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Posts Tagged ‘Test’

Erst kürzlich entdeckte ich ihn und stochere seit dem nur allzu gern in seinen Wortsalaten rum. Das Dressig ist geschmackvoll und die Farbwahl (das Auge isst ja bekanntlich mit) sehr genehm. Doch was musste ich dieser Tage dort sehen? Einen dieser Tests! Hmm …

Natürlich habe ich seine Antworten gelesen. Natürlich habe ich geschmunzelt. Und natürlich musste ich diesen Test auch machen. Tja, und das habe ich nun davon: Ich bin ein imaginärer Zwitter. Hier, jetzt, heute und sowieso bekommt die Phrase „Nur gucken, nicht anfassen!“ eine ganz neue Relation. Ach, wenn ich es doch bloß gelassen hätte …

DEINE WEIBLICHE SEITE:

[ ] Du gehst hin und wieder gerne shoppen
[x] Du trägst Eyeliner
[ ] Du hälst Cheerleading für einen Sport
[ ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[ ] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[ ]Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
[x] Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)
[ ] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
[ ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[ ] Shopping ist eines deiner liebsten Hobbies
[ ] Du magst den Film Star Wars nicht
[ ] Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
[ ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
[ ] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[x] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
[x] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[ ] Du magst es, Kleider zu tragen
[x] Du benutzt Deo/Parfum
[ ] Du benutzt sehr oft das Wort “süß”
[x] Du magst High Heels
[x] Du hast als Kind mit Puppen gespielt
[ ] Du magst es, andere zu schminken
[ ] Du magst es im Mittelpunkt zu stehen
[ ] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben

Total: 7

DEINE MÄNNLICHE SEITE:

[x] Du trägst Kapuzenjacken
[x] Du trägst Jeans
[ ] Hunde sind besser als Katzen
[ ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut [wenn’s nicht zu schlimm ist]
[ ] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
[x] Shoppen ist Folter
[ ] Traurige Filme stinken
[ ] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[x] Du hast als Kind mit Autos gespielt
[ ] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
[ ] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[ ] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[ ] Du schaust dir Sport im Fernsehen an
[ ] Dir gefallen Kriegsfilme
[x] Du fragst deinen Vater um Rat.
[ ] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[ ] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[ ] Du trägst Boxershorts
[x] Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[ ] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[x] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal, was andere über dich denken
[ ] Du machst Sport
[ ] Du redest auch mit vollem Mund

Total: 7

Man gut, dass nach Sammelkarten gefragt wurde. So konnte ich das Kreuz weglassen. Hätte die Frage gelautet, ob ich italienische Masken (im zweistelligen Bereich) sammel oder womöglich Kaffeebecher (im dreistelligen Bereich), wäre ich sogar eindeutig männlich gewesen. Es kann eben doch immer noch viel dicker kommen, nö?!

Und da ich beim drittletzten Punkt ein Kreuz gemacht habe, sehe ich kein Problem, das Ergebnis hier einzustellen. Frei nach dem Motto: Denkt doch, was Ihr wollt! *pffft

Nur bitte kommentiert es nicht auch noch; bloß nicht!

;o)

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Ganz unbeeinflusst von jedweder Form der so genannten Verbraucher-Information führte ich vor ein paar Tagen den ultimativen „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“-Test durch:

Ich klappte die Tür der Spülmaschine runter, um das Geschirr vor dem Ausräumen etwas abkühlen zu lassen. Dann drehte ich mich weg, um am Fenster irgendwas völlig unnötiges rumzufummeln. Beim Umdrehen, um die Küche zu verlassen, vergaß ich die runter geklappte Spülmaschinentür, blieb mit beiden Füßen dran hängen und machte einen solchen Satz darüber, dass ich am anderen Ende der Küche wieder aufkam, und zwar mit dem Kopf direkt auf dem riesigen Schwingdeckelmülleimer aufschlagend.

Der Flug war gut; die Landung scheiße! *sorry

Sobald ich, vor der offenen Spülmaschinentür sitzend, wieder einigermaßen zu mir gekommen war, entdeckte ich die Blutspritzer auf meinem Arm und frage mich, wo genau, vermutlich im Gesicht, irgendwas zerbombt war. Dabei verfiel ich keinesfalls in Panik, sondern blieb ganz ruhig sitzen und sammelte mich. Etwas anderes war im akuten Schock-, Schreck- und Schmerzzustand eh nicht möglich. Aufstehen wäre spontan ebenso unmöglich gewesen, weil meine Beine höllisch schmerzten. Die Arme auch, aber das konnte in der Situation erstmal vernachlässigt werden. Kleine Hautabschürfungen sowieso.

Nach einer weiteren Phase des Sammelns erhob ich mich langsam. Ganz langsam! Dann ging ich ins Bad und prüfte vor dem Spiegel, ob es sich bei der zersprungenen Unterlippe um einen glatten Durchschlag oder nur um eine Platzwunde handelte. Anschließend nahm ich die Unterlippe in den Mund, weil das die schnellste Möglichkeit war, die Blutung zu stoppen oder mir zumindest die Klamotten nicht noch mehr vollzusauen. Danach setzte ich mich vorsichtig auf den Wannenrand und überlegte, ob alles unter dem Rumpf befindliche tatsächlich meine eigenen Beine sind und ob sie schon jemals so weh getan haben.

Sobald das Zittern nachließ, ging ich zurück in die Küche und begann endlich, die Spülmaschine auszunehmen. Plan ist Plan. Es dauerte allerdings nicht allzu lange, bis ich feststellte, dass es aktuell ziemlich blöd war, den Kopf runter zu halten. Unterlippe und so … Auch schmerzten die Beine extrem. Also ging bzw. schlich ich zurück ins Bad und begutachtet vorsichtig, ob die Kniescheiben noch vorn oder doch nach hinten durchgeschossen waren. Dabei stellte ich fest, dass ich sie nicht einmal mit lindernder Salbe einschmieren könnte, weil die Haut aufgeschlagen war. Am linken Knie jedenfalls. Das rechte sah trotz der Schmerzen soweit in Ordnung aus, deutet allerdings schon an, dass der rechte Oberschenkel für die nächsten Wochen vermutlich in allen Blau-, Lila-, Rot- und Grüntönen glänzen würde. Bereits in den Moment war mir klar, dass ich die in den nächsten Tagen zu erwartende Farbgebung vermutlich nicht einmal in Acryl hinbekommen würde. Ich sollte mich nicht täuschen. Die Natur ist eben doch pfiffiger als der Mensch. Ob das immer gut oder angenehm ist, möchte ich in diesem aktuellen Fall gern dahingestellt lassen.

Danach schlich ich ins Wohnzimmer, um telefonisch schon mal vorzuwarnen, dass ich die getroffenen Wochenend-Verabredungen möglicherweise nicht, oder zumindest nicht in der ursprünglichen Planung, wahrnehmen können werde. Anschließend legte ich mich hin, weil sich in meinem Kopf alles drehte und mir k***übel wurde. Die nächsten Tage übte ich Gehen, als wenn ich es noch nie getan hätte. Auch das Aufstehen und Hinsetzen gestaltete sich schwieriger als bis dahin gekannt. Inzwischen ist der Status erreicht – wer kennt ihn nicht? – dass der gefühlte Muskelkater in den Oberarmen, ausgelöst durch das ständige Auf- und Abstützen bei allen möglichen Bewegungsabläufen, in direkter Schmerz-Konkurrenz zu den Beinen steht. Insgesamt bessere ich mich aber; wenn auch sehr langsam.

Es hätte allerdings noch viel schlimmer kommen können. Ja doch, tatsächlich: Die Brille hätte kaputt sein können. Die Zähne hätten ausgeschlagen werden können. Die Unterlippe hätte ganz durch sein können. War aber nicht. Statt dessen laufe ich seit nunmehr knapp zwei Wochen relativ geohovt rum und habe einen weitaus entzückenderen Schmollmund, als ihn Brigitte Bardot je hätte vorweisen können. Nur das Küssen fällt noch schwer. Aber irgendwas ist ja immer. Davon abgesehen ist aber der Test „Wie stark sind Spülmaschinen wirklich?“ erfolgreich abgeschlossen. Im Zweifel: Sehr stark! Sogar ganz ohne Spülmittel …

© skriptum

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