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Posts Tagged ‘Tiere’

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Lieber Söri, hier kommt nun endlich mein Rätsel für Dich! Deine Bilder sind immer so knifflig und schwer zu erraten, weil Du einfach großartig malst, dass es schwer war, etwas zu finden, was Du nicht sofort lösen kannst. Dafür musste ich mir wirklich viele Gedanken machen. Jetzt hoffe ich, dass es für Dich eine genauso harte Nuss ist, wie Deine Rätsel für mich, so! ;o)

Du hast Zeit zum Lösen, solange Du willst. Du bist nicht in Eile! Und auch, wenn hier bald ein neuer Beitrag veröffentlicht wird, kannst Du Dir ruhig Zeit lassen, bis Du alles in Ruhe gelöst hast. Okay?! Na, dann los, hier kommen die Fragen:

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Welches Tier hat einen Rüssel, obwohl es kein Elefant ist?

F1-Ruessel-201

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Welches Organ siehst Du bei diesem Pinguin nicht?

F2-Pinguin-115

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Die Pfoten von welchem Tier siehst Du hier?

F3-Pfote-099

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Was kannst Du auf diesen Tieren machen?

F4-WasMachen-003

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Welches Tier würde ohne dieses Ohr nicht gut hören?

F5-Ohr-146

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Zu welchem Tier gehört dieses Horn?

F6-Horn-058

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Wenn Du alles erraten hast, lieber Söri, gibt es für Dich noch eine zusätzliche Frage:

Welches Wort ergeben die ersten Buchstaben der jeweiligen Lösung,
und zwar von oben nach unten gelesen?

Lass Dir dazu bitte von Deiner Mama erklären, was es bedeutet, wenn ein Umlaut in Vokalen dargestellt wird, ja?!

Sobald Du alles gelöst hast, zeige ich Dir auch noch die ganzen Fotos. Hier sieht man ja bisher nur Ausschnitte.

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Und nun wünsche ich Dir, lieber Söri, genauso wie allen weiteren Rätselfreunden, viel Spaß beim Lösen! ;o)

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Jeder Mensch kann vieles ganz toll. Aber kein Mensch kann alles perfekt. Das wäre auch ein Anspruch an sich selbst, der nicht zu erfüllen ist. Davon abgesehen: Was man selbst nicht kann, kann sicher jemand anderes. So gleicht sich alles früher oder später wieder aus.

Dieser Gedanke tröstet mich häufig, wenn mir irgendwas so gar nicht gelingen will. Nicht, dass ich immer sofort die sprichwörtliche Flinte ins Korn schmeiße aber irgendwann muss es auch mal gut sein, wenn irgendwas offenbar einfach nicht zu schaffen ist.

Auf diese Worte kam ich in letzter Zeit häufiger, wenn ich Eichhörnchen sah: Es gelingt mir einfach nicht. Ich kann von ganz vielen Tieren schöne Fotos machen aber diese fiesen kleinen Flitzer ☺ sind einfach zu schnell für mich. Meine bis heute beste Ausbeute sind diese beiden Fotos:

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Eichhoernchen2-500
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Eichhoernchen1-500
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Nicht so doll, oder? Aber mittlerweile weiß ich, wo ich ganz zauberhafte Fotos und Videos von Eichhörnchen sehen kann, und zwar immer wieder: Claudia hat es in monatelanger Kleinarbeit geschafft, dass diese kleinen Flitzer unglaublich viel Vertrauen zu ihr bekommen haben. Auf ihrem Blog sind zahlreiche Beiträge mit Fotos und Videos zu sehen, die mich immer wieder faszinieren.

Ich bewundere das sehr, da es mir vermutlich schon an der minimalsten Voraussetzung dafür fehlen würde: Geduld. Damit bestätigt sich meine Theorie aber erneut: Niemand muss alles perfekt können und das was man selbst nicht kann, vermag jemand anderes.

UND? Wo liegen Eure Schwachstellen, die bewirken, dass Ihr Euch umso mehr darüber freut, wenn es andere besser können als Ihr? ;o)

Ich wünsche Euch eine echt starke Rest-Woche, die voller unverhoffter Erfolge steckt! ▲

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Dass ich ein ausgemachter Fan vom Erlebnis Zoo Hannover bin, dürfte bekannt sein. In den vergangenen Jahren habe ich wohl Hunderte von Fotos nebst entsprechenden Kommentaren ins Internet gestellt. Zahlreich in meinem bis vor einem dreiviertel Jahr betriebenen Forum marmonemi.de und in meiner Galerie donnAwetter.de. Seit knapp drei bzw. knapp einem Jahr finden sich meine Beiträge auf meinen Blogs skriptum und skryptoria; hier bei wordpress.com. Jeweils versehen mit kleinen (Bilder-/)Geschichten oder Kommentaren und oft genug mit Links zum Zoo.

Meine Begeisterung für diese Sehenswürdigkeit dürfte dabei vermutlich stets leicht zu erkennen gewesen sein. Es mussten gar nicht immer ganz großartige Sensationen sein. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass der Erlebnis Zoo Hannover durch die Geburt von fünf Elefanten-Babys innerhalb des Jahres 2010 einen Weltrekord aufgestellt hat. Auch so genannte Kleinigkeiten, wie ausgefallen hübsche Weg-Ränder oder sonstige Schönheiten und Ereignisse inspirierten mich zu so einigem. Natürlich war mir bei all dem auch der Werdegang des Zoos bekannt:

Wikipedia schreibt:

„1972 ging der Zoo wieder in den Besitz der Stadt Hannover über. […] Anfang der 1990er Jahre steckte der Zoo in einer Krise. Die Besucherzahlen sanken, der öffentliche Betriebskostenzuschuss wurde gekürzt. Daraufhin beschloss die Stadt einen Neuanfang. Das städtische Amt Zoo wurde 1994 in eine GmbH umgewandelt und symbolisch für eine Mark an den Kommunalverband Großraum Hannover veräußert.“

Ebenfalls im Jahr 1994 übernahm Klaus-Michael Machens als Direktor die Leitung des Erlebnis Zoo’ Hannover. Mit einem unglaublichen Engagement holte er den Zoo nicht nur aus seinem Dornröschen-Schlaf, sondern machte ihn zu einem der erfolgreichsten Zoos überhaupt. Unter der Leitung von Herrn Machens wurde das Konzept „Zoo 2000“ entwickelt. Damit bewarb sich die GmbH am Ideenwettbewerb der Weltausstellung Expo 2000 und wurde 1996 offiziell als „Projekt Expo 2000“ anerkannt.

Vier in Europa als einzigartig geltenden Erlebniswelten (die Afrikalandschaft „Sambesi“, der „Gorillaberg“, ein indischer „Dschungelpalast“ und „Meyers Hof“) entstanden und bereits seit dem Jahr 2000 kamen jährlich über eine Millionen Menschen in den Zoo, um möglichst vielen Tieren, überwiegend ohne Gitter, nahe zu sein. Seit 2005 wird jedes Jahr für einige Wochen der sog. „Winter-Zoo“ veranstaltet und stark frequentiert. 2007 kam das Kinderland „Mullewapp“ mit zahlreichen Attraktionen hinzu. Das Jahr 2010 startete mit der Eröffnung des australischen „Outback“. Seit Mai 2010 freut sich der Erlebnis Zoo Hannover außerdem über die kanadische Erlebniswelt „Yukon Bay“.

Kommentierte Fütterungen und täglich bis zu acht Tiershows gehören ebenso zum Erfolgskonzept, wie die weiteren Attraktionen „Strandbad“ und „Tropenhaus“. Ein fünf Kilometer langer Entdecker-Pfad, ein Dschungel- und Evolutionspfad, mehrere begehbare Tieranlagen, der obligatorische Streichelzoo sowie zahlreiche Safaris und sonstige Führungen mit erfahrenen Zoo-Scouts sprechen ebenfalls für sich. Einmal hatte ich das in jeder Hinsicht bemerkenswerte Vergnügen, eine Backstage-Tour mitzumachen. Ich kann es nur jedem empfehlen!

Mittlerweile vermag es der Zoo durch das beispiellose, 17jährige und unermüdliche Engagement von Herrn Machens und seinen Mitarbeitern, dass jährlich über 1,6 Millionen Besucher in den Erlebnis Zoo Hannover kommen.

Klaus-Michael Machens feiert in diesem Jahr seinen 65. Geburtstag. Das wäre eigentlich ein uneingeschränkt schöner Anlass, ihm von ganzem Herzen zu gratulieren, für seinen Einsatz im Zoo zu danken und ihm eine gute Gesundheit, Kreativität und viele weitere Ideen nebst dem dafür mehr als verdienten Erfolg zu wünschen, damit er den Erlebnis Zoo Hannover noch viele weitere Jahre so hervorragend führen kann. Wenn da nicht …

Tja, wenn da nicht der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, wäre. Erst ließ er sich noch freudestrahlend mit Herrn Machens ob des großartigen und andauernden Erfolges des Erlebnis Zoo’ Hannover medial ins Rampenlicht rücken. Allerdings wusste wohl nur er und ein paar seiner Kumpel zu dem Zeitpunkt, dass er keine 24 Stunden später überraschend erklären würde, den Vertrag von Herrn Machens nicht zu verlängern, weil dieser nun zu alt sei, um den Zoo weiter zu führen.

Lieber Herr Machens, selten hat mich, und bei weitem nicht nur mich, eine „regionale“ Entscheidung dermaßen wütend gemacht (den geplanten Neubau des Landtages lasse ich jetzt mal außen vor). Ich begegne diesem unsäglichen Abschluss Ihrer hervorragenden Arbeit mit größtem Bedauern und unermesslicher Irritation. Hannoveraner mögen mitunter etwas „spröde“ sein. Wenn sie jedoch erstmal jemanden in ihr Herz geschlossen haben, dann bleibt er da auch, unkaputtbar. Im Gegensatz zu Ihnen braucht Herr Jagau das sicher nicht zu „befürchten“.

Herr Jagau, ich wünsche Ihnen mit aller Intensität, dass Sie von nun an, jedes Mal wenn Sie an einem Spiegel vorbei kommen, vor Übelkeit und Scham in Grund und Boden versinken mögen! Mehr schreibe ich zu Ihrem Verhalten lieber nicht. Mir sind die §§ des StGB bekannt und Sie es mir nicht wert.

Und jetzt muss ich essen. Sehr viel essen! Meine regelmäßigen Blog-BesucherInnen wissen, warum.

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Schon wiiiieder! *g* Ich würde gern von Euch wissen, was Ihr mögt. Es muss weder das Liebste sein noch besonders außergewöhnlich. Hier geht es einfach so um das Mögen.

Die Begriffe von A bis Z mit Ä, Ö und Ü kann sich jeder selbst aussuchen oder meine übernehmen. Auch muss nicht jeder jeden Buchstaben bedienen, wenn ihm/ihr nichts dazu einfällt oder er/sie darauf nicht antworten möchte.

Eben alles wie immer: Jeder (m/w) so wie er will. Ich lege dann mal vor:

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Anteilnahme: Vorausgesetzt, sie schlägt nicht in Mitleid um

Blumen: Strelizien und rote Nelken

Charme: Allerdings nur ohne Schleimspur

Demut: Ohne Unterwürfigkeit

Essen: Lachs mit Fettuccine und Gorgonzola-Soße

Frauen: Ohne Wahn und permanentes Konkurrenzdenken

Galgenhumor: Solange er nicht bösartig ist

Hobbys: Wenn sie herausfordernd sind und befriedigen

Interessen: Menschen, Tiere, Sensationen ;)

Jovialität: Sofern sie nicht allzu albern ist

Kinder: Immer, vor allem wenn sie laut lachen

Leidenschaft: Schreiben, Fotografieren, Bildbearbeitung

Männer: Mit Humor und Intelligenz, ohne Überheblichkeit

Natur: Pur, immer gern

Ordnung: Wenn sie mich nicht mehr Zeit kostet, als das Suchen

Paukenschläge: Wenn sie die Lage klären

Qualität: Solange der Preis im Verhältnis steht

Rabulistik: Ohne Haarspalterei

Sex: Immer und überall aber nicht bei allem und mit jedem

Sachlichkeit: Wenn sie angebracht ist

Schönheit: Solange sie nicht aufgesetzt ist und von innen kommt

Sturm: Vor allem am Meer

Tiere: Ganz besonders Hunde, Katzen, Bären und Elefanten

Unterhaltung: Kino und Theater, Oper nur bei klassischen Aufführungen

Verbundenheit: Wenn sie keine sklavischen Züge hat

Wagemut: Wenn er nicht im Halsbruch endet

Xanthippen: Wenn ihre Streitsucht ein positives Ziel hat

Yin & Yang: Leben und leben lassen

Zeitverschwendung: Wenn sie der Entspannung dient

Ärger: Wenn er der Klärung dient

Öffentlichkeit: Nur mit einem meiner zwei Gesichter ;)

Übertreibungen: Wenn sie mich zum Lachen bringen

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Viel Spaß beim Selbermachen! ;o)

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Nein, ‚tschuldigung: Die Frage war keine, sondern reine Rhetorik! ;) Für alle Spinnenhasser wollte ich nur gleich eine kleine Warnung vorweg schicken.

Ich liebe ja sozusagen nahezu alle Tiere. Da gibt es wirklich kaum Ausnahmen. Als ich kürzlich an meinem Schreibtisch eine neue „Esmeralda“ sah, war ich echt hingerissen:

Sie hatte ungefähr die Größe eines Handtellers und sah irgendwie total schön aus. Immer wieder guckte ich. Mal war sie etwas aufgestellt und ein andermal hatte sie sich ganz an das Holz geschmiegt.

Klar, dass ich meiner Cam irgendwann einfach nicht mehr ausweichen konnte:

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Nein, nein, nein: Ich erwarte nicht, dass sie jeder mag. Ich finde es aber immer wieder interessant, diese zierlichen Wesen genauer zu beobachten.

Bisher.

In den Nachrichten vernahm ich die Meldung, dass im Ruhrgebiet einige Arachnodingens, also diejenigen, die Spinnen erforschen, statt vor ihnen wegzulaufen, völlig aus dem Häuschen sind: Die obigen Exemplare sind dort aktuell an Mauern und ähnlichen Untergründen in einer Größe von bis zu 30 Zentimetern Durchmesser zu bestaunen.

Ich muss gestehen: Sofern ich jemals ein dermaßen großes Exemplar in meiner Wohnung vorfinden würde, wäre meine Begeisterung schlagartig bestenfalls noch als überschaubar zu bezeichnen.

Und jetzt gehe ich auf die Suche nach den Eltern des obigen Babys. Hoffentlich finde ich sie nirgendwo! *fleh

;o)

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Meine Wohnung befindet sich in einem sehr schönen so genannten Wohnpark. Rot geklinkerte Häuser und ringsum ohne Ende Grün. Bäume, Büsche, Wiesen … Sehr viele Singvögel und andere frei laufende Tiere. Am Anfang der Straße ist ein Friedhof, den man passieren muss, um in den Wohnpark zu gelangen. Da dieser Friedhof zu den Straßenseiten in hohe Mauern „gehüllt“ ist, die von großen Sträuchern umrahmt sind, ist er vor allzu vielen Blicken oder sonstigen Störungen geschützt.

Nur die Häuser am Anfang des Wohnparks … nein, dort würde ich nie einziehen: Im Winter sieht man auf den Friedhof, weil die Bäume und Büsche blattlos sind, und im Sommer … riecht man ihn … Auch aus den Kanaldeckeln, die sich auf dem Fußweg, rund um den Friedhof befinden. Meine diesbezügliche Anfrage bei der Hausverwaltung wurde mit „das geht gar nicht“ abgetan. Meine gleich lautende Anfrage bei der Stadt Hannover ergab ebenfalls ein schlichtes “das geht gar nicht“. Bitten, sich vor Ort davon zu überzeugen wurden ignoriert. Und so müffelt irgendwas bei warmem Wetter, durch die Kanaldeckel ziehend, vor sich hin. Was auch immer es ist … und wohlmöglich letztendlich ins Trinkwasser gerät.

Ansich ist diese Anlage jedoch sehr gepflegt und sauber.

Nun sitze ich hier und überlege, wie ich das, was ich eigentlich schreiben will, formulieren soll. Es ist schwierig, wenn man das Wort „Pietät“ nicht nur aus dem Duden kennt …

Als ich eines Morgens an der Hauptseite des Friedhofs vorbei zur Bahn ging, stand dort ein großer Container vor dem Eingang. Hm … Kommt vor. Also machte ich mir keine weiteren Gedanken. Als ich abends wieder am Friedhof vorbei kam, war dieser Container voll gepackt mit Grabsteinen … Ein Anblick des Grauens … irgendwie. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Erst überlegte ich, das zu fotografieren. Es sah Furcht erregend und einzigartig aus. Und an einen Abtransport an jenem Abend war wohl aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nicht zu denken. Also würden die Grabsteine, so lieblos aufeinander geschmissen, wohl über Nacht dort stehen bleiben.

Namen … Es waren die Namen von Verstorbenen zu lesen. Einfach so. Hier auf der Straße. In einem Container liegend. Unter-, über- und nebeneinander in irgendeinen städtischen Container geklatscht.

Achtlos.

Sehr pietätlos. … wie ich finde.

Dass die Toten auferstanden sind, ist wohl nicht anzunehmen. Also gehe ich davon aus, dass es sich um Gräber handelte, die eingeebnet wurden. Weil die Angehörigen nicht mehr bezahlen können? Weil Platz gebraucht wird und man eben nur eine bestimmte Zeit tot sein darf, bis man gänzlich ausgelöscht wird? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass mich dieser Anblick sehr erschreckt hat. Und er hat mich traurig gemacht.

Da sind Grabstellen vernichtet worden, die vermutlich über Jahre von liebenden und vermissenden Menschen besucht wurden. Nun ist auch dieser letzte Anlaufpunkt zu einem geliebten Menschen weg. Abgeräumt. In einem Container entsorgt. Ich für mich habe längst beschlossen, nicht beerdigt werden zu wollen. Vielleicht auch aus eben diesem Grunde. In erster Linie jedoch, weil ich mir sage, dass niemand sich verpflichtet fühlen soll, Stiefmütterchen oder Koniferen auf mich zu pflanzen und sie regelmäßig gießen und pflegen zu müssen … Wer mich zu Lebzeiten nicht in sein Herz geschlossen hat und somit eh bei sich trägt, egal wo ich bin, braucht sich nach meinem Tod nicht an mein Grab zu stellen und zu trauern.

Nein, ich habe für mich längst zwei Alternativen, die ich viel schöner finde, als irgendwo verbuddelt zu werden. Begraben für sehr viel Geld. Insbesondere dann sehr viel Geld, wenn man selbst kaum noch weiß, wovon man leben soll. Aber was ist mit den Menschen, die sich für die Beerdigung auf einem Friedhof entschieden haben. Sich zur letzten Ruhe im Erdreich haben betten lassen um auf diese Weise ihren Angehörigen so was wie „erhalten“ zu bleiben? Nach wahrscheinlich gesetzmäßig festgelegtem Enddatum werden sie abtransportiert und die nächsten Verstorbenen darüber gelegt?

Ich finde diese ganzen Gedanken mehr als grausam. Und ich hoffe für mich, dass ich nie im Leben erneut einen solchen Container mit Grabsteinen sehen muss. Viel bedrückendere Situationen habe ich kaum mal erlebt. Dieser Anblick lässt mich einfach nicht mehr los.

© skriptum
[urspr. 07/04]

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