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Posts Tagged ‘Turm’

 
In letzter Zeit beschleicht mich immer öfter das Gefühl, dass ein niemals ausgerufener „Blöde-Fragen-Wettbewerb“ läuft und ich habe ihn bisher verpasst. Letzteres kann ratzfatz geändert werden. Ich will auch mal saublöde Fragen stellen. Also los:

1. Wie heißt der Knülch, der am 6. Dezember im Kalender steht?

A) Nikofloh
B) Nikowanz
C) Nikolaus

2. Wie heißt der „Comedian“, der mehr Schnappatmung betreibt, als zu sprechen?

A) Mario Zarth
B) Mario Harth
C) Mario Barth

3. Was muss man im Moment draußen machen?

A) Eiskrapfen
B) Eiszapfen
C) Eisstapfen

4. Was kann man an den Weihnachtsbaum hängen?

A) Schindeln
B) Windeln
C) Zimbeln

5. Was sollen Kerzen tun?

A) flennen
B) pennen
C) brennen

6. Was passiert, wenn man jetzt nackt draußen herumrennt?

A) gieren
B) zieren
C) frieren

7. Was ist das, wenn es hell ist?

A) Gicht
B) Wicht
C) Licht

8. Was kann echt peinlich werden?

A) Tanne
B) Wanne
C) Panne

9. Wo steht der schiefe Turm von Pisa?

A) In Schiefe
B) In Turm
C) In Pisa

10. Wie sollte man sich gegenüber Menschen verhalten, die blöde Fragen stellen?

A) vorsichtig
B) einsichtig
C) nachsichtig

Jetzt habe ich keine Lust mehr. Wer darauf antworten will muss selbst zusehen, wie er damit klar kommt. Wer nicht, guckt einfach in die Tags oder nimmt immer C!

;)

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Zerstörung … erfolgt im Namen.
Wessen auch immer.

Nur die Natur vermag es,
Scherben und Ruinen
– seien ihre Erinnerungen
auch noch so schmerzlich –
in eine bunte Flut
der Gnade und
des Verzeihens
zu tauchen.

Indian Summer …

überall.

IndianSummer2

IndianSummer2

Die Aegidienkirche, fotografiert in der Innenstadt Hannovers.

*****

Die Kirche wurde 1943 durch einen Luftangriff von Bomben zerstört. Die Ruine
stellt heute ein Mahnmal für die Opfer von Kriegen und Gewalt dar.

Im Turm der Kirche hängt ein regelmäßig ertönendes Glockenspiel und im
Turmeingang die japanische Friedensglocke. Sie wurde Hannover 1985
von ihrer Partnerstadt Hiroshima geschenkt und wird jeweils am 6. August
für die Opfer des Atombombenabwurfs angeschlagen.

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Was da rechts im Fenster hängt, soll Kunst sein. Nun denn …

© skriptum

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Die Aegidienkirche steht inmitten der Innenstadt von Hannover. Sie wurde 1943 durch einen Luftangriff von Bomben zerstört. Wieder aufgebaut wurde sie im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen nicht. Die Ruine stellt heute ein Mahnmal für die Opfer von Kriegen und Gewalt dar. Im Turm der Kirche hängt ein regelmäßig ertönendes Glockenspiel und im Turmeingang die japanische Friedensglocke. Sie wurde Hannover 1985 von ihrer Partnerstadt Hiroshima geschenkt und wird jeweils am 6. August für die Opfer des Atombombenabwurfs angeschlagen.

Was auf dieser Schwarz-Weiß-Aufnahme zum Glück nur zu erahnen ist, sind in den Fenstern verdrahtet angebrachte Glasscherben. Die Stadtoberen bezeichnen es als Kunst. Die meisten Einwohner Hannover bestenfalls als Fragezeichen tauglich. Vermutlich war die Umsetzung dieser Idee seinerzeit einfach zu teuer, um sie als Schrott zu bezeichnen; also nennt „man“ es eben Kunst.

Erinnerung-SA500074-SW700

Was ich nicht verstehe ist, warum die Proportionen dieses Bildes so verquer wirken. Außer dem Foto die Farbe zu entziehen und es auf quadratisches Format zuzuschneiden habe ich nichts damit gemacht. Der Turm ist gerade; der Rest der Kirche sieht aus, als kippe er jeden Moment zur rechten Seite. Innerhalb dieser Serie gibt es mehrere Bilder, in denen es so wirkt, als sei an der „Statik“ nachträglich gebastelt worden. Ich war’s nicht! *schwör

© skriptum

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Als die älteste der drei Pfarrkirchen in der Altstadt von Hannover ist die Marktkirche nicht nur recht imposant, sondern mitunter auch ganz schön Sagen umwoben. So wird bezüglich des auf der Ost-Seite des Kirchturms angebrachten, umgedrehten Pentagramms offiziell behauptet, man wolle damit dem Teufel einen Spiegel vorhalten. Die Ost-Seite ist allerdings normalerweise immer Jesu Christi gewidmet. Die inoffizielle Darstellung lautet, dass die Kirche einstmals von Freimaurern erbaut worden sein soll; als diese für ihre Arbeiten nicht mehr bezahlt wurden, haben sie ein Pentagramm angebracht, woraufhin kurz danach in Hannover die Pest ausgebrochen ist. Welche Version stimmt, weiß ich natürlich nicht. Diese beiden Alternativen mag jeder für sich so deuten, wie es beliebt. Ich halte mich da garantiert raus! ;o) Abgesehen von diesem Pentagramm sind auch zwei Hexagramme (Nord und Süd), ein Henkelkreuz und verschiedene keltische Symbole zu sehen. Der rote Sandstein- und Backstein-Bau wurde über Jahrhunderte erbaut. Der erste Stein wurde im 12. Jahrhundert gelegt. Das heutige Gebäude stammt im Wesentlichen aus dem 14. Jahrhundert.

Als Wahrzeichen Hannovers gilt insbesondere der Turm. Dieser wurde im Laufe der Jahrhunderte bemerkenswert verändert und ergänzt, erreichte aber nie die ursprünglich angestrebte Vollständigkeit. Dennoch findet seit weit über 150 Jahren rund um die Marktkirche im historischen Stadtkern der Altstadt der Weihnachtsmarkt statt. Die Marktkirche ist 61,5 Meter lang und 26,6 Meter breit, die Traufhöhe beträgt 19 Meter und die Höhe des Turms beläuft sich auf 97,26 Meter. Der Wetterhahn ergänzt die Gesamthöhe auf exakt 98 Meter. Irgendwo unter ihm hängen 11 Glocken: Die kleine „Thomasglocke“ aus dem Jahr 1733 wiegt nur schlappe 140 Kilo und verfügt über einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Die kleine (!) Glocke, wie gesagt. Die größte Glocke misst dagegen im Durchmesser 2,46 Meter, heißt „Christus- und Friedensglocke“, wird nur zu ganz besonderen Anlässen geschlagen, stammt aus dem Jahr 1960 und wiegt 10.360 Kilo. Dagegen wirkt der „Große David“ mit seinen 3.800 Kilo und 1,83 Metern Durchmesser fast mickrig. Dazwischen gibt es noch die Marien-, Georgen-, Vaterunser-, Morgen-, Jakobus-, Tauf-, Ewigkeits- und Liedglocke. Was für ein Gebimmel!

Dominanz-SA500096-SW700

Und jetzt interessiert mich doch irgendwie, wovon sich so ein Teufel tatsächlich abschrecken lassen würde ;o)

© skriptum

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