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Posts Tagged ‘Ungerechtigkeit’

haben wir das ausgesprochen fragwürdige „Vergnügen“, GEZial abgezockt zur Kasse gebeten zu werden? Mit meinem Beitrag Was für ein GEZumpel hatte ich mich darüber ja schon im Januar gewundert. Aber diese Aufzeichnung der Verfolgung (fast all-)täglicher Einschaltquoten (siehe nachstehende Scroll-Wahnsinnigkeit = ich hätte lieber eine Slide-Show eingebunden aber das scheint aktuell mal wieder nicht zu gehen. Vermutlich werde ich mich doch bald mal nach einem anderen Blog-Anbieter umsehen) lässt mich noch mehr daran zweifeln, dass die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender auch nur einen Cent dieser Gebühren verdienen. Sie kriegen sie einfach nur, das war’s.

Außer Nachrichten und Sport scheint von deren Angebot nicht allzu viel regelmäßig in die heimischen Stuben zu springen. Und die paar Ausnahmen, mit denen sie sonst ab und zu mal Quote machen, kann man locker auf den Resteverwertungssendern unterbringen. Beispielsweise statt der siebzehnschrillionen Wiederholungen von Serien, die schon auf den Hauptsendern keiner sehen wollte.

Kann es übrigens sein, dass der mediale Aufschrei bezüglich der Ungerechtigkeit der aktuellen Eintreibung zur ÖR-TV-Finanzierung schon wieder verhallt ist? Die paar Unternehmen oder Gemeinden, die schnell durch Ermäßigungen zum Schweigen gebracht werden mussten, sind gestillt und der riesige Rest kann sehen, wo er bleibt? Als wenn ich es nicht geahnt hätte. Könnte hier nicht dieses Anti-Abzock-Gesetz greifen? Wie war doch gleich der Name des Gesetzes? Na ja, egal.

Guckt doch selbst mal, ob Ihr einen triftigen (von „regelmäßigen“ fange ich lieber gar nicht erst an. Und dass ÖR-Radiosender auch durch diese Gebühren finanziert werden, weiß ich.) Grund findet, der es rechtfertigen würde, dass die ÖR-TV-Sender auch nur ein klitzekleines Stückchen vom GEZteten Kuchen abbekommen. Oder scrollt einfach runter und glaubt es mir! ;o)

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Das Größte wird das Kleinste sein.
Denn alles gewinnen heißt alles verlieren.

Wir fanden uns,
als wir am wenigsten damit rechneten.

Wir verloren uns,
als wir uns am dringendsten brauchten.

Doch was auch immer war …

Wir werden uns lieben …

Anders vielleicht …

Irgendwann …

*****

Du bist mein Mann. dafür brauche ich keine amtlichen Stempel. Das empfinde ich … seit ich dich kenne. Ich liebe dich und daran wird sich nichts ändern. Das leben ist nicht immer so, wie wir es uns gern stricken würden. Und doch liegt es an uns, das Garn zu besorgen und das Beste daraus zu machen. Die Nadeln sind mit Bedacht zu führen. So zu führen, dass sie nicht stechen. Nicht dich. Nicht mich. Das haben wir nicht geschafft und ich zerbreche daran, dass es dich in meinem Leben nicht mehr gibt.

Du bist mein Mann. Und darauf bin ich stolz. Das ist es was ich wollte. Gewusst hatte ich es nicht. Mit deinem Anteilnehmen an meinem Leben wurde es mir klar. Nun gibt es dich für mich nicht mehr und ich stelle mir die Frage, was nun bleibt. Ein Leben ohne Leben? Nein. Und genau das ist das Grausamste daran. Ich lebe. Ja. Doch wie … ohne dich …

Du bist mein Mann. Fast wären es für immer gewesen. Das Schicksal hat es anders gewollt und vielleicht sind wir gerade daran zerbrochen. Es war wie das Zeigen von Nahrung und das Wegnehmen trotz des Gefühls, am verhungern zu sein. Ich sah die Speise und noch bevor ich dir etwas davon anbieten konnte, war sie schon verdorben. Vielleicht wäre sie nicht gut für uns gewesen. Vielleicht doch. Ich muss mit diesem Verlust fertig werden und ich weiß einfach nicht, wie ich das schaffen soll.

Du bist mein Mann. Gerade jetzt brauche ich dich mehr denn je an meiner Seite. Vielleicht als so etwas wie einen Verbündeten gegen die Natur … gegen das Schicksal, das uns alles nahm. Gegen die Ungerechtigkeit, es uns zu nehmen, noch bevor wir es wirklich hatten.

Du bist mein Mann. Du hast dich mehr und mehr von mir entfernt. Vielleicht aus Hilflosigkeit. Vielleicht weil auch du einfach nicht wusstest, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Aber ich wusste es doch auch nicht. Es war so neu. Es tat so weh. Es gab keinen Ausweg. Kein Rechts und kein Links. Nur geradeaus. Und dort war Leere. Grenzenlos. Dunkel. Kalt.

Du bist mein Mann. Wir hätten uns einfach in den Armen halten … festhalten können. Uns gegenseitig Halt geben können. Wärme. Verstehen. Verständnis darin, dass wir es beide nicht verstehen können. Doch es sollte nicht sein. Es hat nicht funktioniert. Trotz aller Liebe. Trotz allen Verlangens. Trotz allem Zukunftswillen. Vielleicht auch gerade deshalb.

Du bist mein Mann. Auch wenn du es nicht mehr sein willst. Du wirst es bleiben. Weil es gar nicht anders geht. Weil es so ist. Weil Bestimmung und Schicksal mit unseren Gefühlen einen Pakt geschlossen haben. Und dem kann ich genauso wenig entfliehen wie du.

Du bist mein Mann. Du wirst es für immer sein. Du hast dich aus meiner Seele gerissen und diese Lücke blutet. Sie wird nicht gesunden. Vielleicht irgendwann vernarben doch niemals wirklich heilen. Denn das was diese Seele ausmachte hast du mit dir genommen …

… dich.

© skriptum
[04+05/2002]


Ich bitte, diese Serie mit der Bedeutung zu verstehen, die sie seit Jahren hat: Abgeschlossene Vergangenheit! Dazu haben im Nachhinein auch einige Erkenntnisse beigetragen, die tatsächlich zu seinem Verhalten geführt hatten und die „sie“ absolut nicht zu vertreten hatte. Erkenntnisse, die sich durchaus früher hätten einstellen können; die man aber nicht sehen will, wenn Schmetterlinge Salti schlagen. Davon abgesehen ist einiges an Fiktion eingeflossen. Also keine Angst: Es ist alles in bester Ordnung! ;o)

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