zersprungenen Unterlippe um einen glatten Durchschlag oder nur um eine Platzwunde handelte. Anschließend nahm ich die Unterlippe in den Mund, weil das die schnellste Möglichkeit war, die Blutung zu stoppen oder mir zumindest die Klamotten nicht noch mehr vollzusauen. Danach setzte ich mich vorsichtig auf den Wannenrand und überlegte, ob alles unter dem Rumpf befindliche tatsächlich meine eigenen Beine sind und ob sie schon jemals so weh getan haben.

Sobald das Zittern nachließ, ging ich zurück in die Küche und begann endlich, die Spülmaschine auszunehmen. Plan ist Plan. Es dauerte allerdings nicht allzu lange, bis ich feststellte, dass es aktuell ziemlich blöd war, den Kopf runter zu halten. Unterlippe und so … Auch schmerzten die Beine extrem. Also ging bzw. schlich ich zurück ins Bad und begutachtet vorsichtig, ob die Kniescheiben noch vorn oder doch nach hinten durchgeschossen waren. Dabei stellte ich fest, dass ich sie nicht einmal mit lindernder Salbe einschmieren könnte, weil die Haut aufgeschlagen war. Am linken Knie jedenfalls. Das rechte sah trotz der Schmerzen soweit in Ordnung aus, deutet allerdings schon an, dass der rechte Oberschenkel für die nächsten Wochen vermutlich in allen Blau-, Lila-, Rot- und Grüntönen glänzen würde. Bereits in den Moment war mir klar, dass ich die in den nächsten Tagen zu erwartende Farbgebung vermutlich nicht einmal in Acryl hinbekommen würde. Ich sollte mich nicht täuschen. Die Natur ist eben doch pfiffiger als der Mensch. Ob das immer gut oder angenehm ist, möchte ich in diesem aktuellen Fall gern dahingestellt lassen.

Danach schlich ich ins Wohnzimmer, um telefonisch schon mal vorzuwarnen, dass ich die getroffenen Wochenend-Verabredungen möglicherweise nicht, oder zumindest nicht in der ursprünglichen Planung, wahrnehmen können werde. Anschließend legte ich mich hin, weil sich in meinem Kopf alles drehte und mir k***übel wurde. Die nächsten Tage übte ich Gehen, als wenn ich es noch nie getan hätte. Auch das Aufstehen und Hinsetzen gestaltete sich schwieriger als bis dahin gekannt. Inzwischen ist der Status erreicht – wer kennt ihn nicht? – dass der gefühlte Muskelkater in den Oberarmen, ausgelöst durch das ständige Auf- und Abstützen bei allen möglichen Bewegungsabläufen, in direkter Schmerz-Konkurrenz zu den Beinen steht. Insgesamt bessere ich mich aber; wenn auch sehr langsam.

Es hätte allerdings noch viel schlimmer kommen können. Ja doch, tatsächlich: Die Brille hätte kaputt sein können. Die Zähne hätten ausgeschlagen werden können. Die Unterlippe hätte ganz durch sein können. War aber nicht. Statt dessen laufe ich seit nunmehr knapp zwei Wochen relativ geohovt rum und habe einen weitaus entzückenderen Schmollmund, als ihn Brigitte Bardot je hätte vorweisen können. Nur das Küssen fällt noch schwer. Aber irgendwas ist ja immer. Davon abgesehen ist aber der Test „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“ erfolgreich abgeschlossen. Im Zweifel: Sehr stark! Sogar ganz ohne Spülmittel …

© skriptum

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Es gibt sie, zweifellos. Diese Doof-Tage, die mit nichts zu überbieten sind!

Ich sitze am Rechner und trinke meinen Kaffee aus. Soweit ist alles in Ordnung. Das passiert, wenn man keinen 10-Liter-Eimer vor sich stehen hat. Der allerdings im Handling sowieso etwas unpraktisch wäre. Also stehe ich kurz danach auf, um mir einen frischen Kaffee zu holen. Als ich im Flur stehe, was das Zurücklegen einer ungefähren Strecke von drei Metern erfordert, habe ich vergessen, was ich wollte und gehe zur Probe erstmal ins Bad. Dort angekommen fällt mir wieder ein, dass ich mir einen Kaffee holen wollte. Die leere Tasse stand allerdings noch auf dem Schreibtisch. Also zurück mit dem nebenbei gepflegten Gedanken, mir einen Pulli überzuziehen, da mir aufgrund des diesjährig wohl ausfallenden Frühlings etwas frisch um die Arme ist.

Im Wohnzimmer angekommen schlage ich in Gedenken an den im Schlafzimmer befindlichen Pullover eine Kurve und widme mich zunächst der Aufwärmung meiner fröstelnden Knochen. Anschließend schüttel ich das Bettzeug auf, um im Anschluss daran in die Küche zu gehen, mit dem sicheren Wissen, dass ich dort irgendwas wollte. Nur was war mir entfallen. Also gehe ich zurück an den Schreibtisch und starre auf die leere Kaffeetasse. Mal wieder froh, dass ich alleine lebe und niemand sehen kann, was ich hier mache. Ich schnappe mir die leere Kaffeetasse und gehe mit dem siegssicheren Wissen, jetzt nicht vergessen zu können, warum ich überhaupt aufgestanden bin, los. In die Küche. Ja: Spontan und auf direktem Weg! Dort angekommen schütte ich mir Kaffee in die Tasse.

Da ich inzwischen tatsächlich mal ins Bad muss, lasse ich die Tasse stehen und suche zunächst die Toilette auf. Während des anschließenden Händewaschens überlege ich, dass meine Haare dringend gekürzt werden müssen und hole die Schere, um sie auf die Ablage über dem Waschbecken zu legen, damit ich nach dem nächsten Haarewaschen das Vertikutieren meines Kopfes nicht vergesse […!]. Danach setze ich mich wieder vor den Rechner und ahne bereits beim Hinsetzen, dass ich irgendwas vergessen habe. Kaffee! Also gehe ich erneut in die Küche und greife mir, inzwischen zumindest relativ entnervt, den Kaffeebecher, um zurück an den Rechner zu gehen.

Nun trinke ich meinen Kaffee normalerweise mit Milch und Süßstoff. Da ich des öfteren vergesse, Süßstoff in den Becher zu klicken, habe ich ein kleines Süßstoffdingens auf meinem Schreibtisch stehen. Diesmal hatte ich jedoch die Milch vergessen und ging erneut in die Küche. Ich kippte Milch in den Becher. Nein halt, ich wollte Milch in den Becher kippen. Aus der Milchpackung kamen allerdings nur noch ein paar wenige Tropfen. Also musste ich erst eine neue Packung öffnen. Ich nahm aus dem Schrank einen frischen Liter Milch und stellte ihn – ungeöffnet – in den Kühlschrank. Drehte mich zurück zur Tasse und war froh, dass ich alleine … siehe oben. Also Kühlschrank wieder auf, Milch raus, Milch öffnen, Milch in den Becher kippen, Milch zurück in den Kühlschrank.

Jetzt war ich sicher, dass nichts mehr schief gehen könnte: Ich hatte den Kaffeebecher, mit Süßstoff und Milch drin, in der Hand und war auf dem Rückweg zu meinem Rechner. Wenn es nicht in dem Moment an der Wohnungstür geklingelt hätte, wären meine Chancen, mit einem Kaffee, so wie ich ihn mag, an meinem Schreibtisch anzukommen, echt gut gewesen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch. Mit Kaffee, der inzwischen noch maximal lauwarm ist und …

… habe inzwischen Hunger bekommen.

Ich gehe dann mal los. Bitte drückt mir die Daumen!

© skriptum

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Manche Tage lauern regelrecht an der Ecke um irgendeinen Menschen anzuspringen, damit sie ihm entweder die Hölle auf Erden oder den Himmel bescheren können. Oder irgendwas dazwischen. Je nachdem. So einen Tag habe ich gestern erwischt. Eindeutig. Und wenn er auch unter’m sprichwörtlichen Strich sehr lustig war, so war er in anderer Hinsicht recht unerfreulich. Also ein ganz normaler Tag. Somit alles kein Drama. Wäre da nicht diese Bahn gewesen. Wo sind die streikenden Bahnfahrer, wenn man sie braucht? DANN fahren sie. Alle. Ausnahmslos. Erbarmungslos.

Einer hat heute sein Gefährt mit einer solchen Krängung um die Kurve gepfercht, dass mir Dank des Quietschens der Räder in den Gleisen fast die Ohren weggeflogen sind. Es mutete an wie das mit Abstand fiesest mögliche Geräusch, das einem in einer Zahnarztpraxis schon den Tag versaut hat, bevor der Dottore überhaupt angefangen hat, in einem rumzuprokeln. Schrill. Hoch. Und so nachhaltig, dass ich Stunden später noch das Gefühl hatte, nicht richtig hören zu können. Merke: Permantentes „Hä?“ ist einer harmonischen Unterhaltung nur bedingt zuträglich.

Nun bin ich ja ein ziemlicher Duft-Mensch. Ja, Duft-Mensch; nicht dufter Mensch. Letzteres natürlich auch ;o) aber das meinte ich gerade nicht. Vielmehr: Wenn ich einen Duft mag, bringe ich ihn mit bestimmten, meist in irgendeiner Hinsicht bemerkenswerten Situationen in Verbindung. So reicht manchmal schon ein ganz bestimmtes Aroma und ich grinse. Oder erstarre. Oder jede Gefühlsregung dazwischen. Soweit so gut. Aber ebenso intensiv ergeht es mir mit Gerüchen.

Der Geruch steht ja dem Duft allein schon darin nach, dass er meist als unangenehm empfunden wird. Im Gegensatz zum Duft, der normalerweise etwas Angenehmes suggeriert. Nicht so ganz weiter komme ich im Moment mit der Erkenntnis, dass bestimmte Geräusche einen Geruch suggerieren können, den man für den Rest des Tages nicht mehr los wird, weil a) das Geräusch einfach nicht nachlässt, obgleich die Lärmquelle längst über alle Berge oder durch sämtliche Kurven ist und b) man den dadurch hervorgerufenen Geruch … nein, in diesem Fall Gestank … eindeutig! … schlicht und ergreifend nicht mehr los wird.

Bestimmte Gestänke scheinen es sich in den Härchen an den Nasenwänden so dermaßen bequem machen zu können, dass man keine Chance hat, sie abzuschütteln. Davon abgesehen, dass es ziemlich beknackt aussieht, wenn man den ganzen Tag mit schüttelndem Kopf rum rennt. Was sollen denn die Leute denken! Dazu, mit meinem aktuellen Lieblinsduft zu inhalieren, konnte ich mich noch nicht durchringen. Losgelöst von der Tatsache, dass das Zeug dafür zu teuer wäre, würde es mir auch noch die Geschmacksnerven zerbomben.

Wenn ich aber den vorhinnigen Bahnfahrer finden und ihn dazu überreden könnte, mir eine neue Flasche dieses Duftes zu schenken, hätte er jede Veranlassung, für mehr Geld auf die Straße zu gehen, um zu streiken. Womit auch das Problem der Lärmbelästigung erledigt wäre, da er ja nicht mehr fahren würde. Bliebe nur noch die Frage, wie ich meinem Zahnarzt beim nächsten Besuch unter die Augen treten soll und wie gut sein so genannter „Mundschutz“ ist, der ja üblichereise fast das gesamte Gesicht vermummt, um an meinem Lieblingsduft nicht zu ersticken, sobald ich ihm meine Beißerchen mehr oder weniger freudig erregt entgegen strecke.

Ich glaube, es ist besser, wenn ich mir einfach an der nächsten Ecke einen anderen Tag besorge. Oder er sich mich? Wie auch immer …

© skritpum

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