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Posts Tagged ‘Untertan’

Ich weiß,

wir werden über Berge springen
und durch Pfützen tauchen.

Außerdem die Sonne küssen
und den Regen verjagen.

Nichts wird uns daran hindern
die Welt zu erobern.

Hand in Hand werden wir
uns den Globus Untertan machen.

Erstaunte Gesichter
werden unseren Weg säumen.

Wir werden lächeln
bis auch der letzte Mensch zurück lacht.

Tränen werden wir nur vergießen
um die Blumen auf unseren Wegen zu wässern.

Dabei wird uns nichts und niemand
jemals aufhalten können.

Und wenn nichts mehr zu gehen scheint
legen wir beide erst richtig los.

© skriptum

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Ich liebe die Nacht
wenn sie sich sacht
den vorigen Tag
zum Untertan macht

Ihr sanftes Flimmern
der Sterne Schimmern
ganz ohne Wimmern
in allen Zimmern

Und auch der Mond
am Tag geschont
im Himmel wohnt
dort einfach thront

Komm lass uns geh’n
du wirst schon seh’n
auch ohne fleh’n
wird es gescheh’n

Wir werden singen
auf Berge springen
gekreuzten Klingen
den Frieden bringen

Und über Nacht
passiert’s ganz sacht
der neue Tag
er kommt mit Macht.

Na? Was meinst Du?

© skriptum

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Warm in meine Jacke eingewickelt ziehe ich mir den Hut etwas tiefer ins Gesicht. Der Schnee fällt herab und bedeckt mich mit seiner weißen Pracht. Das kalte Leder lässt ihn ausruhen, damit er sich sammeln kann, um bald schon leise zu Boden zu fallen. Ich gehe schneller denn die Kälte zieht langsam an mir hinauf. Doch noch hält der Schal mich warm und schützt das bisschen nackte Haut, was ich bei diesem Wetter bereit bin, der Kälte preiszugeben.

Die Flocken tanzen und ein wenig amüsiert es mich, dem Spiel zu folgen. Eine schöne Jahreszeit, wenn es einem vergönnt ist, nicht hungern und frieren zu müssen. Ein Spaziergang hat etwas Befreiendes. Die Luft ist rein und Geräusche erreichen mein Ohr anders, als wenn sie durch Wärme ihre Wege suchen und finden. Ich versuche mich zu schützen vor den Schneeflocken, die in ihrer Menge unzählbar sind. Gemeinsam stark machen sie sich die Erde Untertan und zeigen sich mir zugleich als ein Geschenk, das ich nicht behalten darf, weil es sonst vergeht.

Wie die einzelne Schneeflocke, die sich leise in mein Auge verirrt …

… und schmilzt.

© skriptum

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